Neubau Heizhaus mit bhkw

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    • Neubau Heizhaus mit bhkw

      Guten Tag, ich bin neu hier und trotz eifrigen Mitlesens ist mir vieles völlig neu.
      Wir haben ein neues thermisch optimiertes Haus mit 340qm Wohnfläche gebaut, welches derzeit mit Gastherme und Holzvergaser Kamin mit 19kw und 2000 l Pufferspeicher via Fußboden - und Wandheizung erwärmt wird, was sehr gut funktioniert, allerdings noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist, da der anfallende Dreck doch erheblich ist. Deswegen wurde gleich mit dem Neubau ein Heizhaus konzipiert und eine Fernwärme Leitung gelegt. Es gibt Unmengen Holz. Scheitholz. Die Frage ist nun, sich ins Heizhaus einen großen HV und 7-8000 Pufferspeicher zu stellen oder ein bhkw. Was wäre zu empfehlen und welche Dimensionierung wäre zu überdenken? Vielen Dank für jeden Denkanstoß.
    • Christophori schrieb:

      Guten Tag, ich bin neu hier und trotz eifrigen Mitlesens ist mir vieles völlig neu.
      Wir haben ein neues thermisch optimiertes Haus mit 340qm Wohnfläche gebaut, welches derzeit mit Gastherme und Holzvergaser Kamin mit 19kw und 2000 l Pufferspeicher via Fußboden - und Wandheizung erwärmt wird, was sehr gut funktioniert, allerdings noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist, da der anfallende Dreck doch erheblich ist. Deswegen wurde gleich mit dem Neubau ein Heizhaus konzipiert und eine Fernwärme Leitung gelegt. Es gibt Unmengen Holz. Scheitholz. Die Frage ist nun, sich ins Heizhaus einen großen HV und 7-8000 Pufferspeicher zu stellen oder ein bhkw. Was wäre zu empfehlen und welche Dimensionierung wäre zu überdenken? Vielen Dank für jeden Denkanstoß.
      Hallo,

      folgende Fragen:
      a) Was ist ein HV?
      b) Wer hat die bestehende Anlage (Neubau, 300m², 19 (!!) kW Kessel UND Gastherme geplant?
      c) Wie hast Du die bestehende Lösung bezahlt? Gemeint ist damit, wie Dich wer auch immer da reingequatscht hat und was Dich bewogen hat, das so umzusetzen.

      Ein BHKW kannst Du getrost vergessen, Du hast genug Geld rausgeschmissen...
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Hans_Dampf schrieb:

      a) Was ist ein HV?
      Holzvergaser

      Hans_Dampf schrieb:

      19 (!!) kW Kessel
      Bei Holzvergaser nicht ungewöhnlich. Von Fröling wäre das schon der zweitkleinste.
      Ziel ist: man packt solche Kessel einmal voll und lässt ihn dann abbrennen, die Wärme geht fast komplett in Puffer und man hat den Rest des Tages nix mehr damit zu tun.

      Hans_Dampf schrieb:

      UND Gastherme geplant?
      2 Wochen Skiurlaub - wer schaut das die Bude nicht einfriert? Die Gastherme.


      Christophori schrieb:

      Was wäre zu empfehlen und welche Dimensionierung wäre zu überdenken?
      Für eine Dimensionierung braucht es belastbare Zahlen. Was du bisher genannt hast ist ungenügend. Beachte bitte den Fragebogen.

      Christophori schrieb:

      es geht vor allem um Autarkie
      Was die Leute blos immer mit dieser Autarkie haben... ?(


      mfg JAU
    • Moin. Erstmal vielen Dank für die Antworten und Kommentare.
      Autarkie ist ein beruhigender Gedanke. Mehr nicht.
      Die Frage für das Heizhaus ist weniger, ob das Bisher eingebaute Konzept sinnvoll oder überteuert ist, es hat ganz objektiv sehr wenig gekostet, sondern ob es sinnvoll ist, für das Heizhaus über ein bhkw nachzudenken. Bisher ist der Plan, 50 KW Meterholz Holzvergaser Kessel von atmos zb sehr gut und sehr günstig, laufen bei Freunden schon 15 Jahre störungsfrei, ein Abbrand schafft dann per Pufferspeicher die Wärme für 2-3 Tage. Oder eben ein bhkw.
    • Hallo Christofori!

      Bei einer Leistung ab 30 kW ist ein Scheitholzvergaserkessel ein Nonsens, der Grund dafür ist der nötige Arbeitsaufwand.

      Es wird nicht berücksichtigt dass der Kessel gereinigt und mindestens 2 bis 3 x am Tag beschickt werden muß (für Pensionisten kein großes Problem) aber wenn man einen Job hat ist man damit der "gefickte"!

      Weiters will das erforderliche Brennholz auch geschlägert, geschnitten, aufgespalten und zur trocknung aufgeschlichtet werden (2 Jahre Trockenzeit!!!) und dann in den Heizraum geschafft und verfeuert werden!

      Eine alte Bauernregel besagt "bis das Holz im Ofen ist macht es schon 3 x warm"! da steckt viel Wahrheit dahinter, den angepeilten Atmos würde ich an Deiner Stelle nicht in die engere Wahl ziehen, unbequem, schlechter Wirkungsgrad und schlecht zu reinigen, ist aber bloß meine kleine persönliche Meinung aus 25 Jahren Erfahrung!

      Ich würde bei dieser Leistung einen guten Hackschnitzelkessel mit automatischer Beschickung empfehlen (30 kW ist meiner Erfahrung nach die unterste Grenze um halbwegs störungsarm zu bleiben, der Grund dafür ist das Verhältnis Hackgutgröße zu Transportschneckengröße!)

      Für weitere Infos empfehle ich ein ausführliches Studium der Seiten des Atmos Forum (Holzheizerforum) dort kannst Du vieles nachlesen