Einigung bei der EEG-Umlage für KWK-Anlagen erzielt

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    • Einigung bei der EEG-Umlage für KWK-Anlagen erzielt

      Die meisten Akteure im KWK-Bereich können aufatmen. Der Albtraum einer fünfmonatigen wirtschaftlichen Unsicherheit aufgrund einer vollständigen EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch scheint nach der grundsätzlichen Einigung mit der EU-Kommission vorbei. Mini-KWK-Anlagen, die seit dem 1.8.2014 in Betrieb gegangen sind oder zukünftig in Betrieb gehen werden, müssen wie im Jahre 2017 auch zukünftig nur 40% EEG-Umlage auf Eigenstromverwendung zahlen.

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      Viele Grüße,

      Markus

      Markus Gailfuß
      BHKW-Infozentrum - Informationen über BHKW
      BHKW-Consult
    • ..von wegen alles wird Gut..

      Bitte mal den "Kompromiss" lesen ! Mir ist völlig unverständlich wie einige Foren dies als positives Signal verkaufen. <X :cursing: :evil:

      Die BHKW Branche leidet. Der Großteil der BHKW bleibt weiterhin unwirtschaftlich bzw wirtschaftlich uninteressant für Investoren. :!: ;(
      Viele BHKW Hersteller haben größte wirtschaftliche Sorgen...dies ist die Realität... ;( X(

      Wir brauchen eine vernünftige Lobby...Solar und Windkraft macht es uns vor...die BHKW Welt muss den Hintern hochbekommen :sleeping: ansonsten kommt KWK unter die Räder...bzw liegt bereits schon drunter...


      Schönes WE... 8o
      Seit 28.Jahren beschäftige ich mich mit BHKW-Anlagen von 50 kW bis 6 MW und dies weltweit...
    • Michael Gülck schrieb:

      Die BHKW Branche leidet. Der Großteil der BHKW bleibt weiterhin unwirtschaftlich bzw wirtschaftlich uninteressant für Investoren.
      Viele BHKW Hersteller haben größte wirtschaftliche Sorgen...dies ist die Realität...
      Reden wir von der selben Sache? Wieso ist denn z. B. ein 20-kW-BHKW unwirtschaftlich durch die neue, alte oder welche auch immer die EEG-Geschichte betreffende Änderung?
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • @Hans Dampf die BHKW-Welt besteht nicht nur aus Micro BHKWs... Mein Statement betrift den BHKW Markt insgesamt aus der Sicht der großen Hersteller... insbesondere von 50-6000 kW.

      Ich hatte überhaupt gezögert etwas zu posten. Man kann solche Themen nicht in zwei Sätzen abhandeln .... :/

      Schönes WE...
      Seit 28.Jahren beschäftige ich mich mit BHKW-Anlagen von 50 kW bis 6 MW und dies weltweit...
    • Nee, sicher nicht. Aber ich sehe die finanzielle Seite nicht als soooo problematisch, viel schlimmer ist die absolut ausgeuferte Bürokratie und der Aufwand und die Tatsache, dass man in dem Thema nie einen Status Quo hat. Irgendwer erfindet immer wieder ein Formular neu oder ändert eine Tatsache, von der man dachte, sie sei in Stein gemeißelt.

      Schönes Beispiel ist die Verrechnung der Erstattung der Energiesteuer mit der Förderung. Rechtssicherheit sieht anders aus.
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Hallo Herr Gülck,

      wo die Probleme im Bereich bis 1.000 kW existieren sollen, erschließt sich mir nicht.
      Dort wird weiterhin die 40% EEG-Umlage gefordert, wie bereits im Jahre 2017.

      Ich stimme Ihnen zu, dass sich die wirtschaftliche Lage bei KWK-Anlagen ab 1 MW gegenüber früher verschlechtert hat. Aber andererseits muss man sich schon fragen, ob es Aufgabe der Allgemeinheit ist, Projekte so zu fördern, dass die Refinanzierungszeiten deutlich unter 4 Jahren liegen.

      Der Leistungsbereich zwischen 2 und 4 MW war aufgrund der Stromsteuer in der industriellen Eigenstrom-Nutzung in den letzten Jahren problematisch. Sollte sich die Stromsteuer-Befreiungs-Grenze auf ebenfalls 1 MW absenken, wäre dieser Bereich (leider) eh nahezu tot - unabhängig von der Höhe der EEG-Umlage-Befreiung.
      Gleitende Regelungen statt starrer Grenzen wären daher sehr sinnvoll.

      Aber ganz ehrlich gesagt hängt mir das Gestöhne einiger Vertreter der deutschen Großindustrie, die KWK-Anlagen zur Verminderung der Energiebereitstellungskosten nutzen wollen, langsam zum Hals raus. Es wird Zeit, dass man den Einbau von stupiden Heizkesselanlagen verbietet und die Industrie auch mit Ordnungsrecht oder deutlich höheren CO2-Preisen dazu "anregt", etwas zu tun. Das Gemotze, dass man als industrielles Unternehmen keine KWK-Anlagen oder Solarthermie-Anlagen errichten könne, da diese Projekte eine Refinanzierungszeit von mehr als 4 Jahren aufweisen, ist für mich in den heutigen Zeiten schlicht und ergreifend asozial..

      Außerdem ermöglicht die neue Regelung nun Chancen für industrielle Contractoren, die sich mit einer Eigenkapitalrenditen von 10-15% pro Jahr (interner Zinsfuß) anfreunden können - statt auf mehr als 30% Rendite aus zu sein.
      Viele Grüße,

      Markus

      Markus Gailfuß
      BHKW-Infozentrum - Informationen über BHKW
      BHKW-Consult

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    • BHKW-Infozentrum schrieb:

      Aber ganz ehrlich gesagt hängt mir das Gestöhne einiger Vertreter der deutschen Großindustrie, die KWK-Anlagen zur Verminderung der Energiebereitstellungskosten nutzen wollen, langsam zum Hals raus. Es wird Zeit, dass man den Einbau von stupiden Heizkesselanlagen verbietet und die Industrie auch mit Ordnungsrecht oder deutlich höheren CO2-Preisen dazu "anregt", etwas zu tun. Das Gemotze, dass man als industrielles Unternehmen keine KWK-Anlagen oder Solarthermie-Anlagen errichten könne, da diese Projekte eine Refinanzierungszeit von mehr als 4 Jahren aufweisen, ist für mich in den heutigen Zeiten schlicht und ergreifend asozial..

      Außerdem ermöglicht die neue Regelung nun Chancen für industrielle Contractoren, die sich mit einer Eigenkapitalrenditen von 10-15% pro Jahr (interner Zinsfuß) anfreunden können - statt auf mehr als 30% Rendite aus zu sein.
      Dem ist sowas von absolut nix hinzuzufügen...
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de