Berechnung Kosten/Nutzen Dachs

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    • Dachs sinvoll?

      Hallihallo Gemeinde,

      bei meiner Hütte haben sich ein paar Werte durchgesetzt:

      Statt ca. 12000 Liter Heizöl verbrauchen wir z.Zt. nur noch ca 7600 cbm Gas. Ein jeder möge seinen Schluß daraus zeiehen. (ca 600 qm Wohnfläche mit 2 Läden).

      Gruß
      Jan
    • RE: Dachs sinvoll?

      Hab ich schon von mehreren gehört, die einen erklären sie verbrauchen mehr, die anderen erklären sie brauchen weniger.

      Dir sage ich : Glückwunsch und weiter so.

      Für die, die schlecht umrechnen könne, 1 l Öl = etwa 10 kW
      1 Qubikmeter Gas = 11 kW

      von 120.000 kW auf jetzt mit Dachs ca. 84.000 kW Brennstoffverbrauch
    • RE: Dachs sinvoll?

      Hallo,

      habe letzte Woche auf der Messe in Leipzig vom Dachs erfahren. Nun die ganze Woche per Internet Informationen gesammelt. Muss leider zugeben, die Euphorie ist verflogen.
      Euer Forum ist sicherlich vom Aufbau eines der Besten. Leider habe ich aber den Eindruck, das Senertec diese Seiten finanziert.

      Aufgefallen ist mir zum Beispiel die Frage nach dem verwendeten Motoröl. Ein Gast hatte erklärt es wäre Shell oder Esso-Öl. Die Antwort einens eurer Moderatoren lautet nun, das ist es mit Sicherheit nicht. Wer aber genau weis,was es nicht ist, muss auch den wirklichen Hersteller kennen. Warum wird dieser dann nicht genannt?

      Zum Thema Wirtschaftlichkeit verstehe ich schon, dass euch der Gast "gast" mit seinen ewigen Rechnungen auf die Nerven geht.Warscheinlich hat er aber doch recht. Die Angaben von jstrecker und Dachsfan wonach durch den Gasdachs 36000 kWh eingespart sind jedenfalls kein gutes Beispiel . Ich halte es für ein Märchen oder der ersetzte Ölkessel war wohl über 50 Jahre alt. Denn es ist ja wohl klar, es gibt kein Gerät aus dem mehr Energie herauskommt als ich hineinstecke. Also zurück zur Sachlichkeit.

      Trotzdem würde mich mal interessieren wer von den Moderatoren und angemeldeten Teilnehmern direkt bei Senertec oder im Vertrieb dieser Produkte beschäftigt ist.


      Im Osten geht die Sonne auf.
    • RE: Dachs sinvoll?

      Hallo Rolfi,

      Du hast ja viel geschrieben. Zunächst einmal möchte ich gern den Betreiber dieser Seite in Schutz nehmen. Ein wundervoller Mensch und hat meines Wissens nichts mit Senertec zu tun, außer na klar er betreibt einen Dachs.

      :] :] :]

      Im übrigens bis Du der einzigste der unsachlich ist. :]

      Wenn Du die Güte hättest, z.B. die Beiträge mit der Wirtschaftlichkeit richtig zu lesen, würdest Du erkennen, das ich gepostet habe, das hier die Aussagen zum Mehr oder Minderverbrauch sehr voneinander abweichen.

      Die einen verbrauchen mehr - die anderen weniger. :]

      Es hat keiner Behauptet, das aus einem Gerät mehr Energie rauskommt als reingesteckt wird. :]

      Wenn Du eine Heizung nimmst und 23 kW Erdgas reinsteckst und noch ca. 150 W Strom für Lüfter, Pumpe Reglung erhälst Du ca. 17-21 kW Wärme, je nach Rücklauftemperatur und Heizgerät. X(

      Kosten: 23 kW Erdgas + Strom

      Wenn Du einen Dachs nimmst und ihn auch mit 23 kW fütterst und eine Wasser-Wasser 5 kW el Wärmepumpe anschließt, bringt Dir der Dachs ca. 15 kW Wärme, die Wärmepumpe ca. 5+Leistungszahl 5 = 25 kW
      zusammen also ca. 40 kW Wärme.

      Kosten 23 kW - Ökosteuervergütung :]

      Welche Gerät ist besser ? :P
    • Überzeugungstäter

      Hallo Rolfi,

      ich hatte anläßlich des kürzlich durchgeführten 1. Dachs-Freunde-Treffens die Gelegenheit, die anderen Kollegen hier aus dem Forum endlich auch persönlich kennenzulernen.

      Ich kann Dir versichern, daß alle reine "Überzeugungstäter" (Beiträge authentisch) sind, und die Kollegen in aller Regel überhaupt nichts mit dem Hersteller zu tun haben (außer Kunde zu sein). Das gleiche trifft auch auf mich selbst zu.

      Das mit dem Öl sehe ich so: Es wird ein bestimmtes handelsübliches Öl herangenommen und eigens für den Dachs mit ganz bestimmten Zusätzen (Additiven) versehen und auch ausschließlich für diesen Zweck vertrieben. Es macht daher keinen Sinn, das Ursprungsöl zu benennen, da es lediglich zu besagten Falsch-Geiz-Folge-Problemen führen würde.

      Ich wiederhole hier meine Einladung: Wer mich und den Dachs im Zweifamilienhaus mal kennenlernen möchte, nach Voranmeldung immer möglich!

      Gruß Andy
      ... denn die Freude an der richtigen Entscheidung währt länger als die Freude am billigen Einkauf!
    • RE: Überzeugungstäter

      Kann dem Frechdachs wegen dem Öl nur zustimmen. Genau so ist es, selbst wenn Du das Öl selbst hast, fehlen die Additive, deshab habe ich ja Senertec als Hersteller angegeben, da erst dort das fertige Produkt entsteht. :]
    • RE: Dachs sinvoll?

      Hallo Rolfi,

      ich kann dir versichern das ich mit Senertec weder verwandt, verschwägert oder sonstwas bin und auch nicht bezahlt werde. Ich finanziere das Forum aus eigener Tasche ;( . Du kannst aber davon ausgehen das Senertec-Mitarbeiter hier mitlesen und vielleicht auch den einen oder anderen Beitrag schreiben was ich sehr begrüsse da doch einige Themen dadurch richtiggestellt werden. Denn keiner von uns ist allwissend.
      Ich habe das Forum erstellt um BHKW Interessenten eine Plattform zum Informieren zu bieten und BHKW Betreibern die Möglichkeit zum Informationsaustausch da der Informationsfluss der Hersteller leider sehr spärlich fliesst :(. Dadurch gibt es oft Fragen die meistens nicht befriedigend beantwortet werden und dann steht man alleine auf weiter Flur. Wenn man aber die Informationen der einzelnen Betreiber sammeln kann (denn jeder hat irgendwelche Infos) und dies dann im Internet in Form eines Forums zur Verfügung stellt dann hat man ja schonmal eine Hilfe.

      Zum Thema Öl (das ist z.B. auch so ein Geheimnis wo man keine befriedigende Antwqort erhält):
      Soweit ich weiss ist das Öl von Mobil Oil und Senertec mischt bestimmte Additive hinzu (was übrigens jede Motorölmarke oder Benzinmarke so macht). Der Grundstoff ist der gleiche und jede Marke mischt dann ihre geheimen Mixturen zu.

      Zur Wirtschaflichkeit:
      Hast du eine Wärmebedarfsrechnung zu deinem Haus?
      Wie lange beschäftigst du dich mit dem Thema BHKW?
      Hast du schon eine grobe Berechnung für deinen Anwendungsfall erstellt?
      Was verstehst du unter Wirtschaftlichkeit? (Willst du das dicke Geld mit machen oder reicht es dir die Kosten innerhalb der Nutzungszeit zu erwirtschaften)
      Es gibt eine Menge zu berücksichtigen und abzuwegen (ich habe z.B. ca 1,5 Jahre gerechnet , geplant, verworfen, wieder gerechnet) und habe mich dann doch für ein BHKW entschieden obwohl meine Rechnung nicht so rosig ausgesehen hatte.
      Wie wertest du z.B. den Umweltschutz? (das ist ein Betrag den jeder für sich ausmachen muss).
      Sicher ist ein BHKW nicht immer in jedem Fall rentabel (was hier so manchmal geschrieben wird). Es kommt immer auf den Einzelfall an.

      Du siehst das Thema BHKW ist sehr komplex und erklärungsintensiv und ich glaube nicht das du das einfach so innerhalb einer Woche alles begriffen hast. Darum lese dich erstmal hier durch und stelle dann bei Unklarheiten weitere Fragen.

      Grüße
      Thomas
      Dachs HR - Kontrollierte Wohnraumlüftung - Solarthermie 7,5m² - PV-Anlage 7,567 kWp online-bhkw.de
      Seit 09.09.2016 KIA Soul EV als Strompeicher mit Lenkrad :P
      Mein Shop: Produkte der Technischen Alternative und Loxone
    • Hallo,

      da staune ich aber, ihr seid wohl alle immer online.

      Zurück zum Dachs. Sicherlich habe ich noch nicht alles über die grüne Maschine in Erfahrung bringen können, so richtig gefällt sie mir im Moment aber nicht. Nach dem was Ihr alles so schreibt, gibt es sicherlich einige welche den Dachs als sinnvolle Freizeitbeschäftigung nutzen. Ich suche aber nur nach einer Lösung um die Heizkosten zu senken. Möglichst leise, zuverlässig, preiswert und sparsam im Verbrauch sollte sie sein.
      Nun hat mir der Senertec Verkäufer auf der Messe dafür wärmstens den Dachs empfohlen. Mit meinem jährlichen Ölverbrauch von 4.500 Liter würde ich auf über 4.000 Betriebstunden und somit voll in den grünen Bereich kommen.

      Nun habe ich aber hier irgendwo gelesen, der Dachs braucht pro Stunde 1,79 Liter Heizöl. Bei 4.000 Stunden sind das 7.160 Liter pro Jahr, also fast 2.700 Liter mehr als bis jetzt. Bei den steigenden Ölpreisen. Schon die Notwendigkeit dann 2 mal im Jahr tanken zu müssen, mit jeweils kleineren Mengen zu noch höherem Preis hat mir einen absoluten Dämpfer verpasst.

      Da verstehe ich nicht, wie ich hier etwas sparen soll.
      So viel Strom wird doch gar nicht erzeugt, das ich den Mehrpreis an Öl geschweige Wartungskosten, Rußfilter, Anschaffungskosten usw. wieder einfahre.

      Vielleicht könnt ihr mich ja mal etwas aufheitern.



      Im Osten geht die Sonne auf.
    • Wir sind immer online!! Schleißlich arbeitet der Dachs für uns :D
      Scherz beiseite.

      Also bei 4.000 Litern jetztigem Verbrauch und anschaffung eines Dachses brauchst du mehr Heizöl um die gleiche Menge Wärme zu erzeugen.
      Wieviel hängt davon ab wie gut deine jetzigen Heizung ab.
      Eine gute Heizung bringt so 90%, der Dachs so um die 65%, also wirst du bei dieser falschen! Rechnung 5540 Liter brauchen.

      Der positive Effekt hängt mit der Ökosteuerrückzahlung und der erzeugten Menge an elektrischer Energie zusammen.

      Lade dir doch bitte die Exelberrechnung von Tom aus dem Download herunter, und trage deine fiktiven Werte ein.
      Das erlaubt einen groben Einblick was dich erwartet.

      Ich kann dir aber jetzt schon sagen, alles hängt von den Einbaupreisen und Wartungskosten ab, zudem hast du natürlich auch eine geringe Laufzeit von 3.100 Std. zu erwarten.
      Da schlagen alle Kosten natürlich voll durch.

      Eine grundsatzempfehlung zu jedem BHKW ist das es am besten in der Grundlast läuft, daher immer wieder die Empfehlung, andere Verbraucher mit anzuschließen.
      Das senkt die Anteiligen Anschaffungskosten, senkt die Betriebkosten für Fixkosten wie Schornseteinfeger, Versicherung und Wartung der eingesparten Anlagen.
      Und durch die dann zu erwartenden Laufzeiten brauch man sich um die Rentabilität nur noch wenig Gedanken machen.

      Dann hast du auch Zeit immer online zu sein. :D

      Bernd
      Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang
    • Hallo Dachsgemeinde,

      all diese Artikel habe ich auch schon gelesen und bin daher hin und her gerissen. Habe inzwischen noch ein neues Problem erkannt.
      Mein vorhandener Ölkessel hat 22 kW (12 Jahre alt, 91% Wirkungsgrad) ist bei den gegenwärtigen tiefen Temperaturen und wenn dann ein Mieter noch ein Bad nimmt eigentlich voll beschäftigt. (läuft dann einige Stunden durch) Wenn der Dachs dann nur 10kW Heizleistung hat, werde ich wohl meine Mieter an wärmere Wohnungen verlieren. Benötige also einen Dachs mit doppelter Heizleistung, oder?

      Die vom Bernd dem Dachsausbeuter für mich ermittelten 5540 Liter Ölverbrauch kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Heizung davon 65 % benötigt ergibt das 3600 Liter. Bei Dachswirkungsgrad laut Typenblatt mit 89 % verbleiben 3205 Liter also 32000 kWh Wärme.

      Laut Heizkostenabrechnung wurden im letzten Jahr 31250 kWh Wärme und 9900 kWh für Warmwasserbereitung im Haus verteilt. Macht zusammen 41150 kWh. Es fehlen also fast 10000 kWh. Stimmen die 7000 liter Ölverbrauch also doch?



      Und weiterhin geht im Osten die Sonne auf.
    • Ich versuch es nochmal :D
      Also du hast gesagt 4500 Liter brauchst du jetzt. Das mit 91% deines Heizkessels sind das so ungefähr deine jetzigen 41150 kWh Wärme die verteilt wurden.
      Jetzt schaft du dir den Dachs an, dann hast du nur noch 65% Wärmeleistung aus dem eingesetzten ÖL, also rechnen wir grob
      4500 Liter X 10 KWH je Liter Heizöl bei 91% Wirkungsgrad = 40950 KWH
      6300 Liter X 10 KWH je Liter Heizöl bei 65% Wirkungsgrad = 40950 KWH.

      Oder anders gerechnet 41150 KWH / 10,5 KW Heizleistung je Std. = 3919 Std X 1,79 Liter/Std = 7015 Liter Heizöl

      Du seiehst je nach Rechenweg ergeben sich da differenzen, wobei bei 10,5 KW Heizleistung natürlich kein Kondenser dabei ist mit Kondenser ergeben sich zwische 0,5 bis 3 KW bessere Heizleistungen, kommmt halt auf die Rücklauftemperatur der Heizung im Haus an.

      Also haben wir jetzt die gleiche benötigte Wärmemenge, wobei der Dachs durch den geringeren Wärmeanteil natürlich dafür mehr Heizöl umsetzten muß.

      Verstanden?

      Dann weiter, es wird ja auch elektrische Energie erzeugt.
      Hier hätten wir 3919 Std. x 5,3 KW = 20.770 KWel.
      Den eigenverbrauch setzte ich mit meinen Werten an
      1/3 Eigenverbrauch x 0,18€ = 1246€
      2/3 Einspeisung x 0,12€ = 1821€
      Also für den Strom 3067,00 €
      Wartungskosten setzte ich mal mit 2 ct/KWel. an = 415,40 €
      Heizöl kostet dich 7015 Liter x (55ct - 6,135 ct Ökost.) = 3427,00 €
      Mehrinvestition ca. 15.000€ zu 1,00%
      KFW Kredit bei 10 Jahren Laufzeit 1600,00 €
      Also 3427€ + 415,5€ + 1600€ - 2284€ = -2375,50 €

      Jetzt stellen wir die Heizung gegenüber
      4500 Liter X 0,55€ = 2475€ + Strom Brenner ca 50€ = -2525,00 €

      So das ist so ungefähr die Situation, nicht schlagen wenns falsch ist!!
      Es bleibt also ein kleiner teil über, nach 10 Jahren ist aber der Dachs um 1600 Euro im Vorteil gegenüber der Heizung.
      Jetzt kann natürlich immer alles schiefgehen un der Dachs macht Bruch nach der Garantie.
      Pech gehabt, das kann aber auch mit der Heizkessel passieren.

      Was aber den Dachs immer über die Heizung stellt, ist die eingesparte Menge an CO2 und durch den Katalysator und der Rußfilter entlastet auch die Umwelt.

      Jetzt sind die anderen dran. Ich hab jetzt dicke Finger.

      Bernd
      Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang
    • richtig, aber...

      Hallo Bernd,

      so in etwa lässt sich rechnen und dies bestätigt meine Aussage, dass sich ab ca. 4000 Std/a der Dachs sich anfängt wirtschaftlich zu amortisieren. Eines jedoch sei noch angemerkt: nach 10 Jahren hat man zwar keine Finanzierungskosten mehr, aber der KWK-Zuschlag von 5,11ct bricht auch weg.

      Dennoch: Je nach Einsatz des Dachses ist die Finanzielle Seite nicht alles. Der Dachs rechnet sich ab der ersten Stunden wenn es um die ökologische Rechnung geht.
      Und mancher stellt sich den Dachs in den Keller, um dem Stromlieferanten eins auszuwischen, weil er plötzlich viel weniger Strom bezieht, beim Gasdachs bezieht man dafür aber Gas :( und das meist an den gleichen Versorger :(
      Eine dritte Speizies der Dachszüchter gibt es schließlich auch noch. Denen macht einfach die Technik spass und stellen sich das Teil in den Keller anstatt eine Modelleisenbahn unters Dach oder ein Sportwagen in die Garage.

      Also alles Ansichtssache. Und eins ist wohl sicher: Reichwerden kann man durch den Dachs im Keller eines Ein- oder Zweifamilienhauses nicht (ausser vielleicht das Senertec-Center), aber das behaupten gottseidank nur recht wenige.

      Grüße

      Bruno
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    • RE: richtig, aber...

      Hallo Bernd,

      hier gehen die Meinungen und berechnungen offenbar stark auseinander. Jeder hat halt seine Meinung, ich auch !

      Vieleicht möchteste Du mal hier schauen:

      kwk-infozentrum.info/html/ab_40_000_kwh_a.html

      Würde mich auch Rückmeldungen freuen. Ist aber nur eine grobe Biedeckelrechnung, weder Steuerliche Vorsteuern, Abschreibungen etc. (positiv) noch Anschaffungskosten etc. ( negativ) sind enthalten um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten. ;)
    • Hallo

      Vielen Dank an Bernd und Bruno. Seit einer Stunde lese ich nun eure Beiträge und ich denke ich habe es verstanden. Ihr kennt euch wirklich aus.

      Das Beispiel vom kwk-infozentrum dagegen, ist wie Dachsfan richtig schreibt eine Bierdeckelrechnung. Der Kellner war aber mit Sicherheit nicht betrunken, als er Mehrinvestition von 15.000 Euro unterschlagen hat. Wenn eine solche Summe fehlt, hat das nichts mit Übersichtlichkeit zu tun, vielmehr wird hier vorsätzlich schöngerechnet.

      Zurück zur Rechnung von Bernd. Leider oder zum Glück habe ich nur einen Stromverbrauch von maximal 3500kWh pro Jahr, so dass mein Eigenverbrauch und somit auch das Einsparpotenzial durch den Dachs sinkt. Jetzt ist mir auch klar warum in meiner Nähe ein Bäcker mehrere Dachs füttert. Er kann sicherlich Strom und Wärme komplett selbst verwenden.

      Eine Frage ist aber noch offen. Was mache ich oder ihr wenn im Winter an kalten Tagen die Wärmeleistung des Dachs nicht ausreicht? Kondensor hat keinen Zweck bei Rücklauftemperatur von größer 40 °C sowie nötiger Warmwasserbereitung.

      Nochmals vielen Dank an Bernd für deine Mühe
    • Zusatzheitzung

      Hallo,

      es gibt für "Notfälle" den elektrischen Zusatzheizstab, der in unterschiedlichen Größen (wir haben 9 kw) in den Pufferspeicher integriert werden kann.

      Trotz hohen Wärmebedarfes ( 2-Familienhaus, windige Einzellage, hoher Warmwasserbedarf) haben wir den hier bei uns zum Glück aber noch nicht einsetzen müssen.

      Gruß Andy
      ... denn die Freude an der richtigen Entscheidung währt länger als die Freude am billigen Einkauf!
    • Kondenser hat 2 Vorteile.
      Auch wenn dein Rücklauf zu hoch ist senkt er die Abgastemperaturen so weit das du zugelassene Kunststoffrohre als Schornstein nehmen kannst.
      Ferner wird ja nicht immer Warmwasser gemacht, in der anderen Zeit kann der Kondenser schon was schaffen auch wenns nur 1 KW ist, auf die Dauer gerrechnet spart sich da was!
      Ferner kannst du den Wasserspeicherrücklauf vor die Einspeisung der Heizung hängen, dann wird der meistens 60 Grad heiße Warmwasser rücklauf durch die Heizung wieder weiter runtergekühlt.
      Auch Absenken der Durchflussmenge des WW-Speichers bringt in der Mischung mit Rücklauf Heizung eine etwas bessere Temp.

      Um die Rücklauftemperatur der Heizung zu senken, gibts verschiedene Wege.
      1. Hydraulischen Abgleich der Heizung machen, sollte so oder so erfolgen, ist eigentlich Pflicht für jeden Installateur!
      2. Eine bessere Regelung, es gibt da Regelungen die die Körper aufheizen und dann dann eingefüllte Wasser in den Körpern stehen lassen bis es sich abgekühlt hat und erst dann wird ieder gepumpt, ist so ne Berg- und Talbahn. Bajorath heißt der Hersteller???
      3. Wenn Heizkörper zu tauschen sind, doppelt so große einbauen lassen, die bringen dann bei geingerer Vorlauftemp die gleiche Leistung.

      Weitere Infos's gibts auch hier energienetz.de/index.php?pre_cat_open=42&id=114

      So jetzt gibts keine Ausrede mehr, wir wollen dich taufen mit Dachswasser.
      Also los Angebote reinholen, nicht nur von Gebietsvertretern aus der Nähe sondern vergleichen.
      Auch mal ruhig einen gebrauchten Dachs in Betracht ziehen, nicht alle sind Schrott, viele sind aus falschen Beratungen mit Bierdeckelrechnungen entstanden. ;(

      Und meine persönliches Pläsierchen, hast du keinen Nachbarn?
      Zusammenschluss spart am meisten!!! (y)

      Kannst du dir gern bei mir ansehen oder Bilder von der Schufterei in meiner Galerie hier im Forum.
      Gesamt sind die Bilder von unseren 5 Dachsen.

      Bernd
      Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang
    • Hallo Rolfi,

      vielen Dank für Deinen Beitrag, mich würde interessieren, welche Mehrkosten von 15.000 € Du konkret meinst.

      Wie der Bernd wieder richtig schreibt, die einen kaufen einen gebrauchten Dachs, die anderen wollten eine Wärmepumpenanlage kaufen ( fürs gleiche Geld) andere wiederum wollten eine Brennwertheizung mit Riesensolaranlage ( teure Vacuumröhren) auch eine Anlage für 20.000 €. Alle diese Personen haben keine oder nur eine geringe Mehrinvestition zu tätigen.

      Wenn Investiert wird ist die nächste Frage auf wieviel Jahren sollen die Anschaffungkosten umgelegt werden. Versuche es doch mal mit einem Haus,
      Anschaffungswert z.B. 200.000 € auf wieviel Jahre willst Du es "umlegen" ?

      Wann soll es sich armotisieren ? Jeder rechnet wie er will, deshalb habe ich lediglich den Rohgewinn ohne Anschaffungskosten dargestellt. Je nachdem wieviel Du mehrinvestierst musst Du selbst weiterrechen.

      Keinesfalls wird die "Unterschlagen" X(
    • Dachs-Kosten?

      Hi an alle,

      manche sind ja hinter dem "Schnöden Mammon" her, wie der Teufel hinter der Seele.

      Wenn alle anderen meiner Hobbys so günstig wären wie der Dachs, mit dem ich nebenbei noch recht preiswert die Stube heize und Brauchwasser erwärme (z.B. für die DAVA ;)), wäre ich wirtschaftlich richtig toll aufgestellt. :D :D :D

      Gruß FrechDachs
      ... denn die Freude an der richtigen Entscheidung währt länger als die Freude am billigen Einkauf!