Berechnung Kosten/Nutzen Dachs

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    • Berechnung Kosten/Nutzen Dachs

      Hallo,

      bitte nicht erschrecken, ich bin ein regelrechter Laie in Bezug auf Heizung etc.

      Ich interessiere mich sehr stark für ein BHKW , da ich zumindestens das Prinzip der Wärme- und Stromerzeugung verstanden habe.

      In einem Eurer Beiträge habt Ihr schon mal angedacht, welche Daten ich bereit haben müßte um eine Vergleichsrechnung mit einem Dachs anzufertigen. Leider fehlen mir nun doch die math. Gleichungen.

      Ich kann daten bzgl. monatiliche Verbrauch (Strom/Wasser/Öl) incl. Temperaturen (Auße) über die letzten 4 Jahre bieten.

      Ich würde mich riesig freuen wenn mir mal jemand weiterhelfen würde.
      Ich würde gerne auf Gas umrüsten (Anschluß bereits im Haus).
      Mein Haus (160 m2) ist 1983 gebaut worden. Derzeit ist eine ganz normale Ölheizung (keine Brennwert Therme) eingebaut.

      Meine Frage ist nun:
      Wie kann ich am geschicktesten eine Vergleichsrechnung anstellen?
      Wie komme ich von Liter Öl nach Leistung Thermisch?
      Wie komme ich dann auf die zu erwartenden Leistung elektrisch?

      Könnte mir denn jemand weiterhelfen?
    • RE: Berechnung Kosten/Nutzen Dachs

      Vieleicht schauen Sie mal auf KWK-Infozentrum.Info
      und folgen dem Link Auswahl der Wärmeerzeuger

      z.B. Objekte ab 40.000 kWh / a wird eine Gasheizung und eine KWK Anlage miteinander verglichen. Hier fehlen allerdings die Gerätekosten die Abschreibung, aber das ist eine alte Sache, wenn man das darstellen will, mit oder ohne Gewerbe ( Vorsteuerabzug) welcher Steuersatz ( wichtig für die Steuerersparnis) etc etc etc
    • Berechnung Kosten/Nutzen Dachs

      Hallo a_krause,

      dann will ich das mal im Ansatz versuchen:

      (Jahresverbrauch Öl x 1,3) / 1,79 = Jahresbetriebsstunden. (Der Faktor 1,3 rührt daher, dass der Dachs durch die Stromerzeugung ca. ein Drittel mehr Öl verbraucht als ein normaler Ölbrenner.)

      Pro Betriebsstunde (Bh) liefert der Dachs 5,3 Kw elektr. und 10,5 Kw thermische Energie.

      Wenn Du auf diese Art und Weise Deine zu erwartenden Jahresbetriebsstunden ermittelt hast, weisst Du, wieviel thermische Energie Du erzeugen müsstest, um Dein Haus zu beheizen:

      Jahres-Bh x 10,5 = jährl. therm Energieerzeugung

      Ähnlich ist es mit der elektr. Leistung:

      Jahres-Bh x 5,3 Kw = jährl. Stromerzeugung

      Alle Angaben bezogen sich bis hierher auf Heizöl. Bei Gas sieht es ähnlich aus - die therm. Leistung je Bh ist wohl etwas höher -, aber da meldet sich sicher noch ein Gas-Dachs-Betreiber. ;)

      Ich denke, fürs Erste sind Deine Fragen damit beantwortet.

      Gruß

      Felix
      Natürlich mit Dachs - man gönnt sich ja schließlich sonst auch alles!
    • RE: Berechnung Kosten/Nutzen Dachs

      Hallo Dachsfan,

      die 30% wurden mir sowohl von meinem SenerTec-Partner als auch von meinem Heizungsbauer als "Faustformel" bei der Abschätzung des künftig zu erwartenden Primärenregieeinsatzes genannt.

      Sicherlich ist es weniger, wenn ich eine uralte Ölheizung zu Grunde lege, die noch mit hohen Abgasverlusten arbeitet. Aber ich rechne lieber mit einem für mich zunächst ungünstiger erscheinenden Wert und bin nachher angenehm überrascht, als umgekehrt. :]

      Gruß

      Felix
      Natürlich mit Dachs - man gönnt sich ja schließlich sonst auch alles!
    • RE: Berechnung Kosten/Nutzen Dachs

      Hallo
      a-kruse
      wenn du möchtest dann besorg ich dir eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Dachs. Dazu brauchte ich verbrauch Öl und Strom pro Jahr,Strom und Ölpreis,anzahl der Personen im Haus für Berechnung W Wasser, Leistung der alten Heizung und alter.

      Gruß Klaus Hoffmann
    • RE: Berechnung Kosten/Nutzen Dachs

      30% ist falsch. 50% Mehrverbrauch ist richtig. Energie wird nur umgewandelt und nicht erzeugt, wenn ich statt 10 kWh Wärmeenergie beim Dachs zusätzlich 5 kWh Strom dem Heizöl abringe brauche ich auch 50% mehr Energieträger. Wirkungsgrad des Dachs beträgt nur 89 %, meine 12 Jahre alte Ölheizung erreicht schon 91 %.

      MfG
    • Nachgemessen, oder theoretischer Wert?
      Ich hab in der Markstrasse auch so ein 91% Wirkungsgrad Schätzchen.

      Also sollte dieses bei alleiniger Wärmeproduktion doch weniger verbrauchen? Oder?

      Laut meinen Verbrauchstabellen in denen der Dachs defekt war stieg der Verbrauch zu den Vorjahren doch recht ersichtlich an.

      Wenn mir das dann bitte jemand erklären könnte,
      evtl. denke ich ja auch nur falsch rum.

      hoose.homeip.net/senertec/Tabellen%20Markstrasse.htm

      bernd
      Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang
    • Theorie und Praxis

      Hallo an Alle,

      Lieber Bernd, ich bin davon überzeugt, du denkst schon richtig.

      Das ist eben der Unterschied zwischen den theoretischen (Labor-)Zahlen und der praktischen Anwendung!

      Gruß Andy
      ... denn die Freude an der richtigen Entscheidung währt länger als die Freude am billigen Einkauf!
    • Ja aber dann erklär mir doch bitte warum mein schwarzer Mann den Kessel auch mit 91% angibt und ich dann solche Verbrauchssteigerungen habe?

      Wenn ich die eingesetzte Gasmenge Ahornweg und die darin enthaltenen KWh mit der verbrauchten KWh laut Allmess Wärmezähler gegenüberstelle,
      komme ich auf um die 58 % im Jahresschnitt und jetzt im Winter auf 62%.
      Darin ist schon der Verlust enthalten.
      Zusätzlich hab ich natürlich noch den erzeugten Strom.
      Nachzurechnen in den veröffentlichten Tabellen,
      hast du auch solche nachrechenbare Unterlagen?
      Würde mich interressieren, solche Dinge werden bestimmt immer wieder gefragt.
      Und wenn man dann auf Zahlenmaterial verweisen kann.
      Ich will wirklich nicht streiten, mich interessieren halt die realen Zahlen hinter den allgemeinen Aussagen,
      wenn schon jemand da ist der mittels Wärmezähler seine Verbräuche nachweisen kann, sollten diese Zahlen auch nutzen bringen.

      Haben wir sonst noch nur Heizungsnutzer mit Wärmemengenzähler als Mitleser, und habt ihr eure Verbräuche aufgeschrieben?
      Her mit den Zahlen!!! :D

      Also wie wird das denn jetzt gerechnet?

      Bernd

      Ps. Auch als Gastposter kann man sich doch outen und wenigsten
      seinen Namen preisgeben.
      Ist immer so unpersönlich mit Unbekannten zu sprechen, oder heißt du zufällig Gast? ;)
      Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang
    • Hallo zusammen,

      mein Dachs mit Kondenser läuft nun seit dem 25. Aug. 2005.

      Die Betrachtungsweise eines "technisch interessierten Laien" - das bin ich - sieht so aus:

      Eingesetzte Energie:

      1.245 Bh x 1,79 l Öl = 2228 l x 10 kWh = 22.286 kWh

      wurden "umgewandelt" - ja ja, lieber Gast, ich bin lernfähig ;) - in:

      6.666 kWh elektr. Energie und

      14.745 kWh therm. Energie.

      Das macht zusammen 21.411 kWh.

      Aus der Berechnung: 21.411 / (22.286 / 100) ergibt sich für mich
      ein Wirkungsgrad von 96,1 %.

      Oder rechne ich das was falsch?

      Gruß

      Felix
      Natürlich mit Dachs - man gönnt sich ja schließlich sonst auch alles!
    • Hallo euse,

      Zahlen sind schon möglich be iBrennwertausnutzung durch Heizungsauslegung auf niedrige Vorlauftemperaturen. Brennwertausnutzung bei Warmwasserbereitung nur bedingt möglich. Wenn ich Warmwasser mit 50° haben möchte, kann ich die Abgase nicht auf 20° abkühlen.
      Es gibt natürlich auch Ölbrennwertheizkessel mit Wirkungsgraden von 99%, nur haben diese für die Dachsgemeinde den "Nachteil", dass sie 15.000 Euro billiger sind.

      Die eigendliche Frage, war doch aber wieviel Energie (Heizöl) muss ich für die Stromumwandlung mehr aufwenden. Da sind die von mir angegeben 50 % Mehrverbrauch schon richtig. Nach den Zahlen von -euse- sind es bei Brennwertbetrieb immerhin noch 45% mehr Heizölverbrauch als bei reiner Wärmeerzeugung.

      Es ist mir schon klar, dass auf einem, sagen wir mal Senertec nahen Forum,
      Zweifel an der Wirtschaftlichkeit nicht gern gesehen werden.
      Wenn dann aber den Infomationen suchenden unerfahrenen Interessenten ständig sugeriert wird, dass der Strom bei der Wärmeerzeugung durch den Dachs mehr oder wenig vom Himmel fällt grenzt das für mich an Betrug.


      Jetzt wird natürlich wieder der Ruf nach dem grünen Gewissen laut werden.
      Nachdem ich aber vor einigen Tagen Ihre Diskussion um Vorsteuerabzug und Verlustemachen gelesen habe, ist mir klar auch die Dachskäufer haben sich vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschieden.


      MfG
    • Wirtschaftlichkeit

      Hallo,

      eine "ketzerische" Frage drängt sich mir bei dieser Diskussion immer mehr auf:

      "Wie wirtschaftlich ist denn eine konventionelle Heizung?"

      Tun wir nicht im täglichen Leben vieles, was eigentlich unwirtschaftlich ist?

      Ich "leiste" mir z.B.:

      - ein relativ teures Motorrad, mit dem ich zudem im Jahr noch viele Tausend km fahre,

      - ein Ferienhaus, dass ich leider nur wenige Wochen im Jahr nutze und nicht vermiete,

      - den Luxus, Pächter einer 320 ha großen Jagd zu sein, deren Wildpreterlöse bei weitem nicht die Kosten decken.

      Das alles ist absolut unwirtschaftlich, ebenso wie mein Dachs im Einfamilienhaus mit ca. 2.700 Jahresbetriebsstunden, aber Spass macht es, und ich lebe nur einmal! :)

      So, das musste ich mal loswerden, frei nach dem Motto: "Mein Haus, mein Auto, meine Yacht, mein Swimmingpool usw." ;)

      Ein gut's Nächtle wünscht

      Felix
      Natürlich mit Dachs - man gönnt sich ja schließlich sonst auch alles!
    • :D Genau :D
      Spass macht das Leben wenn man sich ausleben darf!

      Diese Diskussion können wir endlos führen,
      Gast bleibt Gast und Dachs bleibt Dachs.
      Der eine hat die Meinung der andere ne andere :rolleyes:

      Solange wir uns nicht kloppen....

      Also bleiben wir Dachser ein merkwürdiges Völkchen, das sein Geld zum Fenster rauswirft
      und die anderen heizen halt ihr Geld langsamer aus dem imaginären Fenster.

      Ist wie alles im Leben Ansichtssache.

      Det wars für mich,
      mir wird langweilig,
      wie Andy schon schrieb
      hatten wir alles schon mal.
      "Same Preccedure als last Year Miss Sofie?"

      Gast soll sich eine Standartheizung holen,
      wir haben unseren Dachs,
      der nächste pfurzt in den Gülletank,
      der vierte hackt Holz..

      So sind alle glücklich und können beruhigt Ihr Leben fortführen.

      Bernd
      Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang
    • Grundsätzlich schließe ich mich in vollem Umfang meinen Vorrednern an, mit zwei Ausnahmen:

      1. Der Dachs ist mit seinem Kat bzw. Russfilter (Partikelfilter) eines der ökologischten Heizgeräte und Heizarten.

      2. Ein Dachs macht immer Gewinn, wie man das auch berechnet und wieviel "Knüpel" man ihm zwischen die Beine wirft. Wann auch immer er sich amotisiert, er wird sich amotisieren.

      @:-