Besteht abnahmepflicht auch bei einem gebrauchtem BHKW?

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    • A.Bo. schrieb:

      Inwiefern reichlich drauflegen? Was meinst da?
      weil Du für eingespeisten Strom weniger Geld bekommst als Dich die Erzeugung kostet. Flüssiggas kostet etwa 7Cent/kWh um daraus 1kWh Strom zu erzeugen benötigt es 3kWh Flüssiggas also 21Cent dabei fallen 2kWh Wärme an. Wenn Du nun 1kWh Strom ins Netz verkaufst und dafür 4Cent bekommst kostet Dich die dabei entstandene Wärme 8,5 Cent/kWh. Du legst also drauf wenn Du nur Wärme benötigst.

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von alikante ()

    • alikante schrieb:

      A.Bo. schrieb:

      Inwiefern reichlich drauflegen? Was meinst da?
      weil Du für eingespeisten Strom weniger Geld bekommst als Dich die Erzeugung kostet. Flüssiggas kostet etwa 7Cent/kWh um daraus 1kWh Strom zu erzeugen benötigt es 3kWh Flüssiggas also 21Cent dabei fallen 2kWh Wärme an. Wenn Du nun 1kWh Strom ins Netz verkaufst und dafür 4Cent bekommst kostet Dich die dabei entstandene Wärme 8,5 Cent/kWh. Du legst also drauf wenn Du nur Wärme benötigst.
      Grüße
      Daher ja mal meine Frage ob es überhaupt sinn macht eine Trägerenergie in eine Maschine zu stecken um Strom und Wärme zu erhalten oder aber weiterhin nur Strom und Gas zu kaufen ohne den Umweg über eine Maschine.
    • alikante schrieb:

      natürlich macht es Sinn, aber nur dann wenn Netzstrombezug mit zb. 25Cent/kwh verdrängt wird.
      Plan wäre das schon natürlich.
      Nur wie ich es dachte (direkte Nutzung) geht es ja Technisch nicht. Das BHKW funktioniert ja nur mit Netzanschluss.
      Wie würde das nun gehen? Ich speise ein mit dem BHKW und wie kommt die Eigennutzung zustande? Wird hier gegengerechnet?
    • Du wirst bei keinem, aber auch wirklich bei keinem einzigen Szenario drum herumkommen, den Anschluss zu erweitern, wenn Du Deinen Betrieb weiterhin normal führen willst, nix illegales machen willst und Dich im extremsten Fall nicht umbringen willst.
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • A.Bo. schrieb:

      Das BHKW funktioniert ja nur mit Netzanschluss.
      Wie würde das nun gehen? Ich speise ein mit dem BHKW und wie kommt die Eigennutzung zustande? Wird hier gegengerechnet?
      Vereinfacht gesagt fließt der Strom da hin wo er gebraucht wird.
      Erzeugst du 15kW und 10 werden gebraucht fließen 5kW über den Zähler ins Netz.
      Erzeugst du 15kW und 20 werden gebraucht kommen 5kW über den Zähler vom Netz.

      Der Netzbetreiber wird sich auf deine Beteuerung "die Maschine wird nur laufen wenn auch das BHKW läuft" aber nicht einlassen. Wenn nämlich ein Anwendungsfehler vorliegt oder der Erzeuger plötzlich auf Störung geht wird der Strom vom Netz zufließen. Ohne das du irgendwas dagegen machen könntest.


      mfg JAU

      P.S. Die Sicherungen am Netzanschlusspunkt sind übrigens verplompt, wenn die fallen darfst du sie nicht selbst wechseln.
    • Naja, er könnte mit einer Sicherung arbeiten die durchgeht wenn die vom Netzbetreiber zugelassene Last überschritten wird.
      Netzanschluss > Sicherung > BHKW > Maschine.
      Fällt BHKW aus und Last zu hoch, brennt Sicherung durch. Ein bischen brutal wenn die Maschine im Betrieb vom Strom gekappt wird aber sollte gehen.
      Oder besser mit Lastabwurfrelais.

      Ob sich der Netzbetreiber darauf einlässt? Keine Ahnung.

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
      48V 775AH (C5) Bater,
      2 Victron Multigrid,
      9,9 KWp PV
      2,7 KWp PV
    • stromsparer99 schrieb:

      Naja, er könnte mit einer Sicherung arbeiten die durchgeht wenn die vom Netzbetreiber zugelassene Last überschritten wird.
      Netzanschluss > Sicherung > BHKW > Maschine.
      Fällt BHKW aus und Last zu hoch, brennt Sicherung durch. Ein bischen brutal wenn die Maschine im Betrieb vom Strom gekappt wird aber sollte gehen.
      Oder besser mit Lastabwurfrelais.

      Ob sich der Netzbetreiber darauf einlässt? Keine Ahnung.

      Gruß
      Thomas
      Meine Fresse....

      Was für ein Glück, dass Du hier im Gegensatz zu mir anonym unterwegs bist, mich könnte so eine Idee den Hals kosten
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Sorry bin jetzt kein Elektriker, aber bei mir in der Firma wurden Lastabwurfrelais verbaut um diverse Verbraucher vom Netz zu nehmen.
      Damit konnte ich eine Trafostation verhindern.

      Aber da muss der Threadersteller selbst bei seinem Netzbetreiber nachfragen.

      Gruß
      Thomas
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      2,7 KWp PV
    • Moin

      A.Bo. schrieb:

      Nur wie ich es dachte (direkte Nutzung) geht es ja Technisch nicht. Das BHKW funktioniert ja nur mit Netzanschluss.
      Wie würde das nun gehen? Ich speise ein mit dem BHKW und wie kommt die Eigennutzung zustande? Wird hier gegengerechnet?
      die Eigennutzung kommt erstmal rein physikalisch zu Stande. Strom wird immer versuchen den Weg des geringsten Widerstandes zu fließen also zum nächstgelegenen Verbraucher, stell Dir das wie ne lange Wasserleitung vor an der aller paar Meter ein Hahn dran ist.

      Wenn Du größere oder mehr Maschinen betreiben willst geht das ohne Vergrößerung des Netzanschlusses eben nur mit einem Notstromer völlig Netzunabhängig. Früh wenn die Maschinen arbeiten sollen zündest Du den Notstromer, der macht dann übern Tag genau soviel Strom wie die Maschinen benötigen zuzüglich etwa doppelt soviel Wärme. Brauchst Du mehr Wärme mußt Du einen Brenner anwerfen, hast Du zu viel Wärme kannst Du mit nem Pufferspeicher einiges davon einlagern.

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
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    • Hier wurde schon einiges gesagt...

      Ich würde gerne auf den Aspekt der Stromnutzung ein paar Worte verlieren.

      Soweit ich das sehe, machst Du in Sachen Holz.
      Hier habe ich diverse Lastgänge von Holzverarbeitern schon gesehen und das alles war NICHT für ein BHKW geeignet.

      So ein BHKW soll vor sich hintuckern und Strom verdrängen (viel arbeiten, aber mit wenig Leistung auf der Brust)

      Bei der Holzverarbeitung hängen allerdings oft große Motoren die nur sehr begrenzt zum Einsatz kommen.
      Viel Leistung (kW), bei wenig Arbeit (Kwh)
      also genau das Gegenteil von dem, was für den BHKW-Betrieb als komfortabel gilt.

      Mal ganz abgesehen davon,
      dass gerade hier der Blindleistungsanteil oftmals gewaltig ist und das eigentliche Problem beim Netzanschluss darstellt.
    • stromsparer99 schrieb:

      Also nochmal zum Verständniss, ein BHKW kann nur Netzparallel laufen, wenn es keine Verbindung zum Netz hat geht es sofort aus.
      Ein BHKW hat keine Steuerung für Drehzahl des Motors und kann somit die 50Hz des Wechselstroms nicht bereitstellen.
      Das Ding ist also vollkommen abhängig vom Netz.
      Sorry - aber was ist dann bitte mit all den BHKW-Anlagen, die als Notstromersatz- oder gar Notstromanlage ausgerüstet wurden?!?
      Natürlich gibt es BHKW-Anlagen, die auch ohne Netz betrieben werden können, aber meist netzparallel laufen.
      Viele Grüße,

      Markus

      Markus Gailfuß
      BHKW-Infozentrum - Informationen über BHKW
      BHKW-Consult