Massive Probleme mit Evita!!!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Sodele, laut Datenblatt läuft die Anlage so:

      Genutzte Energie: Gas (Kraft-Wärme-Kopplung)
      Einspeisung ins Netz durch: Synchrongenerator und einphasiger Einspeisung
      Betriebsweise: Inselbetrieb: Nein
      Rücklieferung vorgesehen (Selbstverbrauch): Ja
      Einspeisung der Gesamtmenge in das VNB Netz: Ja
      Virtuelle Volleinspeisung: Nein
      Motorischer Anlauf des generators vorgesehen: Nein
      EEG relevante Leistung der Anlage in kWp: 1,0
      KWK Bonus: 5,11 Ct/kWh
    • Das Datenblatt sagt eigentlich nix aus, das druckt ja der Hersteller.
      Wichtiger wäre festzustellen, die das Gerät genau elektrisch mit Zählern angeschlossen ist, vllt gibts dazu nen Bestandsplan.
      Aber hier steht klar die el. Leistung, 1 kw. Und die muß dem VNB auch bekannt sein! Weswegen der dann zuviel vergütet muß man sich wirklich fragen. Rund 6000 Bh wären im Jahr notwendig um bei Volleinspeisung nach 5 Jahren auf 3000,-€ zu kommen. 6000Bh im EFH?
    • Aus diesen Daten ist nicht zu entnehmen, wie es zu der vom NB behaupteten Überzahlung von 3000 EUR kommen konnte. Das ist nur durch Prüfung der alten Abrechnungen herauszukriegen.

      GM1967 schrieb:

      6000Bh im EFH?
      Ist natürlich mit einem Stirlinggerät kaum darstellbar. Der Betriebsstundenzähler zeigt denn auch nur knapp 10.000 Bh in fünf Jahren - was wiederum für ein richtig bemessenes Stirlinggerät viel zu wenig wäre (4000 Bh/Heizperiode sollten es schon sein, 3000 halte ich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für das absolute Minimum). Mehr Bh können es aber auch nicht gewesen sein, denn der Stromzähler zeigt ja noch viel weniger an.

      Also hier gibt es etliche Ungereimtheiten, und ich frage mich schon, ob hier seinerzeit ein übereifriger Vertreter jemandem (der vielleicht schon 2012 nicht mehr den vollen Durchblick hatte) ein überdimensioniertes Gerät aufgeschwatzt hat. Oder aber man hat bei dem Gerät völlig verkorkste Regelparameter eingestellt. Das wären Good News, denn in dem Fall könnte man das jetzt noch ändern. Dritte Möglichkeit: Die wenigen Stirling-Bh kommen einfach daher, dass der Stirling monatelang - offensichtlich meistens im Winter - wegen Schäden stillstand.
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
    • Thomas, das ist auch eine Möglichkeit.
      Es kann aber schlichtweg alles sein, was zum Status-Quo geführt hat....

      2000 Bh/Jahr sind ärmlich....

      Baujahr Gebäude sowie Wohnfläche könnten mal helfen, um zu beurteilen, wie viel die Büchse denn pro Jahr hätte laufen müssen
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH

      Trinenkamp 50

      45889 Gelsenkirchen

      www.go-bhkw.de
    • stromsparer99 schrieb:

      Hier wurde doch wohl eher mit einem 5 KW Gerät gerechnet als mit einem 1 KW Gerät.
      Ist alles denkbar, auch dass wegen so einem Fehler die monatlichen Abschlagszahlungen anfänglich viel zu hoch festgesetzt wurden. Aber spätestens im Rahmen der ersten Jahresabrechnung (und bei jeder folgenden wieder) hätte das doch rauskommen müssen. Dass über fünf Jahre hinweg eine solche Summe aufläuft, ist bei dem üblichen Verfahren schlicht unmöglich.

      Das Einzige, was aus meiner Sicht noch denkbar wäre, ist folgendes: Nach dem alten KWKG gab es die Möglichkeit, sich den KWK-Bonus für 30.000 Betriebsstunden vorab auszahlen zu lassen. Das wären im vorliegenden Fall EUR 1.533 gewesen. Dafür hätte es dann in den laufenden Abrechnungen keinen KWK-Bonus mehr gegeben: Normalerweise ein schlechter Deal (weil der Break Even-Punkt bei lediglich 3000 Bh/Jahr liegt), im vorliegenden Fall womöglich sogar günstiger. Wie dem auch sei: Falls damals in dem dafür notwendigen Antrag jemand irrtümlich eine Anlagenleistung von beispielsweise 3 kW (anstatt korrekt 1 kW) angegeben hätte, so würde das sowohl die Überzahlung von EUR 3.000 erklären als auch die Tatsache, dass der NB über längere Zeit die tatsächliche Anlagenleistung (aus den Zählerständen) mit der Leistungsangabe im Antrag abgleichen musste und erst jetzt damit gekommen ist. Aber wenn es das wäre, müsste das in dem Anschreiben des Netzbetreibers auch so stehen.
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)
    • Die gehen sicher von 3 oder sogar 5 KW aus, sonst hätten sie nie die Pauschale so hoch angesetzt.
      Die fehlende Einspeisung erklären die sich mit geringer Laufzeit oder zu hochem Eigenverbrauch.
      An einen Fehler bei der Anmeldung denken die sicher nicht.

      Gruß
      Thomas
    • Egal wie, das EVU hat bei den Jahresabrechnungen tief gepennt. Denn spätestens die erste hätte den wahren Verbrauch und Einspeisung berücksichtigt. So hat sich aber mittlerweile ne ordentliche Überzahlung vom EVU angesammelt, das wollen die (berechtigt) zurück.
    • Sodele, habe ein paar Neuigkeiten.

      Ich war bei der Verbraucherzentrale, und habe da die Energieberatung aufgesucht. Das ist ein Dipl. Ing, der da sitzt und dem habe ich alles vorgelegt. Er hat eigene Berechnungen angestellt, anhand der Stirlingdaten (von 5.7.2012 - 9.2.2017 Energie Total 7525 KWh, Betriebsstunden Stirling 9867 h), und kam exakt auf die gleiche Summe wie unser Netzdienstbetreiber. Der hat sich also nicht verrechnet, wie schulden denen tatächlich 3300 Euro.

      Der Dipl Ing hat mir geraten, die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale aufzusuchen. Da war ich heute. Dem Berater habe ich vorgelegt, was mit der Dipl. Ing zusammengefaßt hat:
      "Laut Herstellererklärung werden aus 6,29 KWh Erdgas 5,5 KWh Wärme und 1 KWh Strom erzeugt.
      Remehas Theorie aus der Herstellerangabe: 45.533 KWh Erdgas : 6,29 = 7238 KWh Strom im Jahr = 745 Euro Vergütung im Jahr.
      Real waren es bei uns aber nur 1500 KWh Strom im Jahr
      Das läßt alles wunderbar an den ganzen Zählerablesungen belegen.

      Die Rechtsberatung heute riet mir, einen Anwalt für Energierecht zu Rate zu ziehen, und eine Klage gegen Remeha und ggf unseren Installateur anzugehen. Der Stirling hat ja ganz eindeuting NICHT die von Remeha angegebene Leistung erbracht, also sollte meiner Meinung nach auch Remeha dafür geradestehen. Der Netzdienstbetreiber hat das zwar spät bemerkt, daß da was nicht stimmt, aber die können noch nach 30 Jahren Rückforderungen stellen, und ich sehe es ein, daß ich die bezahlen muß, weil sie ja für etwas gezahlt haben, was wir - unwissend - nicht geliefert haben.

      Kann mir jemand einen Anwalt mit Klageerfahrung empfehlen? Oder weiß, wie ich einen finden kann? Wenn ich nicht klage, wird der Ärger weitergehen, und ich will zumindest Schadenersatz von Remeha haben! Einfach nichts zu tun, ist keine Alternative.
    • Moin

      Wiley schrieb:

      Laut Herstellererklärung werden aus 6,29 KWh Erdgas 5,5 KWh Wärme und 1 KWh Strom erzeugt.
      das ist rechnerisch und technisch richtig, es bezieht sich aber nur auf den Stirlingbrenner

      Wiley schrieb:

      Remehas Theorie aus der Herstellerangabe: 45.533 KWh Erdgas : 6,29 = 7238 KWh Strom im Jahr = 745 Euro Vergütung im Jahr.
      wo bitte steht das ?? Hast Du diese Berechnung des Verkäufers schriftlich ?? Wenn Ihr das nur aus den Prospektangaben zusammengestückelt habt seid Ihr auf dem Holzweg weil Ihr den Zusatzbrenner ( ohne Stromerzeugung ) vergessen habt !!!

      Wiley schrieb:

      Real waren es bei uns aber nur 1500 KWh Strom im Jahr
      Bedenkt man Eure ( nachträglichen ??? ) Dämmmaßnahmen ist das ein guter Wert, immerhin hängen da 10.000kWh Wärme dran.


      Meine Meinung : Nur wenn Ihr Nachweisen könnt das der Verkäufer Euch 7238kWh Strom p.a. versprochen hat macht das gerichtliche vorgehen Sinn.

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Es ist immer einfach, jemandem zu Klagen zu raten, wenn man den Anwalt etc. nicht bezahlen muss....
      Meiner Meinung nach hast Du auch einen Legitimationsmangel, denn Dein Vater hat ja die Anlage gekauft und ist Vertragspartner und eben nicht Du.

      Schadensersatz kannst Du vergessen, denn Du hast ja gar keinen Schaden erlitten.

      Der Stirling hat x kWh Strom produziert, der Versorger hat jedoch y kWh (viel mehr als x) vergütet. Dies war falsch und nun will der Versorger y-x zurück.... Wo ist da der Schaden?

      Konkret:
      Du hast vom Versorger mehr Geld erhalten als Dir zustand, dieses Geld musst Du jetzt zurückzahlen. Und dieses Geld willst Du Dir jetzt von Remeha holen?
      Logik?
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH

      Trinenkamp 50

      45889 Gelsenkirchen

      www.go-bhkw.de
    • alikante schrieb:

      Meine Meinung : Nur wenn Ihr Nachweisen könnt das der Verkäufer Euch 7238kWh Strom p.a. versprochen hat macht das gerichtliche vorgehen Sinn.
      Ich halte einen solchen Nachweis für unmöglich. Selbst wenn die Evita die ganzen Jahre hindurch absolut einwandfrei gelaufen wäre, müsste sie um 7.238 kWh Strom produzieren zu können auch 7.238 Stunden pro Jahr laufen. Das ist beim Betrieb in einem EFH absolut unmöglich. So einen Unsinn könnte noch nicht einmal der ehrgeizigste Vertreter in eine Wirtschaftlichkeitsrechnung schreiben.

      In diesem Fall ist offenbar so viel schief gelaufen, dass es erforderlich ist die Probleme zu sortieren.

      Erste Frage: Wie hoch ist denn nun wirklich der Wärmebedarf des Hauses? Will heißen: Wie viel kWh oder m3 Erdgas wurden z.B. in der letzten Heizperiode verbraucht? Etwa die 45.533 kWh? Das wäre mit ca. 190 kWh/m2a einschl. Warmwasser für ein altes Haus nicht unrealistisch, aber auch nicht gerade toll.

      Wenn ja, so könnte ein gut eingestelltes Stirlinggerät in dem Anwesen ohne weiteres 5000 Stunden im Jahr laufen, wenn auch nicht 7.238 Stunden. In dem Fall wäre die zweite Frage: Warum ist es in 4,5 Heizperioden tatsächlich offenbar nur 9.900h gelaufen, d.h. weniger als halb so lang wie normalerweise möglich? Auch wenn das an den häufigen Stillständen wegen Defekten lag, so wird es selbst während der Garantiezeit schwer werden, den Hersteller für derartige Folgeschäden haftbar zu machen. Nach Ablauf der Garantie geht hier gar nichts mehr, erst recht keine Wandlung oder Minderung.

      Sollte aber der Wärmebedarf schon zum Einbauzeitpunkt viel geringer gewesen sein (20-25.000 kWh?), so wäre das Gerät überdimensioniert. In dem Fall könnte nur dann jemand haftbar gemacht werden, wenn seinerzeit eine bestimmte Mindestlaufzeit z.B. in einem schriftlichen Angebot dringestanden hätte - halte ich für so gut wie ausgeschlossen.

      Dritte Frage: Warum hat das Gerät in 9.867 Betriebsstunden nur 7.238 kWh Strom abgegeben? Hierzu sollte man wissen, dass auch ein gesundes Stirlinggerät nur ca. 0,93 kWh/h tatsächlich abgibt. Etwa 5-6% braucht es selbst, und nach jedem Start gibt es ein paar Minuten lang weniger Leistung ab. In 9867 Betriebsstunden hätte ein gesundes Gerät also ca. 9.176 kWh Strom abgegeben. Dass die tatsächliche Leistung ca. 20% darunter lag, ist in der Tat ein Mangel. Ob aber fünf Jahre nach Inbetriebnahme noch jemand dafür haftbar gemacht werden kann, muss der Rechtsanwalt klären.

      Vierte Frage, völlig unabhängig von allem anderen: Wie ist es möglich, dass der Netzbetreiber eine so hohe Forderung auflaufen lässt? Zählerstände müssen ausnahmslos bei jedem BHKW jedes Quartal an den NB gemeldet werden, und zum Ende jedes Kalenderjahres erfolgt eine Abrechnung. Selbst wenn aus irgendeinem Grund bei Inbetriebnahme in 2012 viel zu hohe Abschlagszahlungen festgesetzt wurden, hätte das also der Netzbetreiber bereits Anfang 2013 feststellen müssen. Die bis Dezember 2012 aufgelaufene Differenz hätte dann im Rahmen der Abrechnung 2012 ausgeglichen werden müssen. Normalerweise wären bei dieser Gelegenheit auch die zu hohen Abschlagszahlungen anzupassen gewesen. Aber selbst wenn das nicht geschehen ist, war anlässlich der Abrechnungen für 2013, 2014 und 2015 ausreichend Gelegenheit, die unterjährig jeweils aufgelaufenen Differenzen zurückzufordern. Wenn der Rechtsanwalt sein Geld wert ist, dann sollte er m.E. klären ob hier a) eine Mitschuld des Netzbetreibers vorliegt, weil er offenbar fünf Jahre lang keine ordentliche Abrechnung abgeliefert hat und b) ob - auch angesichts dieser Tatsache - nicht zumindest die Rückstände aus den Jahren 2012 bis 2014 verjährt sind.

      Gruß, Sailor
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sailor773 ()

    • Hier ist definitiv keine Verjährung eingetreten und die Forderungen sind noch fällig.
      Und wenn man nach 5 Jahren merkt (und das nicht mal selber), dass die Büchse eine Minderleistung hat, ist die Sache auch erledigt, Stichwort Mängelrügepflicht...

      Die günstigste Sache ist es (auch, wenn es weh tut), das Geld an der Versorger zurück zu überweisen und das war es dann... Alles andere ist ZUSÄTZLICHE (!) Geldverbrennung, der Anwalt kriegt Geld, ob er gewinnt oder nicht...
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH

      Trinenkamp 50

      45889 Gelsenkirchen

      www.go-bhkw.de
    • Moin,

      Sailor hat das wieder sehr schön aufgedröselt :hutab: wobei das Groß der Fragen eher obligatorisch für den Fragesteller ist um seine zukünftige Situation zu verbessern.
      Zur Verjährung folgende Gedanken : regelmäßige KWK-Abrechnung ist im Februar, die Verjährungsfrist von 3 Jahren beginnt am darauf folgenden 31.12. Insofern könnte die Abrechnung für 2012 schon Verjährt sein, was aber auch nicht viel hilft da diese Abrechnung die geringste "Fehlsumme" beinhaltet

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Hans_Dampf schrieb:

      Hier ist definitiv keine Verjährung eingetreten und die Forderungen sind noch fällig.
      Warum? Im BGB steht dazu jedenfalls folgendes:

      BGB schrieb:

      § 199
      Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und Verjährungshöchstfristen


      (1) Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt, soweit nicht ein anderer Verjährungsbeginn bestimmt ist, mit dem Schluss des Jahres, in dem
      1.der Anspruch entstanden ist und
      2.der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.

      Die regelmäßige Verjährungsfrist sind drei Jahre (§ 195 BGB), es sei denn in den AGB des Netzbetreibers stünde etwas anderes.

      Bei ordnungsgemäßer Abrechnung hat der NB beispielsweise von den Überzahlungen des Jahres 2012 mit der Zählerablesung zum 31.12.2012 Kenntnis erlangt. Wenn er diese Kenntnis nicht für eine ordnungsgemäße Abrechnung und Rückforderung genutzt hat (so wie es alle Netzbetreiber landauf, landab seit Jahren für alle KWK-und EEG-Anlagen machen), ist m.E. schon grobe Fahrlässigkeit gegeben. Das würde bedeuten, die Ansprüche aus Überzahlungen im Jahr 2012 waren zum 31.12.2015 verjährt, die aus 2013 zum 31.12.2016 - es sei denn die Zählerdaten wurden falsch, zu spät oder gar nicht übermittelt, oder die Rückforderung aus der Abrechnung vom Vater des TS seinerzeit nicht bezahlt.

      Aus meiner Sicht lohnt es sich jedenfalls, 1) die alten Abrechnungen des NB auszugraben und festzustellen was da drin steht, und 2) in den AGB des NB nachzulesen ob da womöglich eine längere Verjährungsfrist drin steht. Beides kann der TS noch ohne Rechtsanwalt machen. Danach kann er entscheiden ob sich weitere Schritte lohnen.

      Edit:

      alikante schrieb:

      regelmäßige KWK-Abrechnung ist im Februar, die Verjährungsfrist von 3 Jahren beginnt am darauf folgenden 31.12. Insofern könnte die Abrechnung für 2012 schon Verjährt sein
      Guter Punkt :thumbup: - den Standpunkt würde ich als NB oder als dessen RA auch einnehmen. Dann geht es tatsächlich nur um 2012.

      Interessant wäre das für den Fall, dass die Überzahlung aus einer zu hohen pauschalen Festsetzung von KWK-Zulage nach § 9 KWKG resultiert. Das Problem ist, wir wissen einfach nicht wie es zu der Überzahlung gekommen ist. Da kann man dann viel spekulieren.
      Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

      PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

      Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sailor773 ()