Bestehende Erzeugungszähler und das KWKG 2016

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    • woever schrieb:

      Was für Fachkunde muss ich denn da haben? Ich habe meine Anlage seit dem 6.3.13 in Betrieb. Und nhabe immer alle Zähler selbst abgelesen. Bei mir war noch nie ein Zählerableser der Stromnetz Hamburg. Reicht das als Fachkundenachweis?
      Fachkundig zur Durchführung des Messstellenbetriebs ist nach Auslegung der Clearingstelle EEG wer "des Lesens und Schreibens hinreichend kundig ist". Allerdings muss man, um MSB zu werden, einen Messstellenbetreiberrahmenvertrag mit dem Verteilnetzbetreiber abschließen und die rechtlichen Anforderung erfüllen. Näheres dazu erklären die Links auf der von mir verlinkten Seite der Clearingstelle.
      Man achte darauf, dass der BHKW-Lieferant nicht gegen § 312 StGB verstößt. :neo:
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      -> bhkw-infothek.de/nachrichten/
    • KWKG 2016: Änderungen für den Messstellenbetrieb

      Newsreader schrieb:

      Zwei Monate sind vergangen, seit wir darüber berichteten, dass das KWKG 2016 aufgrund des von EU-Kommission und Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) verschleppten Notifizierungsverfahrens noch immer nicht vollständig in Kraft getreten ist. An diesem Zustand hat sich zwischenzeitlich nichts geändert, was bei den … Weiterlesen
      Quelle: bhkw-infothek.de/nachrichten/2…r-den-messstellenbetrieb/
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    • Rechtliche Änderung zum 1. Juli betrifft alle betreibereigenen Erzeugungs- und Erntezähler

      Liebe BHKW-Freunde,

      zahlreiche BHKW-Betreiber mit eigenem Stromzähler zur Messung der KWK-Stromerzeugung haben in den letzten Wochen bereits Post von Ihrem Netzbetreiber erhalten. Aufgrund einer rechtlichen Änderung im KWK-Gesetz 2016 ändert sich zum 1. Juli 2016 die Grundzuständigkeit für die Messung von KWK-Strom. Auch für die Betreiber von PV-Anlagen wird sich mit Inkrafttreten des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG), dessen Verabschiedung im Bundestag für Donnerstag, den 23. Juni 2016, vorgesehen ist, aller Voraussicht nach die Grundzuständigkeit für die Messung vom Anlagenbetreiber auf den Netzbetreiber verschieben.

      Diese rechtlichen Änderungen betreffen nicht nur Neuanlagen, sondern alle BHKW- und PV-Bestandsanlagen und treten unabhängig von einer eventuellen Mitteilung durch den Netzbetreiber ein. Es ist daher allen Anlagenbetreibern dringend anzuraten, ihrem zuständigen Netzbetreiber in Textform unter Angabe der konkreten Messstelle mitzuteilen, wie und durch wen der Messstellenbetrieb künftig erfolgen soll, um späteren Ärger zu vermeiden.

      Wie bereits bei zahlreichen Gesetzesänderungen zuvor, versuchen einige Netzbetreiber jetzt erneut die Gelegenheit zu nutzen, um die Besitzer kleiner Erzeugungsanlagen dazu zu drängen, den Messdienst des Netzbetreibers mit dem Messstellenbetrieb zu beauftragen. Auch von gezielter Falschinformation der Anlagenbetreiber schrecken einige Netzbetreiber dabei nicht zurück. Aussagen in mancher dieser Schreiben, dass „ein kundeneigener Messstellenbetrieb nach neuer Gesetzeslage nicht mehr vorgesehen ist“ sind so pauschal schlicht unwahr!

      BHKW- und PV-Betreiber, die des Lesens und Schreibens kundig sind (so die bisherige Auffassung des BGH), besitzen wohl auch weiterhin die notwendige Fachkunde, den Messstellenbetrieb für bereits installierte Stromzähler vorzunehmen, sofern sich dieser im Ablesen der Zählerwerte in Kilowattstunden erschöpft. Strittig sind jedoch aktuell schon die Anforderungen an die elektronische Datenübermittlung für selbst messende Erzeugungsanlagenbetreiber und mit dem MsbG ist dahingehend eine weitere Verschärfung zu erwarten. Auch der Abschluss der notwendigen Verträge für die Übernahme des Messstellenbetriebs sowie immer neue Behauptungen von Netzbetreibern über die vermeintliche Unzulässigkeit der betreibereigenen Messung kann für Anlagenbetreiber zermürbend sein. Neben der Messung durch den Betreiber selbst oder durch den Messdienst des Netzbetreibers besteht seit einigen Jahren alternativ die Möglichkeit, einen unabhängigen Messstellenbetreiber zu beauftragen. Aufgrund hoher Anfahrts- und Installationskosten erschien diese Möglichkeit vielen Kleinanlagenbetreibern bisher wenig attraktiv – gleichwohl mit einer solchen Lösung auch Smart-Meter-Funktionen realisiert werden können und Sonderkonditionen für Mitglieder im BHKW-Forum e.V. bestehen (siehe „Lösung 3“ im verlinkten Artikel).

      Um Kleinanlagenbetreiber zu unterstützten und diese vor unverhältnismäßigen Kosten zu bewahren, hat der BHKW-Forum e.V. zusammen mit dem Bund der Energieverbraucher e.V. und den unabhängigen Messstellenbetreibern Discovergy sowie Energy Consulting Meyer eine vollkommen neue Lösungsmöglichkeit entwickelt, die einen Weiterbetrieb bestehender betreibereigener Stromzähler ermöglicht: Anstatt bestehende Stromzähler auszuwechseln, nutzt der professionelle Messstellenbetreiber einfach die bereits verbauten und weiterhin im Eigentum des Anlagenbetreibers stehenden Stromzähler. Dazu muss der Anlagenbetreiber dem unabhängigen Messstellenbetreiber lediglich ein hochauflösendes Foto des Zählers und des Zählerschrankes sowie einen Scan des Eichscheins beziehungsweise der MID-Zulassung des Stromzählers sowie ggf. einen Schaltplan zukommen lassen. Die turnusmäßigen Zählerstandsmitteilungen kann der Anlagenbetreiber dem Messstellenbetreiber bequem in Textform zukommen lassen, welcher diese direkt in die Systeme des Netzbetreibers einspielt.

      Die Kosten für diesen auch mit bestehenden Hutschienenzählern in BHKW-Schaltschränken funktionierenden Messstellen-Schutzschirm starten bei einem Euro pro Monat. Einen Vergleich der verschiedenen Angebote für diesen neuen Ansatz (Lösung 2) mit Kontaktdaten der Anbieter sowie die genauen Hintergründe der Gesetzesänderungen und Informationen zur Fortsetzung des Messstellenbetriebs in Eigenregie (Lösung 1) haben wir in einem ausführlichen Bericht zusammengestellt. Darüber hinaus laden wir alle Anlagenbetreiber ein, sich hier im BHKW-Diskussionsforum zum Thema auszutauschen.

      Alle Informationen und Lösungsansätze: Professioneller Messstellenbetrieb als Lösung für den Bestand betreibereigener Erzeugungs- und Erntezähler

      Effiziente Grüße und stets einen guten Wirkungsgrad
      wünscht Euch das Team vom BHKW-Forum e.V.

      PS: Die genannten Informationen spiegeln die Rechtsauffassung des BHKW-Forum e.V. zum Veröffentlichungszeitpunkt unter Berücksichtigung der aktuellen Entwurfsfassungen laufender Gesetzgebungsverfahren wider. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit kann keine Haftung übernommen werden.
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    • Ich habe son Hals
      2014 habe ich bei der Inbetriebnahme einen eigenen Zähler eingebaut.
      Den hat die Netz-AG nicht abgenommen. Sie haben ihren eigenen Zähler eingebaut. Ich einen Rechtsanwalt eingeschaltet ( auf Empfehlung des Forums)
      Jetzt mußte die Netz- AG den Zähler wieder ausbauen und ich konnte meinen eigenen wieder benutzen. 1500 Euro RAW Kosten bez und jetzt wird das alles wieder Rückgängig gemacht.
      Wer denkt sich bloß so was aus ???

      Matzi