Bericht: Billig Eigenbau 1 kW Gas-BHKW

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    • bkohl schrieb:

      der lagerfreie Generator
      Das wird bedeuten das der Rotor komplett auf der Kurbelwelle des Motors lastet. Ob das so viel besser ist...

      Aber ja: Der Motor ist ein China-Standard-Modell. Kenne ich z.B. aus einer Rüttelplatte in der die Leistung über Riemen von der Kurbelwelle abgenommen wird.


      mfg JAU
    • Wir sollten an dieser Stelle doch unbedingt erwähnen, dass jeder PKW- , LKW- und Schiffsmotor überaus gut als BHKW-Motor geeignet ist. Es liegt nur an der Gesetzgebung, dass wir die sagen wir, halbe Maximalleistung, nicht auf alle Nachbarn verteilen können. Die Motoren sind so konstruiert, dass sie ihren besten Wirkungsgrad bei mindestens einem Viertel der Maximallleistung besitzen. Ein Unding, dass wir die ganze teure und gut ausgereifte Technik wegwerfen müssen, nur, weil der Staat es so will.
      Den Generator direkt auf dem Kurbelwellenende anzubringen ist in der Regel empfehlenswert. Allerdings wird damit dieses Ende schwingungsmäßig zu einem festen Ende, und damit sinkt die Resonanzfrequenz. Meist wird dieses zu einer Schwingungsberuhigung und Lebensdauererhöhung führen, in seltenen Fällen muss man eine bestimmte Drehzahl vermeiden. Besitzt der Motor, wie alle kleineren, ein Schwungrad, so kann dieses direkt durch einen Generatorläufer ersetzt werden, Eine Zusatzbelastung gibt es dabei nicht. Die Belastung erfolgt ausschließlich durch Schwingungen.
      Es ist überhaupt kein Problem, Wärmeenergie in beliebiger Menge und Leistung zwischenzuspeichern und einen ganzen Straßenzug damit zu versorgen, Nur die Stromnetzmonopole hindern uns daran. Im Übrigen kann ein normaler PKW-Motor ein Haus über Jahrzehnte und ohne jegliche Wartung außer jährlich einmaligen Ölwechsel mit gutem Wirkungsgrad und Laufruhe versorgen. Die dabei überaus kostengünstig gewonnene elektrische Energie muss auf sehr viele Haushalte verteilt werden.

      Nein, unsere Energiepolitik ist verlogen. Die Verantwortlichen wissen das und nehmen nur Rücksicht auf die Großversorger. Auch, wenn die Energiewende dabei auf der Strecke bleibt.

      Ich habe vor, die Abrechnungsfirma "Thenewmotion" in Amsterdam zu besuchen, die für uns Elektroautofahrer und Stromtankstellenbesitzer die Abrechnung macht. Mit deren Technik (alle Tankstellen und angeschlossenen Fahrzeuge sind online über das Mobilnetz ständig mit der Zentrale verbunden) ist es längst angedacht, eine Schwarm-Kraftwerks- und Schwarmladegemeinschaft damit aufzubauen.
      Natürlich nicht in Deutschland.
      Italien hat bereits die entsprechende Gesetzgebung, seit die ENI entmachtet wurde.
      Sie hatte ihre Monopolmacht missbraucht.

      ENI hatte ihre Monopolmacht zu sehr missbraucht und ist entmachtet
      spiegel.de/wirtschaft/soziales…t-aussehen-a-1017164.html

      Dieser Artikel im Spiegel sollte für uns alle interessant sein.
      Es geht nicht an, dass wir uns mit den bestehenden Zuständen und Gesetzen zufrieden geben.
      Wir sollten nicht anpassen, sondern ändern.
    • Da bin ich nicht ganz deiner Meinung. Wenn du bei einem PKW Motor den Generator an die Kurbelwelle hängst, bist du an eine Drehzahl von 1500 U/min gebunden.
      Kein PKW Motor läuft bei 1500 U/Min unter Last wirtschaftlich, weil für eine gute Verbrennung auch eine gewisse Strömungsgeschwindigkeit im Ansaugtrakt benötigt wird.
      Wenn diese nicht ausreicht, werden während der Ventilüberschneidungsphase Verbrennungsgase nicht komplett aus dem Brennraum transportiert. Das führt zu einer schlechten Verbrennung und schlechtem Wirkungsgrad. LKW und Schiffs Diesel sind von vorn herein auf eine niedrige Drehzahl getrimmt, PKW Motoren nicht.
      Ich habe meinen Generator beim Hersteller deshalb extra für eine höhere Drehzahl bauen lassen. Somit komme ich mit meinem Kubota in einen brauchbaren Drehzahlbereich von 2200 U/min.

      Gruß
      Thomas
      Kubota D722 mit Sincro FB4-48/100
      48V 775AH (C5) Bater,
      2 Victron Multigrid,
      9,9 KWp PV
      2,7 KWp PV
    • Ein richtig gutes Projekt! Brauche dringend Tipps!

      Hallo erst einmal, ich bin hier absoluter Neuling und muss zu meiner Schande gestehen in Sachen Technik leider nur ein Autodidakt, also nix gelernt...
      Ich lese, verstehe - OK nicht immer - und versuche anschließend selber...
      Ich finde deinen Ansatz sehr gut, weil er ganz einfach die aktuell unausgereiften bzw. fehlenden Motorkonzepte für ein bhkw berücksichtigt. Das Prinzip "Wegschmeißmotor" ist aktuell wohl dass, mit dem geringsten finanziellen Risiko und noch dazu entsprechend variabel. Schließlich kann niemand vorhersagen welcher Brennstoff in den nächsten 10-15 Jahren am besten geeignet sein wird.
      Da ich mich schon länger mit dem Thema beschäftige - mein Einstieg begann mit der Idee einer möglichst autarken Energieversorgung - habe ich im September 2013 für 999,-€ diesen Notstromgenerator gekauft. Da ich ihn bisher nur alle paar Monate anschmeiße (reine Funktionskontrolle mit und ohne Last) kann ich nur etwas zur Zuverlässigkeit und zur Lautstärke sagen. Er ist sehr leise und selbst bei angeschlossenen Verbrauchern bis zu 4800 Watt sehr laufruhig. Der Hersteller gibt einen Minimalverbrauch von 0,32kg/h und einen Maximalverbrauch von 0,79kg/h an. Also ich hoffe das der Generator eine gute Grundlage für mein Kraft-Wärme Projekt wird.

      Ich habe lange nach so einem Gerät gesucht was haltet Ihr davon?
      Ich bin auf die Meinung von den Anwesenden Fachleuten natürlich besonders gespannt.
      Ja klar, hier soll es ja nicht um Generatoren gehen sondern um das Prinzip der Kraft-Wärmekopplung, das ist auch der Grund für mein Interesse an diesem Projekt.
      Da ich gerade Eine "Generator-Garage" - 16cm Betonbodenplatte, 24er Kalksandstein, 16cm Betondecke, Maße 150cm x 150cm x 150cm - und eine 50qm Doppelgarage baue möchte ich den Generator als Insellösung - wie gesagt, Netzeinspeisung interessiert mich nicht, mir geht es nur um eine autarke Energieversorgung - nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch zur Heizungsunterstützung einsetzen.
      Hier ein paar Fotos zum Generator und zum Standort.
      Nachdem ich von Euch das Ok erhalte, werde ich dann einige dumme Fragen haben und stellen...Vor allem die Technik und der Anbau der Wärmetauscher interessiert mich...
      P.S.
      Ich hoffe ich bin hier nicht ganz falsch, ich denke die Erfahrung des Projektführenden dürfte mir sehr nützlich sein.
      Schallgedämmter Generator LPG/NG 4600/4800 Watt
      1-Phase 2-Polig 230 Volt 4800 Watt.
      Nennleistung: 4,2 KW
      Maße: 720 x 565 x 570 mm
      Leistungsfaktor: 1,0
      Frequenz: 50 Hz
      Nennstrom AC: 18,3 A
      Nennstrom DC 12 Volt: 8,3 A
      Anschlüsse:
      1 x 230 Volt 16 A Schuko-Französisch mit Polschutz
      1 x 230 Volt 32 A CEE 6h/200-250V Dose Mennekes Typ Nr.: 1395 2P+N IP44
      Gewicht: 115 kg
      Baugleich Genyx G5010 GPLS
    • Moin Moin und herzlich Willkommen im Forum,

      derblauweisse schrieb:

      Das Prinzip "Wegschmeißmotor" ist aktuell wohl dass, mit dem geringsten finanziellen Risiko und noch dazu entsprechend variabel.
      Immer vorausgesetzt ein passender (Tausch)Motor ist preiswert zu bekommen und ein zyklischer Wechsel mit verbundener GR intern zu machen.

      Ansonsten immer her mit den Fragen. Und mach uns bitte noch paar Bilder vom Motor und Generator ( Typenschilder etc. )

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • alikante schrieb:

      Moin Moin und herzlich Willkommen im Forum,

      derblauweisse schrieb:

      Das Prinzip "Wegschmeißmotor" ist aktuell wohl dass, mit dem geringsten finanziellen Risiko und noch dazu entsprechend variabel.
      Immer vorausgesetzt ein passender (Tausch)Motor ist preiswert zu bekommen und ein zyklischer Wechsel mit verbundener GR intern zu machen.
      Ansonsten immer her mit den Fragen. Und mach uns bitte noch paar Bilder vom Motor und Generator ( Typenschilder etc. )

      Grüße
      klar da hast Du natürlich recht. Aber ich denke solange es um herkömmliche Verbrennungsmoteren geht, wird es Massenproduktion geben und damit dürfte es auch in Zukunft nicht teurer werden. Klar, anders sieht die Sache aus, wenn es erhebliche Verbesserungen, insbesondere bei den für die Kraft-Wärmekopplung relevanten Größen Laufzeit und Wartung, geben sollte.
      Aber so wie es aktuell aussieht, dürften die Entwicklungen sich unter Umständen eher in Richtung eines besseren Wirkungsgrads bei der elektrischen Leistung bewegen. Luft-Wasser-Wärmetauscher sind schließlich unabhängig von einem Fossilen Brennstoff und benötigen nicht mehr, als möglichst günstigen Strom.
      Auch deshalb habe ich für mich beschlossen den Fokus auf eine möglichst günstige und autarke Stromproduktion zu legen.
      Also zuerst wird Strom produziert und solange die Erdgas Heizung noch anständig läuft und funktioniert, soll die Heizung entlastet bzw. unterstützt werden.
      Der Plan:
      Variante 1:
      Wie hier im sehr gut dokumentierten Projekt, der Weg über das Wasser des Heizkreislaufs.
      Variante 2:
      Die Motor und Abgaswärme direkt als zusätzliche Komponente für die Raumheizung mittels Luftkanälen zu nutzen.
      Tatsächlich ist bei mir die Variante 2 wahrscheinlich sogar viel einfacher zu realisieren, da lediglich drei Kernbohrungen, die entsprechenden Luftkanäle, ein Rohrgebläse und die Lüftungsgitter nötig währen, um fast das komplette Erdgeschoss mit "Warmer Luft" zu versorgen. Mit zwei weiteren Kernbohrungen durch die Erdgeschossdecke wäre zusätzlich die komplette obere Etage mit "Warmer Luft" versorgt.
      Mein aktueller Entscheidungskonflikt stellt sich wie folgt dar:
      Löcher in der Wand bleiben Löcher in der Wand, es sollte also klar sein, dass der erhoffte Effekt auch eintritt und das die Optik in den Wohräumen passt.
      Alternativ stellt sich für mich die Frage, kann eine Warmwasser-Unterstützung des vorhandenen Heizkreislaufs an jeder Stelle im Kreislauf adaptiert werden, oder muss das zusätzliche "Heizwasser des Generators" an den Ort der Kombitherme?
      Wenn ja, dann ist der Aufwand die Leitung bis in den Heizungsraum ohne große Wärmeverluste zu verlegen, recht groß und die Entscheidung würde dann zugunsten von Variante 2 ausfallen.
      Sollte aber der "kurze Weg", also irgendwo an der Heizungsleitung möglich sein, würde ich nur ein Loch durch die Hauswand benötigen und abhängig von weiteren Effizienzüberlegungen könnte die Variante 1 die bessere "Übergangslösung" sein.
      Ich hoffe, ich habe meine Gedanken einigermaßen nachvollziehbar dargestellt und bin wirklich gespannt auf eure Ratschläge.
      Ich werde auf jeden Fall von den weiteren Arbeitsschritten berichten und möglichst viele Fotos einstellen.
      @alikante
      Wie gewünscht hier noch ein paar Detailsfotos und technische Details vom Generator:
      Der Hersteller ist wohl Shanghai Chenchang Power Technology Co., LtdC, wobei es scheinbar diverse Länderspezifische Lizenznehmer gibt. In meinem Fall ein "Franzose" Genyx bzw. Builder.
      Leider habe ich den Generator noch nie auseinandergenommen, daher sind die Bilder nur von den "erreichbaren" Stellen gemacht worden.
      Es folgt jetzt die Generator Bilderserie Teil1
      Schallgedämmter Generator LPG/NG 4600/4800 Watt
      1-Phase 2-Polig 230 Volt 4800 Watt.
      Nennleistung: 4,2 KW
      Maße: 720 x 565 x 570 mm
      Leistungsfaktor: 1,0
      Frequenz: 50 Hz
      Nennstrom AC: 18,3 A
      Nennstrom DC 12 Volt: 8,3 A
      Anschlüsse:
      1 x 230 Volt 16 A Schuko-Französisch mit Polschutz
      1 x 230 Volt 32 A CEE 6h/200-250V Dose Mennekes Typ Nr.: 1395 2P+N IP44
      Gewicht: 115 kg
      Baugleich Genyx G5010 GPLS
    • Generator Bilderserie Teil 2
      Schallgedämmter Generator LPG/NG 4600/4800 Watt
      1-Phase 2-Polig 230 Volt 4800 Watt.
      Nennleistung: 4,2 KW
      Maße: 720 x 565 x 570 mm
      Leistungsfaktor: 1,0
      Frequenz: 50 Hz
      Nennstrom AC: 18,3 A
      Nennstrom DC 12 Volt: 8,3 A
      Anschlüsse:
      1 x 230 Volt 16 A Schuko-Französisch mit Polschutz
      1 x 230 Volt 32 A CEE 6h/200-250V Dose Mennekes Typ Nr.: 1395 2P+N IP44
      Gewicht: 115 kg
      Baugleich Genyx G5010 GPLS
    • Letzter Testlauf ohne Last fand gerade Gestern statt. Ich wollte feststellen, wie sich die Gehäusetemperatur aufbaut.
      Ergebnis nach 1 std. Laufzeit war die Gehäusetemperatur direkt neben dem Auspuff gerade einmal 36°C bei einer gemessenen Außentemperatur von 6°C
      Darüber hinaus habe ich mir die Luftströmungen genauer angeschaut.
      Ergebnis
      Die Belüftung findet fast zu 100% über die zwei Gehäusedeckenöffnungen mit jeweils 15cm Durchmesser und den zwei vorderen Handgriff-Öffnungen statt. Der Wärmeabtransport findet durch die zwei hinteren Handgriff-Öffnungen und die Auspufföffnung statt.
      Fazit
      Eine Belüftung in meiner "Generator-Garage" werde ich durch zwei Wandöffnungen mit zwei Rohreinschublüftern und zwei angeflanschten 125er Aluflexrohren realisieren.
      Damit dürfte das Thema Motorkühlung gesichert sein (genaues wird die Praxis zeigen, wie gesagt Autodidakt )
      Bezüglich der Abluft gibt es auf jeden Fall schon eine 125er Maueröffnung in die Doppelgarage, die ja als Anbau eine Wandseite zum Haus alle Möglichkeiten bietet.
      Also je nachdem, wie die Entscheidung ausfällt (Warmluft oder Warmwasser) werden andere technische Werte zu ermitteln sein bzw. Maßnahmen erforderlich.
      Für Warmluft-Heiz-Variante muss zusätzlich ein alternativ geregelter Weg ins Freie geplant sein, um "überschüssige" Wärme ins freie zu befördern (in den Sommermonaten werden sicher 100% der Motorwärme ins freie "hergeschenkt"). Es muss also eine gewisse Regelung der Abwärme stattfinden. Meine geplante Lösung ist eigentlich ziemlich simpel. Geplant habe ich dafür ebenfalls einen Rohreinschublüfter der Temperatur gesteuert arbeitet. Mit den dafür notwendigen Berechnungen hinsichtlich Raumvolumen und erforderlicher Luftaustausch-Kapazität habe ich mich schon beschäftigt und auch ein Ergebnis...
      Aber was nützt alle Theorie? Daher werde ich erst einmal eine "Billigvariante" zum Einsatz bringen, die eingesetzten Rohr-Einschublüfter leisten 180Kubikmeter/Stunde, davon sind Max. zwei vorgesehen und dann den Praxistest abwarten und gegebenenfalls aufrüsten....
      Foto Sygonix Rohreischublüfter gekauft bei Conrad je 29,99€

      Foto 125er Alu-Flexrohr 2,5m ebenfalls von Conrad je 30,99€

      Die geplante "Generator-Garage"+ Anbau Doppelgarage



      Generator Bilderserie Teil 3




      Leider sind alle Beschriftungen französisch...

      So bei Bedarf kann ich gerne noch weitere Infos liefern, aber bitte mit genauer Wunschbeschreibung, da ich jetzt nicht mehr weiß welche Fotos noch sinnvoll sind...
      Fortsetzung folgt
      Nächste Woche werden die Elektroleitungen vorbereitet, d.h., es wird eine Kernbohrung durchgeführt um an den Hauptstromverteiler im Haus zu gelangen...
      Schallgedämmter Generator LPG/NG 4600/4800 Watt
      1-Phase 2-Polig 230 Volt 4800 Watt.
      Nennleistung: 4,2 KW
      Maße: 720 x 565 x 570 mm
      Leistungsfaktor: 1,0
      Frequenz: 50 Hz
      Nennstrom AC: 18,3 A
      Nennstrom DC 12 Volt: 8,3 A
      Anschlüsse:
      1 x 230 Volt 16 A Schuko-Französisch mit Polschutz
      1 x 230 Volt 32 A CEE 6h/200-250V Dose Mennekes Typ Nr.: 1395 2P+N IP44
      Gewicht: 115 kg
      Baugleich Genyx G5010 GPLS
    • Moin,

      zur Frage der "Ersatzteilbeschaffung". Wenn ich Tante google mit "Chenchang engine" füttere komme ich zu folgendem Hersteller
      greenpower.cn/en/P-engine-05.htm
      Zumindest die Ventilabdeckung mit dem Schriftzug OHV ist m.M. identisch - mehr sieht man leider nicht. Mein Vorschlag, finde heraus ob es dieser Motor ist und besorge Dir einen als Wechselmotor, Du wirst Ihn brauchen!

      Deine Variante 2 ist sicher die preiswertere weil weniger Aufwändige Variante. Neben den schon erkannten Effizienzproblemen gibt es aber weitere gravierendere "Mängel". Du wirst den Motor im Haus immer hören und riechen wenn Du die Kühlluft direkt aus dem Aggregat ins Haus schiebst, außerdem kannst Du niemals ausschließen das durch Leckagen Gas oder Abgase mit ins Haus gelangen!! Das ist wirklich nicht zu unterschätzen weil Gesundheitsgefährdend!

      Variante 1 bedingt größere Eingriffe in die Heizungsanlage und ins Aggregat denn weder Motor noch Generator sind von Haus aus Wassergekühlt. Deine Frage zum Einkoppelpunkt in die Heizung ist auch nicht so einfach zu beantworten ohne Deine Heizung zu kennen. Ich sags mal so, der Einspeisepunkt ( Platten-WT ) muß die Wärmemenge übertragen können das bedeutet er muß immer genügend durchströmt sein. Ein normaler Heizkörperrücklauf scheidet also aus. Hast Du einen Pufferspeicher in der Heizungsanlage??

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • derblauweisse schrieb:

      Die Motor und Abgaswärme direkt als zusätzliche Komponente für die Raumheizung mittels Luftkanälen zu nutzen.
      Halte ich für eine sehr schlechte Idee. Neben den Punkten die Alikante angesprochen hat hast du, je nach erforderlicher Heizleistung, auch ein Problem mit der Wärmekapazität von Luft.
      Sprich: Du musst ziemlich viel Luft umwälzen um die Wärme zu transportieren, was zu eine dauerhaften und spürbaren Luftstrom führen kann.

      Desweiteren gibt das ein schlechtes Raumklima. Wenn die Luft warm, aber die Wände kalt sind fühlt sich das unangenehm an.
      Wassergeführte Systeme haben da einen enormen Vorteil: Wärmestrahlung.

      derblauweisse schrieb:

      Letzter Testlauf ohne Last fand gerade Gestern statt. Ich wollte feststellen, wie sich die Gehäusetemperatur aufbaut.
      Ergebnis nach 1 std. Laufzeit war die Gehäusetemperatur direkt neben dem Auspuff gerade einmal 36°C
      Keine Überraschung. Ohne Last wird auch kaum Brennstoff zugeführt, dementsprechend ist die Abwärme nicht der Rede wert.

      alikante schrieb:

      Zumindest die Ventilabdeckung mit dem Schriftzug OHV ist m.M. identisch
      Die sieht doch eh alle gleich aus. Wenn man vom Ventildeckel ausgeht kann man nicht mal einen Honda von einem Chinesen unterscheiden.

      alikante schrieb:

      Variante 1 bedingt größere Eingriffe in die Heizungsanlage und ins Aggregat denn weder Motor noch Generator sind von Haus aus Wassergekühlt.
      Darin liegt doch die Selbstbauinnovation von bkohl: Einen luftgekühlten Generator an die Heizung angebunden zu haben ohne ihn großartig umzubauen.


      derblauweisse schrieb:

      mein Einstieg begann mit der Idee einer möglichst autarken Energieversorgung
      Wieso eigentlich? Den Bildern nach bist du in einer Gegend mit guter Infrastruktur.


      mfg JAU
    • Moin

      JAU schrieb:

      Darin liegt doch die Selbstbauinnovation von bkohl: Einen luftgekühlten Generator an die Heizung angebunden zu haben ohne ihn großartig umzubauen.
      Absolut richtig, nur tauchte ein Luft-Wasser-WT in den Überlegungen von derblauweisse bislang gar nicht auf. Das wäre m.M. Variante 3 .
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
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      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Ah, ok.


      Variante 2 sieht auf dem Taschenrechner übrigens furchterregend aus:
      Angenommen die zuströmende Luft hat 20°C, die abströmende 36°C (Sauna!).

      Die 2 Lüfter mit 180m³/h transportieren maximal 414kg/h Luft (Dichte von Luft bei 36°C ~1,15kg/m³).
      Darin versteckt sind 6700kJ/h (Wärmekapazität 1,007 kJ/(kg*K)), gerademal 1,9kWh.
      Demnach dürfte dem Generator dauerhaft max. 1kW(el) abgefordert werden.

      Dabei ist weiter zu berücksichtigen das diese Rohreinschublüfter die Menge nur freiblasend schaffen. Sobald da Rohre angebaut sind bricht das Volumen ein.


      mfg JAU

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JAU ()

    • Verdammt! Jetzt habe ich hier gerade einen ellenlangen Text eingegeben und jetzt ist alles weg...
      Bin rausgeflogen...
      Boah, jetzt noch einmal alles schreiben...da fehlt mir die Zeit...
      Also nur die Kurzversion der Antworten auf Eure Fragen:
      @alikante
      Ersatzteilbeschaffung?
      Ich habe von einem deutschen Händler, in Reichweite, eine Garantie für eine mindestens 15 Jahre lange Ersatzteillieferung...Ok, Recht haben und recht kriegen sind zwei paar Schuhe, aber immerhin, oder?
      Hersteller/Händler/Lieferanten?
      Ich sagte ja schon "Hersteller ist wohl Shanghai Chenchang Power Technology Co., LtdC, wobei es scheinbar diverse Länderspezifische Lizenznehmer gibt. In meinem Fall ein "Franzose" Genyx bzw. Builder."
      Hier ein Link, leider alles in französisch...
      Katalog der Firma Genyx
      Es gibt darüber hinaus auch in Russland eine Adresse...
      Firma Effort
      Hören und riechen?
      Das Problem Schall, ist für Lüftungsbauer nicht unbekannt und auch bei der Wärmetauscher Technik vorhanden. Die Installation würde sowieso von einer Lüftungsbaufirma zu erledigen sein, weil es ja schließlich sowohl optisch, als auch schalloptimiert sein sollte. Die CO2/Abgas/Geruchsproblematik ist sicherlich in ein Problem. Allerdings ist ja der Generator ein speziell für den Gasbetrieb gebauter Motor und nicht nur ein per Düsen und Luftmischer umgerüsteter Benziner. Die CO2 und Abgasproblematik ist also deutlich geringer. Aber klar das ist noch ein zu lösendes Problem.
      Gibt es eventuell geeignete und erschwingliche Luftfiltertechnik? Im Kfz Bereich ist ja im Grunde das gleiche Problem vorhanden...
      Amortisation und Zielsetzung "Autarke Energieversorgung"
      Für mich ist das Thema "Autark" tatsächlich das einzig relevante Thema, weil ich nur damit Unabhängigkeit erreichen kann. Neben dem "Notfall-Aspekt" will ich ganz einfach auch möglichst viele zukunftsoptionen berücksichtigen. Und dabei spielt ganz sicher ein möglicher Aus-/Umbau des Energiesystems auf eine Wärmetauscherlösung eine Rolle. Luftkanäle schaden deshalb nicht, sie wären irgendwann in Verbindung mit einer Fußbodenheizung sogar erforderlich. Fußbodenheizung ist vorhanden und die Luftkanäle kämen schon jetzt hinzu. Macht durchaus Sinn, wie ich finde.
      Im Grunde habe ich für mich beschlossen mein Hauptaugenmerk auf eine möglichst günstige Stromproduktion zu legen, denn die wird immer auch zur Wärmeerzeugung benötigt bzw. fällt sogar wie bei der Kraft-Wärmekopplung zwangsläufig an. Dabei ist die Wärme ja zugleich Wohltat, als auch ein Problem was die Lebensdauer des Generators angeht. Also wird sich jeder der eine wesentliche Menge Strom erzeugen will, zwangsläufig damit beschäftigen müssen.
      In der Konsequenz bedeutet das für mich genug Strom = Autark!
      Dieser Ansatz hat zur Konsequenz, dass meine Wirtschaftlichkeitsrechnung ganz anders aussieht. Ich gehe von meinen jetzigen Energiekosten, die ich für den Bezug von Strom und Erdgas zu zahlen habe aus, das ist sozusagen mein jährliches Budget für mein Projekt "Autark". Konkret sind das ca. 2.200,-€ ./. der verbleibenden Strom+Erdgaskosten, die ich jedes Jahr investieren kann. Da ich für mich das einmal grob überschlagen habe werde ich sicher diese Beträge gar nicht benötigen, also verbleibt immer eine positive Gesamtbilanz bezogen auf die IST-Situation. Selbst wenn ich irgendwann das Heizungssystem komplett austauschen muss und dafür eine Luft-Wasser-Wärme Technik einbauen lasse, bleibt unterm Strich eine positive Bilanz übrig.
      Grundlage sind diese von mir gemachten Berechnungen, sollte ich da was falsch gerechnet haben, dürft Ihr mich gerne steinigen...
      Aber, wie ich schon sagte ich bin ein Autodidakt und Laie...


      Demnach sollte der Generator ca. 1 Jahr durchhalten und alles wäre gut...
      Annahme tägliche Max.Laufzeit: 8std. (Entspricht der Empfehlung des Herstellers)
      Jährliche Betriebsstunden: 2.920 std.
      Vergleichbare jährliche km-Leistung: 146.000
      Warum sollte ein speziell für den Brennstoff Propan/Butan/Erdgas konzipierte Motor damit ein Problem haben?
      Nach allem, was ich an Literatur gelesen habe dürfte die zu erwartende Gesamt-Laufleistung um einiges höher sein, schließlich ist die Gasverbrennung für einen Motor viel weniger belastend, oder habe ich hier einen Denkfehler?
      Ok, das soll es jetzt erst einmal sein, bis später, ich bin auf Eure Hinweise gespannt.
      Heizungsunterstützung mit Wasser
      Klar im Grunde geht es ja hier genau darum und klar der Generator ist Luftgekühlt und produziert also kein heißes Wasser.
      Mein Gedanke und Ansatz ist ein etwas anderer, als der von @bkohl, ich würde einen Ölkühler mit Wärmetauscher einsetzen wollen. Der Gedanke ist im Grunde ganz einfach, ich möchte ganz einfach den Motorölkreislauf nach extern ergänzen, dazu würde einfach das System Öltank-Ölkühler-Wärmetauscher an den Ölablass und an den Öleinfüllstutzen anbauen. Das dürfte mit ziemlich einfachen Mitteln zu realisieren sein. Noch dazu würde die Motorkühlung und damit die Lebenserwartung des Motors verbessert.
      Was denkt Ihr darüber?
      Welche Aspekte sprechen dafür bzw. dagegen?
      Wie gesagt ich denke als Laie manchmal unkonventionell, aber mein erstes Auto war ein VW Käfer und damals gab es genug Bekannte, die alles mögliche mit den Käfer Motoren gemacht haben, um mehr Leistung zu erzielen. Ein Teil der damaligen Umbauten war immer der Einbau eines Ölkühlers....Sollte hier doch genauso funktionieren, oder?

      Ok, jetzt ist dann doch noch aus der kurzen Antwort eine längere geworden.
      Danke und Hallo auch an @JAU @alikante und natürlich an @bkohl
      für Eure Zeit und Eure kritischen Anmerkungen
      Gut Ding will Weile haben! Und es lohnt sich immer einfach einmal quer zu denken!
      Herzliche Grüße aus dem schönen Entwicklungsland.....Quatsch, natürlich aus dem schönen Emsland
      P.S.
      Ich habe gestern mal so einen Online Energiecheck (angeblich vom Frauenhofer Institut) gemacht...
      Dabei wurden ziemlich viele energetisch-relevanter Faktoren berücksichtigt, sprich Personenzahl, Baujahr, qm, cm Dämmung der Außenwände, cm Dämmung der oberen Geschossdecke, Anzahl der Türen + Fenster je Himmelsrichtung und auch deren Ausführung (wärmegedämmt, 2-lagig, 3-lagig etc.), Dachart, Dachneigung, jährl.Stromverbrauch, jährlicher Erdgasverbrauch....
      Und was war das Ergebnis?
      Den theoretischen Berechnungen nach, müsste ich einen um fast 50% höheren Erdgasverbrauch haben....
      Fazit:
      Theorie ist schön und gut aber die Praxis entspricht nicht immer der Theorie...
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      Schallgedämmter Generator LPG/NG 4600/4800 Watt
      1-Phase 2-Polig 230 Volt 4800 Watt.
      Nennleistung: 4,2 KW
      Maße: 720 x 565 x 570 mm
      Leistungsfaktor: 1,0
      Frequenz: 50 Hz
      Nennstrom AC: 18,3 A
      Nennstrom DC 12 Volt: 8,3 A
      Anschlüsse:
      1 x 230 Volt 16 A Schuko-Französisch mit Polschutz
      1 x 230 Volt 32 A CEE 6h/200-250V Dose Mennekes Typ Nr.: 1395 2P+N IP44
      Gewicht: 115 kg
      Baugleich Genyx G5010 GPLS
    • JAU schrieb:

      Ah, ok.


      Variante 2 sieht auf dem Taschenrechner übrigens furchterregend aus:
      Angenommen die zuströmende Luft hat 20°C, die abströmende 36°C (Sauna!).

      Die 2 Lüfter mit 180m³/h transportieren maximal 414kg/h Luft (Dichte von Luft bei 36°C ~1,15kg/m³).
      Darin versteckt sind 6700kJ/h (Wärmekapazität 1,007 kJ/(kg*K)), gerademal 1,9kWh.
      Demnach dürfte dem Generator dauerhaft max. 1kW(el) abgefordert werden.

      Dabei ist weiter zu berücksichtigen das diese Rohreinschublüfter die Menge nur freiblasend schaffen. Sobald da Rohre angebaut sind bricht das Volumen ein.


      mfg JAU
      Moin und Hallo @JAU
      ja, ich habe das in meinen Berechnungen bereits berücksichtigt (siehe Bild2 meiner letzen Antwort). Zum jetzigen Zeitpunkt ist ja noch nicht entschieden ob ich Variante 1 oder Variante 2 oder evtl. sogar beides umsetze. Sicher ist nur, irgendwann in den nächsten Jahren wird ein neues Heizungsystem fällig und auch das spielt bei meinen Überlegungen eine Rolle, schließlich gibt es ja jetzt die Alternative der Luft-Wasser Wärmetauscher, die sich in der Theorie zumindest höchst interessant darstellt und ganz sicher noch weitere technische Verbesserungen erleben wird. Darum ist der Gedanke mit der Möglichkeit die Motorwärme direkt zu nutzen äußerst interessant - Klar die Herausforderung Geruch und Schall muss sinnvoll gelöst werden, aber darum bin ich ja hier...

      Je nach dem wie die Entscheidung ausfällt wird es für die Abluft unterschiedliche Parameter geben.
      Letztendlich ist bis jetzt nur ein Faktor konstant und das ist die optimale Betriebstemperatur des Motors/Generators, die bei allen Überlegungen sichergestellt werden muss.
      Und weil das so ist und ich mich nicht alleine auf theoretische Berechnungen stützen möchte, wird der Ausbau step für step stattfinden, also machen, messen und verbessern. Die jetzt bereits gekauften Rohr-Einschublüfter kosten nicht die Welt, sind leicht zu ersetzen und sind deshalb auch meine Wahl für die aktuelle Ausbaustufe. Viel wesentlicher ist es auf die richtigen Luftauslass-Querschnitte zu achten, denn diese sind nicht mal ebenso zu verändern und sind ein wesentlicher, evtl. sogar limitierender Faktor für den jeden späteren Lufttransport. Ich plane da nach dem Prinzip Rohrdurchmesser verkleinern ist leichter und billiger, als sie vergrößern zu müssen...Der "Flaschenhals" sind immer die Maueröffnungen...

      Herzliche EL-Grüße
      Nur noch einmal zum besseren Verständnis der Örtlichkeit...
      Bilder
      1. von der "Generator-Garage" (ein Anbau, an den Anbau)

      2. von dem eigentlichen Anbau, der Doppelgarage (energetisch und behindertengerecht ausgebaut für die spätere Nutzungsänderung als "Altenwohnung") und dem angrenzenden Haus.


      Aktuell geht es mir quasi auch darum baulich und Leitungstechnis möglichst viele Optionen zu schaffen.

      So jetzt ist Schalke!
      Schallgedämmter Generator LPG/NG 4600/4800 Watt
      1-Phase 2-Polig 230 Volt 4800 Watt.
      Nennleistung: 4,2 KW
      Maße: 720 x 565 x 570 mm
      Leistungsfaktor: 1,0
      Frequenz: 50 Hz
      Nennstrom AC: 18,3 A
      Nennstrom DC 12 Volt: 8,3 A
      Anschlüsse:
      1 x 230 Volt 16 A Schuko-Französisch mit Polschutz
      1 x 230 Volt 32 A CEE 6h/200-250V Dose Mennekes Typ Nr.: 1395 2P+N IP44
      Gewicht: 115 kg
      Baugleich Genyx G5010 GPLS
    • @JAU
      Testlauf mit einer 4.000 Watt Last wird heute oder morgen durchgeführt....
      Ergebnisse heute oder morgen..Bin jetzt selber gespannt.
      Schallgedämmter Generator LPG/NG 4600/4800 Watt
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    • greenpower = chengchan und der Motor ist der cc188F

      mercatrade.com/product/cc5000d-low-noise-silent-generator/

      alibaba.com/product-detail/Gas…a2700.7724857.29.1.x9pjrA

      Preislich mit 120 $ nicht die Welt, habe nur keinen Europäischen Händler finden können.

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • derblauweisse schrieb:

      Allerdings ist ja der Generator ein speziell für den Gasbetrieb gebauter Motor und nicht nur ein per Düsen und Luftmischer umgerüsteter Benziner. Die CO2 und Abgasproblematik ist also deutlich geringer.
      CO2-Problematik wird durch verbrennen von Gas nicht nennenswert geringer. Du verwechselst das wahrscheinlich mit CO.

      Der Geruch vom Motoröl geht davon aber nicht weg, ebenso Staub und Schmutz der durch die Lüftung angesaugt wird.
      Du hattest Filter angesprochen - bei den gekauften Lüftern keine Option.

      derblauweisse schrieb:

      Luftkanäle schaden deshalb nicht, sie wären irgendwann in Verbindung mit einer Fußbodenheizung sogar erforderlich.
      Der Zusammenhang ist mir neu.

      derblauweisse schrieb:

      Im Grunde habe ich für mich beschlossen mein Hauptaugenmerk auf eine möglichst günstige Stromproduktion zu legen,
      An der Stelle möchte ich daran erinnern das der Aufbau einer Strominsel mittels Generator, bei vorhandener Infrastruktur, nach geltendem Recht verboten ist.
      Notstromer haben ihre Daseinsberechtigung als Notfallsystem und BHKW wegen der Gesamteffizienz. Als Vollversorger im Sommer die Wärme wegzuschmeißen würde aber dagegen verstoßen.

      derblauweisse schrieb:

      Grundlage sind diese von mir gemachten Berechnungen, sollte ich da was falsch gerechnet haben, dürft Ihr mich gerne steinigen...
      Schwer einzuschätzen wenn man nur den Abzug einer Tabelle hat.

      Zu deiner Berechnung des Luftvolumens:
      • Offensichtlich mit 80K Temperaturdifferenz gerechnet - absolut unrealistisch.
      • Einheitenfehler, es müssten Wh sein, keine W.
      Desweiteren Stellt sich die Frage: Warum kaufst du Lüfter für 360m³/h wenn die Rechnung schon >380m³/h ergibt?.

      derblauweisse schrieb:

      Jährliche Betriebsstunden: 2.920 std.
      Hast du einen Batteriepuffer?
      Falls nein sind die Betriebsstunden einer autarken Stromversorgung 8760h/a.

      derblauweisse schrieb:

      Nach allem, was ich an Literatur gelesen habe dürfte die zu erwartende Gesamt-Laufleistung um einiges höher sein, schließlich ist die Gasverbrennung für einen Motor viel weniger belastend, oder habe ich hier einen Denkfehler?
      Bei flüssigen Brennstoffen hat der Wechsel des Brennstoffs in den gasförmigen Zustand ein kühlende Wirkung. Die fehlt bei Gas natürlich, aber auch bei Flüssiggas.
      Das bedeutet eine höhere thermische Belastung der Komponenten wenn sie nicht speziell für den Gasbetrieb ausgelegt wurden.
      Man kann mit Gas auch höher komprimieren als das Luft/Benzingemisch. Muss in der Konstruktion aber auch berücksichtigt werden. Ein, zwei der Ecopower-Nutzer hier experimentieren mit speziellen Schmier- und Additivlösungen für Gasmotoren.

      Besser ist jedenfalls der Russanteile, dadurch werden nicht so viele Fremdpartikel ins Motoröl getragen, kann aber nicht einschätzen was für Auswirkungen das Gas selbst hat.

      derblauweisse schrieb:

      ich würde einen Ölkühler mit Wärmetauscher einsetzen wollen
      Grundsätzlich eine gute Idee. Auch weil dadurch das Ölvolumen vergrößert und die Standzeit des Öls länger wird.
      Die nutzbare Temperatur ist auch wesentlich höher als bei der Umgebungsluft des Generators.

      Die Kühlwirkung das Öls am Zylinder ist aber als eher gering einzuschätzen.

      derblauweisse schrieb:

      Ich habe gestern mal so einen Online Energiecheck (angeblich vom Frauenhofer Institut) gemacht...
      [...]
      Fazit:
      Theorie ist schön und gut aber die Praxis entspricht nicht immer der Theorie...
      Ein Online-Check ersetzt keinen Energieberater.
      Und selbst der könnte daneben liegen weil er er bei nutzerabhängigen Variablen schätzen muss. Bei der Onlien-Sache wird schon in der Bausubstanz geraten. Viel Potenzial um in der Praxis besser zu liegen als in der Theorie...

      derblauweisse schrieb:

      Je nach dem wie die Entscheidung ausfällt wird es für die Abluft unterschiedliche Parameter geben.
      Verstehe ich dich richtig das du nur die Zuluft über den Generator heizen und die Abluft ungenutzt verdrängen willst?
      Das halte ich bei den anvisierten Volumina für Problematisch.


      mfg JAU
    • alikante schrieb:

      greenpower = chengchan und der Motor ist der cc188F

      mercatrade.com/product/cc5000d-low-noise-silent-generator/

      alibaba.com/product-detail/Gas…a2700.7724857.29.1.x9pjrA

      Preislich mit 120 $ nicht die Welt, habe nur keinen Europäischen Händler finden können.

      Grüße
      Wie ich schon zuvor erwähnt habe, es gibt diverse Firmen, die in unterschiedlichen Ländern unter unterschiedlichen Namen diesen Generator anbieten.
      In Russland ist es effortgenerator.com/
      In Frankreich ist es genyx-energy.com/nos-gammes.php
      Im asiatischen Raum genset-lpg.com/
      In Australien elgas.com.au/for-home/lpg-portable-power-generator-home-sale
      Ich habe den Generator hier gekauft ademax-strom.de/stromaggregate/lpg-gas/index.html
      Es sieht tatsächlich so aus, als ob die Basis des verwendeten Motors der cc188F ist. Allerdings hat meine Überprüfung ergeben, dass es diverse Veränderungen des Motors gibt, die man bei dem Motoraustausch beachten müsste. Z.B. der Gas-Luftmischer ist speziell. Ob die Motorsteuerung nicht ebenfalls ergänzender Elemente bedarf, dass übersteigt meinen Wissensstand, aber für den cc188F wird zum Beispiel eine Drehzahl von 3900U/min angegeben in meiner Beschreibung werden 3000U/min angegeben. Keine Ahnung ob das über die AVR oder einer anderen Steuerungskomponente automatisch geregelt wird...
      Würde der cc188F deiner Meinung nach ohne großen Aufwand als Austauschmotor geeignet sein?
      Wenn ja, würde ich ganz einfach 10 Stück bestellen und wäre dann also für 1200,-€ 10 Jahre auf der sicheren Seite...Ider vergesse ich da etwas?
      Was sagst Du?


      [b schrieb:

      @JAU[/b]]CO2-Problematik wird durch verbrennen von Gas nicht nennenswert geringer. Du verwechselst das wahrscheinlich mit CO.

      Der Geruch vom Motoröl geht davon aber nicht weg, ebenso Staub und Schmutz der durch die Lüftung angesaugt wird.
      Du hattest Filter angesprochen - bei den gekauften Lüftern keine Option.
      Ich sagte ja bereits Laie!
      Und was ist die dein Lösungsvorschlag um das Geruchsproblem zu lösen?
      Ich sagte ja bereits das diese Lüfter eine äußerst günstige Variante für meine Praxistests sind! Versuch macht klug! Ein Austausch ist kein Problem und jederzeit möglich!
      P.S.
      Ich denke Imbussbuden und Küchen haben ähnliche Probleme schon gelöst, es dürfte also Lösungen geben...

      [b schrieb:

      @JAU[/b]]Der Zusammenhang ist mir neu
      Zumindest bei den Luft-Wasser-Wärmetauschersystemen empfehlen die Hersteller eine Fußbodenheizung, weil die Wärmeabstrahlung der herkömmlichen Radiatoren zu gering ist.

      [b schrieb:

      @JAU[/b]]An der Stelle möchte ich daran erinnern das der Aufbau einer Strominsel mittels Generator, bei vorhandener Infrastruktur, nach geltendem Recht verboten ist.
      Notstromer haben ihre Daseinsberechtigung als Notfallsystem und BHKW wegen der Gesamteffizienz. Als Vollversorger im Sommer die Wärme wegzuschmeißen würde aber dagegen verstoßen.
      Uups, wo steht das denn? War mir nicht bekannt. Aber wie gesagt, es handelt sich ja auch um eine Notstromversorgung...
      Von einer Vollversorgung habe ich nie gesprochen. Wie du in meiner Berechnung nachlesen kannst bin ich ja "nur" von einer täglichen "Non-Stop-Laufzeit" von 8 std. ausgegangen, das entspricht auch der Empfehlung des Motorherstellers.

      [b schrieb:

      @JAU[/b]]Schwer einzuschätzen wenn man nur den Abzug einer Tabelle hat.

      Zu deiner Berechnung des Luftvolumens:
      • Offensichtlich mit 80K Temperaturdifferenz gerechnet - absolut unrealistisch.
      • Einheitenfehler, es müssten Wh sein, keine W.
      Desweiteren Stellt sich die Frage: Warum kaufst du Lüfter für 360m³/h wenn die Rechnung schon >380m³/h ergibt?.
      Stimmt! Das DeltaT ist absolut unrealistisch das Max. sinnvolle DeltaT dürfte bei ca. 50°C liegen...
      Danke Herr Lehrer für den Hinweis auf die falsche Einheit. Am richtigen Ergebnis ändert das aber nichts.
      Warum ich zum jetzigen Zeitpunkt nur 44,-€ für zwei Lüfter ausgebe, die "nur" 360m³/h statt der errechneten 389,74

      [b schrieb:

      @JAU[/b]]CO2-Problematik wird durch verbrennen von Gas nicht nennenswert geringer. Du verwechselst das wahrscheinlich mit CO.

      Der Geruch vom Motoröl geht davon aber nicht weg, ebenso Staub und Schmutz der durch die Lüftung angesaugt wird.
      Du hattest Filter angesprochen - bei den gekauften Lüftern keine Option.
      Ich sagte ja bereits Laie!
      Und was ist die dein Lösungsvorschlag um das Geruchsproblem zu lösen?
      Ich sagte ja bereits das diese Lüfter eine äußerst günstige Variante für meine Praxistests sind! Versuch macht klug! Ein Austausch ist kein Problem und jederzeit möglich!
      P.S.
      Ich denke Imbussbuden und Küchen haben ähnliche Probleme schon gelöst, es dürfte also Lösungen geben...

      [b schrieb:

      @JAU[/b]]Der Zusammenhang ist mir neu
      Zumindest bei den Luft-Wasser-Wärmetauschersystemen empfehlen die Hersteller eine Fußbodenheizung, weil die Wärmeabstrahlung der herkömmlichen Radiatoren zu gering ist.

      [b schrieb:

      @JAU[/b]]An der Stelle möchte ich daran erinnern das der Aufbau einer Strominsel mittels Generator, bei vorhandener Infrastruktur, nach geltendem Recht verboten ist.
      Notstromer haben ihre Daseinsberechtigung als Notfallsystem und BHKW wegen der Gesamteffizienz. Als Vollversorger im Sommer die Wärme wegzuschmeißen würde aber dagegen verstoßen.
      Uups, wo steht das denn? War mir nicht bekannt. Aber wie gesagt, es handelt sich ja auch um eine Notstromversorgung...
      Von einer Vollversorgung habe ich nie gesprochen. Wie du in meiner Berechnung nachlesen kannst bin ich ja "nur" von einer täglichen "Non-Stop-Laufzeit" von 8 std. ausgegangen, das entspricht auch der Empfehlung des Motorherstellers.

      [b schrieb:

      @JAU[/b]]Schwer einzuschätzen wenn man nur den Abzug einer Tabelle hat.

      Zu deiner Berechnung des Luftvolumens:
      • Offensichtlich mit 80K Temperaturdifferenz gerechnet - absolut unrealistisch.
      • Einheitenfehler, es müssten Wh sein, keine W.
      Desweiteren Stellt sich die Frage: Warum kaufst du Lüfter für 360m³/h wenn die Rechnung schon >380m³/h ergibt?.
      Stimmt! Das DeltaT ist absolut unrealistisch das Max. sinnvolle DeltaT dürfte bei ca. 50°C liegen...
      Danke Herr Lehrer für den Hinweis auf die falsche Einheit. Am richtigen Ergebnis ändert das aber nichts.
      Warum ich zum jetzigen Zeitpunkt nur 44,-€ für zwei Lüfter ausgebe, die "nur" 360m³/h statt der errechneten 389,74m³/h schaffen?
      Ganz einfach weil ich statt irgendwelcher Theorien der Praxis mehr vertraue und da gilt abwarten und Tee trinken...und weil geeignete Lüfter mit dieser Leistung mind. das doppelte Kosten, 5 x soviel Strom verbrauchen und 3 x lauter sind....

      [b schrieb:

      @JAU[/b]]Hast du einen Batteriepuffer?
      Falls nein sind die Betriebsstunden einer autarken Stromversorgung 8760h/a.
      Ich erwähnte ja bereits zuvor mehrfach, dass ich keine 24 std. Laufzeit anstrebe. Aber der Einsatz eines Batteriepufferspeichers macht theoretisch überaus Sinn. Aber auch hier gilt leider noch, der aktuelle technische Stand ist eher unbefriedigend. Aber, dass muss ja nicht so bleiben und deshalb ist ein Stromspeicher einer von mir beachtete Option.

      @JAU Zu deinen restlichen Anmerkungen möchte ich zusammenfassend feststellen, dass ich an der Motortechnik gar nicht im Details etwas verändern möchte. Wie gesagt es geht lediglich um die Nutzungsmöglichkeiten der Abgas-/Motorwärme.
      Insgesamt geht es mir nicht darum das Ei des Kolumbus zu finden, sondern vielmehr darum verschiedene Optionen miteinander zu verknüpfen. Nichts anderes hat der Threadersteller @bkohl doch auch gemacht.
      Inwieweit ein Ölkühler+Wärmetauscher auch für sein Projekt sogar einfacher und effizienter gewesen wäre vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich dachte zum Beispiel von dir, @JAU auf diese Frage eine Antwort zu bekommen.
      Zuletzt noch eine Anmerkung, eigentlich hatte ich mir hier etwas Hilfe erhofft, es wäre schön, wenn ihr statt meine Fehler zu benennen auch eure Lösungsansätze kommuniziert, danke.
      Es grüßt zum Ende des Wochenendes aus dem Emsland
      derblauweisse

      P.S.
      Ich habe das mit dem zitieren mit dem klassischen

      Name schrieb:

      Text
      probiert, hoffe es klappt. Ansonsten brauche ich mal eine Ansage vom Admin, danke...
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    • Moin,

      ist es nicht zielführend Fehler zu benennen um diese bereits in der Planungsphase auszumerzen - also bevor das Kind im Brunnen liegt?

      Ich gehe davon aus das es der cc188f ist und zwar nur mit minimalen Anpassungen durch die OEM. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden alle diese Aggregate sogar auf dem selben Band gefertigt und nur optisch für den jeweiligen Händler und Einsatzkontinent aufgehüpscht.

      Ersatzteile braucht man nur für solche Baugruppen kaufen die auch tatsächlich verschleißen, den Generator würde ich erstmal nicht dazu zählen ( es sei denn Du rechnest damit Ihn elt. zu zerschießen oder zu grillen ).

      Ich lehne mich mal aus dem Fenster und schreibe was ich tun würde:
      1. Angebot bei Deinem Händler einholen und ggf. Zwei Motoren kaufen. Falls Verfügbar gleich ein spezifisches Wartungskit mit dazu ( Einen Motor direkt demontieren um Schwachstellen und (Norm)Ersatzteile zu identifizieren )
      2. Wärmetauscher im Ölkreislauf und Abgaswärmetauscher vorsehen ggf. mini Wärmepumpe für Kühlluft ( Warmluftvariante als Heizung komplett verwerfen )
      3. Pufferspeicher in Heizungsanlage vorsehen ( Hygienespeicher oder mit FriWa ) und von BHKW zum Puffer einen Weg für Rohrleitungen suchen


      Das soweit zu meiner Vorgehensweise. Mal noch Zwei Fragen am Rande :
      1. Wie hast Du Dir die elektrische Einbindung in Deine Hausinstallation gedacht?
      2. Was kostet eine Buddel Flüssiggas und wieviel ist das auf die kWh Strom/Wärme umgerechnet??

      Grüße
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
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      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
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