Messkonzept nach Besitzerwechsel BHKW mit PV

    • Moin,

      wenn Du das so machst bekommt der Nachbar Anteilig auch PV- und BHKW-Strom ( PV wolltest Du doch nur für Dich ?? ) und Du mußt für den gesamten nicht eingespeisten Strom die volle EEG-Abgabe abführen z.Zt. 6,79Cent.

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Ich muss die EEG-Umlage doch nur für den vom Nachbar genutzten PV (und BHKW) Strom abführen oder nicht?
      Wenn das so wie oben beschrieben funktionieren würde, dann hätte ich kein Problem damit. Gewinn machen würde ich sicher nicht, aber es gäbe auch nicht die hohen Kosten für die RLM-Messung.
      Ich werde berichten....
    • i-moove schrieb:

      Ich muss die EEG-Umlage doch nur für den vom Nachbar genutzten PV (und BHKW) Strom abführen oder nicht?
      Nein auch für den von Dir genutzten, wie ich im Beitrag 8 geschrieben habe gibt es mit normalen Zählern keine Möglichkeit Zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Mit dem Konzept 7 so wie von Dir gezeichnet kannst Du PV und BHKW Strom Einspeiseseitig auseinander halten aber beim Verbrauch kannst Du nicht Nachweisen ob Du oder dein Nachbar den Strom verbraucht haben.

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
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    • alikante schrieb:

      Das ist gänzlich falsch und erklärt teilweise die schlechte Quote, das BHKW sollte nur dann laufen wenn über 50% des Stromes selbst verbraucht werden!
      Nachts wenn der Strombedarf schätzungsweise nur bis 500Watt beträgt macht keiner billiger Wärme als der Gaskessel - den Ihr hoffentlich habt.

      Grüße
      Ich habe da nochmal drüber nachgesacht. Beide Häuser haben 12.000 kWh gemeinsam verbraucht (post #13). Der Bezug lag bei 6.500 kWh. Das sind doch 47% Selbstverbrauch oder nicht?

      Als kurzes Update:
      Die Nachbarin wäre grundsätzlich bereit Ihre Hälfte mit einem separaten Stromzähler zu versehen, ist aber nicht das was ich will. Wenn es wegen der Kosten jedoch nicht anders geht, dann wirds halt so.
      Mit dem VNB bin ich in Kontakt.

      Grüße
    • Moin,

      i-moove schrieb:

      Verbrauch DHH 1 (wir): 4.500 kWh / 2 Erwachsene, 3 Kinder

      Verbrauch DHH 2: 7.500 kWh / 5 Erwachsene, 1 Kind

      Bezug: 6.400 kWh

      Erzeugung Dachs: 20.200 kWh
      Verbrauch : 4500+7500= 12.000kWh
      Eigenverbrauch : 12000-6400= 5600kWh
      Eigenverbrauchsquote : 5600/20.200= 27,7%


      i-moove schrieb:

      ist aber nicht das was ich will.
      Und auch nicht das was wirtschaftlich am besten wäre,hier mußt Du einfach mal durchrechnen und nicht nach Gefühl entscheiden !! Das habe ich ja schon im Beitrag 16 geschrieben.

      Speist Du den BHKW-Strom ins Netz erlöst Du unter 10Cent/kWh, ab 2021 nur noch 5Cent. ( bei 3500kWh also 350€ bis 2021 ab dann 175€ )
      Verkaufst Du den Strom für zb. 25Cent an die Nachbarin erlöst Du 30Cent/kWh ab 2021 25Cent, mußt aber für 5600kWh 6,79Cent abführen ( 1050€ - 380,24€ = 669,76€ )
      Pöl BHKW Tiger †
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    • Danke @alikante

      Um das ganze noch auf den Punkt zu bringen, hier noch ein Update.
      Es wird nun so, dass absehbar ist, wann wir die andere Hälfte mieten werden. Dass die Konstellation bis dahin nicht korrekt ist, ist mir bewusst, ich werde das aber nicht mehr für ein paar Wochen ändern. Wenn die PV dann installiert ist, wird auch der Zählerschrank gemacht.

      Es wird Messkonzept 7 mit 4 Zählern werden. Die anteiligen Verbräuche (PV/BHKW) können mittels den Zählerständen berechnet werden.
      Hier kläre ich noch, ob der Erzeugungszähler bei PV <10kWp entfallen darf.



      Für den Fall, dass es doch mit Mieter hätte realisiert werden müssen, hätte es so aussehen müssen. Setzt voraus, dass der VNB mitspielt. So die Info von einem Messstellenbetreiber.
      Das wäre dann die Zählerkonfiguration für Mieterstrom, d.h. kurz mal dem Nachbarn vergünstigten Strom liefern lohnt absolut nicht. Schade, dass es einem so schwer gemacht wird.



      Nochmals Danke!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von i-moove ()

    • Hallo Zusammen,

      ich habe eben sehr viel Interesse das ganze Thema durchgelesen. Weil meine nachbarn und ich uns letzte Woche über das gleiche Thema unterhalten haben.

      Ich selber wohne im nördlichen Rheinland-Pfalz, hab schon so einige kleine Unterschiede feststellen können. z.B. Heißt das gezeichnete Messkonzept 7 (M7) bei WestNetz in RLP Messkonzept 6 ist es die gleiche Zeichnung.

      Mal kurz zu meinem aktuellen Ausgangsituation, Ich betreibe selbst ein BHKW und dazu eine PV-Anlage. Beides installiert 2016. Da für mich damals feststand, mein nächstes Auto wird ein E-Auto, beides etwas größer ausgelegt. Selbst bewohne ich ein 3 Familienhaus und einer ehmaligen Werkstatt. Ich benutze mal die Zeichnung von I-Moove, weil die am zutreffensten ist.

      Also habe ich habe zwischen DHH 1 und dem Übergabepunkt von Z3 meine ganzen Messzähler für die einzelnen Verbraucher sitzen.

      Aber ich denke, wenn man das Umsetzt, was ihr besprecht, dann nur so wie auf diesem Schaubild von i-moove. Weil alles andere würde keinen wirklichen Vorteil für DHH 2 bringen.

      Was meinen Nachbarn und ich in den nächsten Wochen noch mit unserem Netzbetreiber abklären wollen. Wie es aussieht, wenn deren Häuser an meinen Hausanschluss angeschlossen werden.

      Problem die wir eher sehen ist, was passiert mit den alten Hausanschlüssen, kann ja sein, dass man irgendwann sagt, ne das bringt es nicht mehr, wir bauen wieder zurück oder die Häuser werden verkauft. Muss der Schaltschrank so erweitert werden, dass man Netzneutral, auf alle Anbieter zurückgreifen kann. Muss ich mal in das Mieterstromgesetz genauer einlesen. Für mich wäre es eine sehr weiter Auslegung von Mieterstrom.
    • Hi Rene,
      so ganz habe ich Dein Vorhaben nicht verstanden. Möchtest Du den Parteien in Deinem 3-Familienhaus Deinen Strom verkaufen und gleichzeitig noch einen Leitung zu Deinem Nachbarn legen?

      Beides ist möglich, jedoch mit relativ viel Aufwand verbunden. Die Leitungen zu Deinem Nachbarn müssten erst mal gelegt werden (Kosten), Du musst den Mietern immer die Möglichkeit geben Ihren Stromanbieter selbst zu wählen, also nicht am Mieterstrommodell teilzunehmen.

      Du wirst in den Pflichten einem Stromlieferanten gleichgestellt, hast also entsprechende Meldepflichten etc.

      Du musst auf jede kWh, die an die Mieter/Kunden geht EEG-Umlage entrichten und da Deine PV aus 2016 ist erhälst Du keinen Mieterstromzuschlag. Dieser wird erst für PV-Anlagen mit EEG-2017 gewährt.

      Hier kannst Du etwas dazu lesen: BMWi

      Viele Erfolg
    • Moin,

      i-moove schrieb:

      die an die Mieter/Kunden geht EEG-Umlage entrichten
      da komm ich wieder ums Eck und sage auch für den eigenverbrauchten Strom, weil ohne RLM der Gleichzeitigkeitsnachweis von Erzeugung und Verbrauch nicht möglich ist.

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
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    • Das untere Messkonzept in meinem post #27 soll dies scheinbar unterscheiden können. So war die Info von Discovergy. Ich habe das aber nicht mehr weiter verfolgt, nachdem sich herausgestellt hat, dass wir die andere Seite mieten werden.
    • Moin,

      Discovery arbeitet meines Wissens mit Smartmetern also RLM, damit funktioniert es natürlich.

      Soweit Ihr die gemietete Gebäudehälfte selbst bewohnt ist das ok, solltet Ihr aber "Untervermieten" kommt das Problem schon wieder hoch. Spätestens aber dann wenn eine neue Eigenerzeugungsanlage installiert wird.

      Grüße
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    • Moin, ja das mit untervermieten ist klar. Machen wir nicht, höchstens AirBnB und da wäre es dann wieder zulässig.
      Es ist, glaube ich, nicht RLM, sondern etwas ähnliches. Vom Prinzip her gleich, aber günstiger. Bei uns in BaWü gibt es da was.