Beratung für Gewerbe BHKW (Hotel)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Beratung für Gewerbe BHKW (Hotel)

      Hallo,

      aktuell habe ich eine 25 Jahre alte Ölheizung in meinem Betrieb und bin noch nicht sicher, auf welchen Weg ich diese modernisieren soll. Ich suche nach einer Lösung, die möglichst wirtschaftlich ist, um meine Betriebskosten möglichst zu senken.


      Verbrauchsdaten
      Jährlicher Stromverbrauch: 82.000 kWh
      Jährlicher Brennstoffverbrauch: 20.000L Heizöl


      Derzeitige Heizung
      Energieträger der Heizung: ÖL
      Alter und Typ der der Heiztechnik: 25 Jahre Viessmann
      Ist bereits eine Solarthermie vorhanden: nein
      Vorhandener Heizungspufferspeicher und Größe: nein
      Art der Warmwasserbereitung und Vorratsvolumen: Warmwasserspeicher (bin mir gar nicht sicher, glaube 2x 500L)
      Gibt es ein besonderes Strom-/Wärmeverbrauchsverhalten: Strom Mindestumsatz nachts 6kW, Tagsüber am Nachmittag Spitzenlasten von von 30kW
      Hydraulischer Abgleich durchgeführt: nein
      Temperaturen der Heizkreise: 70 Grad
      Art der Heizkörper: klassiche Heizkörper aus den 90er Jahren


      Immobilie und Rahmendaten
      Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: genaue Fläche unbekannt, 20 Hotelzimmer plus Wellnessbereich mit Schwimmbad (40m³ mit 29 Grad Wassertemperatur)
      Art und Baujahr der Immobilie: Baujahr ca. 60er Jahre, mehrfach angebaut und modernisiert
      Erfolgte Modernisierungen: diverse
      Weitere geplante Modernisierungen: es finden immer wieder modernisierungen statt
      Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: nein
      Erdgasanschluss vorhanden oder möglich: nein
      Zusammenschluss von Nachbarhäusern möglich: nein

      Das ganze Betrifft einen Betrieb in Österreich, Deutsche Förderungen bringen hier also nichts. Stromkosten liegen aktuell bei 11cent netto pro kWh im Mittel.
      Habe ein Elektroauto, dass ich zuhause regelmäßig aber nicht täglich mit 11kW nachts auflade.

      Sind folgende groben Berechnungen von mir richtig?

      Ich brauche im Sommer ca. 1.000L Heizöl im Monat, dies entspricht somit einer Wärmeenergie von 10.000kWh.
      Wenn ich jetzt von Vissmann den Vitobloc 200 in der Ausführung EM-9/20 als Grundlage nehme, dann produziert dieser 20 kWh Wärme, würde er also z.B. 20 Stunden am Tag laufen sind dies im Monat 20 x 20 x 30 = 12.000kWh thermisch, richtig? Wäre das Gerät für mich also dann das richtige? Denn im Winter brauche ich natürlich deutlich mehr Wärme (die dann über eine Gastherme kommen müsste) aber wenn ich ein größeres BHKW nehme, dann ist das in den Sommermonaten ja nicht ausgelastet?!? Die dabei anfallende elektrische Leistung von 8,5kW würde ich praktisch Tag und Nacht selbst verbrauchen können.

      Da ich aber recht günstige Stromkosten habe, bin ich mir nicht sicher, ob es nicht effizienter wäre, einfach nur eine neue,möglichst effiziente Gastherme zu installieren und den Strom weiterhin von den Stadtwerken zu beziehen (ist im übrigen 100% Ökostrom).


      Viele Grüße
      Michael
    • Hallo,

      bei Euch greift die KWK-Förderung per Investitionszuschuss erst ab 100KW. Bei 11Cent Stromkosten vs. 70Cent Heizölkosten ( PLZ 6845 ) ist eine Wirtschaftlichkeit sehr schwer darstellbar - es sei denn es gäbe noch andere finanzielle Anreize.

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120