Eigenverbrauch des selbsterzeugten Stroms

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    • Eigenverbrauch des selbsterzeugten Stroms

      Hallo Zusammen,


      In meinem Keller wurde ein ecoPower 4.7, eine Spitzenlasttherme, ein Wärmespeicher sowie Heizungspumpen etc. von Vaillant installiert.

      An meinem für den KWK-Bonus zuständigen Zähler (ist wohl der Nettostromzähler) liefert das BHKW über 20% weniger Strom als es produziert.
      Da das BHKW (50-100W Eigenverbrauch) aber nur ca. 2% des produzierten Stroms selbst verbraucht (nach §3 Abs.(5) KWKG aus dem Jahre 2015 auch darf) glaube ich, dass auch die anderen nicht stromerzeugenden Aggregate (Therme, Wärmespeicher, Heizungspumpen etc.) den vom BHKW produzierten Strom verbrauchen.

      Ich halte die Installation meiner Gesamtanlage für falsch, da ich für den Stromverbrauch der nicht stromerzeugenden Aggregate keinen KWK-Bonus erhalte.
      Ich kann die Kosten dieses Stromes noch nicht einmal in einer Betriebskostenabrechnung umlegen, da dieser Stromverbrauch nicht gemessen wird.

      Bezüglich obiger Problematik benötige Ich eure Hilfe und habe folgende Fragen:
      1. Woher erhalten die Therme, der Wärmespeicher, die Heizungspumpen etc. ihren Strom, wenn das BHKW nicht läuft und demnach auch keinen Strom produziert (ihren Betrieb einstellen werden sie wohl kaum) ?
      2. Ist es zulässig, dass diese nicht stromerzeugenden Aggregate direkt vom BHKW mit selbst produziertem Strom beliefert werden oder wurde meine gesamte Anlage tatsächlich falsch installiert ?
      3. Gibt es bezüglich meiner Problematik irgendwelche Urteile oder Berichte ?
      4. An welche Institutionen kann ich mich wenden, um rechtssichere Auskünfte bezüglich obiger Problematik zu erhalten ?


      Für Hinweise wäre ich euch sehr dankbar.

      Gruß aus Hessen
      Jürgen
    • Hallo Hans_Dampf,

      ich hänge mit meiner gesamten Anlage von Vaillant in einem Beweissicherungsverfahren.
      Die Leistung des BHKW wurde in diesem Verfahren von einem Gutachter festgestellt.

      Ja, mit Urteilen meine ich Gerichtsurteile.


      Gruß aus Hessen
      Jürgen
    • "Falsch installiert" ist ein dehnbarer Begriff.
      Zunächst ist dafür das Errichtungsjahr eine wichtige Angabe.
      Und dann stellt sich die Frage, ob es überhaupt möglich ist, diese "externen Verbraucher" so abzukoppeln, daß sie die Nettostrommessung nicht beeinflussen. Das geht vmlt. aus der orginalen Installationsanleitung hervor.
    • Hallo GM1967,

      danke für deine Antwort.

      Die Installation der gesamten Anlage erfolge im Juni 2015.

      Bei allen bis jetzt recherchierten Beispielrechnungen wurden von der gesamten Stromerzeugung nur der vom BHKW selbst verbrauchte Strom abgezogen (§ 3 Abs. 5 KWKG aus dem Jahre 2015) um die KWK-Strommenge zu bestimmen.
      Desweiteren schreib "ecopowerprofi" vor langer Zeit einmal:
      " ....wie bei vielen falsch Installierten Ecopower , mit großer Wahrscheinlichkeit die Heizungspumpen und Mischer vor dem vom Netzbetreiber vermeintlich als KWK-Zähler bezeichneten Zwischenzähler. ".

      Genau das vermute ich auch bei meiner Anlage.
      Der direkte Anschluss an das BHKW ist wohl der einfachste Weg für einen Installateur, der wohl auch durch die Installationsanleitung gedeckt ist.
      Die einzigste Installationsmöglichkeit darf es aber nicht sein, denn dann würde der Betreiber um einen entsprechenden Teil der KWK-Förderung und um die Betriebskostenumlage betrogen (= Vermögensschaden).
      Ich will mir diesen Vermögensschaden nicht gefallen lassen, denn ich wurde vor dem Kauf nicht darüber aufgeklärt, dass ich für den Stromverbrauch der "externen Verbraucher" keine KWK-Förderung erhalte etc.
      Viel schlimmer noch, mir wurde geradezu vorgerechnet, dass der gesamte produzierte Strom = die produzierte KWK-Strommenge ist.
      Bei der "Schmackhaftmachung der Anlage" wurden 0% Eigenstromverbrauch berücksichtigt (ca. 2% wären für das BHKW bei 100 W Eigenverbrauch ok) gegenüber > 20% Eigenstromverbrauch bei meiner Anlage.
      Das ganze nenne ich mal "arglistige Täuschung", denn bei richtiger Aufklärung hätte ich mir diese gesamte Anlage nicht zugelegt (liegt doch wohl "auf der Hand").


      Gruß aus Hessen
      Jürgen
    • Moin,

      seit 2009 gibt es den KWK Zuschlag auch auf Eigenverbrauch, damals wurden von den Herstellern Umrüstungen angeboten.....aber eine Anlage die 2015 ans Netz gegangen ist sollte ganz klar "Gesetzeskonform" installiert sein.

      hier mal ein älteres Thema dazu ecopower (endlich) in Betrieb gegangen

      Grüße

      PS: der "Nettostromzähler" ist im Planungshandbuch als "Zubehör" geführt - evt. zusammen mit dem Umrüstsatz ??

      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Hallo alikante,

      besten Dank für deine Antwort und deinen Verweis zu einem älteren Forum-Thema aus dem Jahr 2010.

      Gemäß diesem Beitrag ist mir jetzt klar, dass mein Problem schon länger existiert und Vaillant nichts unternimmt um die Problematik im Sinne ihrer Kunden abzustellen.

      Gibt es bezüglich der unterschlagenen Förderung und Betriebskostenabrechnung einerseits und des nicht mitgeteilten Eigenverbrauchs bei der Beratung andererseits bereits Gerichtsurteile ?

      Was mich aber auch noch wissen möchte ist, woher die Nebenaggregate ihren Strom beziehen, wenn das BHKW nicht läuft und demnach auch kein Eigenstrom verbraucht werden kann ?
      Egal woher dieser Strom genommen wird, er wird meines Erachtens auch nicht gemessen.

      Gruß aus Hessen Jürgen
    • Die Versorgung dieser Nebenaggregate läuft (wie die Ecopwer Versorgung) über den Ecopower-Anschluß. Läuft das Teil nicht, kommt der Strom aus dem Netz - läuft es, kommt der Strom aus dem Ecopower.
      Im übrigen besteht keine Verpflichtung, die Aggregate hinter der Nettomessung anzuschließen, gesetzeskonform ist vom Anschluß her beides. Aber für den Bonus ist es eben nachteilig.
      2015 sollte man schon Bonuskonform installieren können......

      Beim Dachs wurde wegen der Problematik ca 2008 ein 2. Stromanschluß eingeführt.
    • Danke für deine Antwort GM1967

      Wenn ich deine Antwort richtig verstehe bedeutet das für mich, dass aus meinem Netz teuer eingekaufter Strom abgezogen aber messtechnisch nicht erfasst wird, um die Nebenaggregate mit Strom zu versorgen (wenn das BHKW nicht läuft).
      Somit kann ich auch diesen Strom in der Betriebskostenabrechnung (bezüglich Umlage auf die Mieter) nicht geltend machen.
      Dadurch entsteht mir ein Vermögensschaden, denn ich habe das Recht (wenn nicht sogar die Pflicht) die Kosten dieses Stromes über die Betriebskostenabrechnung umzulegen.

      Es mag sein, dass der Anschluss der Nebenaggregate in jedem Fall gesetzeskonform ist.
      Nicht gesetzeskonform jedoch ist "das Verschweigen", das förderfähiger KWK-Strom durch vorrangigen internen Verbrauch durch die Nebenaggregate nicht gefördert werden kann ---> meines Erachtens ein "Beratungsfehler".

      Gar nicht gesetzeskonform ist jedoch die Gleichsetzung des tatsächlich produzierten Stromes mit dem förderfähigen KWK-Strom.
      Das weglassen des Eigenbedarfs an Strom sowohl für das BHKW als auch für die gesamte Anlage (in meinem Fall über 20% des produzierten Stroms) in einer Berechnung vor dem Kauf ist ---> meines Erachtens mindestens eine "arglistige Täuschung".

      Da dies aber nicht nur bei mir passiert und schon gar nicht erst seit gestern, glaube ich, dass es sich bei dieser Problematik auch um "gewerbsmäßigen Betrug" handeln könnte.

      Oder wie seht Ihr, die Forumsgemeinde das ?



      Gruß aus Hessen
      Jürgen
    • Und genau dann, wenn wieder mal ein Wutbürger steil geht, gibbet von mir leider keine Tipps.....


      juergen63 schrieb:

      Da dies aber nicht nur bei mir passiert und schon gar nicht erst seit gestern, glaube ich, dass es sich bei dieser Problematik auch um "gewerbsmäßigen Betrug" handeln könnte.

      Oder wie seht Ihr, die Forumsgemeinde das ?
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • vom 03.06.2015 bis 31.12.2015
      Gasverbrauch nur für das BHKW = 3.558 m³ ---> 38.885 kWh
      Betriebsstunden lt. ecoHome = 3.159
      gemessene Wärmemenge = 21.190 kWh
      KWK-Stromzähler = 7.370 kWh

      2016

      Gasverbrauch nur für das BHKW = 7.412 m³ ---> 80.650 kWh
      Betriebsstunden lt. ecoHome = 5.743
      gemessene Wärmemenge = 44.643 kWh
      KWK-Stromzähler = 15.712 kWh

      Das Jahr 2017 und dieses Jahr lasse ich mal weg, da das BHKW in dieser Zeit kaum gelaufen ist.


      Gruß aus Hessen
      Jürgen
    • Danke für die Verbräuche.

      Ich gehe davon aus das der Wärmemengenzähler geeicht ist und direkt nach dem BHKW sitzt, so wie das von der Bafa dereinst gefordert war.
      Ich nehme also die Wärmeproduktion als festen Wert und tue so als würde das Gerät nicht modulieren.

      2015
      21.190kWh/12,5KW = 1695VBh
      7370kWh/1695Vbh = 4,35KW elt.
      1695Vbh*19KW*1,1= 35425kWh Hi *1,1 = 38968kWh Hs

      2016
      44643kWh/12,7KW = 3571VBh
      15712kWh/3571Vbh = 4,4KW elt.

      3571Vbh*19KW*1,1= 74633kWh Hi *1,1 = 82097kWh Hs


      Ja, im Mittel zählt der Nettostromzähler etwa 200Watt zu wenig.

      Ja, das macht bei 5000Bh p.a. etwa 1000kWh die Du nicht mit dem Strombezug der Heizung abrechnen kannst - die aber über den Gasverbrauch doch wieder in der Heizkostenabrechnung auftauchen !

      Jaein, Du verlierst keinen Cent KWK-Vergütung wenn die Anlage auf 30.000VBh angemeldet wurde, Wenn auf 10Jahre optiert wurde sind es sagenhafte 541€


      Von den lauthals eingeforderten 20% gewerbsmäßig erschlichenen Mindermengen kann ich weit und breit nichts sehen. M.M. sind es Allenfalls 5%.

      Als erbsenzählender Mieter würde ich aber fragen wie Du die Bezugsstrommenge welche beim Startvorgang und im Stand-By des BHKW auf die Stromproduktion entfällt aus den Heizkosten herausrechnest !?


      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Was der Endverbraucher nicht mitbekommt ist der Wust an Gesetzesänderungen und Förderanforderungen, die seit vielen Jahren über den handwerker hinwegbrechen,der sich mit KWK beschäftigt. Bei KWK muß man für rel. wenig Förderung viel Papier füllen - und die PV-Solarbranche bekam es jahrelang "in den Ar... geblasen".
    • Hallo Alikante, ich danke dir für deine Antwort.

      Ich bin absoluter Laie und kann deine Berechnungen nicht so recht nachvollziehen.

      Zum 1. ist es mir ein Rätsel, warum du mit der produzierten Wärmemenge anfängst (muss ja nicht sein).
      Zum 2. warum du die Vollbenutzungsstunden 2 mal mit 1,1 multiplizierst um auf den Gasverbrauch (Hs) zu kommen.

      Ich mache dann mal meine Rechnung auf.
      Diese beginnt mit dem Gasverbrauch, der über geeichte Zähler gemessen wurde.
      Und da auf den mir vorliegenden technischen Datenblättern nirgends steht, dass der Gasverbrauch (Hi) heranzuziehen ist, mache ich die Berechnung mit dem Gasverbrauch (Hs)..

      2015
      Gasverbrauch = 38.885 kWh (Hs)
      VBh = 38.885 kWh (Hs) / 19 kW = 2.047 VBh
      gesamter zu produzierender Strom = 2.047 VBh * 4,7 kW = 9.621 kWh ---> Förderung KWK-Bonus lt. Installateur
      Eigenverbrauch BHKW = 2.047 VBh * 0,1 kW = 205 kWh
      auf dem KWK-Zähler müsste gemessen werden = 9.621 kWh - 205 kWh = 9.416 kWh
      tatsächlich wurden gemessen = 7.370 kWh ---> Abweichung von 21,7% ---> Förderung KWK-Bonus
      die Abweichung bedeutet, dass die Nebenaggregate (9.416 kWh - 7.370 kWh) 2.046 kWh verbrauchen.

      2016
      Gasverbrauch = 80.650 kWh (Hs)
      VBh = 80.650 kWh (Hs) / 19 kW = 4.245 VBh
      gesamter zu produzierender Strom = 4.245 VBh * 4,7 kW = 19.952 kWh ---> Förderung KWK-Bonus lt. Installateur
      Eigenverbrauch BHKW =4.245 VBh * 0,1 kW = 425 kWh
      auf dem KWK-Zähler müsste gemessen werden = 19.952 kWh - 425 kWh = 19.527 kWh
      tatsächlich wurden gemessen = 15.712 kWh ---> Abweichung von 19,5 % ----> Förderung KWK-Bonus
      die Abweichung bedeutet, dass die Nebenaggregate (19.527 kWh - 15.712 kWh) 3.815 kWh verbrauchen.

      Ich kann verstehen, dass solch geringe Mengen für Profis/Spezialisten eine "Erbsenzählerei" darstellen.
      Für mich jedoch sind solch kleinen Werte mitentscheidend für die Wirtschaftlichkeit meiner Anlage.
      Und diese muss gegeben sein, andernfalls droht eine "fehlende Gewinnerziehlungsabsicht" durch das Finanzamt mit allen finanziellen Konsequenzen.
      Und in diesem Zusammenhang kann ich nicht akzeptieren, wenn mir ein Installateur falsche Angaben macht um wieder einmal ein BHKW verkaufen zu können.
      Die Unterschlagung des Eigenverbrauchs ist da nur eine falsche Angabe unter vielen Falschangaben.
      Das hat nichts mit "Wutbürger der steil geht" zu tun wie "Hans_Dampf" schreibt, sondern das ist gängige Praxis in der Branche die ich mir nicht gefallen lasse.

      Für den Fall, dass eine Berechnung nach dem Gasverbrauch (Hi) doch richtiger wäre (ich weiß es nicht), berechne ich das auch noch:

      2015
      Gasverbrauch = 38.885 kWh (Hs)
      Gasverbrauch (Hi) = 38.885 kWh (Hs) / 1,1 = 35.350 kWh (Hi)
      VBh = 35.350 kWh (Hi) / 19 kW = 1.861 VBh
      gesamter zu produzierender Strom = 1.861 VBh * 4,7 kW = 8.747 kWh ---> Förderung KWK-Bonus lt. Installateur
      Eigenverbrauch BHKW = 1.861 VBh * 0,1 kW = 186 kWh
      auf dem KWK-Zähler müsste gemessen werden = 8.747 kWh - 186 kWh = 8.561 kWh
      tatsächlich wurden gemessen = 7.370 kWh ---> Abweichung von 13,9% ---> Förderung KWK-Bonus
      die Abweichung bedeutet, dass die Nebenaggregate (8.561 kWh - 7.370 kWh) 1.191 kWh verbrauchen.

      2016
      Gasverbrauch = 80.650 kWh (Hs)
      Gasverbrauch (Hi) = 80.650 kWh (Hs) / 1,1 = 73.318 kWh (Hi)
      VBh = 73.318 kWh (Hi) / 19 kW = 3.859 VBh
      gesamter zu produzierender Strom = 3.859 VBh * 4,7 kW = 18.137 kWh ---> Förderung KWK-Bonus lt. Installateur
      Eigenverbrauch BHKW =3.859 VBh * 0,1 kW = 386 kWh
      auf dem KWK-Zähler müsste gemessen werden = 18.137 kWh - 386 kWh = 17.751 kWh
      tatsächlich wurden gemessen = 15.712 kWh ---> Abweichung von 11,4 % ----> Förderung KWK-Bonus
      die Abweichung bedeutet, dass die Nebenaggregate (17.751 kWh - 15.712 kWh) 2.039 kWh verbrauchen.

      Gruß aus Hessen
      Jürgen


      Leider kann ich diese nicht so recht nachvollziehen
    • Moin,

      der Gasversorger rechnet Brennwert ( Hs ) ab, das BHKW Datenblatt weist in Heizwert ( Hi ) aus, Differenz sind ca. 10%
      Desweiteren hat das BHKW einen Gesamtwirkungsgrad > 90% laut Datenblatt, Differenz nochmal 10% (worst case)
      Die Wärmemenge ist die einzige gesicherte Verbrauchsgröße, deshalb ist sie die sicherste Grundlage zur Berechnung. Der Brennwert schwankt übers Jahr und ist von Wetter/Temperatur/etc. abhängig damit ist auch der ermittelte Heizwert nur eine Näherung.
      Hast Du nun 30.000VBh oder 10 Jahre KWK-Vergütung beantragt ?

      mfg

      PS :
      Ich kann Deine Berechnungen durchaus als "Laienhaft" nachvollziehen, allerdings sind sie falsch, daher solltest Du darüber nachdenken ob Du hier die "kostenlose" Berechnung annimmst oder Dir die "Nachhilfe" kostenpflichtig vor Gericht abholst !
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • GM1967 schrieb:

      Was der Endverbraucher nicht mitbekommt ist der Wust an Gesetzesänderungen und Förderanforderungen, die seit vielen Jahren über den handwerker hinwegbrechen,der sich mit KWK beschäftigt. Bei KWK muß man für rel. wenig Förderung viel Papier füllen - und die PV-Solarbranche bekam es jahrelang "in den Ar... geblasen".
      Das ist so, aber ein vernünftiger Anlagenbauer wird den Kunden mitnehmen und nach bestem Wissen informieren, umgekehrt sein eigenes Wissen immer auf dem neusten Stand halten. 30% meiner Arbeitszeit bestehen aus Lesen und ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft sich denn Dinge beim KWK geändert haben, seit ich mich damit beschäftige.

      Auf Kundenseite ist die in D verbreitete Vollkaskomentalität im Zusammenhang mit einem BHKW auch eher schädlich. Ein BHKW ist kein Heizkessel, der im Keller 20 Jahre vor sich hintuckert und um den ich mich als Betreiber nicht kümmern muss.
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Thomas,
      du hast voll und ganz recht.
      Aber wenn man eben nicht nur KWK macht sondern zB auch Heizung-Sanitär, wird es mittlerweile sehr schwer, auf dem aktuellen Stand zu sein. Das war vor 15-20 Jahren noch anders. Und darüber hinaus wurden auch die Kunden anspruchvoller.
    • Hallo Alikante,

      ich habe die 10jährige Förderung beantragt.

      Warum hast du bei deiner Berechnung: 1695Vbh*19KW*1,1= 35425kWh Hi *1,1 = 38968kWh Hs
      2 mal den Multiplikator von 1,1 benutzt um letztendlich den Gasverbrauch in Hs zu berechnen ?

      Gruß aus Hessen
      Jürgen
    • juergen63 schrieb:

      Warum hast du bei deiner Berechnung: 1695Vbh*19KW*1,1= 35425kWh Hi *1,1 = 38968kWh Hs
      2 mal den Multiplikator von 1,1 benutzt um letztendlich den Gasverbrauch in Hs zu berechnen ?

      alikante schrieb:

      der Gasversorger rechnet Brennwert ( Hs ) ab, das BHKW Datenblatt weist in Heizwert ( Hi ) aus, Differenz sind ca. 10%
      Desweiteren hat das BHKW einen Gesamtwirkungsgrad > 90% laut Datenblatt, Differenz nochmal 10% (worst case)
      Wirkungsgrad und Hi/Hs

      19Kwh Hi Gasbedarf laut Datenblatt bedeuten 19*1,1= 20,9Kwh Hs auf der Gasrechnung, aber nur 17,2Kwh nutzbare Energie ( elt+therm )
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
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