Erfahrungen mit dem Viessmann Vitotwin 300-W

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    • ...ich vermute bei meinem zu heissen Gerät eher eine Undichtigkeit im Sterling - da entweicht Hitze ins Gehäuse, wo das nicht passieren soll. Diese Geräte müssen aber viele viele Jahre durchhalten, um die Mehrkosten zu amortisieren.

      Aber Viessmann war ja mit einem Spezialisten für diese Geräte da und es ist immer noch so:

      - kein Reparaturbericht da gelassen

      - keine Nachricht hinterher

      Das ist das klassische "Vertuschen" - bloss keine Papierspur hinterlassen, die eine erfolglose Nachbesserung dokumentiert. Danach folgen nämlich Wandlung oder Rücktritt.

      Im Grunde ist so ein BHKW ein Hochrisikogeschäft - klar, die "Zusatztherme", das ist bewährte Technik und hält das Haus warm. Ob aber die Investitionssumme ungefähr wieder reinkommt oder das ganze ein Geldgrab wird, hängt vom Sterling ab und entscheidet sich, wenn die Rechnung schon bezahlt ist. "Wir nehmen erst mal den Zusatzbrenner in Betrieb, den Sterling starten wir, wenn er elektrisch verkabelt ist und die Einspeisegenehmigung sowie der Zweiwegezähler geliefert sind".

      Mit dem Einbau kommt dann die Rechnung, es wird kalt im November, die RWE trödelt rum, also muss geheizt werden. Dann kommt der Zähler, wird elektrisch angeschlossen, und dann Wochen mit Lieferzeiten für Enthärtungskartuschen und Messgeräte und Terminkoordinierung mit viessmann. Gnadenlos.

      Danach: angeblich alles Einstellungssache. Das kann doch nicht sein! Das Ding hat zwei Wärmequellen und eine Senke, der Pufferspeicher. Fertig! Komplizierte Strombedarfsführung gibts auch nicht, das Ding ist wärmegeführt. Dafür hat es dann ungefährt 400 Parameter in 40 Menues, aber jeder Parameter nur in bestimmten Meneus auffindbar. Aber auch nur so, dass der Hotline Techniker verzweifelt.
      Wenn's schon so zugeht: mein Sterling hat ein Problem, und die aller anderen in diesem Forum auch... das hat doch was. Also, mir scheint, Viessmann hat das nicht im Griff.
    • Weltfirma Viessmann

      Hallo liebe Vitotwin Besitzer,
      wie schon mehrfach gehört der Sterling hat ein Problem, wir haben die gleichen Fehler! Sterling zu wenig Leistung, Übertemperatur Problem und viele andere Probleme laut Anzeige. Wir hatten ca. 3 Jahre mit einem Lion Powerblock zu Kämpfen. Was ich zu den Otag Leuten auch sagen muss sie wahren immer Telefonisch ansprechbar. Hut ab vor der kleinen Firma! Kleine Ersatzteile hatte ich immer genug Zuhause, immer ohne Kosten für mich! Leider wahr der Lion nicht lauffähig. Aber Viessmann die Weltfirma die sehr Träge auf die Probleme reagiert oder auch nicht. Viessmann sollte mehr in die Kundenzufriedenheit investieren statt in den Wintersport! Die Techniker die von Viessmann kamen wahren Überfordert, haben schon mehrmals die Anlage bei mir Fotografiert, habe danach überhaupt keine Info bekommen was daraus wurde!! Wie schon der Vorredner, es gibt keine Info vom Techniker wie es weiter geht. Ein Techniker hat mehrmals versucht im Werk Anzurufen um jemand zu bekommen, einen Projekttechniker Vitotwin, leider ohne Erfolg!! Jetzt muss Viessmann reagieren!!! Mein Eindruck ist das" Made in Germany" gibt es nicht mehr, es wird immer beim Kunden entwickelt. Das Problem ist Deutschland weit. :(

      Gruß
      KF
    • Mein Vitotwin läuft seit Ende September ohne Probleme.

      Allerdings hätte der Informationsstand des HB besser sein können. Auf vieles habe ich ihn erst hingewiesen. So war er z.B. der Meinung, dass das Heizungswasser nicht mehr vollständig enthärtet sein müsste. Bis ich ihn mit der neuesten Installationsanleitung vom Gegenteil überzeugt habe und ein Viessmann Techniker dies auch bestätigte. Da lief der Sterling aber schon seit mehreren Wochen. Ich hoffe, dass führt nicht irgendwann zu einem Defekt.

      Der Querschnitt der neuen Stromleitung zum BHKW war auch zu gering gewählt und musste geändert werden. Ebenso verfügte das BHKW über keine eigene Absicherung. Es musste auch noch eine Abschaltung für das BHKW nachgerüstet werden, falls die externe Kondensatpumpe mal ausfallen sollte.
    • Die Gehäuseinnentemperatur wird in irgendeinem der vielen Menüs in der Fachmann-Ebene angezeigt.

      Dort kann man auch die Stirlingkopf Ist- und Solltemperatur ablesen, die wiederum wichtig ist für die abgegebene elektrische Leistung.

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    • Der Einstieg in die Fachmannebene hängt vom Stand der Gerätesoftware ab.
      Bei meiner Version geht es so:
      - OK drücken
      - danach die Info-Taste solange gedrückt halten bis alle Ebenen eingeblendet werden

      Menüpunkt "Diagnose Erzeuger": Codierung 8319 "Gehäusetemperatur" von 0°C - 140°C
      Menüpunkt "Diagnose Erzeuger": Codierung 8360 "Stirlingkopftemperatur (Istwert/sollwert)" von 0°C - 700°C
    • danke, ich schau mal nach. Die Stirling. Kopftemperatur bringt ja nichts, man kann ja sehen, dass er die Leistung nicht bringt. Da wird dann nur stehen, dass die Kopftemperatur nicht hoch genug ist - logisch.

      Aber die GEhäusetemperatur interessiert schon, und wenn die bei Dir so um 50°C liegt, ist das ja ein Anhaltspunkt.

      Danke G.
    • danke, ich schau mal nach. Die Stirling. Kopftemperatur bringt ja nichts, man kann ja sehen, dass er die Leistung nicht bringt. Da wird dann nur stehen, dass die Kopftemperatur nicht hoch genug ist - logisch.

      Aber die GEhäusetemperatur interessiert schon, und wenn die bei Dir so um 50°C liegt, ist das ja ein Anhaltspunkt.

      Danke G.
    • Anhand der Kopftemperatur kann man schon etwas erkennen.
      Wird der Sollwert nicht erreicht, gibt es wahrscheinlich ein Problem mit dem Brenner oder dessen Regelung.
      Wird der Sollwert erreicht aber die elektr. Leistung liegt deutlich unter 1kW, dann hat der Stirlingmotor, der Generator oder die Leistungselektronik ein Problem.
    • Also, habs mal nachgeschaut:

      1) elektrische Leistung, Code 8200: ca 780 W, schwankt etwas zw. 765 und 795

      2) Stirlingkopftemperatur, Code 8360: 436,1 °C, nun kommts: Stirlingkopf- Sollwert 436,3 °C

      Hier hat der Servicetechniker wegen zu hohen Gehäusetemperaturen den Sterling abgeregelt. Zielgröße ist über 500 Grad C für 1 KW Leistung. Gibts ja wohl nicht, siehe 4).

      3) Kessel Vorreglertemperatur, Code 8354: ----; Sollwert dazu: 75.2°C was sagt mir das?

      4) Gehäusetemperatur, Code 8319: 67.9°C; tja, das dürfte zu hoch sein. deswegen steigt dann gelegentlich (naja, alle 4 h) die Steuerung in die Begrenzung.

      Wer mag das fachgerecht kommentieren? danke Gerd
    • Wenn die max. Stirlingkopftemperatur vom Servicetechniker soweit abgeregelt wurde, dass nur noch ca. 75% der elektr. Nennleistung erreicht werden, ist das ein eindeutiger Mangel !
      Das BHKW erfüllt damit nicht mehr die zugesicherten Eigenschaften und das ist wohl ein Wandlungsgrund.
      Wenn Viessmann das nicht in den Griff bekommt, würde ich auf einen kompletten Austausch des Vitotwins bestehen.

      Was macht denn der Zusatzbrenner ?
      Läuft der eventuell ständig oder sehr häufig ?
      Dann steigt die Gehäusetemperatur natürlich deutlich an.

      Was die Kesselvorreglertemperatur ist kann ich nicht sagen.
      Bei dir fehlt aber wohl der Istwert !
      Das könnte vielleicht mit dem Problem der zu hohen Gehäusetemperatur zusammen hängen.
      Eventuell hat das Einfluss auf das Verhalten des Zusatzbrenners, weil das Gerät stattdessen einen Ersatzwert nutzt ?
      Ich schaue heute Abend mal nach, was bei meinem Vitotwin unter Code 8354 steht.

      Sind bei dir irgendwelche Fehlercodes gespeichert ?
    • Hallo Markus68,

      also,

      - der Zusatzbrenner muss bei diesen Temperaturen meiner Meinung nach natürlich laufen. Unser Haus ist 1) etwas älter und 2) etwas größer.. mit den 5 kW des Sterlings (bei 75% Leistung entsprechend weniger) kommt man da nicht sehr weit.

      - es steht nirgendwo, dass der Zusatzbrenner nur 50% Einschaltdauer erreichen darf oder so... Die Leistung des Gerätes beträgt ca 24 kW, zusammengesetzt aus 18 kW Zusatzleistung und 5 kW Sterlingleistung - dauerhaft, wie soll man das sonst interpretieren?

      - Fehlercodes sind natürlich zu jedem Sterling-stopp vorhanden, diese sind entweder "420 Betrieb ÜBertemperatur" oder gelegentlich "258 Gehäuse Übertemperatur", so alle 4 h. Wenn man den Heizungsraum auf lässt (Lärm...) wird es dort kühler, der Keller wird schön warm, und die Zeitabstände zwischen den Stopps werden länger - das ist auch trivial.

      gh
    • Natürlich läuft der Zusatzbrenner immer mal wieder bei diesen Temperaturen.
      Die Frage ist nur wie häufig ?
      Bei mir beheitzt das Vitotwin ein Haus BJ 1963 mit ca. 230m² Wohnfläche.
      Es läuft 16 Stunden am Tag. Momentan läuft der Zustatzbrenner insgesamt ungefähr 5 Stunden mit.

      Schau doch mal nach älteren Fehlercodes, die vielleicht auf den Ausfall eines Sensors hinweisen.

      Der Fehlercode "420" ist tatsächlich nicht dokumentiert.
      Der Fehlercode "258" steht für "Gehäuseinnentemperatur übersteigt maximalen Wert "
      Als Störungsbehebung schlägt Viessmann vor: "Abgas-Zuluftsystem prüfen. Sicherstellen, dass keine Abgasrezirkulation stattfindet."
      Du solltest dir vielleicht mal deinen Kamin näher ansehen, besonders wie es mit der Frischluftzufuhr aussieht.

      Wenn du den Frontdeckel vom Vitotwin weglässt, wird es wahrscheinlich durchlaufen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marcus68 ()

    • Also,

      wir beheizen so knapp 300 qm BJ 1980, in Teilen neu gedämmt. Kann man die Laufzeit des Zusatzbrenners ablesen? ich kann mich ja nicht vor das Gerät setzen und auf die Uhr schauen.

      Das Gerät geht von 23:30 bis 5:30 h in Nachtabsenkung. Da läuft dann nix, soweit ich erkennen kann. Gefühlt - bei Beobachtung der Anzeige der Fernbedienung - läuft in der übrigen Zeit der Stirling immer (aber dann immer alle 4-6 h für etwa 1 - 1.5 h nicht wegen der Störung) und der Zusatzbrenner zu mindestens 75%.

      Fehlermeldungen sind

      Fortlaufend 420 Betrieb Übertemperatur und 258 Gehäuse Übertemperatur

      und 2 mal 270 Temp Diff W’tauscher 1 mal 263 "Fehler Sterling FA - Reset?" Dieser Fehler erfordert lt Handbuch einen Abschalten und Reset der Anlage, beide Brenner waren dann aus. Ein Bestätigen "ok" hat es dann auch getan. Ohne mein Eingreifen wäre aber die Anlage nicht wieder angelaufen, glaube ich.

      Das Abgassystem ist von Viessmann, mit Verlaub - ein doppelwandiges Rohr, Frischluft kommt vom Dach "raumluftunabhängig". Das Gerät hat ca 2.5 m Weg zum Kamin, darin geht es dann 8 m hinauf zum Dach. Oben sitzt ein Edelstahlabschluss mit Halskrause, damit das Einsaugen von Abgasen vermieden wird, Einlass und Auslass sind so 40 cm getrennt. Ich wüsste jetzt nicht, was da problematisch sein sollte.

      klar, wenn ich die geräuschisolierende Verblechung öffne und die Kellertür offenlasse, dann wird der Keller schön warm und das Gerät läuft durch - das hab ich aber nicht bestellt und gekauft.

      gh





    • Die Laufzeiten des Stirlings und des Zusatzbrenners können unter den Codierungen "8341" und "8343" abgrfragt werden.
      Das sind allerdings die Gesamtlaufzeiten seit der Inbetriebnahme.
      Also die Werte notieren und am nächsten Tag zur gleichen Zeit wieder. Das ergibt dann die Betriebsstunden für einen Tag.
      Die Codierungen "8342" und "8344" sind die Startzähler. Daran kann man dann Ablesen ob der Stirling durchgelaufen ist und wie oft sich der Zusatzbrenner zugeschaltet hat.

      Einen interessanten Hinweis gibt auch noch die Planungsanleitung: "Durch die Kesselverkleidung besteht ein zum Raum hin dicht abgeschlossenes System. Eventuelle Undichtigkeiten durch austretendes Abgas werden über die Verbrennungsluft zurückgeführt, so dass keine Abgase in den Aufenthaltsraum austreten können."
      Durch eine Undichtigkeit könnte sich die Innentemperatur also aufschaukeln.

      Es wird auch daruf hingewiesen, dass der Kamin ein Mindest-Schachtinnenmaß besitzen muss.
      Z.B. bei einem Abgasrohr mit einem Aussendurchmesser von 94mm muss das Schachtinnmaß der kürzesten Seite mindestens 135mm betragen.
    • Danke für die Hinweise, sehr hilfreich!

      Ich schaue mal die Laufzeiten nach, und über eine Undichtigkeit kann natürlich Abgas das Gehäuse aufheizen.

      Das Gerät ist an einem doppelwandigen etwa 70 mm weiten Rohr angeschlossen, welches im inneren die Abgase führt und im äusseren Ring Frischluft vom Dach in das Gerät führt. Die Weite des Schornsteinmasses ist also völlig egal.

      gh
    • Vitotwin Erfahrungen

      Hallo zusammen,
      wir haben die gleichen Probleme mit Vitotwin. Da wir schon zweite Gerät . Der erste hatte eine Undichtigkeit am Sterling, der technische Dienst hat ihn nicht mehr zum laufen gebracht. Ganz zufrieden mit dem technischen Dienst bin ich auch nicht!!! Habe darauf gedrungen das ein neues Gerät geliefert wird. Jetzt beim 2. Vitotwin haben wir die gleichen Fehlermeldungen und den Leistungverlust. Scheinbar haben einige Vitotwin die Probleme. Was macht jetzt Viessmann??
      Wegen der Laufzeit bei uns laufen alle zwei Brenner. Wir haben ca. 240 m3 beheizte Wohnfläche, Haus ist Baujahr 1972 und kaum gedämmt. Wir hoffen das sich Viessmann bei uns mal meldet.


      Gruß
      KF