Europawahl 25.05.2014, Wählen gehen !!!!

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    • Europawahl 25.05.2014, Wählen gehen !!!!

      Wer nicht zur Wahl geht darf sich hinterher nicht über die Politik bzw. über die Energiepolitik beschweren. Da die 3%-Hürde gekippt wurde, können auch kleine und kleinste Parteien in das EU-Parlament kommen. Dadurch haben die großen weniger Gewicht. ca. 280.000 Stimmen ergeben 1 Sitz im EU-Parlament.

      Das Volk bekommt das Parlament, das es verdient (besser gewählt) hat !!!! :glaskugel:
      Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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      Gildeweg 14, 46562 Voerde
      Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ecopowerprofi ()

    • Ich gehe sicher nicht zum wählen!
      Erstens hat dieses Pseudo-Parlament eh nichts zu sage. Die wirkliche Macht liegt bei der Kommission, welche demokratisch nicht legitimiert ist, und bei den Regierungschefs der Mitgliedsstaaten

      Außerdem ist jede Abstimmung auf der Krim ein Musterbeispiel für Demokratie im Vergleich zur Europaparlamentswahl ;-_
      Warum? In einer Demokratie ist jede Stimme gleich viel Wert - bei der Europawahl nicht! Ich möchte dies an den beiden Extremen mal darstellen:
      Deutschland hat 99 Abgeordnete bei 81 Mio Einwohner = ca. 810 000 Einwohner je Sitz
      Malta hat 6 Abgeordnete bei 0,4 Mio Einwohner = ca. 67000 Einwohner je Sitz ;(

      Es ist auch mir klar, daß in einer Demokratie eine Stimme nie exakt gleich viel Wert sein kann, da in den einzelnen Wahlbezirken nie exakt gleich viele Einwohner leben. Aber bei einem Faktor von 12 hört bei mir der Spaß auf... :cursing:

      Im übrigem spielt die Wahlbeteiligung in den einzelnen Länder auch keine Rolle - die Zahl der Abgeordneten je Land ist immer gleich
    • Solardachs, ist vielleicht so, weil Du nie wählen warst???

      Ich geh ganz sicher, bei uns in NRW sind auch noch Kommunalwahlen und die Würgermeister werden auch noch gewählt....

      Nachteil des Wegfalls der 3%-Hürde: Jetzt können auch kleine radikale Splitterparteien wie die F.D.P ins Parlament einziehen.... machse nix!
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-
      Fa. GO BHKW GmbH
      Trinenkamp 50, 45889 Gelsenkirchen
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    • Ganz im Gegenteil

      Ich war bisher immer (!) wählen, ich war sogar mal selbst in einem Kommunalparlament und politisch sehr engagiert.


      Deswegen kenne ich auch unsere regionalen EU-Parlamentarier sehr gut.
      Und ich bin mittlerweile schwer enttäuscht - je länger die da drin sind, umso mehr nehmen die den Bürokratiegeruch aus Brüssel an.
      Wahrscheinlich ist das normal, aber ich will mit diesen überbezahlten und im Grunde nutzlosen Bürokratie-Rechtfertigungs-Verein nichts mehr zu tun haben.


      Und ich weiß eben aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist Mehrheiten für lokale Dinge innerhalb einer großen Kommune zu organisieren. Wenn dann auch noch künstlich die Zahl der Abgeordneten aus einem Land gering gehalten wird, dann ist es eben noch schwieriger. Und da geht mir die extrem ungleiche Stimmgewichtung auf unsere Kosten ganz gewaltig gegen den Strich... :cursing:


      Das Du zur Kommunalwahl gehst, das verstehe ich vollkommen. Ich habe auch nur meine Meinung geäußert, keine Empfehlung für andere abgegeben.
      Was die Splitterparteien anbelangt: Ich denke, daß neue EU-"Parlament" wird sicherlich interessant - wenn man die Umfragen z.B. aus Frankreich oder Holland verfolgt, dann kommt da einiges auf den EU-Einheitsbrei zu.


      Mit freundlichen Grüßen

      Solardachs
    • War auch nicht so ganz ernst gemeint von mir...

      Für mich sind die Europaparlamentarier leider oftmals nach Brüssel "entsorgt" worden, siehe damals Bangemann, bei uns jetzt Herbert Reul, oder Frau Dr. (räusper) Silvana Koch-Mehrin....

      Ich mache bei der Europawahl auch nur deshalb mein Kreuzchen, weil ich eh schon mal da bin, weil ja wie gesagt Kommunalwahlen sind...

      Ansonsten.... naja....
      Thomas Deus
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    • Ein schlauer Mitbürger hat mal gesagt, dass ein Parlament sich ihre Rechte erkämpfen muss. Hier gilt der Spruch: "Steter Tropfen höhlt den Stein." Nur wenn das EU-Parlament eine breite Basis durch eine hohe Wahlbeteiligung hat, kann es sich ihre Rechte erkämpfen.
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    • Träum weiter Oscar,


      glaubst Du im Ernst, daß sich die Regierungschefs der einzelnen Länder noch ein starkes Parlament ans Bein binden lassen?
      Die haben daheim schon genug "lästige" Parlamentarier.


      Außerdem stellt sich mal die grundsätzliche Frage, ob wir überhaupt die "Vereinigten Staaten von Europa" wollen und brauchen.


      Wenn JA, dann ein Parlament mit allen Rechten und Pflichten - aber auch einem Wahlrecht das jede Stimme gleich gewichtet!
      Dann brauchen wir aber auch eine "Europaregierung", wenn man das System logisch zu Ende denkt. Glaubst Du wirklich, daß sich ein Franzose, Engländer usw. die eigene Hoheit nehmen lassen? Da sind wir wahrscheinlich die einzigen wo so etwas mehrheitsfähig wäre...


      Wenn NEIN, dann stellt sich sowieso die Frage nach dem Nutzen... - und gleichzeitig die Frage welche Dinge die EU überhaupt bestimmen und regeln soll und muss!


      Ich tendiere persönlich eher zu NEIN - mir sind die Unterschiede innerhalb der EU einfach zu groß um alles über einen Kamm zu scheren - ich nenne nur mal Klima, Wirtschaftskraft, Geschichte, Kultur, Mentalität und ganz wichtig SPRACHE (!). In meinem Verständnis soll sich die EU nur um ganz grundsätzliche Dinge kümmern - z.B. gemeinsame Außenpolitik. Aber auch hier kocht doch jeder sein eigenes Süppchen, in das sich keiner von anderen reinspucken lassen will.


      Da es im Großen anscheinend nicht funktioniert, so habe ich zumindest den Eindruck, probiert man es eben im Kleinen. Als Beispiel sein nur mal der vor kurzem statt gefundene Versuch genannt, den Schnupftabak zu verbieten. Was vielleicht für den Spanier kein Problem ist, ist bei uns in Bayern ein Angriff auf ein altes Kulturgut...
      Umgekehrt ist es vielleicht mit dem Stierkampf.


      Jeder soll nach seiner Façon selig werden - funktioniert aber nicht, wenn alles gleich gemacht werden soll! ;(
    • Solardachs schrieb:

      Träum weiter Oscar,

      Ich träume nicht. Ich hab auch nicht gesagt, dass das einfach ist. Die Engländer, die Niedrländer, die Schweden usw. haben ihrem König die Rechte abgetrotzt. Die Franzosen waren (geb ich ja zu) etwas radikaler. Wer aufgibt hat schon verloren. Man muss mal zurückblicken und sehen, dass die Deutschen von der Kleinstaaterei bis zur Bundesrepublik mehrere Jahrhunderte mit vielen schmerzhaften Erfahrungen gebraucht haben. Ich hoffe nur, dass man das in Europa ohne Kriege usw. auf die Kette bekommt. z.Zt. stehen die Chancen dafür nicht schlecht.
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    • Theorie und Praxis

      In der Theorie hört sich das alles toll an, aber ich bin mir nicht sicher ob das die Europäer überhaupt wollen.
      Somit käme diese "Revolution" nicht von unten, sonder wäre von oben aufgesetzt, und das ist der große Unterschied!


      Wenn ich mir die Praxis so ansehe, geht der Zug eher in die andere Richtung:
      Völker, welche seit vielen Jahren in einem "Staat" zusammen waren, streben in die Unabhängigkeit und damit in Selbstbestimmung. Nur das diese Völker teilweise sehr enge kulturelle und/oder sprachliche Gemeinsamkeiten haben und hatten, im Gegensatz zu unserm EU-Konglomerat.


      Ein paar historische Beispiele gefällig:
      Römisches Reich
      Österreich / Ungarn
      Sowjetunion (bestand länger als die EU bisher)
      Jugoslawien
      Tscheslowakei
      Auf den Einwand, diese Völker/Staaten wurden unter Zwang vereint: So richtig gefragt wurde bisher bei uns auch niemand, oder?


      Aktuelle Beispiele mit Autonomiebestrebungen:
      Belgien (Flamen - Wallonie)
      Vereinigtes Königreich (Schottland seit Jahrhunderten dabei!)
      Italien (Norditalien / Südtirol)
      Spanien (Baskenland / Katalonien)
      :D Deutschland (wenn es nach mir ginge mit bayerischer Unabhängigkeit) :thumbsup:


      Wie gesagt, ich habe nichts grundsätzlich gegen die EU, nur die Gleichmacherei stört mich! So wie ich es sehe, geht es vielen anderen genau so.

    • Solardachs, die bayerische Unabhängigkeit kannst Du morgen haben, denn dann wird mein BVB immer Meister....

      Im Ernst:
      Wir sind ja immer indirekt gefragt worden, indem wir bei den Wahlen Partei x gewählt haben, die eben für dies und jenes war und dazu gehört eben auch der Standpunkt zur EU.

      Ich selber finde die EU klasse. Freiheit, kann reisen, wohin ich will, aus Feinden werden Freunde (Franzosen, Holländer etc.)....

      Umgekehrt macht aber auch hier wie immer im Leben die Dosis das Gift, Rumänien und Bulgarien hätte ich jetzt definitiv nie in die EU gelassen, einfach zu weit weg in allen Belangen.... Der Rest ist aber OK....

      Separatismus entsteht immer dann, wenn in einem Land die einen viel mehr als die anderen haben, oder aber eben aus purem Unsinn....

      Die Basken sind keine Spanier, würden aber ohne Spanien keine 3 Monate überleben.... Bin 2x mit dem Auto durchs Baskenland, sieht aus wie im Schwarzwald...

      Jugoslawien hat es so nie gegeben. Die Serben haben die Kroaten systematisch unterdrückt und alle wichtigen Posten besetzt, obwohl Tito selber Kroate war. Dieses Thema würde aber erheblich zu weit führen...

      Ukraine ist auch ein interessantes Thema, genau wie die Türkei. Sowohl Herr Janukowitsch wie auch Herr Erdogan sind demokratisch gewählt, ob uns das gefällt oder nicht... und es ist auch so, dass kein Land der Welt uns oder die Amis zu fragen hat, wen sie denn zu wählen haben...

      Das wird aber sehr oft vergessen in der ganzen Diskussion....
      Thomas Deus
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    • In den Niederlanden hat der Rechtspopulist Geert Wilders 4% Stimmen verloren. Es ist gut, dass die Wähler erkennen, dass Populismus und Parolen keine nachhaltige Politik ist und die Probleme nicht beseitigen. Nachhaltige Politik verlangt nach soliden Lösungen. Welche Lösung die richtige ist, muss jeder mit seinem Kreuz auf den Wahlzettel entscheiden. Dazu gehört, dass man, wenn man erkennt, dass die Lösung nicht den Erwartungen entspricht oder gegenteilige Auswirkungen hat, diese Lösung über Bord wirft. Das Lagerdenken vieler berliner Politiker erlaubt in Deutschland meistens keine nachhaltige Lösung.
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    • ecopowerprofi schrieb:

      In den Niederlanden hat der Rechtspopulist Geert Wilders 4% Stimmen verloren.
      Ja, aber wie war das nochmal mit Großbritannien? Sieg für die Ukip bei den Kommunalwahlen, Umfragen bezüglich der Europawahl dürfen dort nicht veröffentlicht werden.

      Das nenne ich mal eine selektive Wahrnehmung. Und wartet mal Frankreich ab, die haben nämlich auch genug von der pro-Euro-Einheits-Propaganda...

      ecopowerprofi schrieb:

      Dazu gehört, dass man, wenn man erkennt, dass die Lösung nicht den Erwartungen entspricht oder gegenteilige Auswirkungen hat, diese Lösung über Bord wirft.
      Dem kann ich nur zustimmen! Euro-Währung + dessen "Rettung" entspricht nicht den Erwartungen und hat gegenteilige Auswirkungen: Sorgt nämlich für Massenarbeitslosigkeit in den Südländern bei gleichzeitig neu aufkommendem Unfrieden zwischen Europas Völkern trotz riesiger Transferleistungen (hauptsächlich indirekt für französische Banken sowie internationale Hedge-Fonds...)
      --> Über Bord damit!
      --> Alternative für Deutschland wählen (Nicht den unsinnigen Diffamierungen der Staatsmedien glauben, unsere Blockparteien haben nur panische Angst vor neuer Konkurrenz um die üppigen Posten, sondern selber das Programm lesen: alternativefuer.de )
      Ich vermute, das war mit der Aussage gemeint, könnte man aber klarer ausdrücken...

      Oder sollte das etwa Werbung für die grün getünchte Partei sein, die unter diesem Deckmantel die Partikularinteressen irgendwelcher Randgruppen und Lobbyisten auf Kosten der großen Mehrheit durchzusetzen versucht? Dann muß aber sagen, der Wähler hat das glücklicherweise auch gemerkt und bei der letzten Bundestagswahl bestraft mit nur noch 8,4 % (übrigens Wilders grob 12,7 %)…
      Siehe:

      ecopowerprofi schrieb:

      Es ist gut, dass die Wähler erkennen...




      @Solardachs
      Nicht zu wählen ist immer falsch, da man nur den eigenen Gegnern und den Demokratiegegnern (z.B. die CDU ist vehement gegen eine direkte Beiteiligung der Bevölkerung an Entscheidungen) hilft. Du solltest eine Partei wählen, die für echte, direkte Demokratie (z.B. wie in der Schweiz) ist, und die völlig abgehobene Politkaste durch Volksentscheide (vor allem für die großen europapolitischen Fragen) entmachten will.
    • ManfredB schrieb:

      Sieg für die Ukip bei den Kommunalwahlen

      Erst mal gibt es auf Kommunalebene andere Probleme als in Europa. Dann finde ich es sehr merkwürdig, wenn eine Partei, die aus der EU austreten will, sich für das EU-Parlament wählen lässt und dann auch noch Gründungsmitglied einer übergreifende EU-Partei ist. Passt irgendwie nicht zusammen. Wenn die bestimmte Filme an den Schulen verbieten wollen, dann können die sich mit dem Erdogan in der Türkei zusammen tun. Die Zensur lässt grüßen. Auch sonst scheinen die sich für Atomkraft und Kohlekraft und gegen Windkraft einzusetzen. Man kann die als ewig gestrige bezeichnen.
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    • Wahlbeteiligung Europawahl in D ca. 48%. Eine Steigerung von 4,6% zu 2009 :!:

      Nach der Hochrechnung hat der Horst 2,1% verloren und nur noch 5,1% bezogen auf ganz D. Das entsprich einen Verlust von ca.30% der Wählerstimmen und das bei höherer Wahlbeteiligung. Die Stammtischparolen scheinen beim Volk nicht so gut angekommen zu sein.
      Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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    • Wir haben gewählt

      Ich muss sagen, dass ich mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden bin.
      Man kann sich darüber streiten, ob unser Umweltminister Sigmar Gabriel unsere Belange würdig vertritt, aber zumindest einen Vertreter, der mit Sicherheit unsere Belange vertritt und der es mit der Energiewende ernst meint, haben wir ins europäische Parlament gewählt: es ist der bayrische Atomphysiker Professor Klaus Buchner, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Kernenergie durch alternative Energie zu ersetzen. Er ist, wie auch Dr. Klaus Traube, auch politisch tätig, beide wissen, worum es geht. Dass ich hier schreibe, hängt unter anderem damit zusammen, dass Klaus Traube auch mich 1975 bekehrte, meine Bewerbung zur Mitarbeit am schnellen Brüter in Bensberg zurückzuziehen.
      Heute ist er unter anderem für den Bundesverband Kraft-Wärmekopplung tätig. Mit Klaus Buchner haben wir nun einen weiteren Vertreter, der sich für unsere Anliegen, jetzt auch in Brüssel und Straßburg, einsetzt und ich traue beiden zu, dass sie sich gegen unseren Sigmar durchsetzen können.

      Wenn hier jemand meint, die Europawahl sei für uns belanglos, dann kann ich nur sagen, dass er vermutlich die falschen Parteien auf den Stimmzetteln angekreuzt hat. Ich bin mir sicher, dass Manfred aus Oberbayern das Kreuz an die gleiche Stelle gesetzt hat, wo es auch meinen Stimmzettel ziert.

      Eine einzige Stimme im Europaparlament kann mehr bewirken als ein ganzer Haufen von Lobbyisten unserer Energieoligarchen. Das ist der Vorteil direkter Demokratie, wo auch einzelne Stimmen aus dem Volk gehört werden. Klaus Buchner gehört zwar einer nur sehr kleinen Partei an, aber diese scheut sich nicht, den Interessen unserer Großkonzerne zu widersprechen.

      Hier im Forum erkenne ich oft ein übervorsichtiges Lavieren , das sich meist nur mit den von oben angeordneten Beschlüssen befasst und nur zur Anpassung führt. Energiewende ist aber eine Aufgabe, das einen völligen Umbau der Energiewirtschaft und einen sparsamen Umgang mit den wirtschaftlichen Resourcen erfordert. Da geht es nicht, dass wir Milliarden für den Ausbau von Stromnetzen verschleudern, die in der zukünftigen dezentralen Versorgung überflüssig sind und nicht an die Energiewende in unserem Sinne, ohne Kernenergie, angepasst ist.
      Wir müssen unser Ziel ganz anders anfassen, wenn wir je Erfolg haben wollen. Meine Erfahrung mit unseren strickenden Grünen ist, dass wir dort zu wenige fachlich bewanderte Mitstreiter haben. Zu wissen, wie man mit Nadel und Wolllknäuel im Bundestag umzugehen hat, reicht nicht aus. :sleeping:
      spiegel.de/wirtschaft/soziales…t-aussehen-a-1017164.html

      Dieser Artikel im Spiegel sollte für uns alle interessant sein.
      Es geht nicht an, dass wir uns mit den bestehenden Zuständen und Gesetzen zufrieden geben.
      Wir sollten nicht anpassen, sondern ändern.
    • Moinsen,

      uii, dann habe ich den Herr Buchner ja , unwissender Weise, auch mit gewählt. ( Asche auf mein Haupt) :rolleyes:

      Da ich aber aus einem Ort stamme wo auch einer der ÖDP Gründer gelebt hat sei mir verziehen

      de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Gruhl

      Mit sonnigen Grüßen vom Deister
      Lutz Nacke
      Projektbetreuer
      Solarfachberater Photovoltaik DGS
      Stromlotse proKlima der enercityFonds
      Calenberger Energie Kontor
      info(AT)calenberger-energie-Kontor.de
    • Bezahlen für eine Energiewende, die keine ist?

      Neben der AfD und den Piraten ist die ÖDP die einzige Partei, die sich noch glaubhaft für die Volksabstimmung und die direkte Demokratie einsetzt. Hätte Herbert Gruhl sich damals innerhalb der CDU durchsetzen können, hätten wir längst die Energiewende.
      In der Schweiz würde niemals so etwas wie in Deutschland passieren können:
      Unter großen finanziellen Opfern baute die Bevölkerung die alternative Energie aus, die dann für 3,7 Cent an die Großen verschleudert wird, die diesein den von den Grünen einst stillgelegten Stromvernichtungsanlagen zur Aluminiumelektrolyse verschleudern. Es hat in "unserem Land" nicht einmal Sinn, aufzuklären, die Politiker machen doch, was sie wollen, das, wo ihnen der höchste Lohn winkt.Trotzdem, auch der Rechtsruck entstand aus einer Unzufriedenheit mit unseren Politikern heraus. Vielleicht werden zukünftig Minderheiten, wie wir, öfter gehört.
      Eine einzige Stimme, die anklagt, ist da wichtiger als 500 Abgeordnete, die dem Zwang von Lobby und etablierten Parteien unterworfen sind.
      Beschlüsse werden bekanntlich in Brüssel im sehr engen Kreis gefasst und es genügt, wenn von den geheimgehaltenen Beschlüssen etwas nach außen dringt. Dann könnte es doch eines Tages so weit kommen, dass die Bevölkerung nicht mehr widerspruchslos jede Kröte schluckt, und mit denen wurden wir mehr als genug gefüttert.

      Meinen Glauben an den Sachverstand bei den Grünen habe ich bis auf sehr wenige Ausnahmen verloren, deren Technikfeindlichkeit unübersehbar ist. Was wir betreiben, ist Technik und ich sehe nicht nur Widerstand gegen alternative Energietechnik, sondern auch gegen Wärmepumpen, die einen großen Teil zum Herbeiläuten der Energiewende beitragen könnten.

      Trotzdem, Sachverstand ist im wesentlichen überparteilich, und wenn wir eine Stimme haben, die uns über die Verhandlungen hinter geschlossenen Türen unterrichtet, wird sich dieser Sachverstand auf Dauer auch durchsetzen.

      Was ich vermisse, ist ein gangbares Modell für die wirkliche Energiewende. Es ist höchste Zeit, das wir uns zusammensetzen und uns nicht mehr mit den Träumereien eines Herrn Gabriel zufrieden geben.
      Die Tatsache ist, 15 Cent Vergütung genügen, um alternativ erzeugten Strom voll zu finanzieren, der dann mit über 26 Cent in Rechnung gestellt wird. Angeblich überflüssig, mit 3,7 Cent vergütet.
      Ja, überflüssig ist er, wenn der Bedarf nicht zeitlich an die Erzeugung angepasst wird. Wir sollten uns endlich den Erfordernissen stellen.

      Immerhin haben wir eine weitere Mitstreiterin, auch eine Atomphysikerin in einer großen Partei, die vernünftigen Planungen gegenüber aufgeschlossen ist und die Idee des smart grids publik gemacht hat.

      Insofern bin ich mit den Wahlergebnissen zufrieden, wenn auch die ÖDP nur ca 0,6% der Stimmen bekam. Mit Professor Buchner haben wir eine wichtige Kraft Angela Merkel an die Seite gestellt.
      Was viele nicht wissen: die Hürden für eine direkte Mitsprache von Bürgern in lebenswichtigen Fragen sind in Bayern niedriger als in anderen Landesteilen. Bayern ging den anderen Bundesländern mit dem in der Konstitution von 1818 verankerten Mitspracherecht der Bürger voran, dem sich auch Professor Buchner verpflichtet fühlt. Das macht den "Freistaat" aus.
      Wir sollten uns den Bayern anschließen und uns nicht mehr widerspruchslos mit den von Lobby und Genossen diktierten "Innovationen" abfinden. :)
      spiegel.de/wirtschaft/soziales…t-aussehen-a-1017164.html

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