Meldepflichten, Auflagen, Messpflichten ... gesetzliche Auflagen beim BHKW-Betrieb?

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    • Meldepflichten, Auflagen, Messpflichten ... gesetzliche Auflagen beim BHKW-Betrieb?

      Mich würde mal interessieren, was sich die freundlichen Bürokraten so alles ausgedacht haben, um BHKW-Betreiber ihrer spärlichen Freizeit und Seelenruhe zu berauben.
      Christian Meyer redet von 60+ Meldeauflagen.
      Da ich mich immer intensiver mit dem Gedanken trage, mir eines anzuschaffen, wüsste ich gerne, was da an Bürokratismus auf mich zukommt.
      Schon als Betreiber einer Eigenverbrauchs-PV-Anlage mit Batteriespeicher weiß ich nicht, ob ich alle Melde- und Messvorschriften erfülle.
      (Hab leider schon schlechte Erfahrungen mit Bürokraten und Winkeladvokaten gemacht...)
      Ich fände es deshalb toll, wenn das Wissen hier im Forum mal zusammengestellt werden könnte.

      Bernhard Konrad
    • Hast Du eine reine PV-Inselanlage? Die geht ggf. nur die Versicherung was an, falls der Blitz einschlägt. Oder sehe ich das falsch? Bürokratie entsteht, wenn die Rechter Dritter tangiert sind. Eine PV-Insel benimmt sich da nicht anders als ein Gemüsebeet. (Bei der Photosynthese der Pflanzen gibt es übrigens auch eine Ladungstrennung, d.h. es fliesst ein PV-Strom.)
      Ohne Einspeisung und Nutzung von Subventionen sollte sich die Bürokratie in Grenzen halten. Du hast doch Batterien im Keller. Nutze das Ding nur als Ladegenerator und stelle ihn auf Räder. Dann ist er ein Mobilgerät und somit nichtmal Gegenstand der Betrachtungen des Schorni.
      Die Nutzung der Abwärme sollte die rechtliche Lage sicherlich nicht sonderlich verschärfen.
      Benzin/Diesel-Stromerzeuger gelten als nicht meldepflichtige Haushaltsgeräte, wie neuerdings auch Plug-In PV-Anlagen bis zu einer bestimmten Leistung - ich glaube 500W.
      Ich schiebe das Thema Bürokratie nocht vor mir her, bis mein DIY-BHKW richtig gut läuft.
      Citroen C-Zero, 35qm PV, 12kWh LiFePo (15x250Ah, Winston), 4kW Taiwan-Inverter, DIY BMS
      Hausdämmung 16cm PS 0.035, Waschmaschine und Trockner an Gasheizung angeschlossen
    • bkohl schrieb:

      Hast Du eine reine PV-Inselanlage?
      Nein, die hängt noch am Netz- die Batterie ist da nicht stark genug, bei ca 4,5 kW ist da Schluss. Und Sauna wie auch mein E-Auto brauchen mehr Saft.
      Der WR ist inselfähig und könnte 9kW. (weiß aber nicht, wie der mit dem Ladegerät des Zoe im Inselbetrieb harmonieren würde).

      Momentan suche ich ohnehin noch eine geeignete Plattform für meine BHKW-Tests.
      Dein China-Batterielader ist mir zu teuer dafür, dass ich ihn ohnehin auseinanderrupfen müsste.
      Ich hatte da mal angefragt.
      Allerdings finde ich keinen DC-Generator für die niedrige Spannung (48V) und doch nicht unerhebliche Leistung (bis 4kW).
      Der Weg über den 230V-Batterielader enthält für meinen Geschmack zuviel zusätzliche Verluste.
      Da verlege ich lieber 100mm² DC-Kabel zu meiner Batterie.

      Wie sieht dein "China-Knaller" eigentlich jetzt nach dem zweiten Winter aus? Ist der Verschleiß überschaubar?
    • Wenn es nur an dem Preis liegt, kann ich Dir helfen. Da mein Haus instantan nur 6kW Wärme aufnehmen kann, ist mein Werner-Power mit 60A/48V zu stark.
      Bei Interesse bitte melden. (0177/3457538) 500 Euro würden mir genügen. Er hat einen E-Starter und 0h Laufleistung.
      Citroen C-Zero, 35qm PV, 12kWh LiFePo (15x250Ah, Winston), 4kW Taiwan-Inverter, DIY BMS
      Hausdämmung 16cm PS 0.035, Waschmaschine und Trockner an Gasheizung angeschlossen
    • bkohl schrieb:

      Werner-Power mit 60A/48V
      Bin da noch unschlüssig
      Meine Idee ist ja, das BHKW dauernd in Teillast zu betreiben (ca. 500Watt), aber bei über Stunden höherer geforderter Leistung eben auch volle
      Leistung (ca. 3 kW ) liefern zu können. (Die Wärmeabnahme ist kein Problem - ich hab 2000 Liter Puffer von meinem Holzvergaser her.)

      Nach der Theorie muss bei Teillast auch die Drehzahl reduziert werden, um den Wirkungsgrad hochzuhalten.
      Dann sinkt aber auch die Motorspannung drastisch (theoretisch im selben Verhältnis).
      Bei dem Niederspannungsgenerator sind das dann aber nur noch rund 10Volt - was aber mit deutlichen Verlusten im Gleichrichter einhergeht (durch
      die Flussspannung der Gleichrichterdioden).
      Ich müsste also einen recht leistungsfähigen Synchrongleichrichter plus Aufwärtswandler bauen.

      Mit einem 400V-Nennspannungs-Generator (dreiphasig wegen der einfachen sechspulsigen Gleichrichtung) müsste ich Abwärtswandler einsetzen. Einfach ist das allerdings auch nicht unbedingt, wegen dem hohen Spannungshub. Und die Hochspannungs-MOSFETs sind deutlich teurer als die Niederspannungs-MOSFETs.

      Lass mir noch ein paar Tage zum Überlegen

      Übrigens ist die Wirkungsgradspezifikation des Wernerpower-Generators recht phantastisch (37% - errechnet aus der Spritmenge).
      Das erscheint mir doch recht fraglich...