Schnittstellen BHKWs

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    • Hi,

      Ich habe mich im August im Rahmen meines Praktikums bei einem HLK-Spezi
      intensiv mit Steuerungen im HLK-Bereich auseinander gesetzt und bin zu
      dem Schluss gekommen, dass so gut wie nix mit 1-Wire Sensoren gemacht
      wird.
      ich kenne nur einen Hersteller der 1-Wire im prof. Bereich anbietet, das ist WAGO.


      Natürlich gibt es noch Fühler und Co die per Modbus, BACnet und Co.
      angeschlossen werden, aber das sprengt den finanziellen Rahmen eines
      Smart Homes doch gewaltig.
      Und das ist eben der Spagat der geschafft werden muß. Die Namhaften Regelungshersteller sind für ein Smart-Home der breiten Masse einfach zu teuer, das können sich allenfalls ein paar Villenbesitzer leisten.
      Loxone ist mit seinem Miniserver genau dazwischen (Grenze was sich Privatleute so leisten können/wollen) und da kommt der ein oder andere Häuslebauer langsam aber sicher ins Nachdenken. Im Prinzip hat Loxone schon alles was es braucht, es mangelt momentan wirklich nur an diesen Fühlereingängen um das Produkt für eine komplette Hausautomation rund zu machen. Der Vorteil bei so einer Lösung ist ja das die einzelnen Gebäudesysteme zusammen arbeiten können weil jeder vom anderen weiß und auf Daten zugreifen kann.
      Sicher gibt es noch das ein oder andere was verbessert werden sollte, aber so lange gibts Loxone noch nicht. Was die in der kurzen Zeit geschafft haben ist schon eine Leistung und ich denke die Software wird noch wachsen.
      1-Wire Fühler sind wirklich super (für den versierten Bastler), aber im Profibereich leider nicht so das gelbe vom Ei. Auch die Zutrittskontrolle per 1-Wire ist mehr eine Bastlerlösung, richtige Zutrittskontrolle sieht anders aus aber da bewegen wir uns auch wieder in einem Preissegment jenseits dessen was sich der private Häuslebauer leisten kann (Zutrittskontrolle mache ich seit 2000 mit Anlagen von großen Firmen die Weltweit vernetzt sind). Bastlerlösungen sind zwar für die Bastlerfraktion dann sehr kostengünstig, wenn ich aber sowas dem Endkunden anbieten muß, habe ich Bauchschmerzen. Ich muß dafür gerade stehen und dann muß das Hand und Fuß haben. Ein Bastler sieht das gelassen, der Endkunde der alles vom Profi machen lässt, sieht das kritischer, er zahlt ja dann auch einen entsprechenden Preis.

      Grüße
      Tom
      Dachs HR - Kontrollierte Wohnraumlüftung - Solarthermie 7,5m² - PV-Anlage 7,567 kWp online-bhkw.de
      Seit 09.09.2016 KIA Soul EV als Strompeicher mit Lenkrad :P
      Mein Shop: Produkte der Technischen Alternative und Loxone
    • Ich habe da nochmal ein paar Fragen zu den Systemkopmonenten.

      Lassen sich alle Mikro-BHKWs gleich gut an eine externe Steuerung anbinden oder gibt es welche, die sich da besonders anbieten.

      Wie funktioniert die Einbindung der PV-Anlage in die Regelung?
      Kann direkt ein Signal von dem WR abgegriffen werden oder wird ein Datenlogger benötigt?
    • Moin,

      Lassen sich alle Mikro-BHKWs gleich gut an eine externe Steuerung anbinden oder gibt es welche, die sich da besonders anbieten.



      Wie funktioniert die Einbindung der PV-Anlage in die Regelung?

      Kann direkt ein Signal von dem WR abgegriffen werden oder wird ein Datenlogger benötigt?
      BHKW lassen sich in der Regel über potenzialfrei Kontakte ansteuern (Freigabe extern). BHKW die modulieren können, können oft auch über ein 0-10V oder 0-20mA oder 4-20mA Signal in der Leistung angesteuert werden.

      PV Anlage kann entweder per RS232/RS485 (dann muß das Protokoll implementiert werden) oder einfach über Stromzähler per S0 angebunden werden. Es gibt auch WR mit Bluetooth, LAN Anbindung, hier ist auch das Protokoll notwendig.

      Es gibt meines Wissens auch Wechselrichter die Schaltkontakte haben. Bei denen kannst du dann einen Schwellwert einstellen wann die Kontakte schalten und damit kannst du dann Großverbraucher einschalten lassen.

      Wenn der WR sowas nicht hat, kann man das über ein Zusatzgerät machen lassen (z.B. Solarlog).

      Gruß
      Tom
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    • Ist es auch möglich Lastprognosen mit Loxone zuerstellen?
      D.h. dass die Daten der Verbäuche gespeichert und ausgewertet werden können, um dann den Betrieb des BHKWs zu optimieren?

      Ich kann mit schon vorstellen, dass das ein wahnsinnig hoher Programmieraufwand wäre.
      Die Frage ist nur, ist es möglich und machbar oder eignen sich da andere Systeme besser?
    • Moin,

      Ist es auch möglich Lastprognosen mit Loxone zuerstellen?

      D.h. dass die Daten der Verbäuche gespeichert und ausgewertet werden können, um dann den Betrieb des BHKWs zu optimieren?

      du meinst ob Daten aufgezeichnet werden können um diese dann auszuwerten?
      Das ist möglich, Daten werden auf der internen SD-Karte gespeichert, wie kann man konfigurieren. Die Anzeige dieser Daten ist eine andere Sache, das geht momentan nur mit der Programmiersoftware (kostenlos) und ist auch nicht gerade der Brüller was die Anzeige und Geschwindigkeit angeht, ist aber besser wie nichts.
      Florian hatte ja schon geschrieben das mit der nächsten Version (die soll ja bald kommen) hier nachgebessert und erweitert wird, bin gespannt was da kommt.
      Ansonsten hat man natürlich jederzeit die Möglichkeit die Daten aus dem Regler zu holen und in eine Datenbank zu schreiben (mache ich so). Der Vorteil beim Miniserver ist, ich kann auf alles zugreifen und auch in den Regler schreiben (ist halt eine Schweinsarbeit) :)

      Gruß
      Tom
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    • Loxone-Einsatz

      Hallo Florian - ich glaub jetzt hab ich's... 8o
      Schau dir mal mein Anlagenschema an - da hab ich oben gestrichelt "Steuerung ???" aufgetragen...Das ist z.Zt. mein Knackpunkt beim Suchen - bin aber dafür blutigster Laie !
      Ich hab kürzlich den MSB gewechselt, damit ich alle Stromzähler (incl. der Mieter-/Verbraucher-Unterzähler) gegen Kamstrup auswechseln konnte - der bisherige NB hatte sich gesträubt. Im Vorfeld haben wir uns auch über ebend Loxone unterhalten - aber für ein MFH (nach unvollständigen Erkenntnissen) wohl bisher eher "spielzeughaft"...???
      Die Kombination BHKW/PV ist m.E. die zukunftsträchigste - zumindest habe ich dadurch erst einmal meinen Gebäudebedarf zu einem Deckungsgrad von nahe 70% durch ebend BHKW/PV bringen können. Mir ist jedoch der Zusatzstrombezug mit ca. 6.000 kWh p.a. --> ca. 1.500 €, welche mir Brutto beim Mieterstromverkauf verloren gehen, immer noch zu hoch !!!
      Ich habe "Tom3244" das Schnittstellenprotokoll der RS232 vom ecopower4.7G (modulierend) zur Visualisierungsprüfung zur Verfügung gestellt. Mit vertretbarem (Kosten wie auch Zeit) ist da vorerst nix zu machen - sagt er, ich kann's nicht beurteilen (s.o.).
      Nun hab ich mit dem SolarLog500PM unter home5.solarlog-web.de/5664.html - s.a. Signatur -, der BHKW-Software "ecoServ" sowie den div. S0-Revordern schon eine gewaltige Datenflut zur Verfügung (die sich mit den Kamstrup-Zählern noch erweitern läßt) - aber ein automatisierender Schritt zur Eigenverbrauchsoptimierung ist damit noch nicht möglich, ich kann nur reagieren statt agieren (lassen). An eine Hausautomatisation (Einbeziehung der WWZ, WMZ z.B.) bis hin zur Einsatzweise des Spitzenlastkessel's ist da nicht zu denken auf dieser Basis...
      Wo ich hin will, kannst du vielleicht am Beispiel eines Tages - alles aus den erwähnten Möglichkeiten letztlich manuell zusammengetragen - im Anhang Bilanz 19.08.12.ods erkennen. Da "lugt" auch schon eine Stromspeicherung hervor...
      Die Möglichkeiten der BHKW-Software hier darzustellen würde die Übertragungskapazität sprengen, deshalb mal nur ein abgespeichertes Tagesdatenprotkoll (auch 19.08.12.xls ) woraus du einiges erkennen können solltest (davon hab ich ca. 600 - hab leider zu spät damit begonnen nach der IB des BHKW).
      So - nun sollten wir evtl. in Verbindung treten, wie euer Produkt hier hilfreich eingesetzt werden könnte. Für Feldtest bin ich zu haben... :D
      Dateien
      Was lange währt, wird gut - auch wenn man dabei alt und grau wird :suchend:

      Wenigstens hier scheint (ab und zu) die Sonne :party: : ----> home5.solarlog-web.de/5664.html
      (Hab "aufgerüstet"...)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von pamiru48 ()

    • Was mir dazu spontan einfällt, wäre die Verwendung von diesem Wetterservice von der Loxone in Verbindung mit PV und BHKW. Also wetterabhängige Stromproduktion wäre das Ziel um ein paar Prozent mehr heraus zu holen. Den Rest muss aber ein Speicher übernehmen in Verbindung mit Nullbezugsregelung. Genügend Power sollte die kleine Loxone dafür schon haben!
      Ich würde die Realisierung auch sehr interessieren.
    • Jo - mache ich schon mittels "Agrarwetter", da sind die Prognosen ziemlich genau und ein paar Tage im Voraus... Aber meine Wärmespeicher (2x1.000Lit. Puffer + 500-Lit.WW) haben ebend auch keine "endlose Reserve" !
      Nur dadurch bin ich ja erst auf nahe 70% gekommen, vor knapp 65%. :rolleyes:
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    • Diese Thematik ist bei PV-Vergütung 34,05 Cent/kWh aus 2010 bereits entschieden... Rentiert sich bestenfalls bei Neuanlagen mit Investkosten um die 1.000 €/kWp und da auch nur bis 5 kWp - sonst fressen die Batteriesysteme alles wieder auf. Für BHKW oder gar die Kombination schlicht aussichtslos !
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    • Serielle Schnittstelle

      hallo,

      hatte mir mit neuem PC auch ein neues Adapterkabel besorgt (RS232 auf USB) da der neue PC keine serielle Anschlussbuchse hat sondern nur mehrere USB-Buchsen. Leider bekomme ich jedoch keine Datenübertragung über die ecoHome mit dieser Verbindung . Weis jemand wo das Problem liegen könnte ? Möglicherweise ein Treiberproblem ? *schwitz :-(|__|
    • Na Klase, da kann man ja wieder begeistert sein. So wie ich das seit Jahren von dieser ausgereiften *versuch* Ecopower Entwicklung bisher ohnehin schon immer war. Vom Prinzip her sollte man das doch hineinwerfen : :bomb: anstelle sich alls Endverbraucher derart (kostenintensiv) missbrauchen zu lassen.
    • Da könnte ich dir leider mit noch mehreren Beispielen dienen. Hab jetzt Vaillant eine Frist zwecks Nachbesserungen gesetzt, wenn diese nicht wahrgenommen wird, ergeht Strafanzeige wegen Betrug (stromgeführte Fahrweise funktioniert nicht, ist aber mit verkauft worden !) Das GSM funktioniert nur ordentlich bei VWV, die Software ergibt Tagesdatenprotokolle, welche schlicht unbrauchbar sind... :cursing: :thumbdown:
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    • Nun, AAABER.....es gibt doch so viele Vertragsunternehmen mit sachkundigen Servicemitarbeitern !? Die werden Dir sicherlich bzgl. der gewünschten Nachbesserungen verlässlich unter die Arme greifen können. Es findet sich zumindest aber sicherlich jemand unter den Werkskundendienstleuten , der Dir irgendwelchen Gebrauchtschrott stickum als Neuteile zum Erastz einzubauen bereit wäre...dann läuft das erst mal wieder alles für 2 Tage ! :zitat: Zumindest bis zum Ablauf der Garantie..... :_:~
    • pamiru48 schrieb:

      stromgeführte Fahrweise funktioniert nicht
      Sowas einzufordern ist das eine, Aber was willst Du damit?? Soweit ich weiss waren die Bafa Förderungen explizit an "wärmegeführte Betriebsweise" geknüpft.

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • stromgeführter Betriebsmodus

      1.) Ein Rückblick in die Historie: Anfangs wurden die BHKW "auf Deibel komm raus" selbst mir Notkühlung zur max. Stromproduktion betrieben, genau das sollte mit dieser Festlegung verhindert werden (zu Recht !).
      2.) Lt. Beschreibung solle auch bei diesem Modus gewährleistet sein, das der Heiz- und WW-Verbrauch sicher gedeckt wird, ergo eine Zusatzfunktion.
      3.) Dieser Modus ist nur in der Nichtheizperiode - aber dort ebend gerade ! - sinnvoll.
      4.) In Kombination mit PV ließe sich so weit mehr an Eigenverbrauch abdecken:
      - die PV nimmt i.d.R. die Mittagsspitze weg, im Hochsommer u.U. sogar noch morgens und bis über die Tea-Time hinweg. Während dessen sind die/der Speicher so weit abgekühlt (incl. WW-Verbrauch - da das BHKW ja stehen kann !),
      - das (was der Dachs z.B. nicht kann) mit niedrigerer Drehzahl oder ebend am Verbrauch orientiert das BHKW dann weiterbetrieben werden kann.
      5.) Wenn man (zu viel) Zeit hat, kann man das auch manuell über "VORGABE" bewerkstelligen, aber ich habe diese Option ja mitgekauft !!!
      6.) Vailant wirbt selbst in seinen Hochglanzprospekten von 04/2011 noch damit, neuere kenne ich nicht.
      7.) Das Argument, es würde von niemandem gebraucht, daher eingestellt ist ein äußerst schwaches. Da s.Zt. die PV-Kombinationen noch kein Usus war, hat sich nur niemand richtig damit beschäftigt !
      8.) Wenn einem Produkt eine zugesicherte Eigenschaft fehlt und es zum selben Preis verkauft wird - wie bezeichnet das der Jurist ??? Wie würde man sich zu einer Kima-Anlage verhalten, die nur im Winter wärmt - aber im Sommer nicht kühlt, aber diese Funktion mit erworben wurde ??? So einfach kann es sich Vaillant nicht machen !

      9.) Ich kann nachweisen, das (manuell) der tägl. Fremdstrombezug im Sommer trotz fehlender Wärmeanforderung unter 10% des Gebäudebedarfes eines MFH haltbar ist !
      Was lange währt, wird gut - auch wenn man dabei alt und grau wird :suchend:

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      (Hab "aufgerüstet"...)