Nano-BHKW Eigenbau oder von der Stange gebraucht oder gleich neu?

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  • Moin,

    Hans_Dampf schrieb:

    Es kann nicht sein, dass hier nur eben diese Ebay-Auktion gepusht werden soll?

    ganz ruhig Brauner, der Heinz will weder die e-bay Auktion pushen noch empfiehlt er einem gänzlich Unwissenden an Gasanlagen rumzupfuschen !! Der Fragesteller ist sich der technischen und rechtlichen Problematiken bewusst !

    Grüße
    Pöl BHKW Tiger †
    Pöl BHKW Raptor †
    Ecopower 1.0
    Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
    PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
  • Moin,

    wie bereits im 1. Post geschrieben will ich nicht basteln, hier wird ordentlich gebaut ;) Spaß bei Seite, da ich aktuell keinen Gaszähler habe muss das ganze eh über ein Fachmann (bester Kumpel) laufen...
    Mein Dad ist Elektromeister, also alles was ich brauche ist da.

    Außerdem würde ich nach wie vor eine Erstinbetriebnahme eh durch Vaillant durchführen lassen ;)

    Grüße,

    Andy
  • Mir ist das alles total wurscht... Macht einfach, was Ihr wollt.

    Ich würde halt nur dran denken, dass Vaillant anhand der Seriennummer 1234/4711 des bei Ebay stehenden Ecopower sehen kann, an welchen Großhändler denn seinerzeit die Maschine geliefert wurde.

    Und wenn der dann diese Kiste vermisst, wird die ganze Sache unerfreulich, wobei die gesamte Anzeige bei Ebay wie auch die Bewertungen des Verkäufers unter alle Kanone sind und man schon einigermaßen irre sein muss, um sich darauf einzulassen.

    Aber umgekehrt ist es schon geil, wenn die ganzen Narren auf der Welt 20 Mille oder noch mehr an Firmen wie uns zahlen, wo andere doch viel schlauer sind, nur 4,5 Mille ausgeben und sich ein BHKW bei ebay schießen...

    Es gibt eben Leute, die wollen betrogen werden. Machse nix....
    Thomas Deus
    -Geschäftsführer-
    Fa. GO BHKW GmbH
    Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
    www.go-bhkw.de
  • Hans_Dampf schrieb:

    Wann amortisiert sich Dein Flachbildfernseher, Deine Ledersitze im Auto, Dein Hund?
    ... oder meine Modelleisenbahn?

    Was haben diese Fragen mit der von mir angestellten Vergleichsrechnung zweier unterschiedlicher Heizsysteme zu tun?

    Einen Hund zu haben ist ein Hobby (wenn man nicht gerade Polizist oder Jäger ist oder blind). Ein BHKW oder eine Gastherme ist dagegen eine Investition. Was spricht aus Deiner Sicht dagegen, die Vor- und Nachteile möglicher Alternativen für eine nicht unbeachtliche Investition mit einer (zugegebenermaßen überschlägigen) Wirtschaftlichkeitsrechnung abzuschätzen?
    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
  • Da spricht nix gegen. Aber wieso macht man das dann nicht auch bei anderen Dingen wie eben Ledersitze im Auto, Auto als solches und und und???

    Dass man einen massiven Beitrag zur Energiewende leistet, der auch noch dauerhaft praktikabel ist, spielt keine Rolle.... Das Ding muss sich nach x Jahren gerechnet haben. Sonst kaufe ich es nicht.

    Umgekehrt:
    Wenn in Fukushima ein AKW hochgeht, finde ich das schlimm
    Im Hambacher Forst werden Bäume gefällt. Schlimm.
    Wir haben eine Klimaerwärmung. Schlimm.

    Aber meine BSZ rechnet sich erst nach 9 Jahren, und das ist mir echt zu lange. Kann denn nicht irgendjemand anders was gegen den Klimawandel tun? Was dagegen tun, dass weiterhin Braunkohle verfeuert werden muss? Was dagegen tun, dass wir AKWs haben? Finde ich alles doof....

    Ich möchte aber nachts, wenn ich um drei Uhr pinkeln muss, Licht anmachen.
    Thomas Deus
    -Geschäftsführer-
    Fa. GO BHKW GmbH
    Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
    www.go-bhkw.de
  • Also Eigenbau oder rumbasteln mit nem ecopower 1.0 ist Zeit- und Geldverschwendung. Da wird man nicht dauerhaft froh.
    Wenn es etwas im kleinen Leistungsbereich sein soll, dan ists ne Brennstoffzelle. Kein Gebastel, das Teil läuft - egal ob Viessmann oder Solid power.
    Und wenn die 9 Jahre "zu lang" erscheinen - Meinst du, ne normale Heizung wäre da billiger? Dem ist nicht so, in 20 Jahren insgesamt ist sie wesentlich teurer.
  • GM1967 schrieb:

    Und wenn die 9 Jahre "zu lang" erscheinen - Meinst du, ne normale Heizung wäre da billiger? Dem ist nicht so, in 20 Jahren insgesamt ist sie wesentlich teurer.
    Stimmt. Immer vorausgesetzt, die Dinger halten 20 Jahre. Der Vollwartungsvertrag für die PT2 läuft zehn Jahre, bei der BlueGen ist das m.W. auch so: Welche Kosten danach voraussichtlich/möglicherweise anfallen, um sie in Betrieb zu halten, ist zumindest mir nicht bekannt. Der Fairness halber füge ich hinzu, dass in unserer Nachbarschaft auch schon eine Brennwerttherme eines führenden Herstellers nach gerade mal vierzehn Jahren die Grätsche gemacht hat: Regelung kaputt, Ersatzteil nicht mehr verfügbar. Ich nenne das geplante Obsoleszenz, aber wer sagt uns, dass das bei einer Brennstoffzelle besser ist?

    Hans_Dampf schrieb:

    "Aber meine BSZ rechnet sich erst nach 9 Jahren, und das ist mir echt zu lange."
    Dem Fragesteller ist es zu lange. Mir wäre es nicht zu lange. Unser Vitotwin habe ich seinerzeit auf 20 Jahre (!) gerechnet. Aber ich bin das Risiko bewusst - im Wissen um die Zahlen - eingegangen, weil a) der 1 kW Stirling perfekt zu unserem Bedarfsprofil passte (das war der rationale Teil der Entscheidung), und b) ich die Technologie interessant fand: Das war der "Hobby"-Teil der Entscheidung. Und wenn die Rechnung damals ergeben hätte, dass das Teil 20 Jahre (80.000 Betriebsstunden) halten muss bevor der Mehraufwand wieder herinnen ist, hätte ich es nicht gemacht - Energiewende hin oder her. (Wenn es allein um den Klimaschutz geht, bringt es womöglich ohnehin mehr, statt BHKW eine Brennwerttherme zu kaufen und die gesparten 10.000 EUR netto in eine Bürger-Windkraftanlage zu stecken oder dafür irgendwo Bäume zu pflanzen. Müsste man auch mal rechnen...)

    Ich bleibe dabei, die Anschaffung eines BHKW ist in erster Linie eine wirtschaftliche Entscheidung. Auch wenn man etwas für die Energiewende tun will, sollte man m.E. vorher überlegen - und das heißt rechnen - , welche Chancen und Risiken für einen selbst aus den verschiedenen Alternativen resultieren. Du verkaufst doch auch (wenn ich das richtig verstanden habe) BHKW's an gewerbliche Kunden: Machen die das denn anders?

    Andy, wo wir gerade über Chancen und Risiken reden: Nach nunmehr sechs Jahren Lektüre der einschlägigen Beiträge hier im Forum halte ich das Risiko, mit der Investition auf die Nase zu fallen, beim Kauf eines Ecopower (womöglich auch noch zweifelhafter Provenienz) für mindestens so groß wie bei einer Brennstoffzelle. Vaillant hat seinerzeit für die Vollwartungsverträge 14 ct netto pro Betriebsstunde berechnet (bitte die Fachleute um Korrektur wenn das nicht stimmt). Wenn sie daran so klotzig verdient hätten, wäre die Produktion wohl kaum eingestellt worden. Man muss also als Betreiber offensichtlich damit rechnen, einen Betrag in dieser Größenordnung zumindest statistisch über die Laufzeit auch aufzuwenden. Bei 5.500 Stunden Laufzeit im Jahr (gleiche jährliche Stromerzeugung wie bei der PT2 in meiner "Milchmädchenrechnung") wären das ca. 770 EUR im Jahr allein für Wartung und Ersatzteile, und ohne Garantie dass das Teil damit auch nur annähernd 10 Jahre in Betrieb gehalten werden kann. Also da wäre mir eine Brennstoffzelle mit Vollwartungsvertrag allemal lieber.

    @hansdampf, wenn Du der Meinung bist eine BlueGen ist im vorliegenden Fall besser als eine PT2 (was ja auch durchaus sein kann), warum machst Du nicht für den Fragesteller - dem das nun mal wichtig ist - eine meiner "Milchmädchenrechnung" vergleichbare Aufstellung für die BlueGen? Vielleicht kommen ja statt neun Jahren z.B. sieben Jahre WGZ 'raus, und vielleicht langt ihm das ja.
    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
  • Hallo,

    so die Entscheidung ist nun gefallen, jedoch aufrund eines Mega Angebots früher als gedacht.
    Ich habe soeben ein ecoPower 1.0 für einen super schmalen Kurs ergattert. Alles weitere zu diesem Gerät und meinem Projekt poste ich der besseren Lesbarkeit für die Nachwelt in einem eigenen Thread.

    Meine persönlichen Gründe warum ich mich für das Gerät, abgesehen von dem Mega Angebot, entschieden habe:

    1) Eine Brennstoffzelle ist mir aktuell zu teuer, ich möchte keinen KFW-Kredit und sowie Geld habe ich neben nicht liegen
    2) Mir ging es hier ach mehr um das technische "Hobby", (Aufbau Wartung etc.) und da ist eine Brennstoffzelle positiv gemeint langweilig.
    Nicht falsch verstehen, aber eine Brennstoffzelle wird aufgebaut und funktioniert. Da kann ich nix angucken, da brummt nix...
    3) Die 0,6KW Wärmeleistung ist mir zu Wenig, dann brauch ich doch wieder ein Brennwertgerät als Zusatz und das wollte ich nicht (Brennwert, Brennstoffzelle, Holzofen)

    Generell scheint mir der 1.0 sehr robust zu sein, natürlich wartungsintensiver als eine Brennstoffzelle.
    Wie gesagt, alles weitere zu meinem jetzt "ecoPower 1.0" Projekt folgt in einem anderen Thread.

    Ich möchte dort auch alle mir ersichtlichen wichtigen Info`s (habe vielleicht noch einen anderen Blickwinkel als ihr, da ich bei dem Gerät bei 0 anfange)
    mit Links zu den original Thread zusammenfassen.

    Danke euch allen! und Grüße,
    Andy
  • Warum sich @Hans_Dampf so ereifert erschließt sich mir nicht wirklich.
    Mikro- und Nano-BHKWs, soviel sollte sich doch herumgesprochen haben, sind was für technik-verliebte und -befähigte Enthusiasten.
    Wenn @andy-meyer sich als solcher outet und darauf hinweist, dass er weitere Fachleute um sich 'rum hat, dann muss man ihm seine Begeisterung nicht nehmen. Fakt ist, dass die Dinger störungsanfällig sind, und dass sie enge Betreuung brauchen.
    Aus den vielen Forenbeiträgen resümiere ich nämlich, dass der überwiegende Teil der Störungen mit dem eigentlichen Kernprozess wenig zu tun hat.

    Wenn Vaillant bzw. seine Verkäufer die Dinger irgendwelchen ökologisch angefressenen Lehrern in den Keller gestellt haben, die von Technik wenig Ahnung haben und sich überdies auch nicht gern die Hände ölig machen, dann war das halt die falsche Marketing-Strategie.
    Aber da die Funktion dieser Geräte ja ohnehin vor allem darin bestand, auf den Messeständen als Blickfänger Eindruck zu schinden, um nebenbei den konventionellen Schrott verkaufen zu können, sollte man (Vaillant) sich halt auch nicht beklagen, sondern die Kosten da abschreiben, wo sie hingehören, nämlich beim Marketing-Budget.

    Dass Brennstoffzellen zukünftig ein interessanter Weg sein können, stellt doch auch niemand in Abrede.
    Heikel finde ich nur, diese in EFHs zu stellen, wo sie mit PV konkurrieren. Im Sommer bei Knallhitze draußen und Sonne pur Erdgas zu verheizen um Strom und Wasser zu machen, wenn doch eine PV-Anlage das weitaus ökologischer könnte, das ist für mich sinnwidrig. Da ist nämlich auch das Öko-Argument völlig falsch am Platz.
    (Im Übrigen ist auch Wirtschaftlichkeit nicht falsch: meine PV-Anlage mit Staplerbatterie dient sogar als Strompreisbremse, und das gesparte Geld kann ich anderswo sinnvoller einsetzen).
    Meines Erachtens gehören die Dinger dahin, wo ganzjährig ein konstanter Strom- und Warmwasserbedarf da ist, sodass sie die Grundlast effizient abdecken können, z.B.in Hotels.
  • Erstmal ereifere ich mich nicht, sondern habe nur darauf hingewiesen, dass nicht jeder an Gasleitungen fummeln darf. Außerdem ist auch der Ankauf von Hehlerware strafbar, nicht nur der Verkauf.

    Zu Deinen Ausfürhungen zu BSZ sage ich dann mal nix, denn es wäre das gefühlte 91x, dass ich hier die Besonderheiten erkläre und frage, woher denn in einer lauen, traumhaft schönen Sommernacht nachts um 3 der Strom herkommt, wenn ich Licht brauche, um zu pinkeln.

    Aber dann kann man sich ja ne Batterie kaufen...

    Insgesamt einfach sehr fragwürdig und auch sehr ermüdend hier.

    Und die ecopower sind NICHT an den Anwendern gescheitert und daran, dass diese nicht in der Lage waren, diese dann selber (lachhaft) wieder in Gang zu kriegen.
    Thomas Deus
    -Geschäftsführer-
    Fa. GO BHKW GmbH
    Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
    www.go-bhkw.de
  • Hans_Dampf schrieb:

    Aber dann kann man sich ja ne Batterie kaufen...
    In der Tat kam mein Strom in den heißen Sommernächten - solche hatten wir reichlich im vergangenen Jahr und oft große Mühe, die Tageswärme wieder loszukriegen - aus meiner Batterie im Keller, die sie wiederum bei Sonne satt vom Dach bekam. Die - bekanntermaßen hier im Forum - als bewährte Bleibatterie sogar sehr wirtschaftlich ist. Aber die Pflege braucht, die sie bekommt.

    Aber auch aus LiFePo oder ähnlichem Wartungsfreundlichem sind die bei rund 400€/kWh mittlerweile erschwinglich. (Manche Leute behaupten zwar, die seien schon viel billiger, aber leider sehe ich die nirgends.)

    Was die ecopower anbetrifft: @alicante hat da seine positive eigene Erfahrung bereits bekannt gegeben.
    Und es ist in der Tat lachhaft, solch diffizile Stückchen Technik unbedarften Benutzern in die Hand zu geben. Stattdessen müssen die wenigen qualifizierten Techniker, die das Land hat, solchem Kinkerlitzchenzeug hinterherrennen. (Wenn ich hier einen Heizungsbauer für ein Projekt brauche, muss ich auf Knien betteln, sich die Ausschreibung überhaupt anzusehen). Das kann nicht wirtschaftlich funktionieren bei Stundensätzen von 80€+.
    Aber wenn die BSZ irgendwann in der Zukunft auch bei Lastwechselbetrieb funktionieren und überleben und dann bezahlbar sind, empfehle ich die gerne an meine Kundschaft weiter.

    Wie kommst du auf "Hehlerware"? Warum so giftig? Wir leben in einer Marktwirtschaft, da darf sich jeder überlegen, was er zu welchem Preis verkauft. Wenn er drauflegt hat er halt Pech gehabt.
  • Zum Pinkeln reichen 10 Watt. da muss ich keine 1500 Watt produzieren.
    Ich habs weiter oben schon mal geschrieben, das Ding produziert durchgehend Wärme die im Sommer nicht gebraucht wird.
    Ausserdem kommt man mit 1500Watt nicht weit, das reicht nicht mal für Kaffemaschine, Herd, Spülmaschine, Waschmaschine.
    Muss nur eins dieser Geräte einschalten und bin dann schon am Strom zukaufen.
    Solange Brennstoffzelle nicht modulieren können, sehe ich die nicht im Einfamilienhaus.

    Gruß
    Thomas
    Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
    48V 775AH (C5) Bater,
    2 Victron Multigrid,
    9,9 KWp PV
    2,7 KWp PV
  • OK, dann gebe ich nochmal meinen Senf dazu:

    1) Hehlerware:
    Wenn jemand vollkommen unbekanntes bei ebay einen ecopower 1.0 anbietet und ansonsten nur gebrauchte Jeanshosen (die er laut seinen Bewertungen bei ebay nach Erhalt des Geldes ab und an auch mal nicht liefert) verkauft, dann stellt sich die bescheidene Frage, wo er denn den ecopower 1.0 her hat. Die Auktion war ein Privatverkauf (wie eben die gebrauchten Jeanshosen auch). Wie kommt also Lieschen Müller an einen neuen (!) ecopower?

    Es ging bei diesem Thread nur darum, die Aufmerksamkeit auf die Ebay-Auktion zu lenken. Troll, Zeitverschwendung, wie so oft hier...

    Ihr könnt ja gerne darlegen, was denn dagegen spricht... Ich freue mich auf Eure Vorschläge, wo denn der Ebayverkäufer den ecopower 1.0 (wie gesagt: NEU!!) her hat.

    2) Kunde muss selber schrauben
    Wenn das das Kriterium ist, ob Hersteller x mit seinem Produkt erfolgreich ist, frage ich mich, wieso dann RMB gerade die 3 Halle baut, bei uns aber kein Kunde selber fummeln muss und kein Kunde ölige Finger hat. Haben wir am Ende andere Endkunden als Vaillant? Nee, aber wir haben den direkten Vergleich, denn wir haben einen Kunden, der mittlerweile 3 Maschinen von uns bekommen hat und in einem anderen Objekt 2 4.7er von Vaillant stehen hat.
    Der Vergleich ist vernichtend für Vaillant...

    Sind vielleicht die Kunden von Sunmachine, Whispergen, Green Energy, Proenvis u.s.w. nur technisch untalentiert? Die Kunden, die den Viessmann Vitowin hatten oder den Remeha-Stirling auch?

    3) Ausschreibungen etc.
    Wenn Du keinen findest, der Deine Ausschreibungen ausfüllt und Angebote abgibt, dann frag Dich mal warum. 80 Euro Stundensatz haben wir nicht, wobei mir die Idee gefällt.... Wir haben aber Werkzeuge und Maschinen für >70.000 Euro, die wir gerne zu den Aufträgen mitbringen dürfen. Die haben wir aber nicht (siehe 1) beim Jeanshosenverkäufer bei ebay für nen schmalen Taler geschossen... Ausschreibungen bearbeiten wir grundsätzlich nicht.

    Wieso? Erstens sind die Ausschreibungen als solches Unsinn, denn Vergabekriterium ist immer der Preis, der billigste kriegt den Auftrag. Zweitens zahlt mir keiner die 2 Tage Arbeit, wenn ich (wie letztens per Mail erhalten) eine Ausschreibung von 163 Seiten ausfüllen darf und so kriegsentscheidende Dinge eintrage wie den Preis einer Rohrschelle 20-22 mm, allerdings komplett mit Dübel und Stockschraube... Hab dann die Email gelöscht....

    Drittens habe ich noch keine einzige Ausschreibung gesehen, die nicht voller Fehler war, wo Dinge fehlten, die essentiell sind (VDI 2035) und bei der die Vergabe- und Garantiebedingungen unter aller Kanone waren und ausdrückten, dass der Handwerker in den Augen des "Fach"planers der letzte Dreck ist, der froh sein kann, den Auftrag machen zu dürfen. Du kannst ja mal Deine Ausschreibungen daraufhin prüfen...

    3) Brennstoffzelle
    Es ist eben so, dass es DIE SACHE zur Energiewende nicht gibt und Dinge, die sinnvoll dahinführen und 398 Stärken und 2 Schwächen haben, dann nicht gemacht werden, wegen der zwei Schwächen.

    Es ist eine bodenlose Dummheit anzumerken, dass die 1,5 kW nicht reichen, wenn der Herd an ist, die Waschmaschine oder ein anderer, großer Verbraucher und dies dann als Argument gegen die BSZ zu nehmen. Wenn der Herd meinetwegen 2000 Watt zieht und die BSZ liefert 1500, muss ich 500 kaufen.... Ohne BSZ muss ich aber 2000 kaufen. Da mir aber die 500 Watt fehlen, kaufe ich keine BSZ und dann lieber die 2000 Watt bei den Verbrechern namens EON und RWE. Ich bin aber total für die Energiewende.... lachhaft

    Wieso die BSZ modulieren muss, weiß ich nicht. Wo ist das Problem, wenn ich gerade 500 Watt brauche, die BSZ 1500 produziert und ich dann eben (gegen Geld!) 1000 Watt einspeise? Wo wäre mein Vorteil, wenn die BSZ modulieren würde? Dies dann noch ggf. um den Preis der Störanfälligkeit?

    Es ist selbst in einem Haushalt nicht so, dass ich null Strombezug habe, aber nehmen wir mal den Fall und die Kiste speist 1,5 kW ins Netz ein und die Wärme geht durch den Schornstein zum Teufel. Dann kostet mich das
    2,5 kWh Gas * 5 Cent = 12,5 Cent

    und ich bekomme
    1,5 kW * 8 Cent KWK-Bonus = 12 Cent
    1,5 kW * 5 Cent Einspeisevergütung = 7,5 Cent
    2,5 kWh Energiesteuer * 0,55 Cent = 1,38 Cent

    Also bleiben hierbei im schlechtesten Fall knapp 8 Cent hängen.... Wer hätte das gedacht? Reicht nicht, um seinen Job zu kündigen.... Aber man bringt keinesfalls Geld mit

    Und nein: Die Wartungskosten sind hier irrelevant, da diese einmal jährlich anfallen (ist beim klassischen BHKW anders)

    Die Berechnung oben war wie gesagt der theoretisch schlechteste Fall. In der Praxis wird es nie so sein, dass kein Strom gebraucht wird

    4) Die Wärme der BSZ:
    Nein, es ist nicht so, dass "im Sommer" die Wärme nicht gebraucht wird. Auch, wenn es dieses Jahr gefühlt so war, dass jemand Anfang April auf den Knopf drückt und dann Sommer ist und Mitte Oktober auf kalt umgestellt wird, ist dies in den meisten Jahren nicht so. Man kann ja mal mit dem Holzhammer rechnen und ich bin mir dessen bewusst, dass es eben mit dem Holzhammer ist, aber total falsch ist es auch nicht:

    Pro Person rechne ich mit 800 kWh für WW pro Jahr
    Wenn also 4 Personen im EFH wohnen, fallen 3.200 kWh für WW an
    Bei 365 Tagen sind dies rd. 8,8 kWh am Tag (egal, ob draußen +33° oder minus 10° sind)

    Es würden dann also im Hochsommer 14,7 Stunden die 600 Watt der BSZ zur WW-Bereitung verwendet werden können. Nur mal so zum Nachdenken...

    5) Worum es eigentlich geht:

    Etwa 70 KM Luftlinie von hier ist der Hambacher Forst, es geht nicht um das Stück Wald, sondern um das Drumherum...
    Die Energiekonzerne argumentieren eben genau mit der Lücke, die entsteht, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Außerdem wird mit dem Netzausbau argumentiert, Wind im Norden, BMW im Süden...

    Deshalb müssen wir leider weiter unsere Braunkohlekraftwerke betreiben, den Klimawandel (Erfindung der Chinesen laut Trump) vorantreiben, denn es gibt leider nix, was eben die 10 Watt liefert, wenn Sie nachts um drei pinkeln müssen....

    Öhh räusper nee, stimmt leider...

    Und wir von Innogy bringen ja die Energiewende auch selber voran, denn bei uns kann man sogar PV-Anlagen kaufen, da seht Ihr mal, wie umweltfreundlich wir sind...

    (Persönliche Anmerkung: Es ist meiner Meinung nach rein juristisch nicht möglich, dass jemand mit Innogy einen rechtswirksamen Kaufvertrag über eine PV-Anlage abschließt. Schwachsinnige sind nicht geschäftsfähig und wer bei Innogy eine PV-Anlage kauft, ruft auch beim Finanzamt an und fragt, wie er Steuern sparen kann...)

    Wir wissen ja, dass es schlecht ist, was wir machen, aber wir arbeiten an einer Lösung, sieht man ja auch an der Kohlekommission.... So 2035 oder so isset dann soweit...

    ======
    Auf der anderen Seite stehen dann wir. Wir kennen PV und wissen, dass da nachts nicht viel kommt. Und dass es nicht steuerbar ist, wann die Sonne scheint... und dass wir eben um 3 Uhr nachts im Hellen pinkeln wollen....

    Und haben dann die Chance, eine BSZ bei uns zu installieren und dann Innogy und Co das Wasser abzugraben und denen per Nadelstich den Braunkohlehals abzudrehen. Aber da sind die 2 (real gar nicht existenten) Nachteile, deshalb machen wir das nicht.

    Und so macht Innogy dann weiter...

    ==========
    Ich kann Euch ja mal erzählen, wie ich die BSZ verkaufe:

    Ich sage den Leuten, dass die Kiste 24/7 1,5 kW Strom macht. Immer. Und dass wenn er eine kauft und sein Nachbar und sein Kumpel und der Kumpel von seinem Kumpel und und und dann ein Braunkohlekraftwerk abgeschaltet werden kann. Und dass die genannten Leute dann dran schuld sind, wenn es abgeschaltet wird...

    Ach ja: Und 12.450 Euro Förderung gibbet auch noch...
    Thomas Deus
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  • Hallo,

    @Hans_Dampf. Ich habe nicht mitbekommen das es jetzt in diesem Thread nur noch um die eBay Auktion mit dem "ecoPOwer bei eBay" geht. Wo genau ist jetzt dein Problem?Ohne vorher Details zum Vorgang zu wissen, auf andere Verkäufe des Verkäufers einzugehen etc., gehört meiner Meinung nach in deinen Kopf aber nicht hier hin!

    Ja ich habe ein "neues" Gerät privat gekauft, habe jedoch noch weniger bezahlt und habe eine Rechnung, die 2,5 Jahre alt ist mit passenden Seriennummern.
    Gelaufen ist das über den großen R+F. Eingabut wurde es nie, da in dem Haus keine Freigabe durch den Schornsteinfeger und eh zu klein.

    Jetzt frage ich dich, was du für Probleme bezüglich Hehlerware hast ?!?
    Somit bitte ich euch diesen Punkt einfach zu akzeptieren.

    Grüße,

    Andy
  • Ich dachte, es sei das Gerät von ebay, denn Du hattest gepostet, dass Du ein Gerät gekauft hast und ich finde die Auktion auch nicht mehr... steht nicht mehr bei ebay, ist weg, verschwunden...

    Ist aber sicherlich absoluter Zufall und hat sicherlich nix mit Dir zu tun.
    Thomas Deus
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  • Hallo Hans Dampf ,

    warum haust Du so auf die Kacke !!!

    Andy - meyer hat klar und deutlich geschrieben , das sein Vater eine E- Kozession besitzt und eine GasinstallationS- Firma die Gasanschlüße erledigidt !
    Eigentlich sollte man die Beiträge hier im Forum gewissenhaft lesen , ehe man einen Rundumschlag startet .

    Gruß Heinz
  • Zumal die Behauptung man würde sich durch den Kauf von Diebesgut direkt strafbar machen so auch nicht gehalten werden kann.
    faz.net/aktuell/gesellschaft/k…cht-strafbar-1458997.html
    recht-gehabt.de/ratgeber/meine…n-diebesgut-strafbar.html

    Freilich bleibt das Problem das man an Diebesgut kein Eigentum erwerben kann. Heißt so viel wie: Man hat Geld für nix hergegeben und bleibt auf der Forderungen gegen der Verkäufer in aller Regel dann auch sitzen...


    mfg JAU