Hilfe! Vitotwin produziert zu wenig Strom und keiner weis warum....

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Corny82,

      danke für Deine Infos. Habe schon sehnsüchtig auf die Erkenntnisse des Viessmann-Technikers gewartet. Leider war dieser Besuch auch wieder erkenntnislos.

      Ich bin zufällig auf Deinen Thread im Viessmann-Forum gestossen und anschließend hier, weil ich ein ähnliches Problem habe. Meine Anlage C3HA wurde im Januar 2013 in Betrieb genommen. Ich hatte bis jetzt keinerlei Probleme damit. Bei der großen Qualitätsoffensive wurde auch mein Gerät überarbeitet. Im ersten Jahr hatte ich mich verstärkt mit dem Gerät auseinandergesetzt. Nachdem ich mit meinen Optimierungen zufrieden war, habe ich mich nicht mehr weiter darum gekümmert.
      Jetzt in der Altersteilzeit habe ich das Spielzeug wieder hervorgeholt und stellte fest, dass der Sterling kontinuierlich an Leistung verliert.

      Durchschnittliche Leistung = abgegebene elektrische Energie geteilt durch Betriebstunden Sterling:
      2016 925W
      2017 908W
      30.09.2017 906 W
      31.10.2017 903 W
      30.11.2017 899 W
      31.12.2017 896 W
      31.01.2018 892 W
      28.02.2018 887 W
      Dieser stetige Leistungsabfall deutet bei mir vermutlich auf ein Verschmutzungsproblem hin. Meine Immobilie ist auch schon etwas älter und es wurde das alte Rohrsystem weiterverwendet. Es könnte aus meiner Sicht auch noch ein Filter- oder Dichtungsthema sein. Der unterste Wert der Sterlingkopfemperatur liegt manchmal bei 420°C. Die Rücklauftemperatur ist teilweise bei 50°C und damit alles andere als optimal, aber bei den Außentemperaturen und den Anlagengegebenheiten vielleicht nur geringfügig anders zu erwarten.
      Was mir im Vergleich der durchschnittlichen Leistung zu der in den letzten Tagen beobachteten, momentanen Leistung auffällt ist, dass die Leistung kaum an die 800W herankommt. Bei einer durchschnittlichen Leistung im Februar von 887W müsste sie doch einige Male bei über 800W sein.
      Aktuelle Anlagendaten


      Habe heute meinen Heizungsbauer über den Sachverhalt informiert und den Wartungstermin auf den 12.03.2018 vorverlegt. Werde das Ergebnis hier posten.

      Was ich aber mal gerne an die Runde geben möchte ist:
      Wie prüft eigentlich ein Heizungsbauer vor und nach der Wartung, ob der Sterling im Leistungsfenster ist?
      Wie kann man feststellen, ob der Sterling bzw. wann er moduliert? Hier möchte ich nicht die Gasmenge auslitern, sondern wissen, wann/ob das Stellglied für die Gaszufuhr zum Sterling seine 100%-Stellung verlässt?
      Aktuell sehe ich eine Rücklauftemperatur von über 50°C. Alle Speicher- Vorlauftemperaturen liegen unter 50°C. Woher kann die Rücklauftemperatur höher sein?

      Grüßle
      Loule
    • Moin,

      Loule schrieb:

      Wie prüft eigentlich ein Heizungsbauer vor und nach der Wartung, ob der Sterling im Leistungsfenster ist?
      Vor der Wartung wird das gar nicht geprüft. Natürlich kann man selbst vor der Wartung die Leistung am Display ablesen und mit der Rücklauftemperatur (Thermometer oder "Diagnose Erzeuger" Code 8314 in F2) abgleichen.

      Nach der Wartung muss die Generatorleistung lt. Handbuch (Protokoll, beim C3HA Seite 189/90) jeweils 5 und 15 Minuten zusammen mit einigen anderen Werten abgelesen und protokolliert werden.

      Loule schrieb:

      Wie kann man feststellen, ob der Sterling bzw. wann er moduliert?
      Soweit ich weiß moduliert der Stirling im Modell C3HA nicht. Unser C3HA hat das jedenfalls in den acht Monaten, die er bei uns lief, nie gemacht.

      Loule schrieb:

      Aktuell sehe ich eine Rücklauftemperatur von über 50°C. Alle Speicher- Vorlauftemperaturen liegen unter 50°C. Woher kann die Rücklauftemperatur höher sein?
      Wie hoch ist denn die Kesseltemperatur? Über 60°C?

      Wenn ich Deine Angaben in dem Fenster oben richtig lese, ist bei Deiner Anlage die Legionellenfunktion eingeschaltet. Die 50°C Rücklauftemperatur könnten dann daher kommen, dass der Kessel gerade das TWW im Rahmen der Legionellenfunktion auf über 60°C erhitzt.

      Grüße
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
    • Hallo Marcus68 und Sailor773,

      vielen Dank für Eure prompte Rückmeldung.
      Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie einfach sich so manche Dinge herausstellen, wenn man den enstprechenden Hinweis bekommt.

      @Marcus68
      Die Frage zum modulierenden Sterling resultiert auch daher, weil ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass mit der Qualitätsoffensive auch die Funktion "Modulierung" dem Sterling mitgegeben wurde. Nun, dann ist dieser Punkt bei mir keine Ursache für eine Leistungsschwankung. Ich werde dann strikt nach der Kennlinie beobachten, welche Corny82 am 04.Februar hier veröffentlicht hat. Den die ist in meinen Unterlagen nicht enthalten.

      @sailor773
      Diese Seiten in der Montage und Serviceanleitung hatte ich noch gar nicht registriert. Ich habe auch seither noch nie dieses Protokoll vom Heizungsbauer bekommen. Damit werde ich ihn mal konfrontieren.

      Die Kesseltemperatur war über 60°C. Die Anhebung des TWW-Sollwertes erfolgt immer am Mittwoch morgen. Aber die Situation war tatsächlich so, dass der Mischer auf Brauchwasser umgeschaltet hat. Dadurch muss in der Nähe des Rücklaufes noch wärmeres Wasser vom Mittwoch gewessen sein, was zur kurzfristigen Anhebung der Rücklauftemperatur geführt hat.
      Das bedeutet aber, dass für die Brauchwasserbereitung der Sterling nicht optimal ist, da sich da ja immer Rücklauftemperaturen über 40°C und in meinem Fall sogar 42-47/60°C einstellen.

      Danke Euch beiden. Wieder etwas schlauer.

      Grüßle
      Loule
    • Hallo Loule,

      von Rücklauftemperaturen um die 40° kann ich nur träumen. -Durch meine getrennte Hydraulik komme ich nie unter 50°. Jedoch müsste mein CH3C trotzdem nicht weniger als 880W produzieren...Laut Handbuch und Techniker.
      Bisher war er ja leider immer darunter.
      Die getrennte Hydraulik wird, wie wir ja mittlerweile wissen, nur empfohlen wenn der Vitotwin an alte Leitungen angeschlossen wird. -Was bei dir ja der Fall ist.
      Eine stetige langsame Verschmutzung klingt für mich logisch als Grund für den langsamen Leistungsabfall.

      Bei mir kam auch schon die Frage der richtigen Wasserenthärtung auf. Bei mir sagen Heizungsbauer und Viessmanntechniker das nicht auf 0,0°dh enthärtet werden muss.
      Im Handbuch hat der Heizungsbauer Handschriftlich etwas von 0,11° geschrieben. Ob die Enthärtungsanlage die Richtige ist kann ich bis heute nicht genau sagen...

      Zitat Loule: "Durchschnittliche Leistung = abgegebene elektrische Energie geteilt durch Betriebstunden Sterling"
      ---> Daran habe ich noch gar nicht gedacht! Danke.
      Ich glaube wenn ich das bei mir ausrechne bekomme ich Tränen in die Augen... Ich mach das trotzdem mal schnell: 7096kwh : 9969Std = 0,7118kw
      --> Also knappe 712 Watt im Durchschnitt!!! Bitter!
      D.h. Mit deinen Werten wäre ich schon voll und ganz zufrieden. Es sollte natürlich trotzdem nicht stetig weniger werden.

      Am Rande: Mein Stirling produziert gerade 719 Watt und hat eine Kopftemperatur von 419°C

      Grüße
    • Hallo Corny82,

      auf jeden Fall bist Du mit solch einem Thema nicht alleine, denn Gemeinsamkeit macht stark.

      Ich habe mich in den letzten Wochen zu diesem Thema im www bewegt und stelle fest, dass das Thema nicht sehr verbreitet ist. Könnte auch daran liegen, dass viele den Leistungsverlust nicht bemerken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir die zwei Einzigen mit dem Thema sind.
      Erstaunt hat mich Deine lange Leidenszeit bis sich Viessmann und Dein Heizungsbauer bewegt haben. Auf den Thread im Viessmann-Forum "Geringe Stromproduktion am Vitotwin 300", gestellt im Dez 2017,hat bis jetzt auch niemand kommentiert. Das ist ein Indiz dafür, dass wir noch einen Leidensgenossen haben aber auch dafür, dass sich keiner darum kümmert.

      Wir sind hierüber in Kontakt.

      Grüßle
      Loule
    • Hallo,

      leider kam bisher von Viessmann kein OK zur änderung der Hydraulik....

      Ich befürchte die wollen das Ding wirkich zurück haben...


      Die Fehlermeldung "Strömdruckwächter HK" tritt leider auch immer wieder auf (12.3.2018 einmalig, 10.3.2018 mehrfach, 1.3.2018 mehrfach). Mehr Plätze hat der Fehlerspeicher leider nicht. -Ich würde wetten dass auch dies sich mit einer geänderten Hydraulik erledigt....
      Stromproduktion ca. 750 Watt. Mal etwas mehr, meistens jedoch deutlich darunter.

      Werde weiter berichten...

      Grüße
    • Hallo Bhkw-Freunde,

      nach dem ich jetzt noch mal massiv Druck im Viessmann-Experten-Forum gemacht habe und ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit angekündigt habe ist es jetzt dann doch wahr geworden:

      Das OK zur Änderung der Hydraulik ist da! Haleluja! Amen!

      -Jetzt muss es der Heizungbauer nur noch machen...

      Ich werde weiter berichten.

      Frohe Ostern
    • Corny82 schrieb:

      Das OK zur Änderung der Hydraulik ist da! Haleluja! Amen!

      -Jetzt muss es der Heizungbauer nur noch machen...
      Na gratuliere! :thumbsup:
      Bin gespannt auf das Ergebnis.

      Frohe Ostern
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
    • Hallo

      Glückwunsch, ich hoffe für dich das der HB es schnell umsetzt und es das erwünschte Ergebnis dabei herumkommt.

      Gruß Christof
      4,32 Kwp PV-Aufdachanlage (45° Dachneigung Südausrichtung) Volleinspeisung Inbetriebnahme 23.05.2009

      5,56 kWp PV-Anlage (Sonnengeführt) Volleinspeisung Inbetriebnahme 18.12.2009

      Vitotwin 300 mit 600l Pufferspeicher 2Heizkreise (FB und Radiatoren) Inbetriebnahme 17.10.2013

      7,67 kWp PV-Aufdachanlage (Dachneigung 45° Ost- West-Ausricht mit E3DC Strompeicher (9,2kW)) Inbetriebnahme 13.11.2015 :)
    • Hallo Zusammen!

      Nachdem Corny82 wahrscheinlich seinem Ziel näher kommt, werde ich mich dagegen von meinem Vitotwin verabschieden müssen.

      Gestern war der Heizungsbauer mit dem zuständigen Viessmann Außendienstmitarbeiter bei mir. Ohne lange Vorrede kamen die Herren auf den Punkt, dass der Vitotwin gegen ein Vitovalor getauscht werden soll. Ich habe aus dem Gespräch mitgenommen, dass es mit dem Stirling doch erhebliche Qualitätsprobleme gibt, was einmal dazu geführt hat, dass das Produkt abgekündigt wurde und in meinem speziellen Fall dieser "kostenlose" Tausch angeboten wird und nicht repariert wird.
      Der Heizungsbauer und Viessmann sind sich in der Richtung einig und ob es für mich tatsächlich ein Nullsummenspiel wird, wird sich zeigen, wenn sich der Heizungsbauer schriftlich dazu geäußert hat. Der besondere Deal wird vermutlich sein, dass hier alle drei Patreien ihren Vorteil daraus ziehen. Viessmann hat aktuell und in Zukunft keinen Aufwand mit dem ungeliebten Microgen-Gerät, der Heizungsbauer hat einen zufriedenen Kunden und kompensiert seinen Aufwand über die staatl. Förderung der Brennstoffzelle und ich muss wahrscheinlich zumindest einen Teil der erhaltenen Förderung zurückzahlen, was ich aber über die Brennstoffzellenförderung wieder erhalten würde und die 250W weniger Leistung tun mir nicht wirklich weh, da es mir um den Eigenverbrauch geht und nicht um die Einspeisung. Ich habe ein Viertel von den jährlich erzeugten >4000kWh an den Netzbetreiber geliefert. Das würde dann zumindest nach der Theorie aufgehen.
      Grundsätzlich habe ich also nichts gegen den Tausch. Aktuell fallen mir zum Vitovalor noch keine Fallstricke ein, außer, dass ich hier eine Technik habe, die zwar schon hundertausendfach in China Japan läuft, die aber wieder nicht allzu lange am Markt ist. Das Langzeitverhalten teste ich nun wieder mit aus und es bleibt zu hoffen, dass in 5-6 Jahren nicht wieder was ansteht, was keiner vorhergesehen hat.

      Und wenn ich das Thema unten richtig verstehe, werde ich mir mit dem Vitovalor Dokumentationsarbeit ins Haus holen.

      sailor773 schrieb:

      So ist die Regelung eigentlich gedacht, und dort wo das so funktioniert ist es tatsächlich "sch...egal". Das Problem ist nur, dass die Regelungen im KWKG für Betreiber kleiner BHKW entweder gar nicht funktionieren, oder mit erheblichem Aufwand verbunden sind, oder mit empfindlichen Nachteilen. Damit meine ich folgendes:Um diese Vorgabe zu erfüllen, müsste der Betreiber eines ab 2016 in Betrieb genommenen BHKW (auch wenn es nur eine Vitovalor mit 0,75 kW ist) folgendes tun:
      • Herausfinden, wann im Vorjahr die Stundenkontrakte null oder negativ gewesen sind. Das geht z.B. über die folgende Seite: netztransparenz.de/EEG/Marktpr…PEX-SPOT-Stundenkontrakte. Hier kann man in Tabellen für jeweils acht Tage stundengenau die Kontraktpreise nachsehen, sich dann sinnvollerweise eine Excel-Tabelle machen und für jeden in Frage kommenden Tag die entsprechenden Stunden eintragen.
      • Im zweiten Schritt muss der Betreiber abgleichen, ob und mit welcher Leistung sein BHKW in den aufgelisteten Stunden gelaufen ist. Bei einer Brennstoffzelle ist das kein Problem, denn die läuft immer (blöd nur, wenn sie moduliert). Bei einer modulierenden Bz oder einem normalen BHKW (welches – außer vielleicht in den drei Wintermonaten – nicht immer läuft) bräuchte man dafür einen Datenlogger. Einige Betreiber haben so etwas aus Hobby-Gründen, aber z.B. für ein Vitotwin kostet das mehr als die KWK-Zulage für fünf Jahre. Wer das nicht hat, muss schätzen (im Umgang mit Behörden wenig ratsam) oder zu seinen Ungunsten ansetzen, dass das BHKW in allen aufgelisteten Stunden (z.B. auch am 30. Juli 2017 von 10:00h bis 17:00h, bei Außentemperaturen um 25-30°C) mit Volllast gelaufen sei. (Das ist, wenn ich das richtig verstanden habe, Gunnars Vorschlag.)
      Wenn man diese Prozedur jede Woche einmal durchzieht (dauert jeweils ca. 15 Minuten, im Jahr also vielleicht 13 Arbeitsstunden), kann man eine Meldung nach § 15 Abs. 4 KWKG machen. Jedenfalls so lange, bis es irgendeinem Bürokraten einfällt, dass derartige Meldungen nur auf Basis der Daten eines geeichten Stundenzählers zulässig seien... :/

      Wer keine rechtssichere Meldung machen kann, den erwischt die Strafregelung im letzten Satz. Und die hat es in sich: Im Dezember 2017 waren z.B. an 7 Tagen während insgesamt 43 Stunden die Stundenkontrakte null oder negativ. Wer hier korrekt gemeldet hat, dem wurde die KWK-Zulage für 43 Stunden (6%) gestrichen, und die 43 Stunden wären "hinten angehängt" worden. Ohne Meldung würde die KWK-Zulage für Dezember um 35% (entspricht 260 Stunden) gekürzt.

      Hinzu kommt, dass IMHO die in Folge der Strafregelung entfallenden Zuschläge keine Verlängerung der Förderungsdauer bewirken - wahrscheinlich nicht einmal um die tatsächlich angefallenen 43 Stunden, weil der Wortlaut in § 15 Abs. 4 KWKG das nicht hergibt und für eine Anwendung von § 7 Abs. 7 Satz 2 KWKG wegen der fehlenden Meldung die Daten fehlen. (Ich lasse mich hier von juristisch kundigen Mitlesern gern eines Besseren belehren.)

      Bei unserem 1 kW-Gerät mit ca. 60% Eigenverbrauch würde die Strafregelung nach § 15 (4) KWKG - von 2017 hochgerechnet - etwa 270 Euro in zehn Jahren kosten. Das ist knapp ein Fünftel der BAfA-Förderung, also keine Peanuts. Alternative: Man verbringt aufs Jahr gerechnet etwa eineinhalb zusätzliche Arbeitstage mit dem Auswerten von Daten und Tabellen und dem Erstellen von Meldungen. Zum Mindestlohn gerechnet wären das in zehn Jahren mehr als 1000 EUR.


      DAS ist es, was uns nervt. Und schuld daran ist nicht etwa eine EU-Regelung (die ja immerhin eine de minimis-Grenze von 500 kW BHKW-Leistung vorsieht), sondern das hat ausschließlich der deutsche Gesetzgeber auf dem Gewissen. Es verbleibt nur noch die Frage, ob das aus Unfähigkeit geschehen ist oder ob man damit den Betreibern kleiner BHKW's bewusst schaden wollte.

      Gruß, Sailor
      Man kann diesen Zeitaufwand sicherlich sinnvoller nutzen, wenn das aber der einzige Pfedefuss ist.....

      Wenn jemand noch einen anderen Pferdefuss sieht, dann bitte heraus damit. Demjehnigen wäre ich sehr verbunden. Wie verbunden, dass müsste dann noch geklärt werden :D

      Damit kann ich mich aus diesem Thread "Vitotwin produziert zu wenig Strom..." wahrscheinlich verabschieden, um vielleicht an anderer Stelle wieder aufzutauchen.

      Grüßle
      Loule

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Loule () aus folgendem Grund: Nicht China, sondern Japan!

    • Moin Loule,

      Loule schrieb:

      Ohne lange Vorrede kamen die Herren auf den Punkt, dass der Vitotwin gegen ein Vitovalor getauscht werden soll.
      Ein fünf Jahre altes Vitotwin C3HA kostenlos gegen eine Vitovalor tauschen??

      Nicht fragen, machen! :thumbup:

      Und der von mir beschriebene Aufwand für die Meldung der Stunden mit negativen Strompreisen (Zitat) ist gerade bei einer Brennstoffzelle vergleichsweise gering. Man schreibt einfach die Stunden aus der Tabelle in dem o.g. Link ab und meldet sie. Ein händischer Abgleich mit den tatsächlichen BHKW-Laufzeiten oder gar ein Datenlogger kann ohne merkbare Nachteile entfallen, weil die Brennstoffzelle de facto "immer" läuft.

      Mehr Aufwand bei einem solchen Vorgang ist wahrscheinlich das Abwickeln der Förderung. Aber das ist nur einmalig, und dabei helfen Dir hoffentlich Viessmann und der Heizungsbauer.

      Viel Glück,
      Sailor
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sailor773 ()

    • sailor773 schrieb:

      Mehr Aufwand bei einem solchen Vorgang ist wahrscheinlich das Abwickeln der Förderung. Aber das ist nur einmalig, und dabei helfen Dir hoffentlich Viessmann und der Heizungsbauer.
      Dabei hilft zwangsläufig ein Energieberater, denn ohne den keine Förderung. Und wenn die bestehende Anlage nicht hydraulisch abgeglichen ist, auch keine Förderung.

      Dies ist dann der 7. Vitowin, den ich kenne, den Viessmann zurücknimmt und entweder gegen Geld oder was anderes tauscht..... Nachtigall ick hör....
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Hallo zusammen!

      Naja, kostenlos habe ich in Gänsefüßchen gesetzt. Soll heißen, so ganz traue ich dem noch nicht. Mein Standpunkt habe ich jedenfalls den Herren klar gemacht.
      Anlagen-Inbetriebnahme 16.11.2012
      Stirling-Inbetriebnahme 09.01.2013
      5 Jahre Garantie auf den Stirling bis 15.11.2017
      2 Jahre Garantieverlängerung durch die Qualitätsoffensive, dann ist das Garantieende am 15.11.2019. Damit bin ich der Meinung, dass der Stirling kostenlos getauscht werden sollte.
      Da jetzt Viessmann vom Stirling weg will, kauft Viessmann die Anlagen vom Heizungsbauer zurück. Angeblich 1:1.
      Ich gehe mal davon aus, dass für solche Stirling-Garantiefälle der Heizungsbauer den Vitovalor zu einem sehr günstigen Preis bekommt, der vielleicht nicht weit weg vom damaligen Vitotwin-Preis ist. Dann könnte nach meiner Vorstellung die Fördersumme für den Anlagentausch ausreichen.
      So direkt haben die Herren das zwar nicht gesagt, aber so habe ich sie verstanden.
      Und der Heizungsbauer war zuversichtlich, dass er mit mir ins Reine kommt. Wie schon erwähnt, will er sich dazu schriftlich äußern. Auf diese Vertragsänderung/Angebot/...was auch immer... warte ich aktuell.
      Er hat auch mir gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil ich den Leistungsverlust festgestellt habe und nicht er bei seinen jährlichen Wartungen. Insofern habe ich schon die Hoffnung, dass ich da weitgehend kostenneutral rauskomme.
      Was die Förderung betrifft, wird das durch Viessmann und den Heizungsbauer gemacht. Ich habe die Aufgabe erhalten, die Anlage bei der BAFA abzumelden.

      Dass ein Energieberater notwendig ist, ist mir neu. Vielleicht beauftragt Viessmann oder der Heizungsbauer den Energieberater. Werde es aber mit auf die Agenda setzen. Wenn die Schriftform vorliegt, muss darüber wahrscheinlich eh nochmal gesprochen werden.

      Hydraulischer Abgleich war schon bei der Förderung des Vitotwin erforderlich. Muss der überprüft/angepasst werden?

      Gegen Geld? Das wäre ja auch noch eine Alternative. Ich nehme das Geld und lass den Stirling solange laufen wie er halt läuft und fahre danach nur noch mit dem Zusatzbrenner. Ist bekannt um wieviel Geld es da ging?

      Güßle
      Loule
    • Also, die Förderung für eine BSZ läuft über KfW Programm 433 und da geht nix ohne Energieberater, und der muss dann auch noch zertifiziert und zugelassen sein. Die Kosten halten sich aber im Rahmen, ich würde sie an Deiner Stelle nicht übernehmen....

      Wenn der Abgleich damals gemacht wurde und Du dies nachweisen kannst, ist alles OK.

      Kohle, ohne den Vitowin abzuholen, wirst Du nicht bekommen, denn Viessmann will die Dinger vom Markt haben. Selbst, wenn Du mit Blut unterschreibst, nie wieder wegen des Vitowin anzurufen, werden die sich nicht darauf einlassen.

      Außerdem musst Du eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, wenn die die Büchse abholen.

      Wie hoch war denn Dein Strombedarf vor dem Vitowin und hast Du noch ne PV oder sonstwas?
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Dann wird es doch der Vitovalor!

      Verschwiegenheitserklärung?
      Was soll nicht bekannt werden. All das, was hier bereits breitgetreten wurde? Ach, dann kann auch das der Grund sein, für manche offene Knoten am Ende einiger threads.

      Ich habe ein Zweifamilienhaus in dem ich selbst wohne. Die zweite Wohnung ist vermietet und der damalige Mieter hatte vor dem Vitotwin seinen eigenen Zähler. Mit dem Einbau des Vitotwin und setzen des Zweirichtungszähler habe ich den Zähler für die Mietwohnung ausbauen lassen. Deshalb kann ich Dir den Gesamtverbrauch vor dem Vitotwin gar nicht nennen. Meiner war 2012 6.500kWh. 2017 hatte ich 5.400kWh zusammen mit der Mitwohnung.

      Damit ihr euren Offshore-Windstrom behalten könnt und die Stromautobahn von Nord nach Süd etwas kleiner ausfallen kann und ich gern etwas weniger an Energiekonzerne zahlen möchte und sowiso nicht weis,was ich mit dem ganzen Geld machen soll und, und...habe ich seit 20.03.2018 eine PV mit Batterie. :)
    • Nee, nicht, weil Du zuviel Kohle hast, sondern ein Gehirn!

      Bei dem Stromverbrauch ist der BlueGEN von Solidpower besser für Dich. Der hat 1,5 kW elektrisch und macht 13.000 kWh Strom im Jahr. Lass Dir die Knete von Viessmann wiedergeben und kauf Dir davon den BlueGEN und nen Spitzenlastkessel.
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de