DACHS: Leckage der SEplus Brennwerttherme

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      Heute überraschte mich mein DACHS – genauer gesagt die Senertec Brennwerttherme SEplus – mit einer bösen Entdeckung. Nachdem ich die letzten vier Tage jeweils fast einen Liter Wasser nachfüllen musste und schon in Sorge war, irgendwo im Haus gäbe es einen Fall von Lochfraß, stellte sich heute heraus, dass es im Innern der Brennwerttherme ständig tropft. Da sie einen direkten Abfluss für’s Kondensat hat, blieb dieser Schaden bislang unentdeckt,.

      Bei den einzelnen Wartungen hieß es von den DACHS Pflegern in schöner Regelmäßigkeit stets „...nein, die Therme gehört nicht zum Wartungsumfang“ und „...die Therme ist nicht viel gelaufen, da müssen Sie sich keine Sorgen machen“ und „...wenn wir nachgucken sollen, kostet das extra“. Tja, hätte ich mal bloß darauf bestanden.

      Nun ist es also so weit. Nach 10 Jahren, aber gerade mal 1.280 Betriebsstunden und 7.242 Starts hat die Therme das Zeitliche gesegnet. Wobei ich vermute, dass die eigentliche Ursache eher bei den (weder im Rahmen der 5- noch der 10-Jahreswartung vom zuständigen Senertec Service Center ausgetauschten) Schläuchen zu suchen ist. Diese verbinden die Therme mit dem Pufferspeicher und haben sich – wie ich aufgrund einer Undichtigkeit am Plattenwärmetauscher feststellen musste – mit dicken, tiefschwarzen, zementartigen Ablagerungen zugesetzt. Dass das Wasser für den Zulauf der Therme direkt oberhalb des Schlammbereichs des Pufferspeichers entnommen wird, dürfte das Problem nur verschärft haben.

      Meine Annahme: Fließt zu wenig Wasser durch die Therme, wird auch das beste Material durch die schweißbrennerartige Flamme irgendwann kaputt gehen. Bisher ging ich davon aus, ein Schutzschalter würde vor Überhitzung und einer derartigen Beschädigung schützen – offenbar Fehlanzeige. Nun aber ist guter Rat teuer (im wahrsten Sinne des Wortes):
      • Lässt sich die Therme noch reparieren (z. B. durch Wechsel des Wärmetauschers neu / überholt)?
      • Wer ist der wirkliche Hersteller (Brötje, Wolf) und welche Modellreihen sind kompatibel mit der SEplus?
      • Oder sollte ich das Gerät besser komplett, d. h. 1-zu-1 austauschen lassen?
      • Oder gleich was Anständiges, d. h. eine reguläre Brennwerttherme (und nicht so ein „Spielzeug“) installieren?
      Liebe Forengemeinde, erfahrene DACHS User und Brennwertexperten: Was empfehlt Ihr mir?

      BG, maxnicks

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von maxnicks ()

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      Guckst Du hier

      Da liegt der Hase im Pfeffer. Ich wette (kein Vorwurf an Dich), dass Du normales Wasser aus einem normalen Zapfhahn im Keller in die Anlage gefüllt hast

      Dann kommt es eben zwangsläufig zur Schlammbildung etc.

      Klingt unglaublich, ist aber so: Selbst heute haben die meisten "Kollegen" das Thema Heizungswasser noch immer nicht auf dem Schirm...
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH

      Trinenkamp 50

      45889 Gelsenkirchen

      www.go-bhkw.de
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      Beim Dachs selbst ist gut festgeschrieben, was zur wartung gehört. Aber externes bleibt aussen vor - WW Modul, SE plus. Wenn nicht extra beauftragt, passiert da nix. Aber bei 1300 Bh, das ist nichtmal die Jahreslaufzeit einer normalen Heizung, Schmutz usw im Wärmetauscher also kaum problematisch. Leider kann auch eine Wartung auf der Heizwasserseite nicht ändern, denn da passiert in der Wartung nix.
      Ursache des Defekts ist wohl das Heizungswasser, mal analysieren lassen.
      Wenn der WT defekt ist - einfach erneuern lassen.
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      ...vielen Dank für's umgehende Feedback.

      Die Anlage wurde 2006 vom Senertec Service Center aufgebaut und mittels des JUDO Nachspeisesystems HEIFI-FÜL an die Frischwasserzufuhr angeschlossen. Wie sieht so eine VDI 2035 konforme Wasser-Aufbereitungsanlage aus?

      BG, maxnicks
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      Wurde denn die komplette Anlage entleert und danach neu befüllt? Oder nur die Fülleinrichtung installiert und das alte Wasser in der Anlage belassen? Wurde denn mal geprüft, ob die Fülleinrichtung noch Kapazität hat und ggf, erneuert werden muss? Meiner Meinung nach ist die Heifi-Füll nur eine Systemtrennung, hat aber nix mit Wasseraufbereitung zu tun...

      Das Gerät, was wir haben, sieht aus wie eine zylindrische Gasflasche auf einer Sackkarre. In das Teil füllt man dann ein Granulat, welches den Dreck etc. aus dem Wasser zieht und die Leitfähigkeit des Wassers beseitigt. Das Granulat muss so lange getauscht werden, bis der Sollwert Härte etc. erreicht ist.

      Vorher/Nachher sieht dann so aus:

      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH

      Trinenkamp 50

      45889 Gelsenkirchen

      www.go-bhkw.de