Frequenzproblem Dachs

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    • Guten Abend allerseits,

      die Hausverwaltung behauptet, dass das BHKW für die Maximaltemperatur der Warmwasserbereitung zuständig ist. Der GBW wird aktiv , wenn der untere Sollbereich unterschritten wird.
      Das ergibt für mein Verständnis keinen Sinn. Was meint Ihr dazu?

      MfG
    • @ GM1967:

      Hallo,
      es ist nicht der SE plus. Der GBW ist ein Buderus Logamax plus. Zusätzlich gibt es dann noch eine Buderus Logatherm-WPLS Luft-Wasser-Wärmepumpe im Heizraum.
      Es ist aber wirklich so, dass es den zeitlichen Zusammenhang von Dachs-Anschaltzeitpunkt und höherer Drehzahl der Limodor-Lüfter gibt. Muss ich leider nochmal so bestätigen.
      MfG
    • Moin,

      Heisenberg schrieb:

      dass es den zeitlichen Zusammenhang von Dachs-Anschaltzeitpunkt und höherer Drehzahl der Limodor-Lüfter gibt
      Anhand deiner Schilderungen gibt es den Zusammenhang in Zweierlei Hinsicht NICHT
      1. Zeitlich - der Dachs liefert kontinuierlich elektrischen Strom, das Phänomen müsste also im Moment des Motorstarts beginnen und erst beim Motorstopp wieder enden
      2. physikalisch - Ihr spürt einen Luftzug, ob dieser von erhöhter Lüfterdrehzahl oder einem Kamineffekt im Haus oder..... stammt ist nicht belegt. Weder erhöhte Drehzahl noch Spannung noch Frequenz wurden Messtechnisch ermittelt.


      PS : wo verlaufen die Luftkanale der WP ?
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
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      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Neu

      Also es gibt keine Zulassung für Dachs und Logamax an einer Abgasleitung.
      Die Abnahme des BSM ist keine Zulassung. Die Zulassung ist eine Prüfung, die mit einem Zulassungszeichen endet.

      Zur Drehzahl des Lüfters: Die wird definitiv elektrisch nicht vom Dachs beeinflusst, da der immer Dachs 230 V /50Hz liefert. Und eine 5 kw Maschine allein kann die Netzspannung nicht merklich beeinflussen. Die Frequenz muß immer netzgleich sein.

      Die Ursache ist eher im Lüfterbereich zu suchen.
    • Neu

      Hallo GM1967,

      was die Zulassung angeht, stimmt Deine Aussage, wenn es sich um eine Abgasführung im Überdruck handelt. Laut Planungsunterlagen von Senertec ist dies jedoch im Unterdruck mit anderen GBW zulässig.
      Wie erkenne ich, ob es sich um Über- oder Unterdruck handelt.

      Beste Grüße
      Heisenberg
    • Neu

      Moin

      Heisenberg schrieb:

      Laut Planungsunterlagen von Senertec ist dies jedoch im Unterdruck mit anderen GBW zulässig.
      Wie erkenne ich, ob es sich um Über- oder Unterdruck handelt.
      Unterdruck = natürlicher Zug = Kessel ohne Gebläse
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    • Neu

      Vereinfacht gesagt stimmt das so. Die Brennwert-Abgase erreicher nicht genügend Auftrieb und werden daher "weggeblasen".
      Senertec Zitat:
      "Bei Abgasleitungen, die mit Überdruck betrieben werden, ist eine
      gemeinsame Belegung von Fremdkessel mit Dachs nicht möglich (außer:
      Dachs mit SEplus)."
    • Neu

      Laut Planungsbüro soll es sich um getrennte Abgasleitungen handeln.
      Diese ziehen aber in den gleichen Kaminschacht. Am Kaminaustritt sieht man dann zwei Abgasrohre in 10 cm Abstand voneinander.
      Habe mir daraufhin die Feuerungsverordnung Baden-Württemberg angeschaut. Es geht um den Paragraphen 7 Punkt 4-7.
      Ist diese Anordnung hier im Haus dann zulässig?

      Nochmals vielen Dank für jegliche Informationen
      Mit freundlichen Grüßen
    • Neu

      OK rein technisch ist das in Ordnung, das ist getrennte Abgasführung. Dachs und GBK haben abgastechnisch nichts miteinander zu tun, die Abgasleitungen laufen nur in einem gemeinsamen Schacht.
      Unter ungünstigen Umständen kann allerdings das Abgasrohr an der Schachtwand anliegen und dadurch das pulsierende Abgasgeräusch übertragen werden.