EC-POWER XRGI-15 BHKW TOTALSCHADEN NACH 50% AMORTISATION

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    • EC-POWER XRGI-15 BHKW TOTALSCHADEN NACH 50% AMORTISATION

      Unser EC-POWER XRGI-15 BHKW hat am 12. Februar 2018 bei ca. nur 50% der Amortisation den Geist endgültig aufgegeben. Diagnose: Totalschaden nicht reparierbar. Das ist ein kräftiger Schlag ins Kontor, weil 50% Amortisation bedeutet, dass von den ca. 50.000,- Euro Erstehungskosten nur ca. 25.000,- Euro eingespielt wurden. Damit liegt der Verlust bei ca. 25.000,- Euro.

      Die Frage ist jetzt: Wer trägt die Verantwortung (zuerst mal nicht juristisch) für diese Amortisationslücke von 25-tsd. Euro?

      Dazu hier die Historie:


      Die Vorgeschichte, die bereits hochspannend und für potenzielle BHKW-Käufer vielleicht lehrreich sein könnte kann man in diesen Beschreibungen nachlesen:

      Was ist los mit EC-Power - Ersatzteil-Lieferprobleme - EC-Power ...
      Was ist los mit EC-Power - Ersatzteil-Lieferprobleme...

      HILFE - KEIN SERVICE MEHR FÜR XRGI15 von EC-POWER? - EC ...
      HILFE - KEIN SERVICE MEHR FÜR XRGI15 von EC-POWER?...

      Endabnahme Unserer Neuen Bhkw Heizanlage - Müssen Wir Das ...
      bhkw-forum.de/index.php?thread/3810...unserer...




      Reparaturen und Stillstände vor 22.12.2016 wurden hier nicht dokumentiert.

      22.12.2016
      Stillstand BHKW: Stellmotor gebrochen
      Reparatur durch Fa. H.: Rechnung: Netzteil Power Unit ; Schlauch Kit; Ventildeckelabdichtung; Stellmotor: 2.065,65 Euro incl. MWSt.


      29.11.2017
      Störung Stillstand des BHKW

      04.12.2017
      Durch Fa. H. Störung bestätigt: „ Wartung fällig 1500h;
      Alle Adern des Kabelbaums sind spröde - müssen erneuert werden.
      Öldruckschalter muss bei nächster Wartung erneuert werden.
      BHKW wurde durch Fa. H. abgeschaltet - nicht lauffähig
      Rechnung: 340,- Euro incl. MWSt.


      20.12.2017
      Kundendienst: Wartung durchgeführt nach W.Plan; Ölkühler getauscht, Auf Dichtheit geprüft - i.O.
      15:00 BHKW läuft wieder
      Rechnung: 2.386,01 Euro incl. MWSt.

      27.12.201710:00
      BHKW fällt aus. Stillstand


      08.01.2018 BHKW läuft wieder
      BHKW konnte telefonisch wieder aktiviert werden (Durch F. H.)


      12.01.2018 BHKW geht anstatt 80°C nur noch auf ca.70°C
      Kurz darauf: Stillstand BHKW:

      Die Fa. H. kommt. Nachdem ein paar Schläuche abgenommen wurden die Diagnose: „es haben sich in den Schläuchen schleimige Ablagerungen festgesetzt. Es werden diese Schläuche ersetzt gegen neue. Das BHKW läuft danach wieder.

      BHKW geht anstatt 80°C nur noch auf ca.70°C
      12.02.2018 BHKW fällt ganz aus. Stillstand

      13.03.2018
      Fa. H. kommt und stellt Diagnose: „Zylinderkopfdichtung“ erneuern und Gerät spülen.
      Angebot von Fa. H.: „Zylinderkopf + Dichtung erneuern + „mit Motorenöl durchsetztes Kühlwasser spülen“: 2.215,19 incl. MWSt.
      Das Angebot wurde von uns angenommen trotz der hohen Kosten.

      BHKW steht still.


      08.05.2018
      Reparaturtermin, nachdem die Ersatzteile durch Fa. H. bestellt wurden (sehr lange Lieferzeit durch EC-Power). Zylinderkopf und ein paar Schläuche wurden demontiert. Danach sofort die Diagnose: Totalschaden, keine Reparatur mehr möglich.

      Totalschaden:
      Praktisch alle großen Kanäle und auch die kleinen Flüssigkeitsdurchlässe haben sich inzwischen komplett zugesetzt mit einer jetzt harten teilweise schleimigen Substanz (vermutlich Öl mit Wasser gemischt). Die kleinen Durchlässe innerhalb des Motors lassen sich nicht mehr reinigen. Man müsste den ganzen Motor komplett in alle Einzelteile zerlegen, was kostenmäßig nicht infrage kommt.

      Fa. H. schätzt, dass das BHKW bis zum heutigen Totalausfall nur ca. 50% der ursprünglich investierten Kosten (ca. 50.000,- Euro) eingespielt hat. Das wäre ein Verlust von 25.000,- Euro zuzüglich der ständigen Reparaturkosten.

      Rechnung von Fa. H.: Überprüfung BHKW - „Kopfdichtung defekt; Demontage Kühlschläuche, Ventildeckel, Ölkühler; „sehr starke Verschlammung in allen Kühlkanälen festgestellt“; „Rücklaufleitung voll mit Ölschlamm“
      Rechnungsbetrag: 1.947,15 Euro


      17.5.2018
      Das BHKW muss laut Fa. H. durch ein neues Gerät ersetzt werden. Fa. H. bietet im Austausch ein neues BHKW „Energiewerkstatt ASV15“ an für 67.528,93 Euro incl. MWSt. zzgl. Wasseraufbereitung.


      BILDER IM ANHANG:
      Diese Bilder zeigen den aktuellen Stand: Die Maschine ist zerlegt und steht jetzt so im Heizraum.
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      ES STELLEN SICH JETZT DIESE FRAGEN...
      ...Wir würden schon gerne herausfinden, warum ein Schaden von 25.000,- Euro so einfach geschluckt werden muss oder ob hier Fehler von wem auch immer gemacht wurden. Frage: Hätte man (Fa. H.) das Zusetzen der Kanäle nicht in einem früheren Stadium feststellen können und dann frühzeitig eine Reinigung durch Spülen der Kanäle machen können, um das verhärten der Ablagerungen zu verhindern? Sollte EC-POWER da nicht mal helfend aktiv werden?

      Ich würde mich über wirklich helfende Kommentare freuen.
      Solarcampus


      ERGÄNZUNG:
      ...oder gibt es vielleicht doch die Möglichkeit, das BHKW zu spülen, um es wieder lauffähig zu machen? Das wäre natürlich die Rettung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SOLARCAMPUS () aus folgendem Grund: Ergänzung am Ende...

    • Als erstes würde ich (als Techniker) einmal etwas von der verkrusteten Masse herauskratzen und schauen ob es sich in Wasser, Kaltreiniger, Motorreiniger etc. auflösen lässt!

      Denn so wie es für mich aus den obigen Schilderungen hervorgeht ist offensichtlich die Kopfdichtung schön langsam kaputt geworden und es hat sich die Kühlflüssigkeit mit Motoröl vermischt und irgendwas davon hat sich abgelaget und verfestigt, fast alles an Ablagerungen kann man wieder wenn auch vielleicht schwer (chemisch) wieder auflösen und ausspülen.

      Ist aber mit Sicherheit eine "Scheißarbeit",!

      Zylinderkopfdichtungen werden von Spezialfirmen auch "nach Maß" angefertigt, bei den Ersatzteilpreisen welche hier oft genannt werden (und den teilwiese utopischen Lieferzeiten), würde ich auch darüber nachdenken!

      Nach den von Gockel ausgespuckten Ergebnissen ist der Motor ein 4-Zylinder von Toyota mit 2,2 L Hubraum, ich würde mich nicht wundern wenn es ein "modifizierter" PKW Motor wäre, das schließt gleichzeitig die Idee ein ob man nicht einen guten Toyota Automechaniker einmal drüberschauen lassen sollte!
    • Hannes/ESBG schrieb:

      Nach den von Gockel ausgespuckten Ergebnissen ist der Motor ein 4-Zylinder von Toyota mit 2,2 L Hubraum, ich würde mich nicht wundern wenn es ein "modifizierter" PKW Motor wäre, das schließt gleichzeitig die Idee ein ob man nicht einen guten Toyota Automechaniker einmal drüberschauen lassen sollte!
      Das ist leider vollkommener Blödsinn. Soll aber egal sein.

      Zum Problem: Ein BHKW ist niemals total kaputt, es sei denn, die Bude ist abgebrannt oder die Maschine ist geklaut worden. Im vorliegenden Fall kann man den Motor tauschen, diesen kann ecpower liefern oder IMT. Dann wird der Motor eingebaut und die Kiste läuft wieder.Die restlichen Bauteile können ggf. gespült werden oder müssen auch ausgetauscht werden, in Summe landet man dann aber bei unter 10.000 Euro.

      Dass da jetzt 25.000 Euro weg sind, ist dummes Zeug, denn die bestehende Installation Puffer etc. kann ja weiterverwendet werden. Es müsste auf dem Weg zum Status Quo aber jemand gemerkt haben, dass die Kopfdichtung oder der Zylinderkopf fritte sind, denn die Anlage muss primärseitig permanent Wasser verloren haben, das dann nachgefüllt werden musste. Da ist so einiges schief gegangen...
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Moin

      Hans_Dampf schrieb:

      Im vorliegenden Fall kann man den Motor tauschen, diesen kann ecpower liefern oder IMT.
      im Hinterkopf habe ich das dies bei EC-Power nicht so einfach möglich war. Es wird hier wohl die ganze Motor-Generator-Brücke getauscht weil die Ausrichtung zueinander vor Ort nicht sicher bewerkstelligt werden kann.

      Bei Solarcampus gabs doch Querelen mit dem Hersteller deshalb erübrigt sich die Frage nach Vollwartung und Gewährleistung ?!

      Ansonsten stimme ich zu, Ablagerungen analysieren und mit geeigneten Mitteln ausspülen aber dann die neuralgischen Punkte nochmal kontrollieren !!

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Hallo Hans Dampf!

      Ich hab kein Problem damit, dass Du über meine Meinung behauptest "das ist völliger Blödsinn", aber bitte denk einmal genau nach!

      Einen Motor völlig neu zu entwickeln kostet alleine schon sehr hohe Summen, bis alle "Kinderkrankheiten" ausgemerzt sind vergeht nochmals sehr viel Zeit (in der das Produkt eigentlich noch nicht verkauft werden kann, oder es "reift" beim Kunden nach was man gemeinhin als "Bananenprodukt" bezeichnet.

      Und genau aus diesem Grund werden bewährte Großserienmotore mit relativ niedriger Literleistung entsprechend adaptiert und umgerüstet (Zylinderkopf, Ventile und deren Sitze, Nockenwellen, Lager und noch einiges mehr um eben die entsprechenden 40.000 Betriebsstunden mit vernünftigen Wartungsintervallen auf die Reihe zu bringen.

      Finaziell gesunde Firmen bieten dazu eine umfassende "Gewährleistungsnachbetreuung" wo erkannte problematische Baugruppen kulant getauscht werden, da aber der BHKW-Markt nicht gerade der Massenumsatzbrüller ist, wird an allen Ecken und Enden massiv gespart bzw entschlafen manche hoch bejubelte Produkte schon sehr bald nach der Markteinführung (Sunmachine, Vaillant Stirling etc.)

      Und spätestens 2 bis 3 Jahre danach gibt es nichts mehr (leider auch keinerlei Ersatzteile für die paar Maschinen welche noch laufen), was man in den entsprechenden Postings ja sehr genau nachvollziehen kann.

      In einem Punkt stimme ich Dir vollinhaltlich zu, der Schaden an der betreffenden Maschine ist nicht von heute auf morgen gekommen, ein Betreiber eines BHKW sollte im Idealfall ein Mensch mit technischem Gespür sein und immer wieder an seinem Kind vorbeigehen und ihm auf den Puls fühlen muß, viele Probleme kündigen sich lange voraus schon an.
      Da saftelt es ein bischen, da entsteht eine kleine Ölpfütze und immer wieder muß man Kühlflüssigkeit nachfüllen und so weiter, das alles hat irgendwo eine tiefere Ursache und auch veränderungen im Laufgeräusch signalisieren dass irgendetwas sich ankündigt.
      Die Karre laufen lassen bis es kracht ist die schlechteste Option!
    • alikante schrieb:

      im Hinterkopf habe ich das dies bei EC-Power nicht so einfach möglich war. Es wird hier wohl die ganze Motor-Generator-Brücke getauscht weil die Ausrichtung zueinander vor Ort nicht sicher bewerkstelligt werden kann.
      Das ist halbrichtig. Die Hersteller erzählen einem das, aber wenn man selber denken kann, fällt einem ein, dass ja auch die Hersteller nicht hexen können und die Einheit Motor/Generator nicht zusammen auf die Welt kommen. Mit den richtigen Gerätschaften und Sorgfalt und Know How ist es unproblematisch möglich, den Motor auch auf der Baustelle zu tauschen. Der Generator ist meistens absolut OK, den muss man nicht wegschmeißen.

      @Hannes/ESBG
      Der fragliche Motor von Toyota ist hunderttausendfach woanders verbaut. Das Hauptproblem bei allen Beteiligten, seien es die Hersteller, die Installateure und eben auch die Nutzer, ist, dass erstens alles, was in Hochglanzprospekten angepriesen wird, funktionieren muss, denn sonst gäbe es ja keine Hochglanzprospekte.

      Außerdem ist ein BHKW unendlich komplizierter, als einen Motor an einen Generator zu dängeln und den dann mehr oder weniger viel Krach machen zu lassen. Diejenigen, die dann jeweils auf den Messen das Rad neu erfunden haben, haben in Wirklichkeit keinerlei Ahnung vom Teufel, der im Detail steckt.

      Dann kommt auch noch der Heizungs-BAUER, der sowieso keine Ahnung hat. In Summe nimmt dann das Verhängnis seinen Lauf.

      Aber zurück zum Thema:
      Der Motor als solches macht locker 40-50.000 Stunden, wenn er denn im Gerät richtig verbaut wurde, die Anlagenparameter stimmen (keine Mörder-Vorlauftemperaturen, Umwälzpumpe Primärkreis ausreichend dimensioniert, Wasser sekundär VDI2035 etc.). Falls nicht, ist eben Sense...

      Was es bringen soll, hier für weiteres Geld die Ablagerungen etc. zu analysieren, kann mir ja mal einer erklären. Naja, man weiß dann wenigstens, warum das Ding verreckt ist, aber weiß man es wirklich? Und was hat man dann davon? Ach ja, man kann dann ja seine Rechtschutzversicherung bemühen...

      Warum manche keinen Vollwartungsvertrag abgeschlossen haben, aber hinterher jammern, erklärt sich mir auch nicht. Der Motor in dem konkreten Fall hier ist über einen langen Zeitraum dahin gereist, wo er jetzt angekommen ist. Wieso hat das niemand bemerkt?

      Fragen über Fragen....
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH
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    • Hans_Dampf schrieb:

      Außerdem ist ein BHKW unendlich komplizierter, als einen Motor an einen Generator zu dängeln und den dann mehr oder weniger viel Krach machen zu lassen. Diejenigen, die dann jeweils auf den Messen das Rad neu erfunden haben, haben in Wirklichkeit keinerlei Ahnung vom Teufel, der im Detail steckt.

      Dann kommt auch noch der Heizungs-BAUER, der sowieso keine Ahnung hat. In Summe nimmt dann das Verhängnis seinen Lauf.
      Kann ich aus leidiger Erfahrung nur bestätigen, allerdings nicht bei solchen mickymaus BHKW sondern bei 250 bis 400 kW (el), wenn Hydraulik und Temperaturwunsch nicht passen ist alles ein Desaster!

      Versprochen wird vieles, (besonders in den erwähnten Hochglanzprospekten) was in der Praxis nicht machbar ist (zumindest nicht bei Dauerbetrieb), es gibt keine Kolbenmaschine welche ständig mit 100 bis 110°C Primärkreistemperatur betrieben werden kann, da machen weder die O-Ringdichtungen noch das Öl lange mit!

      Es ist mit den BHKW´s dasselbe Dilemma wie mit den WP, ungeeignete Verbraucher welche mit den realistisch erreichberen Temperaturen nicht betrieben werden können, bei den BHKW´s sind es die Absorberkälteanlagen (wo sich unter 95°C VL-Temperatur und einer Spreizung von teilweise kaum 10K nicht viel tut) und bei den WP sind es die Radiatorenheizungen welche aus einer 70/55° Zeit stammen und nun WP-tauglich gemacht werden sollen.

      Grüße Hannes
    • Hans_Dampf schrieb:

      Mit den richtigen Gerätschaften und Sorgfalt und Know How ist es unproblematisch möglich, den Motor auch auf der Baustelle zu tauschen. Der Generator ist meistens absolut OK, den muss man nicht wegschmeißen.
      Was mich ja mit heruntergefallenen Kiefer dastehen lässt ist ja das du, weil Motor mit Generator extern zusammengebaut werden müssen, behauptest der Generator würde weggeschmissen nur weil der Motor kaputt ist.


      mfg JAU
    • Nee, habe ich nicht behauptet.... Der Hersteller baut Dir eine komplette Einheit M/G ein und behauptet, dass der Austausch nur des Motors auf der Baustelle nicht geht. Und sicher wird der dann den alten Generator nicht wegwerfen..

      Komischerweise kostet eine M/G Einheit knapp mehr (sind aber nur ein paar Tausender) als nur der Motor..
      Thomas Deus
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    • Hans_Dampf schrieb:

      Nee, habe ich nicht behauptet....
      Nun, du implizierst sie lassen den Generator grundsätzlich mit ausbauen um gute Generatoren dann einfach wegzuschmeißen...

      Hans_Dampf schrieb:


      Komischerweise kostet eine M/G Einheit knapp mehr (sind aber nur ein paar Tausender) als nur der Motor..
      Womöglich weil die eine Generator nicht einfach nur ab- und wieder anbauen sondern den auch prüfen und reinigen. Vielleicht sogar neu lagern.
      So kenne ich es von Industrieteilen die vom Service zurück kommen.


      mfg JAU
    • Vielleicht wird der Generator auch gegessen, ich weiß es nicht...

      Was ich aber weiß ist die Tatsache, dass man den Motor vor Ort tauschen kann und dann den alten Generator weiterverwendet. Was ich ebenfalls weiß ist, dass viele Endkunden in einem solchen Sachverhalt dann ein Angebot vom Hersteller haben, Kosten x Euro für Tausch Generator und Motor

      Dann wird auf dem Markt geguckt, ob man bei dem hohen Preis nicht was sparen kann. Hexenmeister 1 bietet Variante 1 an, kostet nur 1/3 von der Lösung, die der Hersteller angeboten hatte. Wird dann bezahlt, funktioniert aber nicht (Bsp: Guck doch mal im Internet, ist sicher auch nur n Automotor...).

      Geld ist aber weg....

      Und: Jeden Tag, an dem das BHKW steht, verliert man weiterhin Geld
      Thomas Deus
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    • Hans_Dampf schrieb:

      Dann wird auf dem Markt geguckt, ob man bei dem hohen Preis nicht was sparen kann. Hexenmeister 1 bietet Variante 1 an, kostet nur 1/3 von der Lösung, die der Hersteller angeboten hatte. Wird dann bezahlt, funktioniert aber nicht

      Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst, du argumentierst plötzlich in genau in die entgegengesetzte Richtung.
      Weil: Die Kunden die unbedingt 2/3 sparen möchten werden das auch tun wenn die Ersparnis nur noch 2/3-x000€ beträgt.


      mfg JAU
    • Hans_Dampf schrieb:

      Und: Jeden Tag, an dem das BHKW steht, verliert man weiterhin Geld
      Oder man wirft dem schlechten BHKW kein gutes Geld hinterher, und baut es ab.
      So wie ich das sehe, war das eine reine Geldvernichtungsmaschine.
      Wenn man etwas handwerklich geschikt ist, holt man sich ein gebrauchtes für 4800€ dazu und hat vorerst genug Ersatzteile.
      Oder man fragt eine Motorinstandsetungsfirma, hier sollte es ja mit Zylinderkopfplanen, und Teile reinigen erledigt sein.
      Abgesehen davon, sollte es zwischen Motor und Generator Zentrierbuchsen geben, eine Wechsel des Motors oder Generators sollte daher absolut unproblematisch sein.

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
      48V 775AH (C5) Bater,
      2 Victron Multigrid,
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      2,7 KWp PV

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von stromsparer99 ()

    • Also, um hier mal alle Unklarheiten zu beseitigen:

      Wir hatten noch keinen solchen Fall und in unseren RMB-Kisten ist der gleiche Toyota-Motor drinnen. Wir wären in der Lage, den Motor vor Ort zu tauschen und den existierenden Generator weiter zu verwenden. Dies kostet ein Bruchteil dessen, was eine M/G Einheit kostet. Wir wären aber auch nie dahin gekommen, wo die Kiste jetzt ist, denn wir hätten ja gemerkt, dass der Primärkreis Druck verliert und dass die Brühe ja irgendwo hingegangen sein muss... Eine Wartung ist eben mehr als Zündkerzen wechseln...

      Was hier passiert ist, ist nicht von heute auf morgen passiert. Weder Anlagenbetreiber noch Hersteller noch Installateur haben die Anlage genug beobachtet, es können hundert Dinge passiert sein, die zum Status Quo geführt haben. Wichtig: Schuld sind immer die anderen!

      Und zu den alternativen Lösungen:
      Wenn einer statt 10.000 Euro 1.000 Euro für Variante b ausgibt, diese dann aber nicht funktioniert, hat er 1.000 Euro weniger, ist aber noch immer da, wo er vorher war. Ein Ersatzgerät als Teileträger ist ebenfalls Schwachsinn, weil der Motor oder was auch immer ja nicht von Maschine 2 bei ebay geschossen in Maschine 1 reinhüpft. Aber für den geneigten Heimwerker sicher kein Problem...

      Ohne, dass ich jetzt nachgucke, ist das Thema um diesen ecpower 2 Jahre alt oder noch älter. Und nun liegt das Kind im Brunnen und jetzt wird derjenige gesucht, der dran schuld ist.
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

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    • Hans_Dampf schrieb:

      Was hier passiert ist, ist nicht von heute auf morgen passiert. Weder Anlagenbetreiber noch Hersteller noch Installateur haben die Anlage genug beobachtet, es können hundert Dinge passiert sein, die zum Status Quo geführt haben.
      Eben. Und gerade in Anbetracht der Historie bin ich nicht sehr überrascht das es schlussendlich zum großen Knall kam.

      Insofern finde ich es toll das man im Forum nicht nur den ersten Stein wirft sondern Alternative Ideen einbringt wie man das Problem lösen könnte. Wobei ich leider fürchte das es keine dauerhafte sein wird weil der Hersteller sich schon zurück gezogen hat, kein Installateur will und der Betreiber nicht kann.


      mfg JAU
    • Hans_Dampf schrieb:

      Hannes/ESBG schrieb:

      Nach den von Gockel ausgespuckten Ergebnissen ist der Motor ein 4-Zylinder von Toyota mit 2,2 L Hubraum, ich würde mich nicht wundern wenn es ein "modifizierter" PKW Motor wäre, das schließt gleichzeitig die Idee ein ob man nicht einen guten Toyota Automechaniker einmal drüberschauen lassen sollte!
      Das ist leider vollkommener Blödsinn. Soll aber egal sein.
      Du widersprichst dich aber schon sehr. Auf den Hinweis von Hannes, daß es sich um einen 4 Zylinder Toyota Motor mit 2,2 Liter Hubraum handelt, antwortest du mit:
      Das ist leider vollkommener Blödsinn.


      In deinem letzten Beitrag schreibst du:

      Wir hatten noch keinen solchen Fall und in unseren RMB-Kisten ist der gleiche Toyota-Motor drinnen.


      Gruß
      Thomas

      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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    • OK, so langsam wird das hier anstrengend, aber man muss ja freundlich bleiben....

      Also:

      Der Begriff "Blödsinn" bezog sich auf die Annahme oder Behauptung, dass es sich bei dem Toyota-Motor in dem BHKW um einen modifizierten PKW-Motor handelt. Dies ist nicht der Fall, deshalb ist es auch eine blödsinnige Idee, zum Schrotthändler zu fahren oder sich sonstwo einen Toyota-Motor zu besorgen und dann zu versuchen, diesen in das BHKW zu bringen.

      stromsparer99 schrieb:

      In deinem letzten Beitrag schreibst du:

      Wir hatten noch keinen solchen Fall und in unseren RMB-Kisten ist der gleiche Toyota-Motor drinnen.
      Wo ist da ein Widerspruch? Gemeint war hier, dass wir noch keine zugesetzten Motor hatten, der dann endgültig tot war. Was deckt sich dabei nicht mit dem, was ich vorher geschrieben habe? Erklär mal...
      Thomas Deus
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    • Weil es sich in deinem einen Beitrag so anhörte, dass es sich um einen 2.2 Liter Toyota Motor handle sei Blödsinn.
      Im nächsten Beitrag schreibst du, dass ihr den selben Toyota Motor in euren BHKW`s einbaut.

      Aber egal, da kann man sich dabei denken was man möchte.

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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      9,9 KWp PV
      2,7 KWp PV