Wie steuert man das BHKW für den höchstmöglichen Eigenverbrauch?

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    • Wie steuert man das BHKW für den höchstmöglichen Eigenverbrauch?

      Der Eigenverbrauch ist ja nun das Anzustrebende beim BHKW. Bei mir wird es so werden, dassich morgens von 6-8 und dann vor allem abends ab 16.30 bis ca. 22.00 selbst am meisten Strom verbrauche.
      Wie sichert man das im BHKW ab, das das Teil genau in dieser Zeit gerade seine Heitphase hat? Zu meinem Remeha gibt es einen Pufferspeicher. Wenn der eben Wärme anfordert, wird daa Gerät losmachen und auch den Strom erzeugen.
      Aber, wenn diese Anforderungen eben nicht in den o.g. zeiten liegen, wäre das ja blöd.

      Ich denke, das Remeha wird nur eine Steuerung haben, wie meine bisherige Heizung. Ich stelle ein, wann die Absenkzeiten sind und wann normal geheizt werden soll.

      Gibt es noch andere Möglichkeiten, da was zu regulieren?

      Ich frage so blöd, weil das BHKW noch nicht da ist.
    • Hallo,

      Kran01 schrieb:

      Ich denke, das Remeha wird nur eine Steuerung haben, wie meine bisherige Heizung. Ich stelle ein, wann die Absenkzeiten sind und wann normal geheizt werden soll.


      Also beim Dachs gibt es serienmäßig "On Board" die Regelung für den Dachs selber, hier wird festgelegt mit inwieweit der Puffer bei der jeweiligen Aussentemperatur geladen wird. Mit Zusatzplatine kann der unabhängig hiervon den Heizkreis steuern. (macht bei mir eine externe Regelung)

      Im Winter brauchen wir eigentlich rund um die Uhr Strom, weil dan im Betrieb "die große" Heizung läuft. Im Sommer lasse ich den Pufferspeicher nachts über die Nachabsenkung abkühlen, ab 6:30 Uhr ist diese aufgehoben und der Dachs läuft in den Vormittagsstunden wenn gekocht und gewachen wird.

      Positiver nebenefekt: Dadurch das der Puffer leerer ist läuft der Dach wesendlich länger pro Start.

      Ich denke das die Remeha auch mit solchem "Puffermanagement" ausgestattet ist. Blöd ist nur wenn in einer kühlen Sommernacht der Puffer durch die Heizung so leer wird, das morgens kein WW für´s Duschen da ist. Aber irgent was ist ja immer! ;(

      Gruß Dachsgärtner
      Besser ein kleines Kraftwerk im Keller...
      ...als eine große Stromrechnung im Briefkasten!
    • Dachsgärtner schrieb:

      Ich denke das die Remeha auch mit solchem "Puffermanagement" ausgestattet ist. Blöd ist nur wenn in einer kühlen Sommernacht der Puffer durch die Heizung so leer wird, das morgens kein WW für´s Duschen da ist. Aber irgent was ist ja immer! ;(

      Die Steuerung ist die gleiche wie beim Brennwertgerät. D.h. die WW-Bereitung erfolgt mit max. Leistung also mit dem Zusatzbrenner. Will man das nicht muss man den Zusatzbrenner tot legen. Dann dauert die WW-Bereitung etwas länger. Aber die Steuerung lässt die WW-Temperatur nicht unter den eingestellten Wert absacken.
      Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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    • Ich hätte eine Frage zur Steuerung der thermischen Leistung:

      Die obigen Antworten (und auch die anderen Quellen die ich so gelesen habe) sprechen davon, dass das BHKW anspringt, wenn im Speicher ein bestimmter Temperaturwert unterschritten wird. Wird danach eine obere Temperaturgrenze erreicht, schaltet das BHKW wieder ab.
      Aber wie arbeitet das BHKW dazwischen, vor allem, mit welcher therm. Leistung?
      Wie wird das geregelt oder vom Benutzer eingestellt?

      Im Sommer, wenn nur Brauchwasser benötigt wird, könnte es ja sinnvoll sein, statt mit 6kW nur mit 3,5kW zu heizen und so die Laufzeit zu erhöhen. Der durch die Modulation niedriger ausfallende Stromertrag ließe sich auch deutlich einfacher direkt verbrauchen. Also höherer Eigenverbrauch. :thumbsup:

      Wenn im Winter z.B. 90 kWh Wärmeleistung am Tag benötigt werden, könnte das BHKW bei 90kWh/24h=3,75 kW den ganzen Tag laufen und würde den ganzen Tag Strom bereitstellen. Wird aber mit vollen 6kW gearbeitet, braucht es nur 15h um die benötigte thermische Energie in den Puffer zu schaufeln. Jede kWh Strom, die in den anderen 9 Stunden des Tages benötigt wird, muss ich vergleichsweise teuer kaufen.

      Wie wird sowas bei einem eVita Gerät geregelt? :?:
      Wie kriege ich den dazu, mit der niedrigsten, gerade noch ausreichenden Leistung zu arbeiten?

      Danke für alle erhellenden Antworten. 8)
    • Hallo,

      toggle schrieb:

      Aber wie arbeitet das BHKW dazwischen, vor allem, mit welcher therm. Leistung?
      Wie wird das geregelt oder vom Benutzer eingestellt?


      Zunächst einmal: Mein Dachs kann nur Volldampf oder aus....
      ...aber mein Pelletsvernichter kann zwichen 20 und 100% !

      Bei diesem "Puffermanagment" wird zunaächt mal aus allen 5 Pufferfühlern ein "Pufferschnitt" errechnet. Jeh nach eingestellter Temperaturkurve ist der Soll-pufferschnitt eben höher oder tiefer (bei einer hohen Außentemp. springt der Kessel später an, als wie wenn es Kalt ist.) Der Kessel schaltet sich sagen wir mal bei unterschreiten des Pufferschnitts um 10 Grad ein, arbeitet dann mit 100% Leistung bis das der Sollpufferschnitt erreicht ist. dann wird die Leistung bis auf 20% Langsam heruntergeregelt....
      ....geht der Pufferschnitt dann aufgrund großer Wärmenachfrage wieder herunter, regelt der Kessel wieder hoch. Ist die Wärmelast geringer, dann wird der Puffer nun halt mehr oder Weniger schnell ganz gefüllt, der Kessel dann abgestellt.

      Dieses ist aber nur eine Regelstrategie, es gibt da sicher auch andere.

      Gruß Dachsgärtner
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    • Hallo Dachsgärtner,

      vielen Dank für deine Antwort.

      Ok, das Prinzip ist verstanden.
      Abhängig von der Außentemperatur wird die Einschalttemperatur eingestellt. Ist diese erreicht, so wird zunächst mit maximaler Leistung aufgeladen. Ist ein gewisses Temperaturniveau erreicht, so wird die Leistung gedrosselt und der weiteren Entnahme angepasst.
      Das dürfte der Winterbetrieb sein, oder?

      Wie siehts im Sommer aus, wenn nur WW erzeugt wird?

      Wer weiß, wie schlau die Steuerung im eVita ist?
      Oder muss das alles durch eine externe Steuerung erledigt werden?

      Danke!
    • toggle schrieb:

      Wie siehts im Sommer aus, wenn nur WW erzeugt wird?

      Entfällt, da dann die Heizung aus ist....
      ...zumindest draussen. Mein Dachs lädt den Puffer weiterhin kompl. durch, aber ich habe ihm die laufzeiten in Stromstarken Zeiten vorgegeben.

      toggle schrieb:

      Wer weiß, wie schlau die Steuerung im eVita ist?


      Ich kenne nur die vom Dachs, und dort kann auch verschiedene Regelstrategien auswählen. Ich denke das das bei jedem modernen Gerät so ist. |__|:-)
      Besser ein kleines Kraftwerk im Keller...
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    • toggle schrieb:

      Wie siehts im Sommer aus, wenn nur WW erzeugt wird?
      Wer weiß, wie schlau die Steuerung im eVita ist?

      Der Stirling braucht viel zu lange, als dass es sich lohnt den für WW einzuschalten. Die Steuerlogig ist, wie ich bereit geschrieben habe, die gleiche wie beim Brennwertgerät. Die fährt mit max. Leistung, wenn die WW-Solltemperatur unterschritten ist. Der Stirling wird somit im Sommer kaum Strom produzieren. ;(
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    • ecopowerprofi schrieb:

      toggle schrieb:

      Wie siehts im Sommer aus, wenn nur WW erzeugt wird?
      Wer weiß, wie schlau die Steuerung im eVita ist?

      Der Stirling braucht viel zu lange, als dass es sich lohnt den für WW einzuschalten. Die Steuerlogig ist, wie ich bereit geschrieben habe, die gleiche wie beim Brennwertgerät. Die fährt mit max. Leistung, wenn die WW-Solltemperatur unterschritten ist. Der Stirling wird somit im Sommer kaum Strom produzieren. ;(

      wenn WW soll unterschritten -und es ne WW-Vorrangschaltung gibt-,
      würde auch bei nem ecopower der Spitzenlaster anspringen.

      Ist doch genau die Frage
      wie man evita am besten ansteurn könnte...hier kenn ich die Regelung nicht -glaub die kann auch nur an/aus
      sowohl für stirling, als auch Zusatzbrenner
      somit könnt man den Brenner durchaus sperren. falls man nciht will, dass bei jeder kleiner unterdeckung der anspringt.

      Ist aber wurscht
      wenn das Puffer-Volumen groß genug ist,
      dass typisches Duschverhalten abgefangen werden kann, dann sollte auch der stirling ausreichend zur WW-Bereitung im Sommer laufen
    • firestarter schrieb:

      wenn WW soll unterschritten -und es ne WW-Vorrangschaltung gibt-,
      würde auch bei nem ecopower der Spitzenlaster anspringen.

      Beim ecopower kann ich die Einschaltung des Spitzenlasters verzögern und/oder die Einschalthysterese für den Spitzenlaster vergrößern. Das kann man so beim evita nicht. Beim evita kann man nur den Spitzenlaster komplett deaktivieren. :whistling:
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    • firestarter schrieb:


      Ist doch genau die Frage
      wie man evita am besten ansteurn könnte...hier kenn ich die Regelung nicht -glaub die kann auch nur an/aus
      sowohl für stirling, als auch Zusatzbrenner
      somit könnt man den Brenner durchaus sperren. falls man nciht will, dass bei jeder kleiner unterdeckung der anspringt.

      Genau das ist meine Frage: kann die eVita-Regelung mehr als nur an und aus?

      Für den Sommerbetrieb scheinen wir das ja geklärt zu haben:
      Hier kann man den Brenner sperren um die Warmwassererzeugung über den Stirling bei voller Leistung zu erzwingen.
      Der Stirling braucht zwar eine ganze Weile (in irgendeiner Vortrags-Folie war mal was von etwa 30 Minuten bis zum Erreichen der elektrischen Nennleistung), ist aber besser als gar kein Strom erzeugt. :|

      Tja, wie siehts im Heizbetrieb aus? Das Ding kann laut Hersteller modulieren. Kann das auch über die eingebaute Steuerung erreicht werden? Oder braucht man das was schlaueres, zusätzlich zu kaufendes? ?(
      Fachleute vor! ||_
    • Hallo zusammen,

      gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse darüber ob es eine Möglichkeit (von mir aus auch über einige Umwege) gibt die eVita zu modulieren?
      Den externen Schaltkontakt nutze ich bisher; aber es ist mir oft zu viel Strom den ich nicht abnehmen kann. Lieber wäre mir auch die 8 Std. mit 375Watt laufen zu lassen statt 3 Std. mit 1000W.

      Gruß