Passender Generator für Eigenbau?

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    • Moin,

      also 15kWh aus 1Liter Diesel/Heizöl gegenüber ca. 10kWh mit herkömmlicher (aktuelller) Brennertechnik.

      Für die 5kWh mehr hast Du eingebaut : Verbrennungsmotor,Generator,Batterie,Wechselrichter,Wärmepumpe -> alles technische Geräte die für Anschaffung und Unterhaltung Geld kosten.

      Nun gilt es abzuschätzen ob das mehr an Energieausbeute den Betrieb auch finanziell trägt. Was kostet ein Liter Heizöl?? 80Cent ?? Dann würdest Du wohl mit einem aktuellen Kessel irgendwas um die 1900€ p.a.zahlen, mit Deiner Technik nur 2/3 davon also 1266€. Die Differenz 633€ p.a. muß Anschaffungs- und laufende Kosten decken. Rechne selbst nach ob das passt, wenn ja bau es!!

      :~~ Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Naja wenn der Liter einen Heizwert von 9,8 KW/H hat , dann erreicht mein 15 Jahre alter Kessel mit Blaubrenner u. 180Grad Abgas wohl eher weniger als 9 KW/H, ausserdem braucht der Brenner ca. 2 KWH Strom in 24H. Für Brauchwasser kaufe ich momentan ca. 3-5 KW Strom pro Tag.
      Den Kessel mit Brenner müsste ich sowieso erstzen.
      Batteriespeicher mit Wechselrichter u. 10 KW PV Anlage ist vorhanden. Auch eine Haussteuerung mit noch 10 freien Relais und 10 freien Sensoreingängen für z.B Temperatur ist vorhanden.
      Wenn ich den Heizkessel ersetze muss ich sowieso einen Anteil an erneuerbaren Energie nutzen, da kommt die Wärmepumpe richtig.
      Ich bin selbsständig und habe eine Maschinenbau Firma. Das BHKW wird mich keine 5 Riesen kosten. Wärmepumpe Pufferspeicher u. Kaminrohr wird selbst installiert. Über die Dimensionierung muss ich mir noch Gedanken machen. Auch wie ich die jeweiligen Wärmequellen nutze, es macht ja keinen Sinn Wärmepumpe und BHKW in den gleichen Puffer zu laden. Ich dachte da eher an Wärmepumpe für den aktuellen Wärmebedarf der Heizung am Tag, und die Wärme vom BHKW in den Puffer für die Nacht. Brauchwasser muß auch noch irgend wo dran. Spitzenlastkessel brauche ich wohl eher nicht bei der Heizleistung.

      Jetzt muss ich mich aber erstmal mit meinem BSFM gut stellen. :D

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
      48V 775AH (C5) Bater,
      2 Victron Multigrid,
      9,9 KWp PV
      2,7 KWp PV
    • stromsparer99 schrieb:

      Naja wenn der Liter einen Heizwert von 9,8 KW/H hat

      Diesel und Heizöl schwer haben unterschiedliche Dichte und unterschiedliche Heizwerte.

      Batteriespeicher mit Wechselrichter u. 10 KW PV Anlage ist vorhanden.

      Das ist Schönfärberei. Oder ein Versuch aus einem überdimensionierten Speicher möglichst viel rauszuholen.

      Ich bin selbsständig und habe eine Maschinenbau Firma. Das BHKW wird mich keine 5 Riesen kosten.

      Und jede Stunde die du am BHKW baust geht dir an Zeit verloren in der du für Aufträge Geld bekommen würdest. In sofern ist (sofern Aufträge vorhanden sind) jede Arbeitsstunde mindestens das wert was du einem Kunden in Rechnung stellst.

      Auch wie ich die jeweiligen Wärmequellen nutze, es macht ja keinen Sinn Wärmepumpe und BHKW in den gleichen Puffer zu laden.

      Doch schon, nur halt nicht in der selben Höhe. Vielleicht kann man auch mit einer hydraulischen Weiche arbeiten und den Vorlauf der WP in den RL des BHKW speisen.

      Ich dachte da eher an Wärmepumpe für den aktuellen Wärmebedarf der Heizung am Tag, und die Wärme vom BHKW in den Puffer für die Nacht.

      Wohl eher andersrum, Stichwort: Nachtabsenkung.

      Brauchwasser muß auch noch irgend wo dran.

      Frischwasserstation.


      mfg JAU
    • JAU schrieb:



      Wohl eher andersrum, Stichwort: Nachtabsenkung.

      mfg JAU


      Das BHKW soll ja nur Tags laufen.
      Ich bin mir nicht sicher ob ich mit 1000L 45 Grad durch die Nacht komme, mit 70 Grad oder mehr sieht das andes aus.

      Gibt es eine Simulationsoftware?

      JAU schrieb:


      .... ein Versuch aus einem überdimensionierten Speicher möglichst viel rauszuholen.


      Ich und die meisten PV ler sehen meinen Speicher eher als zu klein, deshab will ich ja noch etwas vergrößern.

      JAU schrieb:



      Und jede Stunde die du am BHKW baust geht dir an Zeit verloren in der du für Aufträge Geld bekommen würdest. In sofern ist (sofern Aufträge vorhanden sind) jede Arbeitsstunde mindestens das wert was du einem Kunden in Rechnung stellst.

      Jeder hat ein anderes Hobby, ich baue in meiner Freizeit gerne Dinge selbst, obwohl ich sie auch fertig kaufen könnte.

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von stromsparer99 ()

    • Ich habe jetzt den Bürstenlosen Generator von Sincro bestellt, preis liegt bei 1195€ für die 48V 100A Version. Lieferzeit 8 Wochen :(
      Kennt jemand die Motorsteuerrung von Rotek rotek.at/a000/002/000002497_00_RT_A_de.html?

      Gruß
      Thomas
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    • Habe günstig einen Abgaswärmetauscher von einem Dachs bekommen, ich hoffe mein BSFM ist damit zufrieden gestellt.
      So richtig weitermachen kann ich erst wenn der Generator da ist.

      Gruß
      Thomas
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    • Moin,

      hast Du einen Abgaswärmetauscher oder den Kondenser gekauft??? Der Kondenser hat meines Wissens noch einen Temperaturbegrenzer eingebaut der bei Überschreitung die Anlage lahm legt.

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
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    • Den Kondenser, das lange grüne Ding mit 110 Grad Schalter.
      Einen Rohrbündelabgaswärmetauscher werde ich selbst bauen. Setzt man den Abgasschalldämpfer vor oder nach dem Wärmetauscher?

      Gruß
      Thomas
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    • Bowexkupplung habe ich an Motor und Generator angebracht, Flansch zum verbinden von Motor und Generator habe ich gedreht und auf 5 Achs CNC verbohrt.




      Gruß
      Thomas
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    • Bin jetzt gerade dabei mir den Abgaswärmetauscher ( Rohrbündel ) zu bauen. Hat jemand Erfahrungen mit Kreuzdrallrohren?
      Laut Heresteller soll die Energieabgabe ca. 5 fach so hoch sein als bei Glattrohr.
      Kreuzdrallrohr

      Gruß
      Thomas
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    • Das Rohr wird wohl schwerer zu reinigen sein. Aus meiner Erfahrung mit Rohrbündeltauschern im Kühlwassernetz und dem Wärmetauscher vom Holzofen würde ich solche Hindernisse meiden.

      Die andere Frage ist auch ob es dich nicht günstiger kommt den Tauscher einfach länger zu bauen statt teurer Spezialrohre zu verwenden.


      mfg JAU
    • So, ich habe jetzt mal am Wärmetauscher weiter gemacht. 50 Rohre mit 1 Meter Länge und 12mm Innendurchmesser sind verbaut.
      Ich hoffe das wird reichen.

      Gruß
      Thomas
      Bilder
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    • Hallo,

      dein Fortschritt ist interessant mitzuverfolgen.

      Möchte zu deinen Bildern mit der Bogenzahnkupplung eine Anmerkung machen, die auf meinen Erfahrungen beruhen.

      Ich hatte mal mit einer BOWEX Kupplung einen vierzylinder Perkins Dieselmotor an einen 20 kW Synchrongenerator geflanscht. Aber die BOWEX Kupplung hat "gerattert" ohne Ende, obwohl die Ausrichtung und Klaffung stimmte. Ich führe dies auf die Verbrennungstakte des Dieselmotors zurück. Ich bin dann umgestiegen auf eine ROTEX, drehelastische Klauenkupplung, seither läuft diese ohne Probleme.

      Gruß
    • stromsparer99 schrieb:

      Bowexkupplung habe ich an Motor und Generator angebracht, Flansch zum verbinden von Motor und Generator habe ich gedreht und auf 5 Achs CNC verbohrt.




      Gruß
      Thomas
      Hallo stromsparer99,

      habe auch schon schlechte Erfahrungen mit der Bowex von KTR, geliefert von DAGEGO, hinter mir.
      Das Datenblatt zu dieser Kupplung sagt zum Verwendungszweck: " zu Verwenden an Motoren mit h y d r a u l i s c h e m Antrieb". Zufrieden war ich erst mit der Arcusaflex von REICH. ( Eigenbau BHKW 3 zyl. KUBOTA an emod 7,5 KW.

      Gutes Gelingen
    • Hallo,

      vor Jahren wollte ich mal ein BHKW anschaffen, bei den dann bis vor 1 Jahr steigenden Brennstoffkosten habe ich es dann doch gelassen und eine PV Anlage mit Speicher gebaut.
      Habe mich also hier vor Jahren angemeldet, bin dann aber doch im PV Forum erst mal aktiver gewesen.
      Es ist eine Insel mit 12kwP PV, also keine Netzeinspeisung, Netz ist jedoch vorhanden. Ab heute (also fast April) macht die PV Spaß und versorgt alles mit Strom)
      Beheizt wird mein Industriegebäude mit einer Wärmepumpe (Okt-März über Netz). Da im Winter kein PV Strom anfällt, da kann man leider nichts machen, suche ich eine andere Strom/Wärmequelle.

      Ein Diesel (Pöl/Heizöl) BHKW mit 48V soll es sein (auch weil ich hier noch einen vollen Öltank durch einen Heizungsumbau habe). 48V damit direkt die Batterien geladen und die Wechselrichter 48V seitig versorgt werden. So kann das BHKW zupuffern. Ein 400V Generator müßte auf die maximale Last ausgelegt sein, denn die WR würden dann auf "Netz" umschalten. Es liegt aber nie eine gleichbleibende Last an, somit läuft ein 400V Generator zu oft im ungünstigem Bereich, denn er muß den Ladestrom und eine mögliche max. Last von >10kw können.

      Ich meine die 48V Lösung wäre besser, denn der Motor würde eher im optimalen Betrieb laufen. Wenn die Batterie leer ist, lädt dieser zB mit 250A konstant einige Stunden. Dies ist mehr als die durchschnittliche Last, alles darüber wird zum Laden verwendet.
      Motor und bürstenloser Generator lassen sich ja noch wählen, aber hat jemand eine Quelle für die Ladesteuerung ? Ein/Aus kann ich per SOC der Batterie extern steuern.
      Motordrehzahl und Ladestrom müssen auch geregelt werden.

      Die Generatoren von sogaenergyteam.com sollen eine konstante Spannung liefern. Es fehlt also "nur" eine Drehzahlregelung des Diesels.
      Die Heizung ist zum Glück simpel. Der Wärmetauscher des Motors heizt die Lagerhalle (1 Raum 2000m3), bzw. ein Wärmetauscher mit Lüfter kommt an die Wand, per Luft. Also keine Fußbodenheizung, oder Radiatoren.
      Das Büro wird über die WP geheizt, das sind 1-2kw elektrisch. Durch die Motorabwärme muß die WP auch nicht das Lager heizen, da spare ich min 4kw el. konstant im Winter.

      Habe ich einen groben Denkfehler in der 48V Lösung ? Wie gesagt sehe ich in der 400V Lösung Probleme der Dimensionierung durch die Last, als auch im Laden der Batterie, die WR können nicht Ladestrom und Last anpassen, es entsteht eine Lastspitze die eines größeren Generators als eigentlich nötig bedarf. Der Akku kann puffern und der Generator wird auf max.Akku Ladestrom plus durchschn. Last von 3kw ausgelegt , nicht Spitzenlast von >10kw.
      10kw Generatorleistung (die auch vorwiegend abgenommen werden) wäre das Ziel

      Danke für Input
    • Hi, bei den meisten Industriediesel brauchst du keine Drehzahlregelung, weil die Drehzahl über Fliehkraftregler immmer gleich bleibt.
      Einem Gleichstromgenerator so wie ich ihn gerade verbaue ist die Drehzahl relativ egal sollte irgendwo zwischen 1500-2000 U/min liegen.
      Laderegelung brauchst du keine. Der Generator läßt sich auf eine gewünschte Spannung einstellen z.B. 54Volt wenn der Generator durchgehend läuft, oder 57,6 wenn Lade/Entlade Betrieb. Einmal im Monat halt noch eine Volladung. Das wars

      Gruß
      Thomas
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