Tesla Powerwall aufrüsten und/oder Vitovalor

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    • Also, dann will ich mal ein paar Aussagen zum BlueGEN machen, die evtl. nicht ganz unwichtig sind:

      a) Die Kiste läuft 24/7 und das 365 Tage im Jahr, alle 4 Jahre sogar 366 Tage...

      b) Ausschalten kann man den BlueGEN nicht, der läuft... es ist für jede BSZ, egal, welcher Hersteller und welche Technik, hochgradig belastend bis tödlich, die Kiste auszuschalten, runter zu fahren und dann wieder hoch zu fahren. U. a. ist daran elcore über den Regenbogen gegangen. Wenn (was ich nicht weiß) Viessmann nunmehr wieder Version 23 vom Vitovalor auf dem Markt hat, wird dies nicht ohne Grund so sein und ist keine vertrauensbildende Maßnahme und erinnert leider an den (Gott hab ihn seelig) Vitowin.

      Der BlueGEN ist das langweiligste Produkt, was mir in knapp 30 Jahren Erfahrung in der Branche untergekommen ist.. der läuft einfach, vorausgesetzt, er wurde richtig installiert und der Betreiber lässt die Finger von dem Teil.

      c) Die Wärme wird durch WRG aus dem Abgas dem Heizsystem zugeführt und kann für WW oder zu Heizzwecken genutzt werden. Wird die Wärme nicht abgenommen, geht sie durch das Abgasrohr zum Teufel. Dann hat man aber noch immer einen Nutzungsgrad von >55%. Hat nix mit Notkühler o. ä. zu tun...

      d) Die thermische Solaranlage ist wie immer auch hier wieder Kappes und schadet mehr, als sie nützt, dies dann aber dreimal in Verbindung mit einer BSZ. Ich bin morgen in einem Fitnessstudio in Mönchengladbach, dies hat ein Kunde von uns gekauft. Der alte Besitzer hat vor 6 Jahren eine Solarthermieanlage installieren lassen, seither verbraucht er mehr Gas als vorher... Wieso? Weil keine Schwerkraftbremsen verbaut sind und nachts die Kollektoren geheizt werden, die ganze Hydraulik ist Schrott. Leider ist dies bei 95% aller Thermieanlagen ähnlich. Wäre bei den vorhandenen Thermieanlagen Wärmemengenzähler verbaut, könnte man ein Demontageunternehmen aufmachen. So aber haben die Kunden ein nicht quantifizierbares Gefühl, x Euro zu sparen, die versprochenen "bis zu 70% für Warmwasser" stimmen immer. 5% sind innerhalb der bis-zu-70%-Range...

      e) Wenn man eine PV-Anlage hat und sich dann eine BSZ anschafft, sollte alles so verschaltet sein, dass dann, wenn die Gesamtproduktion der PV+BSZ größer ist als der momentane Verbrauch und der Akku voll ist, die PV voll einspeist und die BSZ nur ihren Überschuss.

      Man hat nie keinen Verbrauch, deshalb speist man auch nie 100% des BlueGEN ein, aber tun wir mal so:
      Kosten Brennstoff BlueGEN 2,5 kW/4 Cent = 10 Cent
      Ertrag KWK-Bonus 1,5 kW Strom/8 Cent = 12 Cent
      Einspeisevergütung 1,5 kW/4 Cent = 6 Cent

      sind dann eben 8 Cent Ertrag bei Volleinspeisung. Reicht nicht, um den Job zu kündigen, aber von Verlust kann auch keine Rede sein. Und NEEEEEIN:
      Es fallen keine Wartungskosten an, denn die werden pro Jahr fällig und die Kiste läuft ja eh.

      Beim BHKW sieht dies anders aus, hier müsste man für die Rechnung oben noch die Kosten von x Cent für die Wartung einrechnen.

      Alles klar?
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
    • Herzlichen Dank, insbesondere an sailor773!
      Das Zitieren in dem Forum ist nicht so einfach, daher antworte ich einfach so:

      Unsere PV-Anlage war von November bis Februar nicht so ertragreich wie von sailor773 vermutet, vermutlich, weil wir nur eine Dachneigung von 19° haben. Aus den Logdateien konnte ich aber ausrechnen, dass wir durch die 18 kWh täglich der Brennstoffzelle den Netzbezu von Oktober bis März von ca. 2 000 KWh auf unter 300 kWh hätten senken können.
      Wie realistisch diese grobe Rechnung ist, kann ich nicht so genau sagen, denn die PW hat ja auch Verluste und ich müsste mir eine vernünftige Ladestrategie für das Elektrofahrzeug ausdenken, zum Beispiel:
      Wenn das Auto zu Hause ankommt, erst mal die Powerwall zum Laden nutzen und dann morgens noch einmal nachladen, um die in der Nacht erzeugte und gespeicherte Energie noch in den Akku des Elektroautos zu bekommen.Oder besser noch: Die ganze Nacht über das Elektrofahrzeug mit nieriger Leistung (1,8 kW) aus Powerwall und Brennstoffzelle kombiniert laden.

      Ich werde heute mal fragen, wie das mit den Anschlussmöglichkeiten der PW und der Abrechnung beim Netzbetreiber läuft.

      Einen Haken habe ich mittlerweile aber erfragt: Der örtliche Energieversorger mit Gas muss unsere Straße bis zu unserem Haus neu mit einer Leitung versehen, insgesamt würde mich das 8000 EUR kosten, wenn die Nachbarn nicht gleichzeitig auf Gas umstellen - was sie wohl nicht machen werden. Dann rechnet sich die Umstellung so kaum und wird noch mehr zum Hobby.

      Die 60 000 förderfähigen Betriebsstunden würden dann 14 Halbjahre Förderung bedeuten, wenn ich im Sommer abschalten könnte.
      Ich melde mich wieder nach dem Gespräch mit dem Heizungsbauer.
    • chilobo schrieb:

      2. Kann man die Anlage so verschalten, dass die Powerwall 2 nicht nur durch die PV-Anlage (so ist es jetzt), sondern auch durch die Vitovolar geladen wird? Prizipiell sollte das möglich sein.
      Die Powerwall 2 ist ja AC, also mit einem Wechselrichter.
      Dieser erkennt am Netzübergabepunkt den überschüssigen Strom. Egal woher er kommt.
      Sollte also problemlos klappen.

      chilobo schrieb:

      3. Die an den Netzbetreiber gelieferte Energie wird jetzt durch einen Zähler, der beide Richtungen misst, abgerechnet. Meinem Verständnis nach muss zur Abrechnung in Zukunft dann ein weiterer Zähler vom Netzbetreiber gesetzt werden, oder?
      Ja, wenn nicht sogar mehrere.
      Bei mir sind es sogar 4 Zähler.
      1. Am Übergabepunkt. Kauf und Verkauf.
      2. Erzeugung PV.
      3. Erzeugung BHKW.
      4. Verkauf BHKW.

      Einspeisung - Verkauf BHKW = Verkauf PV.

      chilobo schrieb:

      5. Sind in diesem Szenario andere Alternativen als die Vitovolar sinnvoller?
      Ob sich das BlueGEN bei dir rechnet, musst du selbst raus bekommen.
      Der macht rund 13.000kWh im Jahr.
      22 kWp Anlage
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      1x SB 4000TL-21
      Seit Februar 2014 mit dem schönsten Solarstromspeicher, einem Tesla Model S :love:
      Mit ecoBATT47 Speicher von ecopowerprofi (47 kWh nutzbar) 1x SI 6.0h-11
      Seit dem 09.03.17 ergänzt mit dem BlueGEN :thumbsup:
    • Moin,

      Hans_Dampf schrieb:

      Man hat nie keinen Verbrauch, deshalb speist man auch nie 100% des BlueGEN ein, aber tun wir mal so:
      Kosten Brennstoff BlueGEN 2,5 kW/4 Cent = 10 Cent
      Ertrag KWK-Bonus 1,5 kW Strom/8 Cent = 12 Cent
      Einspeisevergütung 1,5 kW/4 Cent = 6 Cent

      sind dann eben 8 Cent Ertrag bei Volleinspeisung. Reicht nicht, um den Job zu kündigen, aber von Verlust kann auch keine Rede sein.
      Eine kleine Korrektur: Die BlueGen verbraucht 2,8 kWh Erdgas pro Betriebsstunde. Das Thema hatten wir schon mal im Zusammenhang mit Karstens Tabelle: Die 2,51 kWh/Bh aus den technischen Daten der BlueGen beziehen sich auf den Heizwert, aber bezahlen muss der Erdgas-Kunde nun mal den Brennwert.

      4 ct/kWh Erdgas (Brennwert) ist außerdem ein sehr günstiger Tarif. Wir haben auch so einen, aber das gibt es nicht überall und die Frage ist auch bei uns wie lange noch (die Heizölpreise gehen schon seit einem Jahr flächendeckend nach oben). Für eine Wirtschaftlichkeitsrechnung, die über 10 Jahre geht (so lange laufen die Vollwartungsverträge), würde ich jedenfalls lieber mit 5 ct/kWh kalkulieren. Damit zahlt der Betreiber für Erdgas eher 14 ct pro Betriebsstunde als 10. Richtig, er verdient am eingespeisten Strom 18 ct/Bh, also bleiben ihm zunächst mal 4 ct/Bh übrig und das bisschen Wärme (0,6 kWh/Bh) hat er obendrein für lau. Ob das Einspeisen von Strom aus einer BlueGen damit zu einem guten Geschäft wird, muss jeder selbst beurteilen. (Bei anderen BHKW's ist das im Übrigen auch nicht besser.)

      Und wenn die BlueGen 8.760 Stunden im Jahr durchlaufen muss (das hab' ich jetzt kapiert, danke für die klare Aussage), läuft der KWK-Bonus für 60.000 Bh nach knapp 7 Jahren aus. Ab dem achten Jahr zahlt der Betreiber für jede Betriebsstunde immer noch 14 ct, erhält aber für den eingespeisten Strom nur 6 ct. Soweit der Strom eingespeist werden muss, zahlt der Betreiber also drauf.

      Klar, wenn das wie bei Karsten nur ein paar kWh im Jahr sind, spielt das keine Rolle. Aber wenn wie im vorliegenden Fall maximal ca. 6000 kWh/a (ohne EV) bzw. knapp 10.000 kWh (mit EV) im Jahr selbst verbraucht werden können, muss man das einrechnen. Soweit ich weiß ist die BlueGen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Förderbeträge teurer als die Vitovalor, zumal man bei der Bluegen ja den Spitzenlast-Kessel und ggf. benötigte Speicher noch zusätzlich anschaffen muss. Das spricht nicht gegen dieses Gerät, aber es lohnt sich halt nur, wenn man die erzeugte (doppelt so große) Strommenge auch weitgehend selbst nutzen kann.

      Unabhängig davon sieht es ja so aus, als ob dies sowieso eine akademische Diskussion ist:

      chilobo schrieb:

      Einen Haken habe ich mittlerweile aber erfragt: Der örtliche Energieversorger mit Gas muss unsere Straße bis zu unserem Haus neu mit einer Leitung versehen, insgesamt würde mich das 8000 EUR kosten, wenn die Nachbarn nicht gleichzeitig auf Gas umstellen - was sie wohl nicht machen werden.
      Also in dem Fall würde ich lieber noch mal Heizöl kaufen und in den nächsten paar Jahren versuchen, zumindest zwei oder drei Nachbarn vom Erdgas-Anschluss zu überzeugen. Vielleicht kostet Heizöl ja bis dahin einen Euro pro Liter (das macht die Entscheidung leichter), und auch die Brennstoffzellen-Technik dürfte bis dahin noch mal einen Schritt weiter sein - vielleicht auch bezüglich der Gerätepreise.

      Übrigens:

      chilobo schrieb:

      Das Zitieren in dem Forum ist nicht so einfach
      Einfach den zu zitierenden Text markieren, dann erscheint darüber ein schwarzes Feld mit den Alternativen "Zitat speichern" und "Zitat einfügen". Du wählst "Zitat einfügen". Es erscheint ein Textfeld, in dem das Zitat schon in einem Kasten steht. Außerhalb des Kastens kannst Du dann Deine Antwort in das Textfeld schreiben oder mit der o.g. Methode weitere Zitate einfügen.

      Gruß, Sailor
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
    • Sailor, man kann davon ausgehen, dass Gas teurer wird, denke ich auch. Man kann und sollte dann aber nicht davon ausgehen, dass Gas in Zukunft teurer wird und Strom nicht. Also wird die Substitution durch die BSZ bei steigenden Strom- und Gaspreisen immer attraktiver....

      Die Einspeisung isoliert gesehen rechnet sich nicht mehr, wenn der KWK-Zuschlag ausgelaufen ist. Entscheidend ist aber, worüber man denn hier redet, sprich konkrete Euronen....

      Wie gesagt läuft der BlueGEN IMMER. Wenn der Vitovalor also an/aus kann oder noch besser im Sommer ausgeschaltet wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass Viessmann dies angesichts der zwingend abzuschließenden Vollwartungsverträge lange mitmacht, denn meines Wissen ist an/aus für JEDE BSZ extrem strapaziös. Soll aber nicht meine Sorge sein, sinnvoll wie immer im Leben (Grüße an ecpower-Nutzer) ist es, vorher den VOWA-Vertrag zu lesen!

      Zu den Kosten:
      Komischerweise kostet der BlueGEN mehr als der Vitovalor, was an der doppelten Leistung liegen könnte. Er wird aber auch mit 3.700 Euro mehr gefördert als der Vitovalor.

      Spannend wird auch, wie denn Viessmann etwaige Reparaturen an der BSZ und dem Heizgerät abgrenzt und wie dies dann konkret im VOWA berücksichtigt wird.

      Ist aber alles nicht mein Problem und wird auch nie mein Problem werden.
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
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    • Hans_Dampf schrieb:

      meines Wissen ist an/aus für JEDE BSZ extrem strapaziös. Soll aber nicht meine Sorge sein
      Ob bzw. wie Viessmann das Problem gelöst (oder nicht gelöst) hat wird die Zeit zeigen. Der elektrische Wirkungsgrad ist ja bei der Vitovalor deutlich geringer als bei der BlueGen - vielleicht ist das der ingenieurmäßige Preis für eine höhere Stabilität gegen wechselnde Betriebszustände?

      Jedenfalls, wenn die Dinger so verdammt empfindlich sind, dass selbst ein einmaliges Aus- und Einschalten pro Jahr (!) messbar auf die Lebensdauer gehen kann, frage ich mich was dann bei Stromausfällen damit passiert. Wir hatten in den letzten Monaten immerhin zwei davon, und ich fürchte dass so etwas zukünftig - mit dem wachsenden Bedarf an Netzeingriffen - eher häufiger vorkommt. Oder macht ein kurzfristiges Ausschalten nichts, weil die Stacks eine Weile von selbst heiß bleiben? Und wie lange geht das dann gut (unser letzter Stromausfall hat immerhin drei Stunden gedauert)?
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

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    • Ich wollte nur kurz von dem Gespräch mit dem Heizungsbauer berichten:

      Die Gesamtkosten würden ca. 35 - 40 k€ brutto betragen, davon würde die Förderung noch abgehen, allerdings sind die Kosten für den Gasanschluss da noch nicht dabei.

      Um die Abschaltung des Vitovolar C3TB-19 müsse ich mir keine Sorgen machen, das Gerät würde weder thermische noch elektrische Leistung mehr bereitstellen, wenn keine Heizung mehr benötigt würde. Diese Regelung würde von Viessmann vorgegeben, die bestehende Solarthermieanlage würde dabei berücksichtigt: Solange die WW-Temperatur über einer bestimmten Temperatur läge, würde sich die Anlage nicht einschalten.

      Bei einer kürzlich in BW eingebauten Vitovolar würde in Bezug auf die Einspeisevergütung nicht zwischen PV und BZ unterschieden, wie das in Hessen sei, müsse der Grundversorger wissen.

      Ergebnis des Gesprächs war aber, dass wir wohl den alten Ölbrenner mit einer neuen Regelung (Kosten ca. 1400 €) versehen und hoffen, dass er noch etwa 6 Jahre hält. Da es aber für ihn noch Ersatzteile gibt, könne man sogar über eine Reparatur nachdenken. Wir benötigen zur Zeit im Jahr 1500 - 1800 l Öl, da lohnt sich eine größere Investition nicht unbedingt.

      Nun denken wir darüber nach, beim lokalen Grundversorger eine Flatrate für EV-Strom über den Winter zu buchen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chilobo ()

    • chilobo schrieb:

      Bei einer kürzlich in BW eingebauten Vitovolar würde in Bezug auf die Einspeisevergütung nicht zwischen PV und BZ unterschieden, wie das in Hessen sei, müsse der Grundversorger wissen.
      Das wundert mich jetzt aber sehr.

      BHKW Strom für PV Strom zu verkaufen? Das klingt komisch und nicht legal.
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      Seit dem 09.03.17 ergänzt mit dem BlueGEN :thumbsup:
    • Moin,

      chilobo schrieb:

      Bei einer kürzlich in BW eingebauten Vitovolar würde in Bezug auf die Einspeisevergütung nicht zwischen PV und BZ unterschieden, wie das in Hessen sei, müsse der Grundversorger wissen.
      dieser Heizungsbauer wäre in dem Moment rausgeflogen !! Er hat damit alles vorher von Ihm gesagte diskreditiert und sich selbst als Unwissend Klassifiziert.

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Es ist vielleicht nicht alles Quatsch was der HB gesagt hat, aber das mit der Einspeisevergütung auf jeden Fall.

      Es kommt derzeit rein zufällig so hin, dass die EEG-Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen mit ca. 12 ct/kWh ungefähr gleich hoch ist wie die Vergütung für eingespeisten KWK-Strom mit ca. 4 ct/kWh Marktpreis plus 8 ct/kWh KWK-Bonus. Vielleicht hat ihm das den Floh ins Ohr gesetzt. Natürlich müssen beide Anlagen separat gezählt und abgerechnet werden (außer vielleicht nachdem für beide Anlagen die Förderung ausgelaufen ist).

      Du benötigst also für ein BHKW mit einer bereits existierenden PV-Anlage genau zwei zusätzliche Zähler: Einen Erzeugungszähler am BHKW (der ist bei der Vitovalor schon eingebaut) sowie einen Einspeisezähler mit Rücklaufsperre, der zwischen BHKW und (Zweiwege-)Hauptzähler sitzt und nur den eingespeisten BHKW-Strom zählt.

      Grüße
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    • Beim BlueGEN muss auch ein separater Erzeugungszähler eingebaut werden.
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    • Hans_Dampf schrieb:

      Aber den erkennt der NB nicht an... entweder separater Erzeugungszähler oder Discovergy
      Seit wann? Oder ist das von NB zu NB unterschiedlich? Unser NB (Bayernwerk) hat jedenfalls mit dem in unserem Vitotwin eingebauten geeichten Erzeugungszähler keine Probleme, weder bei Inbetriebnahme 2012 noch jetzt.
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

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    • Man achte darauf, dass der BHKW-Lieferant nicht gegen § 312 StGB verstößt. :neo:
      Aktuelle BHKW-Meldungen vom BHKW-Forum e.V.
      -> bhkw-infothek.de/nachrichten/
    • Danke für die Links!

      Aus meiner Sicht ist die Schlüsselstelle die folgende:

      BHKW-Infothek schrieb:

      Fraglich ist, was nun im Einzelfall passiert, wenn es zwischen selbst messenden BHKW-Betreibern und Netzbetreibern nicht bis zum 1. Juli 2016 zu einer Vereinbarung kommt, wie der Messstellenbetrieb ab diesem Datum gestaltet werden soll. Diese Frage wird insbesondere in den Fällen von Bedeutung sein, in denen der örtliche Netzbetreiber die in seinem Zuständigkeitsbereich befindlichen BHKW-Betreiber nicht auf die bevorstehende Änderung durch das KWKG2016 hingewiesen hat. Nach Einschätzung des BHKW-Forum e.V. dürfte in diesen Fällen eine konkludente Vereinbarung darüber anzunehmen sein, dass der BHKW-Betreiber die faktisch fortgesetzte Messung ab diesem Zeitpunkt in der Rolle eines „Messstellenbetreibers“ vornehmen wird.
      Wahrscheinlich ist es so, dass pragmatisch denkende NB's (wie offensichtlich bei uns) das erstmal einfach so laufen lassen, vielleicht bis der Smart Meter Rollout bei der betreffenden Einspeisestelle tatsächlich erfolgt. Mit etwas Glück ist der Förderzeitraum abgelaufen bevor das passiert, und danach kräht kein Hahn mehr nach dem Erzeugungszähler.
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
    • Moin,

      sehe ich wie Sailor ! Auch mein NB hat mich nicht über seine Rolle als gMSB informiert, die Zählerstände melde ich nach wie vor Quartalsweise an Ihn und sowohl Erzeugungszähler als auch Abgrenzungszähler gehören mir.

      Selbst eine Anfrage ob ich meinen Abgrenzungszähler gegen ein anderes Modell - mit Modbus, wegen Speicher - tauschen könne, wurde mir positiv beschieden.

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Guten Tag zusammen,

      lese grade das Thema zu den Zählern.

      Ich lebe in Baden-Württemberg und der Netzbetreiber ist Netze BW. Ich hatte einen Vitotwin und seit diesem Monat einen Vitovolar PT2 (E25T) und eine PV-Anlage. Wie sailor773 schrieb sind bei meiner Konstellation 3 Zähler erforderlich.
      Zum besseren Verständnis siehe Messkonzept:

      Bei mir kommt das Messkonzept Nr.7 zum Einsatz. Es wird unterschieden zwischen blauen abrechnungsrelevante Zähler und gelben Erzeugungszählern.
      Die abrechnungsrelevanten Zähler sind Zähler des Messstellenbetreibers (in meinem Fall Netze BW). Der Z3 benötige ich nicht, da mein PV-Anlage kleiner als 7,69kWp ist. Z4 benötige ich nach beschreibung des Messkonzeptes auch nicht (Vitotwin 1kW, Vitvalor 0,75kW). Der Netzbetreiber wollte aber trotzdem einen Einbaubericht für den im Vitotwin/Vitovalor verbauten Zähler. Den Einbaubericht habe ich ihm geliefert.
    • Hans_Dampf schrieb:

      b) Ausschalten kann man den BlueGEN nicht, der läuft... es ist für jede BSZ, egal, welcher Hersteller und welche Technik, hochgradig belastend bis tödlich, die Kiste auszuschalten, runter zu fahren und dann wieder hoch zu fahren.
      Hans_Dampf pauschaliert da etwas drastisch.

      Zitate aus der Bedienungsanleitung des Vitovalor PT2:

      "Sie können die Stromproduktion der Brennstoffzelle ausschalten."
      "Vermeiden Sie eine Unterbrechung der externen Spannungsversorgung der Brennstoffzelle während der Stromproduktion."
      "Falls die Unterbrechung der externen Spannungsversorgung länger als 6 Wochen dauert, ist ein störungsfreier Weiterbetrieb der Brennstoffzelle nicht mehr gewährleistet."

      Ich fahre den Vitovalor mit Energiemanager. Der steuert die Ein- und Ausschaltzeiten nach Verbraucherverhalten. Ist der Energiemanager ausgeschaltet, werden die Einschaltzeiten der Brennstoffzelle ausschließlich vom Wärmebedarf der Anlage gesteuert.

      Ob das Ein- und Ausschalten der Brennstoffzelle belastend ist, vermag ich nicht zu sagen. Es gibt auf jedenfall eine Leistungsgarantie 750W über 10 Jahre bzw. 60.000 Betriebsstunden abzüglich Degradation von 15%. Voraussetzung ist natürlich der Abschluss eines Vollwartungsvertrages.
      Vom Betriebskonzept ist es vorgesehen, dass die Brennstoffzelle maximal 1 mal pro Tag gestartet wird.
    • Hallo @Loule,

      zunächst danke für Deine Info. Ich nehme mit Befriedigung zur Kenntnis, dass zumindest einige Netzbetreiber vernünftig genug sind um die eingebauten Zähler auch bei neu (also später als 01.07.16) in Betrieb genommenen Geräten zu akzeptieren.

      Loule schrieb:

      Z4 benötige ich nach beschreibung des Messkonzeptes auch nicht (Vitotwin 1kW, Vitvalor 0,75kW)
      In dem Bild ist bei Z4 nur von der EEG-Umlage die Rede. Die merkwürdige Grenze von >1,14 kWp kommt einfach daher, dass ein BHKW mit 1,14 kW Leistung - wenn es 8.760 Stunden im Jahr durchläuft - genau 9.986,4 kWh Strom erzeugen würde. Selbst wenn der Betreiber den gesamten Strom selbst verbraucht, müsste er wegen dem 10.000 kWh-"Freibetrag" noch keine EEG-Umlage zahlen. Bei 1,15 kW wären es bereits 10.074 kWh/Jahr, und da könnte theoretisch EEG-Umlage fällig werden. Für deren Ermittlung ist Z4 erforderlich: EEG-Umlage fällt an, sobald in einem Jahr (Erzeugung aus Z4 minus Einspeisung aus Z2, minus 10.000) positiv ist.

      Bei BHKW's bis 1,14 kW Leistung kann der Zähler Z4 aber dennoch notwendig sein, und zwar wenn der Betreiber die jährliche Abrechnungsweise für den KWK-Bonus gewählt hat. Die 8 ct/kWh gibt es dann für das, was Zähler Z2 zählt und die 4 ct/kW für den Eigenverbrauch (Z4 minus Z2).

      Grüße
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
    • Loule schrieb:

      Es gibt auf jedenfall eine Leistungsgarantie 750W über 10 Jahre bzw. 60.000 Betriebsstunden abzüglich Degradation von 15%. Voraussetzung ist natürlich der Abschluss eines Vollwartungsvertrages.
      Hast Du den denn? Er ist Voraussetzung für die Förderung...
      Thomas Deus
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