Bericht: Billig Eigenbau 1kW Gas BHKW

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    • @JAU: hast Du den Link zur ET-Liste?
      Bei Drehzahlen bis 4000 wird's wohl 2-polig sein. Der macht ja nachher 50 Hz draus (~3000/min).
      Aus purer Neugier: Hat mal jemand so ein Ding aufgemacht?
      Ist der "Inverter" da drin ein Vollwellengleichrichter mit nachgeschalteter H-Brücke oder wie machen die die den 50Hz-Sinus?
      Funktional wäre ja ein 3-Phasen-Generator günstiger, wegen der geringeren Welligkeit im Zwischenkreis. -

      Wernerpower.com (Chinese, von denen hat @bkohl seinen zweiten Stromerzeuger) bietet einen PMG-Generator mit Inverter an, gemacht für Windräder, der von 500/min an läuft. Sieht interessant aus. Und es gibt den in verschiedenen Leistungsklassen.
    • Bernhard_Konrad schrieb:

      @JAU: hast Du den Link zur ET-Liste?

      Bei Güde auf der HP bzw. im ET-Shop

      Bernhard_Konrad schrieb:

      Bei Drehzahlen bis 4000 wird's wohl 2-polig sein. Der macht ja nachher 50 Hz draus (~3000/min).

      Da es sich um einen Inverter handelt ist die Polpaarzahl zweitrangig. Die Ausgangsfrequenz ist von der Drehzahl unabhängig, ich halte es für eine Fehler davon auszugehen das der Generator bei Nenndrehzahl 50Hz erzeugt. Bei höherer Frequenz kann man nämlich die Zwischenkreispufferung kleiner halten.

      Bernhard_Konrad schrieb:

      Vollwellengleichrichter mit nachgeschalteter H-Brücke

      Davon ist wohl auszugehen.
      Wobei es sein könnte das der ZK gar nicht anständig gepuffert wird. Bei billigen FUs ist das wohl nicht unüblich.

      Interessanter finde ich aber die Frage ob die Drehzahlregelung auf den Zwischenkreis oder die Ausgangsspannung schaut. Im ersten Fall könnte man den vorhanden Inverter außer Betrieb nehmen und durch was Netzgeführtes ersetzen.


      mfg JAU
    • ISG 1200 ECO:
      Bilder vom Inneren kommen in Kürze. Ich tippe aber auf 12 Spulen auf dem Stator. Auf Laständerung reagiert er trotz seines kleinen Motors vernünftig - kann aber kurze Einbrüche der Spannung nicht verhindern. Mein 1kW-Ladegerät hat dann schon wieder aufgegeben, sodass der Ladestrom wieder zusammenbricht. Nächste Woche werde ich mit einem Frequenzumrichter einen E-Start probieren. Kennt sich jemand mit dem "VF 1204S" von LUST LTI drives aus?
      Mittel und Wege aus dem 200 Hz Drehstrom 1kW in passender Form herauszuholen, werden sich finden. Vielleicht kann diese Schaltung die Drosselklappensteuerung gleich mit übernehmen. Das Ziel sehe ich darin, für jede Abgabeleistung den Motor mit der effizientesten Drehzahl laufen zu lassen.
      Citroen C-Zero, 35qm PV, 12kWh LiFePo (15x250Ah, Winston), 4kW Taiwan-Inverter, DIY BMS
      Hausdämmung 16cm PS 0.035, Waschmaschine und Trockner an Gasheizung angeschlossen
    • Mehr Wirkungsgrad durch kleinere Drehzahl oder Hubraum:
      Hier sind die Verbräuche ohne elektrische Last bei versch. Frequenzen/Drehzahlen:
      50Hz: 7,8 l/min 43Hz: 6,7 l/min 31Hz: 4,6 l/min Der Verbrauch bei 1kW Last war 13 l/min.
      Das ist Wahnsinn, wieviel der Motor braucht nur um die Normdrehzahl zu halten.
      Bei den 3000 Touren=50Hz des 200qcm-Motors bedeuten die 1kW Abnahme nur 1/3 der Maximalleistung.
      31Hz entspricht 1800 Umdrehungen was nicht schlecht wäre, würde das Aggregat nicht in üble Schwingungsresonanz kommen. Das Mindeste wäre einen neue Aufhängung bzw. Zusatz-Massen am Motor oder aber ein Aggregat mit halbem Hubraum. (und somit halbem Leerlauf-Verbrauch)


      Mehr Wirkungsgrad durch erhöhen des Verdichtungsverhältnis von 1:8 auf 1:12:
      Der Zylinderkopf bietet die Möglichkeit des Abfräsens zwar, aber laut der Formel auf de.wikipedia.org/wiki/Verdichtungsverh%C3%A4ltnis erwarte ich von diese Maßnahme viel weniger Effekt als bei der Absenkung der Reibungs-Verluste durch Verringerung der Drehzahl oder des Hubraums.


      Der ISG 1200 ECO hat mit den 50qcm nur ein Viertel des Hubraums, wäre also einen Test wert. Den E-Start dieses 180Euro-Geräts habe ich mittlerweile auf Benzin hinbekommen:
      Wer an dem Schaltplan oder Programm interessiert ist, bitte melden.
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    • Moin

      bkohl schrieb:

      50Hz: 7,8 l/min 43Hz: 6,7 l/min 31Hz: 4,6 l/min
      das sind halt nur die Leerlaufverbräuche. Du bräuchtest dringend ein Verbrauchsdiagramm vom Motorhersteller oder Hilfsweise eine möglichst genaue Verbrauchsaufzeichnung bei verschiedenen Lasten und Drehzahlen. Mit 5 Drehzahlen bei 3 Lasten sollte da schon was sichtbar werden.

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
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      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • alikante schrieb:

      Hilfsweise eine möglichst genaue Verbrauchsaufzeichnung
      Für sowas bräuchte er wohl eine ziemlich genaue Messung der Treibstoffaufnahme. Die Gerätschaft dafür wird nicht ganz einfach zu bekommen sein.
      Für Gas hab ich das mal recherchiert, aber nichts vernünftiges gefunden.
      Es dreht sich ja auch noch um sehr kleine Durchflussmengen, die da zu messen sind.
      Die Messung der elektrischen Leistungsabgabe ist kein Problem.
    • Der Gaszähler ist das Mittel der Wahl. Nach 10min Laufzeit ist der Fehler kleiner 10%. Weitergehende Messungen bringen mich aber nicht weiter. Ich habe ja oben skizziert wie man mit Hausmitteln den Wirkungsgrad steigern kann. (Verdichtung, Drehzah und Hubraum) Wenn klar ist, was zu tun ist, muss man es einfach tun.
      Da es mir aber hier im Forum bisher leider nicht gelungen ist, Mitstreiter zu finden die mitbauen, dauert alles etwas länger.

      Gruss, Bernd
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    • bkohl schrieb:

      (Verdichtung, Drehzah und Hubraum) Wenn klar ist, was zu tun ist, muss man es einfach tun.
      Man muß doch aber erstmal die Leistungsfähigkeit eines Systems kennen um es dann zu optimieren! Hast Du denn schonmal Meßreihen durchgeführt um den besten Arbeitspunkt des Motors für Leistung XY zu finden ??
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    • Hallo Alikante,
      ich will nicht um jeden Preis "meinen" Motor optimieren. Ich will die beste - das heisst auch rentabelste Lösung finden. Und das natürlich in absehbarer Zeit. Die Gefahr des Verzettelns in irgendwelchen Details kenne ich nur zu gut.
      Nimm doch dein Ecopower1.0 . Kannst davon ausgehen, dass der im absoluten Optimum läuft. Honda's EXLink-Technik erlaubt ein Ansaugvolumen von nur 110qcm bei 160qcm Expansionsvolumen world.honda.com/powerproducts-technology/exlink/ . Die Drehzahl liegt bei rund 2000 1/min. Dahin geht die Post - sozusagen.
      Ich liege also mit meinem 200qcm-Motor in der 1kW-Klasse um den Faktor 2 über dem Optimum bzgl. des Hubraums und 30% über der optimalen Drehzahl. Andere elektr. Leistungen interessieren mich erstmal nicht.


      Am aussichtsreichsten wäre also z.B. Hondas i2000-er Stromaggretate sowie deren zahlreiche China-Abkömmlinge wie Güde ISG-2000. Wenn ich also nochmal mit dem Projekt starten würde, käme so ein Gerät auf den Tisch.
      Na? Lust bekommen?


      Gruss, Bernd
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    • rentabel heist für mich aber auch nicht ständig neu zu kaufen sondern das bereits vorhandene zu nutzen - denn das was schon da ist kann maximal laufende Kosten erzeugen !

      Insofern halte ich es immernoch für die billigste=rentabelste Löung die vorhandene Hardware auf den besten Arbeitspunkt zu trimmen und so laufende Kosten zu minimieren. Ausserdem kostet es kein Geld nur Zeit wie beschrieben den Verbrauch auszulittern und mal grafisch darzustellen. Es kann sein Du liegst meilenweit neben dem Optimum oder auch nicht - wer weis :whistling:

      Ich für meinen Teil hab genug am Haus und seinen Innereien gebastelt, nun lege ich nur noch an meinen 2-Rad-Oldtimern Hand an.

      mfg
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    • Zeit ist aber auch Geld, also irgendwie :)

      Oldtimer klingt interessant, welchen besitzt du denn?! :)

      Aber ja grundlegend stimme ich zu ... rentabel ist es eben nicht, wenn viel in Wartung und Instandhaltung investiert werden muss. Also zumindest nicht in dem Maße
      Egal wie schnell du bist, du überholst jeden, der gar nichts tut!
    • bkohl schrieb:

      Na? Lust bekommen?
      Deine Arbeit, die Du hier ja recht ausführlich beschrieben hast, finde ich spannend. Und ich denke, daraus eine Menge über die technischen Schwierigkeiten von BHKWs gelernt zu haben.
      Du hast gezeigt, dass man mit einem "China-Knaller" aus dem Baumarkt mit überschaubarem finanziellem Aufwand ein funktionierendes BHKW bauen kann, das perspektivisch einige Tausend Bh laufen kann.
      Vor allem hab ich aber gelernt, warum Benutzer so viele Schwierigkeiten mit den - auch professionell gebauten und vermarkteten - Mikro-BHKWs bekommen können.

      Für mich stellt sich aber die Frage, was jetzt das Ziel ist?
      Meines Erachtens sind einige Tausend Bh mit Wartungsintervallen von knapp 1000 Bh nicht wirklich befriedigend. Zumal das Gerät auch laufen sollte, wenn ich mal auf Geschäftsreise oder im Krankenhaus bin (kam schon vor). Ich meine von der Frau eines Freundes erzählt zu haben, die immer bibbert, wenn er nicht zuhause ist. Er hat nämlich die Heizungssteuerung komplett selbst gebaut (mit Raspberry-Pi...). Der Heizungsbauer, der da durchblickt, müsste erst noch geboren werden (nicht als Spitze gegen Handwerker gedacht!).
      Wenn aber ein langlebigeres Gerät gebaut werden soll, muss doch schon das Grundgerät für Langlebigkeit gebaut sein...
      Darüber hinaus halte ich ein Gerät, das nicht modulierbar an die Last des Hauses angepasst werden soll, für wenig sinnvoll.
      Wenn Du niedertourig fahren willst (was von der Effizienz her empfohlen ist) brauchst Du einen dafür gebauten Generator. Oder einen größeren Generator, der lastabhängig drehzahlvariabel arbeitet - womit die Zwischenkreisspannung stark schwanken würde und anzupassen wäre...

      All diese Fragen und mehr sind meines Erachtens zu klären, bevor man das Rad ein weiteres Mal erfindet. Es gibt schließlich schon gut funktionierende BHKWs, allerdings zu hohen Preisen.
      Selbst konnte ich nicht mitbauen, da ich erst meine PV-Batterie zu laufen kriegen musste und einige dringende Renovationen am Haus erledigen.
      Aber perspektivisch, wenn klar ist, was das Ziel ist, könnte ich schon zukünftig was tun.

      Also nochmals danke dass Du Deine Ergebnisse hier mitgeteilt hast.
    • @Bernhard: Ich liebe es wie du oft ins Schwarze triffst. - -Deine Bemerkung zum größeren Generator z.B. - Genau das ist mir vor 2 Tagen auch aufgegangen.

      Das Ziel der Reise ist für mich eindeutig, das Kündigen meines Stromanschlusses - sprich Stromautarkie

      Dafür ist neben PV und dem Akku ein BHKW oder Brennstoffzelle notwendig. PV ist billige Massenware, bei Akkus erwarte ich innerhalb der nächsten 3 Jahre einen Preisrutsch - getrieben durch E-Autos. Hartnäckig teuer bleibt die Winterversorgung. Und alles was angeboten wird, setzt einen Stromanschluss vorraus.
      Eine Autarkiebewegung ist genau das, was die hochnäsige Versorgerbranche samt der gierigen Steuereintreiber insgeheim fürchtet.

      Mir fehlen zur vollständigen Autarkie im Winter noch 400kWh Strom und 8kW Inverterleistung um auch den E-Herd betreiben zu könne. Ersteres kostet noch etwas Grips und Zeit zur Wirkungsgradsteigerung auf 20% letzteres nochmal 1500 Euro für zwei "PIP-4048MS".

      Kennt jemand Foren, wo das Autarkie-Thema zentraler beackert wird?

      Gruss, Bernd
      .
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bkohl ()

    • Moin,

      mich würde mal interessieren warum du 100% Autarkie zu deinem vorrangigen Ziel erklärt hast ?

      An den Finanzen kanns nicht liegen denn Autarkie ist am Ende teurer. Der Umweltschutz kann auch nicht treibende Kraft sein weil Du mit all den einzelnen kleinen Geräten nur schlechte Effizienz erreichen wirst und auch der Materialeinsatz enorm ist. Steuern kann der Staat von Heute auf Morgen auch für Autarkie erheben.

      Also was treibt jemanden an sich von der - meiner Meinung nach sehr Fortschrittlichen - Infrastruktur abzunabeln ??

      mfg
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    • Platt gesagt - es macht mir Spaß harte Nüsse zu knacken.
      1. Philosophisches Argument:
      Es ist die stolze Seite der Natur des Menschen frei und unabhängig zu sein. Die andere ist es - fähig zu sein - , sich aus der Not heraus auch mit anderen zusammen zu tun, weil man es alleine nicht gebacken bekommt. Manche heiraten sogar deswegen :) Damit schwimmt man aber gegen den Strom. Der Trend ist, Menschen, Familien und Völkern - bestehende Kompetenzen - zu entziehen, um sich dann von höherer Ebene aus um sie "zu kümmern". Kinderkrippen, Pflegedienste, Hartz4, bedingungsloses Grundeinkommen, Kindergeld klingt alles ganz toll, forciert aber den weiteren Zerfall der Familien und der Gesellschaftstruktur, weil es im Widerspruch zur menschlichen Natur steht. Deshalb steigen Sozialausgaben und somit Steuern unentwegt. Der Gipfel dieses Größenwahns war die Aussage von Merkel, das Deutschland die Problem anderer Länder lösen müsse. ( ...um die Fluchtursachen beseitigen)

      2. Umweltargument:
      deutscher Strommix ist dreckig und teuer. Autarkieanlagen werden ständig billiger und sauberer - und zuverlässiger.
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    • Punkt 1 sehe ich genau anders herum.

      Erst Durch Arbeitsteilung und Spezialisierung - dazu ist jede Art Infrastruktur nötig und wichtig - wurde aus dem eigenbrötlerischen Primaten ein gesellschaftsfähiges und Gesellschaft formendes menschliches Wesen.
      Als sich der Mensch vom Jäger und Sammler zum ortsfesten Bauer und Viehhirte entwickelte waren Gemeinschaftlich erbaute und genutzte Scheunen ein Quantensprung und trugen zum Gemeinwohl, zur Sicherheit aller bei ( nein, Volkseigentum hat nicht der pöse Sozialismus erfunden )

      Frei und Unabhängig ist schön, wer das wirklich will zieht in den Wald und lebt von Mutter Natur, auf sich allein gestellt mit allen Konsequenzen - wie in der Steinzeit eben.

      Aber ich lese bei Dir den vermeintlichen Versuch heraus sich von ungeliebten, manchmal anstrengenden gesellschaftlichen Zwängen frei zu machen - dazu zählt auch die aktive Mitgestaltung dieser Gesellschaft - ohne jedoch auf die Vorzüge des Fortschrittes verzichten zu wollen. Wenn Länder das tun - sich abschotten, abkoppeln - spricht man von was ? Nationalismus ( schonmal gehört ?( da war doch was .... )
      Klar ist das bei Autarkie der Autarke viele Ressourcen verbraucht welche dann nicht mehr der Allgemeinheit - den anderen Menschen - zur Verfügung stehen. Schlimmer noch, Ressourcenknappheit führt zu was ? Not , Haß , Krieg !

      zu 2.

      Und weil im Strommix noch immer Braunkohle und Atomstrom drin steckt muß dieser durch Wind, Wasser, PV, KWK Strom aus dem Netz ( zur allgemeinen Versorgung - da steckt ALLGEMEINHEIT was "für Jeden" bedeutet drin ) verdrängt werden. Wie geht das ? jedenfalls nicht durch Autarke Erzeuger, oder ?

      Abschottung , Nationalismus, Autarkie nenn es wie Du willst, ich denke das die langfristigen Nachteile einer solchen Denkweise ihre kurzfristigen Vorteile mehrfach aufwiegen !!

      Achso nochwas, Ich bin nicht Rot und auch nicht (sehr)Grün, versuche Vorurteilsfrei über Probleme nachzudenken und finde Montagsdemos toll - solange Sie sich gegen einen Unrechtsstaat ( alternativ auch Unrecht im Staat ) richten.

      PS : nimms bitte nicht persönlich, ich warne seit Jahren vor dem Eigenstromoptimierungshype dessen Spitze nun durch Förderung privater Stromspeicher in einer Autarkieblase gipfelt. Ich verstehe nicht warum private Stromspeicher gefördert werden, oder anders gefragt welchen gesellschaftlichen bzw. volkswirtschaftlichen Nutzen hat ein Stromspeicher im EFH ??? Klar muß Strom gespeichert werden, aber bitteschön Netzdienlich und nicht ausschließlich one-way. Hier müssen alle verfügbaren Technologien einbezogen werden, in Größenordnungen das der Zeiger in der Netzwarte wenigsten ein klein wenig zappelt - alles andere bringt nix.
      Pöl BHKW Tiger †
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