Batteriespeicher

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    • Meine Wechserichter können nur 100A, das ist kein Problem für meine Batterie .
      Da die Kapazität in C5 angegeben ist, sollte C5 auch kein Problem sein.
      Frag doch bei Bater nach, die können dir genau sagen was man ziehen darf.


      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
      48V 775AH (C5) Bater,
      2 Victron Multigrid,
      9,9 KWp PV
      2,7 KWp PV
    • stromsparer99 schrieb:

      Meine Wechserichter können nur 100A
      Mein Imeon 9/12 könnte ab Batterie 9kW, also rund 200A.

      Du schreibst auch, Du hast eine Zentralentgasung an der Batterie. Da vermute ich mal, Du hast die Batterie auch im Innenraum aufgestellt. Wie hast Du eigentlich den Explosionsschutz realisiert?
      Ich hab mir von bfs spezielle Rückzündverhinderer gekauft und an jeder Zelle angebracht, aber die machen Probleme im Zusammenspiel mit der Elektrolytumwälzung. Irgendwie bildete sich in der zentralen Entlüftungsleitung ein Wassersack. Das hab ich gemerkt, weil's außen geblubbert hat, wenn die EU in Betrieb war.
    • nesami schrieb:

      Schreibt ihr von Bleiakkus?
      Oh, ja. Die Traktions-Bleibatterie ist aktuell die kostengünstigste und ökologischste *) Lösung für größere Heimspeicher und Gewerbespeicher.
      Allerdings eher wartungsintensiv, also nichts für den Studienrat.

      *) Die Bleibatterie ist praktisch vollständig recycelbar, 90% des Bleis in neuen Bleibatterien stammt aus aufgearbeiteten Batterieblei.
    • Da gibts keine Explosionsgefahr.
      Zur Elektrolyteumwälzung habe ich eine Pumpe die in Jede Zelle Luft pumpt.
      Jede Zelle hat einen Entlüftungsschlauch, die jegliche Gase abführen.

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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    • Folleninl schrieb:

      Soweit ich mich erinnere habe ich irgendwann mal gelesen das keine explosionsgefahr bestünde.
      In Bezug auf offene Bleibatterien wäre das garantiert gröbst fahrlässig.
      Bei Kfz-Batterien ist das weniger von Bedeutung, weil beim Auto zum Laden ja der Motor laufen muss, und da gibt es viel Gasverdünnung.
      Bei offenen Blei-Speicherbatterien findest du in allen Anleitungen die Forderung nach guter Belüftung.
      Die Zentralentgasung ist ein Ausweg, aber auch da ist Vorsicht geboten.
      Ich habe bei mir deswegen die Rückzündsicherungen von bfs eingebaut, an jede Zelle eine, mit zentralem Auslass-Sammelschlauch.
      Etwas Kopfzerbrechen macht mir allerdings der zentrale Auslassschlauch ins Freie. Wenn da einer eine Zigarette raucht, dann kann zumindest der Schlauchinhalt ganz schön knallen.
      Eine Rückzündsicherung für den großen Schlauch hab ich noch nicht gefunden - Schwierigkeit ist, dass der Auslass ja drucklos sein muss.
      Das Reizvolle an der offenen Staplerbatterie ist der konkurrenzlos günstige Preis.
    • Wenn die Batterien Gasen, und du diese Gase nicht abführst, und sich größere Mengen mangels Lütung in einem Raum sammeln, und du dann noch für einen Funken sorgst. Aber nur dann.
      Ich habe doch geschrieben, dass eine Pumpe läuft und die Batterien somit durchlüftet werden. Die Pumpe läuft bei mir ab 56 Volt, läuft also schon bevor die Batterie an fangt zu gasen.
      Ich habe noch nie gelesen, daß ein Stapler in die Luft geflogen ist, und Spaler Batterie werden mit bis zu 68 Volt geladen, um die Ladezeit zu verkürzen.

      Gruß
      Thomas
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von stromsparer99 ()

    • stromsparer99 schrieb:

      Die Pumpe läuft bei mir ab 56 Volt, läuft also schon bevor die Batterie an fangt zu gasen.
      HHO Gas (Knallgas) bildet sich auch schon vorher beim Laden. Natürlich bildet sich beim "Kochen" der Batterie deutlich mehr Knallgas als vorher, aber gerade beim Laden mit hohen Strömen gibt es immer Unsymmetrien in den Zellen.
      Ich geh da lieber kein Risiko ein, aber das darf ja jeder halten wie er das will.

      Dachte nur, Du hättest vielleicht eine Lösung für den Rückzündschutz am Auslassschlauch.
      Der ist nämlich auf jeden Fall heikel, auch wenn du mit der Elektrolytumwälzung durchpustest.
    • Nehmen wir mal an, es wäre eine Absaugung, die dann das KNALLGAS in das Ladegerät saugt. Und was passiert dann mit dem Gas im Ladegerät?
      Unser Stapler hat auch EUW, da läuft die Pumpe durchgehend, dafür ist die Ladespannung nicht so hoch.

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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    • alikante schrieb:

      müssten das für ne Umwälzung nicht 2 Schläuche sein ?
      Für dIe Elektrolytumwälzung wird unten in die Zellen etwas Luft eingeblasen. Die blubbert hoch und mixt dadurch den Elektrolyt.
      Nebenbei wird das bei der Ladung entstehende Knallgas etwas "verdünnt". Normalerweise entweichen Knallgas und Umwälzluft durch die Batteriestopfen, weshalb gute Belüftung von Batterieräumen gefordert wird.
      Bei einer Zentralentgasung wird die Luft durch spezielle Auslassöffnungen mit Schlauchstutzen aus dem (eigens dafür konstruierten) Stopfen rausgeführt, die Abluft der einzelnen Zellen wird dann gesammelt ins Freie geführt.
      Dass die Abluft allerdings kein zündfähiges Gemisch darstellt, dafür würde ich (und auch bfs, Hersteller solcher Stopfen) nicht die Hand ins Feuer legen.
      Die Leute von bfs empfehlen deshalb, den Auslass in einen mindestens schuhkartongroßen Drahtkäfig zu führen, sodass eine Durchmischung mit Außenluft erfolgt, bevor eine Zündquelle überhaupt in die Nähe kommen kann (und natürlich auch, dass keine Insekten den Schlauchauslass verstopfen können).
    • Bernhard_Konrad schrieb:

      Für dIe Elektrolytumwälzung wird unten in die Zellen etwas Luft eingeblasen. Die blubbert hoch und mixt dadurch den Elektrolyt.
      ok, dann macht ein Schlauch Sinn. War der Meinung die Umwälzung erfolgt per Pumpe die ja Vor- und Rücklauf bräuchte.

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • nesami schrieb:

      Wir hatten bei unseren Stapler nur einen Schlauch und mit dem wurde während des Ladens Wasser nachgefüllt.

      Das ist wohl die Aquamatik.
      Die Elektrolytumwälzung ist bei Traktionsbatterien im täglichen Einsatz nicht wirklich erforderlich.
      Einerseits werden sie ja durch die physische Bewegung ständig geschüttelt, andererseits werden sie ja täglich etwas überladen, kommen also gezielt ins Gasen, was einen ähnlichen Effekt wie die Elektrolytumwälzung mit eingeblasener Luft hat.
      Der Vorteil des Überladens ist die Vorbeugung gegen Sulfatierung der Zellen.
      Der Nachteil ist eine eher schlechte Energieeffizienz - und eben ein
      erhöhter Wasserverbrauch verbunden mit der Notwendigkeit, gute Belüftung
      zu gewährleisten. Das H2O wird ja beim Überladen zu HHO, also Knallgas,
      das entweicht und der Batterie dann fehlt.

      Wegen der 70%-Regel bietet es sich an, den überschüssigen Strom aus der PV im Sommer zum Gasen und damit zum Regenerieren der Batterie zu verwenden. Das geht notabene nur bei offenen Bleibatterien!

      Meine Zellen waren anfangs (die Batterie war ja gebraucht gekauft) recht unterschiedlich, mit Spannungsdifferenzen bis 200mV zwischen den Zellen.
      Jetzt, nach einem Jahr Betrieb, sind sie bis auf 10mV beieinander, was ich als sehr gutes Zeichen werte.