Holz Pelletheizung wie ist Eure Meinung dazu?

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    • Holz Pelletheizung wie ist Eure Meinung dazu?

      Mein Nachbar hat sich eine Holz Pelletheizung einbauen lassen das hat eine Woche gedauert bis die lief. Gestern wurden dann die Pellets geliefert. da kam ein Riesiger Silo Sattel hat fast 2 Stunden gedauert bis er die Pellets im Keller hatte. Mit diesem Heiz System kann ich mich irgendwie nicht anfreunden. CO2 neutal ich weiß nicht, :?: Wo bleibt die Asche? ?(
      Bevor ich meinen Dachs gekauft hatte war ich bei einem Bauunternehmer bei uns im Ort . Der hat die Pellet Heizung rausgeschmissen und gegen einen Dachs :thumbup: getauscht . Er hat sein Haus nicht warm gekriegt 240m2 Bungalow.Er musste immer noch Elektrisch über den Pufferspeicher zuheizen.Die Anlage war völlig unterdemensioniert. :thumbdown:
    • Vorurteile???

      Moin,

      Pellet ist ne feine Sache wenn da ein Fachmann am Werk war.
      Bei Deinem Bauunternehmer war das wohl nicht der Fall, daran ist aber nicht der Heizkessel Schuld.

      Pellet sind NaWaRo genau wie mein Rapsöl oder das so beliebte Holz aus dem Wald.
      Du spiels auf den Energieverbrauch des Kesselwagens beim Einblasen an?? Wie lange dauert es bis Deine Öl Tanks voll sind?? Das nimmt sich wohl eher nichts!!
      Die Asche - sofern denn welche entsteht - muß aller paar Wochen in die Mülltonne entsorgt werden. Das ist ganz typische feine weisse Holzasche wie beim Grillen.
      Das gute an den modernen elektronischen Pelletkesseln ist die geregelte saubere Verbrennung, kannste fast mit ner Gastherme vergleichen. Ist ja auch so das die Pellet eher verglühen(vergasen) als offen zu brennen.

      Also ich bin ein Fan von dem Zeugs und werde in kürze bei nem Kumpel so ein Dingens mit einbauen.

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
      Ecopower 1.0
      Solarthermie 27m² Heat-Pipe-Röhren
      PV Anlage 1,8kWp Solarmax 2000C 15xKaneka k120
    • Alternativen?

      Hallo zusammen,

      nach umfangreicher Informationssammlung habe ich mich für´s neue EFH jedenfalls für eine Pelletheizung entschieden.
      Das die Mehrheit der Häuslebauer Gasthermen oder Wärmepumpen bevorzugt verunsichert mich dabei nicht, im Gegenteil.

      Gruß
      Technikfreak
    • Hi,

      also Pelletsheizung wäre auch mein Favorit wenn ich ne neue Heizung bräuchte. Natürlich steht und fällt, wie die Anlage läuft, meist alles mit dem Heizungsbauer der die Teile einbaut (ist mit jeder Heizung so).
      Ansonsten läuft die Pelletsheizung nahezu genauso zuverlässig wie ein Gas oder Ölkessel. Probleme kommen meist von minderwertigen Pellets, die dann die Schnecken oder Sauggebläse verstopfen. Auch die Menge der Asche und Verschmutzung des Kessels die da anfällt ist davon abhängig. Asche ensteht normalerweise so wenig, das man den Behälter alle paar Monate mal ausleeren muss (ist ein guter Dünger wenn du nen Garten hast).
      Das Tanken dauert normal auch nicht länger als mit einem Öltankwagen.
      Vorteil ist auch noch, das dass Geld in der Region bleibt (wenn du von einem Pelletslieferanten aus der Nähe kaufst) und nicht an einen Herrn mit weißem Umhang in einem fernen Wüstengebiet geht ;)

      Wärmepumpen bin ich kein Freund, da die von den Herstellern angegebenen Daten eh fast nicht erreicht werden und man dann auch noch der Strommafia ausgeliefert ist.


      Gruß
      Tom
      Dachs HR - Kontrollierte Wohnraumlüftung - Solarthermie 7,5m² - PV-Anlage 7,567 kWp online-bhkw.de
      Seit 09.09.2016 KIA Soul EV als Strompeicher mit Lenkrad :P
      Mein Shop: Produkte der Technischen Alternative und Loxone
    • RE: Vorurteile???

      alikante schrieb:


      Das gute an den modernen elektronischen Pelletkesseln ist die geregelte saubere Verbrennung, kannste fast mit ner Gastherme vergleichen. Ist ja auch so das die Pellet eher verglühen(vergasen) als offen zu brennen.


      Zwischen der Verbrennung bei einem Gas-, Öl- und Feststoffbrennern sind nach wie vor Welten, was die Emissionsbelastung betrifft. Kamin- und Kachöfen sind ganz heftige Schmaucher, da sind Pelletsbrenner noch das kleinste Übel. Hier hat man ein relativ homogenen Brennstoff, den man halbwegs sauber verbrennen kann. Das ist aber (insbesondere was die Rußneigung betrifft) noch kein Vergleich zu gut eingestellten Öl- und Gaskesseln.

      Bei großen Holzheizungen (>1 MW), die ein Nahwärmenetz versorgen, ist dann auch eine Abgasreinigung (Staub, NOx) bezahlbar.

      Gruß,
      Gunnar
      Ist die Wärme kraftgekoppelt, wird die Energie gedoppelt. (Ulli Brosziewski)
    • Also Pelletanlagen sind (wenn richtig ) eine feine und problemlose Sache. Es gibt diese Geräte mittlerweile schon wandhängend wie eine Gastherme, als autom. Kombination mit Scheitholz und zu Preisen die nicht viel höher sind als eine vernünftige Gas- oder Ölheizung (ca 15000 €uro) incl Silo, Puffer und solarer Heizungsunterstützung.
      Zu den immer wieder angebrachtem Argument der Preissteigerungen, sicherlich werden die Pelletpreise steigen zum einen bekomme ich hier aber Preisgarantien zw 5 und 15 Jahren, zum zweiten möchte ich nicht die Öl-und Gaspreise in 15 Jahren bezahlen müßen und zum dritten bleibt das Geld in der Region und wir müßen es keinem Ölscheich hinterherwerfen oder irgendwelchen Kriegstreibern und Exkanzlern geben damit er unsere Versorgung sichert............. |__|:-)
    • Habe persönlich nichts gegen Pellets, aber viel gegen die reisserische Werbung in diesem Zusammenhang!

      Da wird immer von "gleichem Bedienkomfort wie Gasheizung" gesprochen, das bezieht sich aber offenbar nur auf das "Rädchen am Raumfühler", dass diese Kisten egal von welchem Hersteller mindestens 3x pro Heizsaison sauber gereinigt werden müssen wird dir erst nach den ersten Störungen gesagt!

      Dass die Investitionskosten mindestens etwa das 3-fache einer Gasbrennwerttherme betragen sollte auch nicht verschwiegen werden!

      Und das der Brennstoff um 35% billiger ist, ist ganz einfach ein Märchen (einmal genau nachrechnen und den realen Wirkungsgrad nicht ausser acht lassen)!

      Weiters sagt eine alte (leider nicht ganz unzutreffende) Bauernregel, "wo sich viel dreht, wird viel hin (kaputt) ", dies ist leider auch zutreffend, denn es ist schon ein kleiner Unterschied ob sich 1 Mickymausmotor am Gebläse dreht, oder ob mindestens 4 Getriebemotoren und 2 Gebläse samt Zündelement vor sich hin rappeln!

      Besonders unter den heutigen Rahmenbedingungen (geplante Obsoleszenz) ist dies nicht nur ein Groschengrab sondern eine Euroversenkungsmaschine!

      Grüße zum Nachdenken!

      Hannes / ESBG
    • Wer Pelleter als problemlose Anlage verkauft der schwindelt. Eingasfeuer ist leichter zu entzünden und der Brennstoff fließt von selbst. Rückstände gibts fast nicht.
      Pellets zu zünden dauert länger und kann durch festsitzende Verbrennungsrückstände verhindert werden. Der Brennstoff muß mechanisch gefördert werden. Und die Rückstände müssen entfernt werden. Aschelade leeren, kessel putzen..... Und so sauber wie ein Aufstellraum bei Gas bleibts beim Pelleter nicht.
      Wenn man das so gesagt bekommt und es weis, dann ist Pellet kein Problem.
    • Würde doch mal zu bedenken geben, dass im deutschen Wald pro Jahr nur rund 100 Mio Festmeter Holz nachwachsen.
      Davon will aber Bauholz, Möbelholz, Papierholz... hergestellt werden. Für Heizzwecke bleiben vielleicht 20% übrig, mithin rund ein viertel Festmeter oder 750kWh pro Kopf der Bevölkerung.
      Im Neubau sollte also unbedingt großztügig heizungsunterstützende Solarwärme genutzt werden, damit die Pellet/Gas/Öl- oder was auch immer Heizung vor allem die richtig kalten Temperaturen abdeckt.
      Immerhin ist im Neubau ein guter Dämmstandard mittlerweile obligatorisch.

      Nur Pellet als angeblich "regenerative" Heizung ist Selbstbetrug.
    • Und aus Kanada, aus rumänischen Urwäldern...
      Im NDR kam vor einiger Zeit die Dokumentation "Die Holzlüge"

      Wollen wir wirklich wirksam handeln, dann bleibt uns nur
      - sorgfältige energetische Sanierung des Gebäudebestandes bzw. intelligenter Neubau
      - Nutzung lokaler Sonnenenergie
      - nur ein Minimum an Biomasse (z.B. Holz) oder saisonal gespeicherter Energie (z.B. P2G) einsetzen
      - auf fossile Energieträger bei neuen Anlagen verzichten

      Das bedeutet allerdings auch, BHKWs mit kurzen Laufzeiten wärmeorientiert zu betreiben.
    • Moin

      Bernhard_Konrad schrieb:

      Das bedeutet allerdings auch, BHKWs mit kurzen Laufzeiten wärmeorientiert zu betreiben.
      Jedes aktuelle BHKW ( nach KWKG ) läuft wärmegeführt bzw. wärmegedeckelt. Das ist eine der Haupteigenschaften unserer BHKW´s.

      mfg
      Pöl BHKW Tiger †
      Pöl BHKW Raptor †
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    • Stimmt natürlich, alikante, aber die Maßstäbe lohnt sich/lohnt sich nicht werden sich dramatisch verschieben...

      Wir erleben gerade einen Anfrageboom von Hausbesitzern, dies liegt an dem nicht mehr aufzuhaltenden Theme E-Mobilität.
      Wenn ich jetzt 5.000 kWh Strom in meinem Häuschen habe, und dann ein E-Auto, habe ich locker 15.000, eher mehr...

      Und die Idee, mein Auto beim Heizen zu betanken, ist sehr sexy... Die Kür ist es dann, dies noch mit einer PV und einem Speicher zu verbinden, siehe User Kaju hier aus dem Forum...
      Thomas Deus
      -Geschäftsführer-

      Fa. GO BHKW GmbH

      Trinenkamp 50

      45889 Gelsenkirchen

      www.go-bhkw.de
    • Finde ich erstmal nicht schlimm, nur an den 10.000kWh Strom zusätzlich hängen auch noch 30.000-35.000kWh Wärme dran ( bei Motor BHKW ) die ganzjährig verbraucht werden wollen.
      Das halte ich für ein modernes EFH für unmöglich oder wird hier bewusst "luftig" gebaut um das BHKW unter zu bringen. Dann gehören dem Planer links und rechts ...... :tommy:

      mfg |__|:-)
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    • Nee, da hast Du Recht, gemeint sind hier Bestandsbauten.
      Im Neubau erfüllt man ggf. die ENEV mit nem kleinen BHKW, ist aber wirtschaftlich grenzwertig...

      Jedenfalls ist die Amortisationsakzeptanz durch die Diskussion E-Mobilität sehr stark gestiegen und es öffnen sich ganz neue Türen
      Thomas Deus
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    • Hans_Dampf schrieb:

      Jedenfalls ist die Amortisationsakzeptanz durch die Diskussion E-Mobilität sehr stark gestiegen und es öffnen sich ganz neue Türen
      ok, das ist schön. Ich hoffe nur das daraus kein sich selbst anfeuernder hype wird, sowas dauert meist nicht lang und hinterlässt in der Regel nur lange Gesichter.

      Auch wenn es aktuell hipp sein mag die brummende Kiste im Keller als Aussenborder für die eigene Tesla Flotte zu nutzen sollten wir allesamt die Ziele der dezentralen KWK nicht aus den Augen verlieren !
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