Auslauf der EEG Vergütung nach 10 Jahren - was tun?

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    • Auslauf der EEG Vergütung nach 10 Jahren - was tun?

      Hallo zusammen,
      laufe Ende 19 auch auf die 10 Jahre zu. Die Senertec HKA läuft noch tadellos, hat ja auch erst nur 10kBh :love: . Strom verheizen ist für mich ein absolutes no go.
      War in letzter Zeit leider wenig hier. Wie ist inzwischen der Stand bei Euch, habt ihr schon gute Alternativen bzw. schon brauchbare Lösungsansätze gefunden?

      beste Grüsse, KWK
    • Du meinst den "KWK-Zuschlag", nicht eine "EEG Zulage"! ;) Das EEG hat damit nichts zu tun. Naja, wenn Du den Strom nicht verheizen möchtest, sieht es recht dünn aus. Man könnte, wie @Tom3244 es gemacht hat, eine Wärmepumpe statt eines Heizstabes nutzen. Man könnte auch über einen Stromspeicher nachdenken - oder auch eine Drosselung des Dachses, wobei die wohl bei den Heizöldachsen besser geht als bei Erdgas. Da gibt es schon mehrere Themen zu (Suchfunktion). Und natürlich werden gleich einige kommen und sagen: Was - 1.000 Stunden pro Jahr, um Himmels willen, wie konntest Du einen Dachs kaufen. Aber da zähle ich mich jetzt nicht zu, denn Du wirst sicher Gründe gehabt haben. :)

      @Hans: Man kann auch ordentlich fragen und versuchen zu ergründen, was der Gesprächspartner auszudrücken versucht. ;)
      Man achte darauf, dass der BHKW-Lieferant nicht gegen § 312 StGB verstößt. :neo:
      Aktuelle BHKW-Meldungen vom BHKW-Forum e.V.
      -> bhkw-infothek.de/nachrichten/
    • Wenn verheizen nicht in Frage kommt und bei der geringen Laufzeit fallen Heizstab und Batteriespeicher denke ich raus. Ich würde an deiner Stelle Laufzeitoptimierung betreiben, also die Leistung reduzieren und die Laufzeit soweit möglich auf einen Zeitraum legen in dem du den Strom auch verbrauchen kannst. (Sperrzeiten und Anforderung über Taster etc. )

      Anforderung per Taster hab ich für ca. 30€ mit ner Funkfernbedienung gelöst... Also FB drücken und Waschmaschine etc. anschalten. (Laufzeit kannst du an die Dauer des Waschvorgangs anpassen)
    • Wer macht denn bei dem die Wartung etc...??? Die muss ja auch gemacht werden, wenn die alte Maschine weiter betrieben wird

      Und wieso läuft die Maschine nur 1000 h/a???? EFH?

      Und wieso dann nicht das Ding auf den Schrott und ne Brennstoffzelle installieren?

      Und wieso antworte ich immer und immer wieder auf solche Threads, bei denen der Ersteller EINE Frage stellt, alle anderen antworten und derjenige dann verschwunden ist?

      War wieder nicht nett, oder? Tut mir leid....
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Hallo Jungs,
      nach dem hier etwas Dampf abgelassen wurde und ich relaxt aus dem WE zurück bin, können wir ja gerne bei normalem Betriebsdruck wieder weiter diskutieren:

      Pardon für das Aufmischen mit dem "EEG". Klang mir gerade beim Schreiben des Titels noch von diversen häufigen Pressemeldung im Ohr, meinte natürlich den KWK-Zuschlag (@Neuendorfer: danke!). Jedoch sollten spätestens die ebenfalls im thread genannten "10J" einem zugeneigten Foristi mit durchschnittlichen Kenntnissen sagen, was eigentlich gemeint ist. Bitte an den Admin- falls überhaupt möglich - den Titel entsprechend des threads auf "KWK" zu korrigieren, danke. BTW, aus welchem Topf wird denn eigentlich der KWK -Zuschlag bezahlt?

      Das "Reichs..." getönte überlese ich gerne und gebe eigentlich lieber eine informative Antwort. Sollte ok sein :sleeping: .

      Mein Fall mit etwas mehr als 1000h p.a. im Iso-EFH könnte hier vllt. aus alten threads bekannt sein. Hierzu meine einfache Meinung: es gibt Leute die haben einen Porsche in der Garage, wir haben einen Dachs im Keller. Es gehört sicherlich etwas Liebhaberei dazu, ich darf Euch aber versichern , dass ich zumindest bei noch laufenden KWK-Zuschlag keinen Mehrpreis im Vergleich zu einer fremdeingebauten und fremdgewarteten Therme gezahlt habe. Wie gesagt Leidenschaft und sehr überschaubarem Selbstschrauben ist der Schlüssel. Hatte auch einen sehr gute Einstandspreis, wg. Messegerät + netter Einmalförderung. Von Schrott sind wir noch weit entfernt. Die Anlage steht noch da wie neu. In 3h sind die 10kBh voll :-: . Wenn jemand in der Nähe wäre, gebe einen netten Grund für :-)@@(-:
      • Drosselung meines LPG-Daches habe ich mal gemacht. Wenn ich mich recht erinnere konnte ich über faken der Höhe mit gleichzeitigem Eingriff auf den Gassteller sogar unter 4kW kommen. Habe damals die gemessene Wirkungsgradkurve hier ins Forum gestellt. Hat mich aber nicht überzeugt.
      • WP halte ich für hochinteressant. Etwas problematisch ist allerdings Wärmequelle. Habe selbst mal eine WP mit meinem erdgedeckten LPG-Tank als Direktverdampfer aufgebaut. Funktioniert super. Obwohl ich einen Haufen Sicherheitseinrichtungen drin habe, möchte das Ding bisher eigentlich nicht unbemannt laufen lassen. Vielleich sollte ich mich mit einer Luft-WP beschäftigen, reizt mich aber wg. des schlechten COP im Winter nicht wirklich
      • Batteriespeicher. Würde mich freuen, wenn mir hier mal jemand einen link oder Infos zu den aktuell interessantesten Lösung schicken könnte. Kann man denn mit bezahlbaren Größen überhaupt 4kW Ladeleistung erreichen? Wg. der Ladeleitstung und dem Batterieverschleiß habe bisher diese Lösung nicht in Betrag gezogen.
      • Laufzeitmanagement und Erziehung der Familie haben wie relativ erfolgreich schon zu Anfangs hinbekommen
      • Wie sieht es mit Stromverkauf an die Nachbarn aus gibt es hier was Brauchbares? Mein Traum wäre den Differenzpreis "Endkunden Strompreis - Leipzig" zu je einem Drittel an den Käufer, Verkäufer und eine Fa. die synchrone Zähler betreibt und die Abrechnungen macht zu verteilen.
      Wie gesagt zu kreativen und/oder bewährten Vorschlägen bzw. links zum Wegfall des KWK-Zugschlags würde ich hier gerne erneut aufrufen. Ich habe ja noch ein Jahr Zeit. Vielleicht finden wie ja gemeinsam was Brauchbares für alle Interessierten hier im Ring.

      viele Grüße
      bei normalem Betriebsdruck ;) , KWK
    • Ist doch nicht schlimm wenn die KWK Zulage wegfällt, dein BHKW sollte sich doch dann bezahlt gemacht haben.
      Ich habe von vornherein ohne KWK Zulage geplant und gebaut.
      Mein BHKW hängt nicht am Netz, es produziert nur so viel Strom wie ich und meine Wp im Winter verbrauche.
      Ich lade meinen Batteriespeicher und Heize mit der WP den Puffer, danach geht es aus.
      Jedes produzierte KWh ist 26Cent wert., es läuft je nach Aussentemperatur 4-10 Stunden am Tag.
      Bei den Betriebstunden erwarte ich die nächsten 20 Jahre eigentlich nur Wartung in Form von Ölwechsel.

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
      48V 775AH (C5) Bater,
      2 Victron Multigrid,
      9,9 KWp PV
      2,7 KWp PV
    • Hallo Thomas,
      liest sich gut. Ein ganzheitlicher und pragmatischer Ansatz, ganz nach meinem Geschmack. Welche Art WP betreibst Du? mit welcher Wärmequelle? Antriebsleistung? Mit welcher Ladeleistung kannst Du Deine Batterien laden?

      Ist Dein System hier irgendwo genauer dargestellt (habe noch nicht die Suchfunktion bemüht).

      Grüsse, KWK
    • Hi,

      ich habe eine 9KW Panasonic Luft Wärmepumpe, die habe ich zusammen mit dem Abgaswärmetaucher an Pufferspeicher 2 ( Rücklauf Heizkörper)
      Am Kubota 3 Zylinder Diesel habe ich einen Sincro DC Generator mit 100A, die Leistung lässt sich einstellen, läuft bei mir mit 4,5KW direkt auf die Batterie.
      Der Kubota heizt Puffer 1.
      Abgaswärmetauscher und WP heizen das Wasser in Puffer 2 vor, in Puffer 1 heizt der Kubota die Temperatur dann bis auf 75 Grad hoch.
      Bei PZS Batterien gibt es bis 2,4Volt je Zelle eigentlich keine Ladestrombegrenzung, erst über 2,4Volt sollte man runter auf 5A je 100Ah gehen.
      Da ja regelmässig geladen wird reichen 2,4 Volt mit EUW.

      Hier habe ich was von meinem Projekt BHKW Eigenbau, ein Thread für alle die selbst bauen

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
      48V 775AH (C5) Bater,
      2 Victron Multigrid,
      9,9 KWp PV
      2,7 KWp PV
    • KWK schrieb:

      Wie sieht es mit Stromverkauf an die Nachbarn aus gibt es hier was Brauchbares? Mein Traum wäre den Differenzpreis "Endkunden Strompreis - Leipzig" zu je einem Drittel an den Käufer, Verkäufer und eine Fa. die synchrone Zähler betreibt und die Abrechnungen macht zu verteilen.
      Dazu ist vermutlich die abgenommene Strommenge zu gering. Zum einen fällt EEG Umlage an, zum Anderen vermute ich das die Zählerkosten mindestens um die 100€ /pa liegen, Leitungen zum Nachbarn müssten auch noch gelegt werden, dieser bräuchte vermutlich auch nen 2 Richtungszähler. Und wieviel Strom nimmt der dann ab? Kannst du das vielleicht abschätzen? Ich vermute um die 350 -400kW = 100€

      Vielleicht gibt es in deiner nähe Elektroautos die im Winter bei dir Tanken würden?
    • Aha - wir diskutieren also ernsthaft über eine zusätzliche Wärmepumpe bei einer viel zu groß dimensionierten BHKW-Anlage mit gerade einmal 1.000 Stunden pro Jahr?!? Sorry - aber die "Mini-"BHKW-Anlage läuft doch deshalb so wenig, weil nicht mehr Wärmebedarf vorhanden ist, oder? Das wird dann ja noch weniger...

      Und wir machen uns ernsthaft Gedanken betreffend eines Stromverkaufs an den Nachbarn bei fast 8.000 Stunden pro Jahr, an denen die KWK-Anlage nicht läuft?!?

      Was mich aber noch interessieren würde:
      Wie groß ist eigentlich der Pufferspeicher? SenerTec-Standard-Größe?
      Läuft die BHKW-Anlage monovalent oder wurde ein zusätzlicher kleiner Heizkessel eingebaut?
      Viele Grüße,

      Markus

      Markus Gailfuß
      BHKW-Infozentrum - Informationen über BHKW
      BHKW-Consult
    • BHKW-Infozentrum schrieb:

      a) Das wird dann ja noch weniger...

      b) Stromverkaufs an den Nachbarn bei fast 8.000 Stunden pro Jahr, an denen die KWK-Anlage nicht läuft?!?

      Was mich aber noch interessieren würde:
      Wie groß ist eigentlich der Pufferspeicher? SenerTec-Standard-Größe?
      Läuft die BHKW-Anlage monovalent oder wurde ein zusätzlicher kleiner Heizkessel eingebaut?

      Der Dachs läuft ;) schrieb:

      b) Dazu ist vermutlich die abgenommene Strommenge zu gering. Zum einen fällt EEG Umlage an, zum Anderen vermute ich das die Zählerkosten mindestens um die 100€ /pa liegen, Leitungen zum Nachbarn müssten auch noch gelegt werden, dieser bräuchte vermutlich auch nen 2 Richtungszähler. Und wieviel Strom nimmt der dann ab? Kannst du das vielleicht abschätzen? Ich vermute um die 350 -400kW = 100€
      @ BHKW-Info: a) klar, heißt für mich aber auch weniger Verschleiß. Mit dieser Strategie und Mindestwartung nach wahrem Bedarf sollte der Dachs in unserer Hütte "ewig" leben. c) alles Standard, Heizkessel nein, für den Fall der Fälle wird ein 6 kW Heizstab vorgehalten.
      b) dachte an Lösung ohne zusätzliche Kabel, deswegen ist die "Fa. die synchrone Zähler betreibt und die Abrechnungen macht" als 3. Partner im Ansatz. Rechnet sich natürlich erst ab einer gewissen Mindestanzahl von BHKW Betreibern, am besten im selben Niederspannungsnetz.
    • KWK schrieb:

      @ BHKW-Info: a) klar, heißt für mich aber auch weniger Verschleiß. Mit dieser Strategie und Mindestwartung nach wahrem Bedarf sollte der Dachs in unserer Hütte "ewig" leben
      Also, Gelsenkirchen und Duisburg sind ja nicht so weit weg... was hältst Du davon, wenn wir Dir ein BHKW mit 30 kW elektrischer Leistung verkaufen? Haben wir im Programm und läuft dann zwar nur 200h im Jahr, hat aber ganz dramatisch noch weniger Verschleiß als der Dachs jetzt....

      Eine solche Herangehensweise an das Thema habe ich ehrlich gesagt noch nie erlebt, aber warum nicht?
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • KWK schrieb:

      b) dachte an Lösung ohne zusätzliche Kabel, deswegen ist die "Fa. die synchrone Zähler betreibt und die Abrechnungen macht" als 3. Partner im Ansatz. Rechnet sich natürlich erst ab einer gewissen Mindestanzahl von BHKW Betreibern, am besten im selben Niederspannungsnetz.
      Syonchronzähler sagt mir nichts, weckt aber mein Interesse. Kann mir das jemand erklären?
    • ... keine Ahnung wie weit soweit bereits entwickelt wurde. War an dieser Stelle Vision, wobei die synchronen (z.B. Internet oder Funk synchronisierte Zähler) eigentlich das virtuelle Kabel zwischen Erzeuger und Verbraucher sind, das dafür sorgt, dass bei beiden gleichzeitig jeweils ein besonderer Zähler nur dann läuft, wenn die Erzeugung und Verbrauch im Niederspannungsnetz gleichzeitig d.h. synchron sind.

      Auf das Niederspannungsnetz würde ich mich begrenzen, da man da man hier evtl. die Anzahl der beteiligten Partner und damit Kosten für das Modell möglichst gering halten könnte. Habe hier aber keine Erfahrung oder Infos, ob das alles wirklich formal geht (ist nicht wirklich meine Baustelle). Da gibt es hier im Forum sicherlich Leute , die das besser Einschätzen können. Bestimmt gibt es hier auch im Forum bereits threads, die das Thema mit Bilanzkreisen usw. erötern. Schön wäre es natürlich, wenn derartiges unter Nachbarn oder im engen Viertel auch greifbar wäre.....

      Gedanklich verwandt mit Ansätzen zu Smart Grid etc. Es gab/gibt mal ein Start Up (auch hier im Forum), dass BHKW Strom gekauft und verkauft hat. Leider war es für den Erzeuger völlig uninteressant.

      Gruss, KWK