10 Jahre DACHS - und nun?

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      Hans_Dampf schrieb:

      Dem ist nix hinzuzufügen

      …es sei denn, man hat sich den zweiten Kessel aufschwatzen lassen, obwohl ein Heizstab gereicht hätte.

      In den ersten zehn Jahren ist meine "SE-Plus“ (so heißt die am Bauch des DACHS-Pufferspeichers verbaute Brötje Brennwerttherme mit 10-20 kW thermisch) gerade mal rund 50 Stunden im Jahr gelaufen – das ist eigentlich nichts. Jetzt bin ich froh, dass ich sie habe. Denn nun muss der DACHS nur noch ran, wenn wir tatsächlich einen hohen (Eigen-)Stromverbrauch haben.

      BG, maxnicks
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      Also da ist normal nix mit aufschwatzen. Wenn der Wärmebedarf mehr als 20 kw ist, reicht der Heizstab nicht und man setzt den SE plus ein. Gegenfrage - was wäre gewesen wenn ein Heizstab drin wäre und im Winter wäre es nur noch 15° in den Räumen?
      Ganz wichtig sind eben die Daten zur Auslegung. Es gibt durchaus "Fachleute" die nur unzureichend darauf eingehen. Aber es gibt mehr Kunden, die einem nur unzureichende oder falsche Daten liefern.
      Ich kenne so einen Fall von einer Ölanlage.
      Kunde gibt den Ölverbrauch an und will noch einen Anbau mit Schwimmbad bauen, dieser sollte ein Jahr später gemacht werden - wurde er aber nie. Nach 2 Jahren will er vor Gericht weil der Dachs nicht wirtschaftlich ist . Er hat vorher den Schw... eingekniffen, weil der Handwerker in seinen Unterlagen die vom Kunden eigenhändig geschriebenen Planungsangaben hatte, incl. falschen Verbrauchsangaben.
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      maxnicks schrieb:

      …es sei denn, man hat sich den zweiten Kessel aufschwatzen lassen, obwohl ein Heizstab gereicht hätte.

      In den ersten zehn Jahren ist meine "SE-Plus“ (so heißt die am Bauch des DACHS-Pufferspeichers verbaute Brötje Brennwerttherme mit 10-20 kW thermisch) gerade mal rund 50 Stunden im Jahr gelaufen – das ist eigentlich nichts. Jetzt bin ich froh, dass ich sie habe. Denn nun muss der DACHS nur noch ran, wenn wir tatsächlich einen hohen (Eigen-)Stromverbrauch haben.

      BG, maxnicks
      Sorry, aber da beißt sich die Katze in den Schwanz... Wenn der Dachs 12,5 kW thermisch und 5,3 kW elektrisch hat, kann man ja sinnvoll nur einen Heizstab mit maximal 5,3 kW betreiben. Also läge dann der Heizwärmebedarf bei knappen 18 kW.... Damit wäre der Dachs total ungeeignet für das Objekt.
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
      www.go-bhkw.de
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      Als klassischer Hausbesitzer verfügte ich zwar über grundlegende Kenntnisse zum Betrieb einer Heizung, hatte mich aber nie mit der Auslegung und Dimensionierung von Neugeräten befasst. Die Ausgangssituation:
      • Das Mehrfamilenhaus hatte einen jährlichen Stromverbrauch von 14.000 kWH (heute 12.000 kWh)
      • Die Strompreis war in den vorlaufenden Jahren deutlich gestiegen, eine Entspannung war nicht in Sicht.
      • Es galt, einen 22 Jahre alten atmosphärischen, mit Erdgas betriebenen (und wie früher üblich: überdimensionierten) Kessel mit einer Heizleistung von 40 kWh auszutauschen.
      Im Jahr 2005 war Senertec der einzige Anbieter mit einer nennenswerten Zahl von Installationen im Bereich der Mini BHkWs, was auf entsprechende Erfahrungen in der Beherrschung der Materie schließen liess. Ohne weitere Dämmungsmaßnahmen würde allein der Einbau des DACHS auf dem Energieausweis das Haus deutlich in den positiven Bereich schieben. Als auch noch Jean Pütz, Moderator der Hobbythek und Senertec Kunde, behauptete "Mein DACHS läuft seit 30.000 Betriebsstunden völlig störungsfrei", fiel die Entscheidung nicht schwer.

      Der Einbau des Spitzenlastkessels (einer Brennwerttherme aus dem Haus Brötje) erfolgte auf Empfehlung des Senertec Service Centers. Dessen Hauptargument: Unterstützung des DACHS bei besonders kalten Wintertagen (was rückblickend betrachtet auch ein Heizstab hätte übernehmen können) sowie unterbrechnungsfreier Betrieb bei Ausfall des DACHS (was gerade in den ersten Jahren doch recht häufig vorkam).

      Nach Inbetriebnahme stellten wir fest, dass diese Empfehlung nicht ganz uneigennützig war: Zur Winterzeit, wenn die DACHSe vermehrt stehen blieben, hatten die Mitarbeiter des Service Center gelegentlich Stress. Bedient wurden dann erst die Kunden ohne zweiten Kessel, während die Störungsbeseitigung bei DACHS-Besitzern mit Spitzenlasttherme gerne schon mal ein paar Tage aufgeschoben wurde.

      Einen faden Nachgeschmack hatte die Sache allerdings: Erst nach mehreren Jahren haben wir eher zufällig entdeckt, dass der Wärnetauscher des Spitzenlastkessels einen Haarriss hatte. Einen Hinweis von Herstellerseite, dass dieser Defekt bei jener Baureihe häufiger vorkam und der Wärmetauscher auf Kulanzbasis ersetzt wurde, gab es nicht. Ich möchte gar nicht wissen, welchen bleibenden Schaden ich dem System mit dem steten Nachfüllen von Heizungswasser zugefügt habe. Man bekommt den Defekt ja nicht mit, weil das Wasser aus dem Haarriss zusammen mit dem Kondensat im geschlossenen Ablauf verschwindet.

      Wie dem auch sei: Stünde ich heute vor derselben Entscheidung, würde ich wieder ein BHKW wählen. Ich finde die Idee einfach überzeugend. Aber vermutlich würde ich mich für das Gerät eines anderen Herstellers (von denen es ja inzwischen glücklicherweise ein paar gibt) entscheiden: Mit modulierendem Betrieb, optimaler Anpassung an den Wärme- und Strombedarf, besserem Service und zu einem moderateren Preis.

      BG, maxnicks
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      Was du schreibst kann man so stehen lassen , das ist korrekt.
      Richtig ist auch daß Kunden ohne Spitzenlastkessel schneller bedient werden - denn die sitzen im kalten.

      Allerdings würde ich nicht einfach Senetec aus dem Keller verbannen. Auch andere Hersteller haben ihre Probleme. Und Modulation braucht man nicht - die treibt die spezifischen Wartungskosten nach oben und vermindert hauptsächlich die Stromerzeugung.
      Und daß ein Kundendienst vom Hersteller billiger ist als vom Partner vor Ort kannst du vergessen. Und die meisten Hersteller lassen Service eben nur vom eigenen Personal machen. Da bist du mehr gebunden als beim Dachs.
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      GM1967 schrieb:

      Was du schreibst kann man so stehen lassen , das ist korrekt.
      Richtig ist auch daß Kunden ohne Spitzenlastkessel schneller bedient werden - denn die sitzen im kalten.

      Allerdings würde ich nicht einfach Senetec aus dem Keller verbannen. Auch andere Hersteller haben ihre Probleme. Und Modulation braucht man nicht - die treibt die spezifischen Wartungskosten nach oben und vermindert hauptsächlich die Stromerzeugung.
      Und daß ein Kundendienst vom Hersteller billiger ist als vom Partner vor Ort kannst du vergessen. Und die meisten Hersteller lassen Service eben nur vom eigenen Personal machen. Da bist du mehr gebunden als beim Dachs.
      Von vorne bis hinten Unsinn.... GM1967 ist offensichtlich ein Fall für einen Sektenbeauftragten....
      Die Modulation bruacht man nicht..... :)
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

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