BHKW mit Stromspeicher wirtschaftlich ?

    • BHKW mit Stromspeicher wirtschaftlich ?

      Hat jemand schon sein BHKW mit einem Stromspeicher ausgerüstet? Die letzten Infos zu dem Thema finde ich von 2014 und inzwischen gibt es ja einige Weiterentwicklungen.
      Da die staatliche Förderung nach 10 Jahren ausgelaufen ist, wird die Einspeisung völlig unwirtschaftlich und ich habe bisher die Anlage von e3dc als wohl beste Technik mir erlesen, würde aber gern wissen, was in der Praxis wirklich funktioniert.
      Kann jemand seine Erfahrungen uns mitteilen?
    • Tesla bietet bei gleichem Preis oft die dreifache Speichermenge. Garantiebedingungen sind auch gut - von daher würde ich mit wenn, dann die Powerwall 2.0 ansehen.

      BHKW-Strom zu speichern ist auch wirtschaftlicher als PV-Strom zu speichern, wei die Einspeisevergütung für KWK-Strom leider sehr niedrig ist.

      Dennoch braucht es einen hohen Reststrombezug aus dem Netz, damit sich so ein Speicher lohnen kann... Rechnen schützt hier vor Fehlinvestitionen. ;)
      Man achte darauf, dass der BHKW-Lieferant nicht gegen § 312 StGB verstößt. :neo:
      Aktuelle BHKW-Meldungen vom BHKW-Forum e.V.
      -> bhkw-infothek.de/nachrichten/
    • Moin @Spatz,

      Spatz24 schrieb:

      Da die staatliche Förderung nach 10 Jahren ausgelaufen ist, wird die Einspeisung völlig unwirtschaftlich
      Wenn bei Deiner Anlage die Förderung gerade ausgelaufen ist, wird die Einspeisung daraus nicht erst jetzt unwirtschaftlich, sondern sie war es immer schon. Bis 2014 gab es für eingespeisten und selbst verbrauchten Strom die gleiche Förderung, d.h. auch vorher schon hättest Du mit Batterie die gleiche Förderung bekommen wie ohne. Die reinen Einspeisevergütungen pro kWh liegen schon seit Jahren unter den Gaskosten.

      Geht es Dir (wie aus Deiner Thread-Überschrift ableitbar wäre) um die Wirtschaftlichkeit eines Speichers oder hast Du Deine Entscheidung pro Speicher bereits getroffen und möchtest jetzt wissen, welches System am besten arbeitet?

      In jedem Fall wäre es nützlich, folgende Daten zu haben:
      • Bisher eingespeiste Strommenge im Jahr
      • Bisher zugekaufte Strommenge im Jahr
      • Strompreis für Zukaufstrom
      Gruß, Sailor
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
    • Hallo
      Ich habe einen Speicher von E3DC und es funktioniert gut, nur leider ist E3Dc nicht in der Lage MK 6 umzusetzen.
      4,32 Kwp PV-Aufdachanlage (45° Dachneigung Südausrichtung) Volleinspeisung Inbetriebnahme 23.05.2009

      5,56 kWp PV-Anlage (Sonnengeführt) Volleinspeisung Inbetriebnahme 18.12.2009

      Vitotwin 300 mit 600l Pufferspeicher 2Heizkreise (FB und Radiatoren) Inbetriebnahme 17.10.2013

      7,67 kWp PV-Aufdachanlage (Dachneigung 45° Ost- West-Ausricht mit E3DC Strompeicher (6,9kW)) Inbetriebnahme 13.11.2015 :)
    • Lui schrieb:

      Tesla bietet bei gleichem Preis oft die dreifache Speichermenge.
      Was, bei der Powerwall 1 wohl auch daran gelegen haben dürfte das die keinen Wechselrichter hatte. Da mussten andere Hersteller einspringen. Den alten Hochvoltspeicher von Tesla gibts aber nimmer, LG hat was vergleichbares im Angebot.

      von daher würde ich mit wenn, dann die Powerwall 2.0 ansehen.
      Dürfte für die meisten Haushalte zu groß sein.
      So man denn eine bekommt, Auslieferung begann wohl mit 3 Monaten Verzögerung Ende Juli.


      mfg JAU
    • sailor773 schrieb:

      In jedem Fall wäre es nützlich, folgende Daten zu haben:


      Hallo Sailor ,
      hier mal die angefragten Daten:

      Wobei ich dazu sagen muss, das sind meine Daten von einem ähnlichen Mietshaus von mir in dem ein Dachs schon seit 2013 läuft. Jetzt habe ich ein weiteres Objekt mit einem gebrauchten Dachs ausgerüstet, für den es eben keine Förderung mehr gibt und deshalb will ich möglichst fast gar nix an die Stadtwerke verschenken.


      Bisher eingespeiste Strommenge im Jahr : 15276 kWh in dem Vergleichshaus


      Bisher zugekaufte Strommenge im Jahr : 6685 kWh


      Strompreis für Zukaufstrom 28 Cent

      selbst erzeugter Strom, der an meine Mieter verkauft wurde : 9515 kWh

      selbst erzeugter Strom insgesamt : 26166 kWh

      Mir wurde der Hans mit Pufferbatterien vom Senertec-Center empfohlen.
      Ich finde aber auch den E3DC recht interessant und beschäftige mich auch mit dem Powerwall 2 von Tesla.
      Deshalb bin ich über jeden Erfahrungsbericht erfreut, der nicht nur die WQerbemeinung des Lieferanten wiedergibt.

      Gruß Spatz
    • menger schrieb:

      Ich habe einen Speicher von E3DC und es funktioniert gut, nur leider ist E3Dc nicht in der Lage MK 6 umzusetzen.
      Hallo Menger,
      bitte sag mir, was ist MK 6?
      Was genau macht Dein E3DC und welchen "Gewinn" bringt er ?
      Klappt die Einbindung des BHKW , denn vorrangig haben die Hersteller doch das Gerät für die Fotovoltaik hergestellt - oder sehe ich das falsch?
    • Seit 2013 Island 6.0H, Anfangs mit Blei jetzt mit LI Akkus aus einem Leaf
      Läuft einfach.
      Hausbedarf ~ 15.000 kWh incl. EAuto
      Restbezug ~ 1.600 kWh
      Batt In 8.097 kWh, Out 6.721 kWh
      Kein Netzbackup eingebaut, da alle Erzeuger Drehstrom und Netzersatz nur Einphasig läuft, da kann der Akku dann eh nicht nachgeladen werden.

      Wenn sowas gewünscht ist, daran denken das z.B. der E3DC dann nur pro Phase 1 kW an Leistung kann,
      wenn auf der einen Phase dann zuviel Last ist ist Schluss mit Inselbetrieb.
      Da sind einphasige die dann die Phasen brücken, besser, da deren Leistung dann kpl. zur Verfügung steht.
      Allerdings mit dem Nachteil Drehstrommotore laufen nicht mehr.

      Ob es sich lohnt.... Eher nicht.
      Bei dem Durchsatz von 6.701 kWh bei 0,10 bis 0,15 Ct/kWh gespart, muss das schon mind. 10 Jahre laufen bevor man von Sparen reden kann.
      Ist halt das schöne Gefühl....
      Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang
    • Also wenn Du in dem anderen Mietshaus auch mit über 6000 kWh Zukaufstrom rechnest, solltest Du Dir vielleicht wirklich die von @Lui vorgeschlagene Tesla Powerwall 2.0 sehr genau ansehen. Die hat lt. Papierform 13,5 kWh nutzbare Kapazität.

      Aber zur Frage der Kapazität: Hast Du z.B. aus quartalsmäßigen Abrechnungen des Netzbetreibers einen Überblick, wie viel Strom in den Winterquartalen (also 1.10. bis 31.12. und 1.1. bis 31.3.) eingespeist und zugekauft wird? M.E. gibt das einen Hinweis auf die optimale Kapazität der Batterie. Als Beispiel habe ich in der Anlage ein Diagramm für unsere Anlage beigefügt. Die blaue Kurve zeigt im Monatsschnitt die tägliche Einspeisung aus dem BHKW, die rote Kurve den täglich nicht durch das BHKW gedeckten Verbrauch (bei uns Zukauf + PV-Direktverbrauch). Die schwarze gepunktete Linie steht für den in der Batterie nutzbaren Anteil: Im Winterhalbjahr und im April ca. 5 kWh/Tag, von Mai bis September erheblich weniger.

      Ich schätze mal, dass über 80% des Batterie-Durchsatzes zwischen Oktober und April anfallen werden, und dass bei den üblichen Haushaltsprofilen ein Zyklus pro Tag anfällt (ist jedenfalls bei uns weitgehend so). Wenn ich mir eine Batterie nur für das BHKW anschaffen würde, sollte sie m.E. auf Basis dieser Werte eine nutzbare Kapazität von 5-6 kWh haben, so dass im Winterhalbjahr der Zukauf bis auf evtl. Spitzen entfallen würde. (Den Zukauf im Sommer wirst Du auch mit einer größeren Batterie nicht vermeiden können, weil da das BHKW zu wenig läuft.) Das könntest Du jetzt auf die Werte in Deinem Anwesen umrechnen.

      Ob sich das dann betriebswirtschaftlich rechnet, ist eine andere Frage. Die kann aber erst beantwortet werden, wenn man weiß wie groß das Teil sein soll und was es kostet.
      Bilder
      • Einspeisung vs. Zukauf.png

        48,25 kB, 753×375, 19 mal angesehen
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von sailor773 () aus folgendem Grund: besseres Diagramm

    • Ich habe die 9,6 kwh von Varta verbaut. Geladen wird nur mit dem Dachs. Januar - Februar war er Akku fast immer bei 100%. Jetzt im Sommer kommt er höchstens mal auf 10 % Ladeleistung am Tag. So richtig Sinn macht das nur mit einer PV-Anlage und in den Übergangszeiten wo das BHKW nicht durchläuft.

      Bei mir privat bekomme ich 10 kwh von Sonnen und einen gebrauchten Dachs dazu. Die PV hat 8 kwp. Wirtschaftlich sind/werden beide Anlagen nicht. Ohne Glaskugel ist ein Blick in die Zukunft schwierig.
    • Hallo zusammen,
      mir geht es wie Spatz24. Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auch nur auf ältere Beiträge gestoßen. Daher hänge ich mich hier mal an, hoffe das ist iO.

      Wir haben gerade ein Haus gekauft. Wir haben einen Dachs, der zusätzlich noch das Nachbarhaus mit Wärme/Strom versorgt.
      Ist es sehr kalt, muss der Heizstab zugeschaltet werden, da es keine Therme gibt.

      Erzeugung: 15.600 kWh
      Einspeisung: 11.600 kWh
      Zukauf: 6.200 à 28 Cent für beide Häuser
      Eigenverb.: 4.800 kWh nur unser Haus
      Eigenverb.: 5.500 kWh Nachbarhaus
      Strom/Gas: 190 Euro Kosten/Monat ohne Nachbarhaus

      Mein Wunsch:
      Weniger Einspeisung und dadurch weniger Zukauf von Strom, so dass auf ca. 8 bis 10 Jahre gesehen die monatlichen Kosten für Strom/Gas geringer ausfallen. Da die Abrechnung des Nachhbarhauses über mich erfolgen wird, kann ich den ans Nachbarhaus gelieferten Strom mit 28 Cent berechnen (Steuer ist mir bekannt). Über eine Änderung in der Dachssteuerung soll der Heizungspuffer in der Nacht mit etwa der doppelten Menge an WW gespeist werden, der Heizstab soll automatisch zugeschaltet werden, so dass keine Therme notwendig sein wird. Manuell zugeschaltet hat das im letzten Winter gut funktioniert. Da der Dachs im Winter quasi durchläuft, ist genügend Zeit die Batterie zu laden.

      Mein Plan:
      Wechselrichter, der beides kann. BHKW + PV (Fronius Symo Hybrid oder Kostal Plenticore). Beide haben ein kleines Handicap: Der Fronius kann nur 5 kW, den Plenticore gibt es noch nicht.
      Aufbau einer PV mit ca. 5-6 kWp. Mehr passt nicht auf das Dach. Ausrichtung S/O, keine Verschattung.
      Integration eines Batteriespeichers. Hier sind mir die folgenden ins Auge gestochen:
      Daimler Benz (Accumotive)/LG-Chem Resu/E3DC/Sonnen. Da die Powerwall noch nicht verfügbar ist und ich von anfänglichen Problemen damit ausgehe, kommt sie erst mal nicht in die engere Auswahl.
      Die geplante Kapazität liegt zwischen 5 und 10 kW.
      Unser Induktionskochfeld wird umgebaut in ein Gaskochfeld.

      Kann dazu jemand etwas sagen? Ich bin davon ausgegangen, dass sich eine solche Investition lohnt bzw. nach 8 bis 10 Jahren bezahlt macht. Was habe ich übersehen?
      Über einen kfw-Kredit könnte ich einen Tilgungszuschuss bekommen. Sollte damit alles passen, würde ich den in Erwägung ziehen.

      Hauptsächlich soll das ganze den Dachs wirtschaftlich machen, soll heißen die Wartungskosten bezahlen, eine Erhöhung unserer Stromkosten verhindern und Spaß machen. Eine Notstromfunktion muss nicht sein. Ich gehe davon aus, dass wenn der Strom bei uns Flächendeckend ausgeht, auch die Gasversorgung zusammenbrechen wird.
      Schön wäre es, in Zukunft in eine intelligente Stromnutzung integriert zu sein und somit Teil einer größeren Gemeinschaft zu sein, die Strom intelligent nutzt. Dazu muss ich mich aber noch besser informieren.

      Vorab schon mal DANKE
    • Ich würde das Thema um ein Jahr verschieben und meinen Verbrauch über das Jahr beobachten und aufzeichnen. So habe ich es wenigstens gemacht. Meine erste Wahl war E3DC bei den Akkus. Leider hat es mit dem Handwerker nicht gepasst. Er konnte mit dem BHKW nichts anfangen. Vergiss bei deiner Kalkulation auch die Rücklagen für ein neues BHKW nicht.
    • Hallo i-moove,
      Deine Situation ist schon mal sehr kompliziert---da du das Haus neu gekauft hast, denke ich mal, daß dich diese Materie überfordert--oder bist du firm ??

      i-moove schrieb:

      Dachs, der zusätzlich noch das Nachbarhaus mit Wärme/Strom versorgt.
      Ist es sehr kalt, muss der Heizstab zugeschaltet werden, da es keine Therme gibt.
      Dieser Konstukt ist sehr riskant--was ist, wenn der Dachs ausfällt ??---bei mir (Vaillant) kann das Wochen od. Monate dauern, bis Rep. ausgeführt wird. Was sagt dein Nachbar, wenn es kalt ist ??----lieferst du dann die Wärme mit dem Heizstab ???--wandelst du Strom in Wärme, so macht du aus 28ct --6ct.--also Geld kaputt.

      i-moove schrieb:

      Erzeugung: 15.600 kWh
      Einspeisung: 11.600 kWh
      Zukauf: 6.200 à 28 Cent für beide Häuser
      Eigenverb.: 4.800 kWh nur unser Haus
      Eigenverb.: 5.500 kWh Nachbarhaus
      kann rein rechnerisch nicht stimmen.----Verhältniss ist denkbar das schlechteste, was es gibt
      Wie alt, und welche Bh. hat der Dachs ????----wann fällt der Dachs aus der Förderung ???
      Dein Grundgedanke ist soweit richtig----Rentabilität der Batterie ist aber getrennt zu sehen.
      was machst du, wenn der Dachs nicht mehr rep. werden kann ???
      Pv und Bhkw mit Speicher ist natürlich eine feine Sache, aber Idealismus gehört ebenfalls dazu---welche Ideale sind dir wichtig???
      Nicht jeder Handwerker kann dich mit dieser Konstellation zufrieden stellen---such dir den richtigen, und lasse dir vorab alles techn. schriftlich geben---( ich bin schon gleichermasen reingefallen )
      Fragen über Fragen--wünsch dir viele Erfahrungen
      Gruß
      Pv seit 2000-8.67 kwp--.-therm.E.= Hackschnitzel 42%x Miscanthus 16% x Bhkw 24% x Scheitholz 8% x WW.WP 6%. x H.Öl 3%xSoTh.1%
      Pv seit 2007- 7,64 kwp
      .
      Pv seit 2014 -8,16 kwp mit Elektrospeicher 11,6 kwh 3 phas.
      Bhkw eco 3.0


    • @nesami: Danke für den TIpp. Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Wie würdest Du denn den Verlauf über ein Jahr beobachten? Evtl. gibt es ein Gerät, das später mitbenutzt werden kann?

      @ah df: Danke für den Input. Ob ich firm bin kann ich nicht beurteilen. Wir haben in dem Haus 6 Jahre zur Miete gewohnt und ich kenne mich mit elektrischen Bauteilen, Steuerungen etc. aus dem Maschinenbau aus. Ich nehme Anlagen in Betrieb. Allerdings bin ich kein Programmierer und zBsp. Schein-, Wirkleistung etc. sind mir ein Begriff, aber fit bin ich damit nicht. Wie mein Wunsch auszusehen hat kann ich mir also in etwa vorstellen, die passenden Komponenten und die Auslegung machen mir allerdings Probleme, weil ich die Hardware an sich nicht kenne, also keine Erfahrungswerte habe.

      Mein Heizungsbauer ist mir da auch keine Hilfe. Er handelt aus REINEM Idealismus, hat Dachs, PV, Speicher mit 20 kW und dann auch noch Solarthermie und einen Holzofen. In Sachen Dachsausfällen ist er aber immer sehr schnell gewesen und hat im Urlaubsfall für eine Vertretung gesorgt. Von der Dachsseite bin ich also gut abgedeckt. Der Dachs läuft seit 6 Jahren.
      Einen Installateur kenne ich noch keinen, könnnte die Teile aber auch selbst installieren und von einem Fachmann abnehmen lassen. Wenn hier noch Programmieraufwand notwendig ist müsste ich suchen.

      Die Rechnung stimmt sicher nicht auf die letzte Wh, aber sonst schon:
      Aus Erzeugung und Einspeisung bleiben 4.000 kWh, die im Haus verbraucht wurden. 6.200 wurden zugekauft. Das ergibt 10.200 kWh
      Der Eigenverbrauch beider Häuser liegt in Summe bei 10.300 kWh

      Das ist mit ein Grund warum ich über einen Batteriespeicher nachdenke. Mehr selbsterzeugten Strom im Haus nutzen > Reduzierung der Stromkosten
      Wenn meine Stromrechnung am Jahresende mit 300 statt 1.200 Euro abschließt, dann wäre ein reiner Batteriepeicher nach ca. 8 Jahren bezahlt und würde noch gute 8 Jahre weiterlaufen.
      Wenn diese Einsparung nur mit PV möglich wäre, würde sich die Amortisation sicher deutlich verlängern. Das ist mir bewußt.
      Wenn ich die ganze Anschaffung über die kfw finanizeren könnte, wäre die monatliche Rate in etwa so hoch, wie die aktuellen Stromkosten beider Häuser und nach spätestens 10 Jahren wäre der Kredit getilgt.
      Nebenan wird mein Schwiegervater einziehen, den anderen Teil werde ich als Lager und Werkstatt für meine Frau mieten. Ein Ausfall bliebe also erst mal in der Familie ;), wobei wie gesagt mein Heizungsmensch echt top ist.

      Idealismus ist schön und gut, aber ich kann ihn mir nich leisten :).....soll heißen, dass ich für das ganze nicht mehr bezalen möchte, als ich aktuell ausgebe. Das würde meiner Meinung auch keinen Sinn machen. Wir beziehen grünen Strom und das BHKW läuft, den Beitrag finde ich absolut iO.
      Wenn eine Erweiterung des Dachs mit PV und Speicher nun dazu beiträgt den Netzausbau nicht für Kohlekraftwerke derart voranzutreiben zu müssen, weil Strom intelligent verteilt werden kann, dann ist mir das etwas Wert. Nach dem Motto: Mit gutem Beispiel voran. Wenn also am Ende nicht 1 Cent Profit herausspringt, die Netze aber nicht unnötig vergrößert werden, dann hat es für mich Sinn gemacht.

      Daher wäre nun interessant:
      Wird es so oder so ein Minusgeschäfft und ich lasse lieber die Finger davon?
      Gibt es Eckdaten, die ich zur "Wirtschaftlichkeit" überprüfen kann?
      Wenn es Sinn macht, dann wie? Schrittweise oder komplett oder erst mal wie nesami geschrieben hat mit einer Analyse.

      Würde mich über weiteres Feedback freuen.
      Grüße
    • Für meine PV habe ich einen Solar Log verbaut. Da sehe ich ab wann die PV was liefert. Da ich teilweise SO und SW Sonne habe, ist ein gewisser Grundbedarf auch schon morgens abgedeckt.
      Dadurch kann der Akku schon mal für die Sommermonate kleiner ausfallen. Da wir eine Klimaanlage betreiben fällt für diese keinen zugekaufter Strom an.


      Ich notiere mir den Zählerstand immer am Ende des Monats. Dadurch kann ich auch meinen Eigenverbrauch für BHKW/PV berechnen. Unser Eigenverbrauch liegt bei über 50% ohne Akku.Ich habe

      alle meine Geräte den Stromverbrauch über längere Zeit gemessen und notiert.Wenn ich mal Urlaub hatte wurde auch der Stromzähler stündlich abgelesen und notiert.Das macht zwar ein bisschen
      Arbeit aber man bekommt einen Überblick.Auf den hohen Eigenverbrauch komme ich, da unser C-Zero (E-Auto) nur bei schönem Wetter oder wenn das BHKW läuft geladen wird.Das funktioniert natürlich nicht 100%ig.


      Eine 10 kwh Sonnenbatterie und ein gebrauchter Dachs schlagen diesen Monat noch mit 25000 € (brutto) zu buche.Ob das ganze wirtschaftlich wird bezweifle ich.Es wäre sicher sinnvoller gewesen den Akku kleiner zu wählen.
      Raten kann ich dir zu nicht. Vor 20 Jahren habe ich mir eine Brauchwasser-Solaranlage aufs Dach gemacht. Das war bei einem Ölpreis von 32 Pfennig auch nicht wirtschaftlich. Die Anlage hat damals um die 4000 DM gekostet.
      Im Regelfall läuft von Mai bis September bei uns gar keine Heizung und das seit 20 Jahren. Einmal wurde der Frostschutz erneuert. Das war die ganze Wartung. Darum tue ich mich auch mit dem Begriff wirtschaftlich ein bisschen schwer.
    • Ich habe hier im Anhang mal einen aktuellen Wert des Stromeinkaufs und Stromverkaufs eines meiner Mietshäuser dargestellt. Mit dem 2- Richtungszähler von Discovergy wird das sehr gut dargestellt.
      Ich habe also seit Inbetriebnahme im März 2017 also 5485 kWh Strom zugekauft und 4227 kWh ins Netz eingespeist, weil meine 14 Mieterfamilien diesen Strom in der jeweiligen Laufzeit nicht abgenommen habe.
      Den im Haus verbrauchten / verkauften Strom sieht man auf diesem Zähler natürlich nicht.
      Im 2. Anhang habe ich die Laufzeiten des Dachses , die ich ab Mai so begrenzt habe, dass er möglichst dann läuft, wenn die Mieter viel Strom brauchen.

      Man sieht dabei, dass alle Mieter zusammen ganztägig 1-2 kw ständig abnehmen und die Spitzen nur selten über 4kW liegen.
      Wenn also der Dachs läuft, könnte fast immer ca. 2-3kW in eine Batterie gespeist werden und bei den Laufzeiten jetzt im Sommer sind das schon mal 6 bis 7 Stunden und in den restlichen Stunden nehmen die Mieter dann den Strom wieder ab.
      Bei einer sinnvollen Laufzeitverteilung sind das offenbar cirka 6 bis 14 kW, die ich sinnvoll speichern könnte. Sehe ich das richtig, oder habe ich da einen Denkfehler?
      Dateien
    • i-moove schrieb:

      Wie würdest Du denn den Verlauf über ein Jahr beobachten? Evtl. gibt es ein Gerät, das später mitbenutzt werden kann?
      Ich nutze volkszaehler.org auf Raspberry Pi. Ist was Zähler und Sensoren angeht sehr flexibel. Wir haben ein fertiges Image für den PI und auch einsatzfertige Schnittstellenhardware im Angebot.
      Man sollte aber etwas Erfahrung mit Linux haben und aktuell auch bereit sein etwas zu tüfteln, insbesondere wenn der Zähler noch nicht im Wiki dokumentiert ist.


      mfg JAU