Dümmlicher Regler !!!

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    • Das sehe ich etwas anders.

      Es geht wie gesagt nicht darum den Dachs schlecht zu testen (Dachs hat keinerlei Relevanz in dem Test) sondern den Whispergen auf seine Tauglichkeit UND sein Kosten zu testen.

      Wenn wir uns das ganze 'mal aus der Sicht des Einfamilien-Hausbesitzers ansehen, wird allen klar sein, dass der Dachs zu groß ist. Ich rede nicht von Wirtschaftlichkeit, Technikinteresse, Ökologie u.ä. sondern lediglich davon ob er passt oder nicht.

      Ein Dachs passt im Jahre > 2007 nicht in ein Einfamilienhaus. Und wenn er doch passt dann nur deswegen, weil es sich um einen besonderen Fall handelt (Schwimmbad, Terrarium-Hobby o.a. benötigte Verbraucher) oder weil dort wesentlich zu viel Strom verbraucht wird.

      Ich bin nicht hier im Forum gelandet um Dachsliebhabern den Dachs zu zerreden (was man denke ich auch schon bemerkt hat). Aber die technischen Eigenschaften von Dachs, Ecopower usw. sind einfach überdimensioniert für einen modernen Haushalt mit 3-4 Personen. Und genau um diese Familie geht es ... um sonst garnichts.

      Der Whispergen (der immer noch nicht gegen den Dachs antreten will) passt von seiner Dimensionierung ideal in ein Einfamilienhaus. Der Stirling macht 7kW th und 1kW el. Eine gerade zu optimale Größe. Wenn das nicht reicht, schaltet der interne "Spitzenlast-Brennwertkessel" mit weiteren 7kWth hinzu. Das war's ...

      Wir als Tester hätten natürlich auch gerne einen höheren Strom-Wirkungsgrad ... logisch ... die Konsequenz wäre jedoch, dass umso mehr Strom eingespeist würde. Ökologisch absolut wünschenswert ... darüber brauchen wir uns alle nicht zu unterhalten. Aber wenn man vorerst mal bis zu seinem Gartentürle denkt wäre das bei der momentanen Vergütung unsinnig.

      Was den Whispergen noch so interessant macht (gegenüber einem Brennwertkessel), ist die Möglichkeit des Inselbetriebes. Mit einer 12/24V-Batterie und einem Wechselrichter zum Starten des WG. Der Generator muss nicht unbedingt Netzgeführt betrieben werden ... er macht auch so seine 230V/50Hz.

      Wenn der Kerl dann mal 5000.-€ kostet, hat er gegenüber einer "konventionellen" Heizung lediglich Mehrkosten von ca. 2000.-€ für 1kWel. das ist um mehr als 50% güntiger als eine PV-Anlage ... und man braucht kein eigenes ausgerichtetes Dach dafür.

      Vielleicht kannst Du mit dieser Gesamt-Argumentation besser umgehen ?

      MfG me. Ahrendt
    • Deshalb will ich ja auch den Honda GE160V haben!
      Der macht 1KWel und 3,5 KWth, also so wie Dachs nur halt weniger.

      Wenn der dann wirklich für die im Netz angebegenen 5.000$ kaufbar ist, will ich den HABEN!!!!!!

      Ich habe immer eine Grundlast von 1KWel und die 3,5 KWthermisch passen mit Puffer zusammen auch im Sommer genauestens.
      Alles andere soll die blöde Therme machen, bis jetzt hängt sie ja nur noch blöd an der Wand rum und langweilt sich.
      Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang
    • Hallo me.Ahrendt

      ich verstehe schon deine Argumentation, aber ich kann ihr nicht zustimmen. Meiner Meinung ist es halt besser mehr Geld in die Hand zu nehmen und dafür ein BHKW kaufen was prozentual zur elektrischen Leistung weniger Kostet. Und das kann man z.B. mit dem Dachs bekommen. Wenn der Dachs dann einem zuteuer ist, sollte man versuchen evtl. einen Nachbarn mit einzubeziehen.
      Anderseits hast du auch recht - besser ein Whispergen als eine konventionelle Heizung, die nur Öl oder Gas verbrennt.

      Gruß Dachs
      ;) Nur ein Dachs der läuft ist ein guter Dachs ;)
    • Ja ja ... die Idee ist mir bekannt.

      Ich habe meiner Ex auch immer gesagt, warum macht ihr aus eueren einzelnen Koppeln nicht einfach eine Große ... das ist doch für die Pferde viel besser und natürlicher ...

      ES GEHT EINFACH NICHT ... 10 Leute 10 Ansichten ...

      Ein BHKW wird vereinzelt auch den Nachbarn mitversorgen ... aber das wird der absolute Einzelfall bleiben.

      MfG me. Ahrendt
    • Original von me. Ahrendt
      Tja ... ich nehme wieder mal ein Teil der Asche von meinem Haubt.

      Die Ecopower-Regelung ist nicht in der Lage, tagsüber Stromgeführt und außerhalb Wärmegeführt betrieben zu werden. Man kann lediglich mit den Drehzahlen spielen:

      Nehme ich also die SF von 8:00 - 17:00 Uhr kann ich außerhalb dieser Zeit das BHKW z.B. mit 1500 Umdreh. fahren ... nur, der tagsüber aufgefüllte Puffer ist dann aussen vor ... nach 17:00 Uhr würde das Ecopower in der Nachtabsenkung also (evtl.) die Grundlast decken und somit den vollen Speicher nicht anrühren ...

      Dafür würde aber Nachts das BHKW auf Teillast laufen, Wartungs- und Motor-Austauschkosten verursachen ohne dass ein 100% Nutzen besteht ... wäre der "Stundenzähler" dynamisch und entsprechend der Drehzahl (1500 Umdreh. = 30% Zeit) wäre dass etwas anderes.

      Also ist es sinnvoller einen weiteren "Dauerlauf" zu arragieren um den Speicher bei Bedarf zu unterstützen ...

      Strom- und Wärmeführung kann er nicht ...

      Naja ...

      me. Ahrendt
    • Steuerung Ecopower

      war was schusselig, Hier der Beitrag für vorheriges Zitat

      moin,
      das kann ich ich so nicht unwiedersprochen hinnehmen.
      Die Ecopowerregelung ist nämlich vielschichtiger als der Eindruck der mit diesem Beitrag dargestellt wird.
      vorab: Ich habe mir die Anlage nicht in den Keller gestellt weil es gerade mal schick und in ist. ich muß zugeben das mir die Steuerung am Anfang manche harte nuss zu knacken gegeben hat. Zumal kein vernünftiges Usermanual über das Regeverhalten vorhanden ist. (PowerPlus hat gerade ein Mitarbeiter eingestellt der dieses Manko beheben soll).
      jetzt zum Kern: die Anlage hat folgende Steuerungseinstellmöglichkeiten ( und alle spielen zusammen)
      1. Nur Stromgeführt= Anlage fährt die Voreingestellten Drehzahlen ab.Wird sie zu warm , weil zB die Wärme nicht weg kann ( zu Kleiner Speicher etc.) läuft sie in das Motorschutzprog. Dieses Prog. Steht über jede Programmierung.
      2. Stromgeführt mit Wärmeführung= Anlage versucht erst das Drehzahlprog. der Stromführung abzuarbeiten.Ist dieses nicht möglich wegen der Produktionsvorgabe der Wärmeführung schlägt hier die Wärmeführung bei erreichen der max.temp.werte durch.
      3.Stromgeführt mit Wärmeführung und Warmwasser vorrang= wie 2. nur hier hat die Brauchwasseraufbereitung vorrang vor allem. Anlage läuft nach drehzahlprog bis Brauchwassertemp. max erreicht ist. dann wärme führung wie in 2. beschrieben. zum ende wieder pkt.1 Motorschutz.
      die anderen Pkt. sind wie 2+3 nur ohne Stromführung.
      natürlich hat die Anlage noch ein paar andere "Stellschrauben" aber die zu erklären würde hier ein bißchen lange dauern.dafür gib es hier bestimmt eine Ecke in der ich dann so eine erläuterung und einstellmöglichkeiten für intressierte einstellen kann.
      Ich habe mich jetzt 2 jahre mit der Regelung und der Elektronik der Anlage beschäftigt und es gab da auch Probleme, die Problemlos, und das muss ich hier deutlich sagen, äusserst schnell von Powerplus, Vaillant und meinem Installateur auf Kulanz gelöst wurden.

      Gruss Gerold
    • @ Gerold

      Alleine dass Du dich ZWEI JAHRE mir dem Regler beschäftigen musstest um die richtigen Schrauben zu finden sagt schon einiges über den Regler und das Manual aus. Das PowerPlus bei Dir so schnell reagiert ist lobenswert, trifft für unsere Anlagen jedoch nicht zu. Wir schicken sogar das Fehlerprotokoll automatisch per Email nach Gera und zum Außendienstler ... da meldet sich gar keiner mehr. Mittlerweile werden wir dort natürlich auch nicht mehr für Ernst genommen. Der angehende Rechtsstreit wird sein nötiges hinzu fügen.

      Zu den Führungsvarianten:

      Es ist nicht möglich zwischen z.B. 18:00 Uhr - 7:00 Uhr einen witterungsgeführten Betrieb (mit z.B. 1 Std. Mindestlaufzeit) und zwischen 7:00 Uhr - 18:00 Uhr einen stromgeführten Betrieb zu realisieren. Kannst Du das so bestätigen ?

      Ich rede nicht von Drehzahlprogrammen ... die brauchen wir nicht, da die Grundlast im Werks-Betrieb ca. 10kW sind. Tagsüber also Stromgeführt ... Vollast !

      Wenn ich nun in der Nachtabsenkung (18 - 7 Uhr) ein Drehzahlprogramm wählen würde, um den nächtlichen Strombedarf von ca. 1,5 kW zu decken, würde mir die Wärme nicht ausreichen. Was zur Folge hätte, dass trotz vorhandener Reserven des BHKW's, der Spitzenlastkessel gezogen wird.
      Würde man nachts den Wärmebedarf (also Wärmegeführt) decken wollen müsste man die Drehzahl erhöhen. Ich kann doch aber nicht anhand einer Drehzahl meinen momentanen Wärmebedarf ermitteln.
      Kannst Du das auch so bestätigen ?

      Dieses Drehzahlprogramm macht für mich keinen Sinn, da es nicht auf den Wärmebedarf eingeht, sondern lediglich vom Anwender geschätzt werden muss. Dieser Wärmebedarf ändert sich jedoch dauernd ... da kann ich doch nicht ein Drehzahlprogramm drauf hetzen und sagen ... Mach ma ...

      Viel sinnvoller wäre doch eine Witterungsführung bei der das Potential Drehzahlregelung voll ausgeschöpft werden kann. Das aber auch nur, wenn man nach der neuen Laufzeitenberechnung den Wartungsintervall und Motortausch herausschieben kann. Bislang war (und ist) es ja so, dass auch Teillaststunden zu 100% in die Betriebsstunden aufgenommen wurden. Das soll aber nach neuesten Auskünften so nicht mehr erfolgen ... Softwareupdate ?

      MfG WhisperMan
    • Steuerung ECOPOWER

      moin erstmal und mit der Ruhe,

      1. Der Satz " hab mich 2 Jahre mit dem Regler..." haut schon mal nicht hin.
      bitte nochmals lesen.
      Weiterhin heist das nicht ,dass ich mich 2 Jahre tag und nacht daneben gestellt habe und immer was neues ausprobiert habe. Ich habe einfach Daten gesammelt und Parameter geändert um die für mich optimale Einstellung heraus zufinden.Das man dadurch natürlich abhängigkeiten der einzelnen Programmmodule feststellt doch wohl klar.

      2. Jep. das bestätige ich. Sage mir wo ich eine Steuerung finde die genau das macht was was du willst, in meinen ECOPower passt und der dann nicht wegen Überhitzung aussteigt. Nun eine Möglichkeit sehe ich. Ich könnte im Winter meine beiden Koiteiche beheizen. Aber was mache ich im Sommer? Kühlen mit flüssig Stickstoff?

      3. Ich denke mal das du die wärme nicht wegbekommst. Was machste im Sommer, wenn keine oder nur geringe Wärme benötigt wird? Also ich verstehe das Konzept und die Zielrichtung nicht warum die Anlagen da eingesetzt werden.zumal auch noch ein Spitzenlastkessel eingesetzt wird.

      Ich denke mal wenn ein genügend großer Pufferspeicher eingesetzt wird, kann die Anlage über tag mit Vollast laufen und nachts mit minderlast.
      dann kann die Anlage Stromgeführt ballern bis der Monteur kommt, kannst auf die nachtabsenkung verzichten ( die ich eh Banane finde) und hast eine schnuckelige temp. morgens.

      4.Nicht die Drehzahl bestimmt den Wärmebedarf sondern der Wärmebedarf bestimmt die Drehzahl. Wenn mann nur geringe Wärmeleistung braucht zb Nachts ( wenn wie unter Pkt 3 beschrieben) dann fährt die Anlage auch von selbst bis auf die voreingestellte Mindestdrehzahl runter. Also regelt man für Nachts die Drehzahl so ein das der benötigte Strom garantiert erzeugt wird.
      Somit kann ich deine Aussage nicht bestätigen

      Gruss gerold
    • RE: Steuerung ECOPOWER

      @ Gerold

      Ich habe mich jetzt 2 jahre mit der Regelung und der Elektronik der Anlage beschäftigt ...


      Ich meinte auch nicht dass Du daneben gesessen hast ...

      zu 2.
      Nun ... DigiEnergy regelt jetzt den Betrieb des Ecopower, Spitzenlastkessel, Pufferspeicher und Mischerkreis ... alles außer der Modulation ...
      Hierdurch konnten wir erstmals den Betrieb des Ecopower auf unsere Bedürfnisse anpassen ... Tagsüber Stromführung - Nachts Nachtsabsenkung witterungsgeführt (die sehr wohl 'was bringt) ...

      digitronic.digienergy.info
      Nicht über die Diagramme wundern, das ist gleichzeitig unsere Testmaschine. Dort werden die neusten Algorithmen getestet und upgedated. Deswegen siehts nicht gerade "fließend" aus.

      Hier auf meinem WhisperGen-DigiEnergy siehts dann aus wie im Leben ... ganz ohne Zicken ... ahrendt.digienergy.info

      zu 3.
      Im Sommer brauchen wir keine Wärme ... weder zum Heizen noch zum Händewaschen ... den Strom macht die PV-Anlage ...

      zu 4.
      Du bestimmst anhand der Mindestdrehzahl die Mindestwärmeleistung in kWth ... ungeachtet des momentanen Wärmebedarfs stimmt's ? Ungeachtet der Rücklauftemperaturen und/oder der Aussentemperatur !

      Was würde passieren, wenn Nachts der Wärmebedarf steigen würde und die Drehzahl auf 1600 (kenne die Stufen nicht) eingestellt ist ?

      Das ist eine Frage, da ich den Regler nicht in- und auswendig kenne !!!

      Der "Spitzenlastkessel" war übrigens schon da, das BHKW kam hinzu. Das erste Jahr haben wir nur den Viessmann Brennwert-Spitzenlastkessel beobachtet. Das zweite Jahr kam das BHKW hinzu, ausschließlich sich selbst regelnd (dann ca.20% Energieersparnis). Jetzt, im dritten Jahr, haben wir die Regelung übernommen und erreichen wahrscheinlich bei gleichbleibender Laufzeit und fast vollständigem Ausschluß des SP-Kessels weitere 25% Ersparnis ...

      Die Zahlen werden wir zum Ende der Heizsaison veröffentlichen.

      MfG WhisperMan

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